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(04.08.2026, 00:37)Warspite schrieb: Solche eher engeren Verhältnisse (Stallhaltung Plus) passen aber wiederum wenn man das Schiff für die Amis auslegt. Dort ist es schließlich üblich auf engerem Raum untergebracht zu sein, eventuell wäre da sogar hot bunking denkbar.
Aber 6k Tonnen wirken trotzdem sehr wenig.
Aber 90 +35 Mann Crew passen aber nicht zu den Amis.
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(04.08.2026, 00:39)roomsim schrieb: Aber 90 +35 Mann Crew passen aber nicht zu den Amis.
Das stimmt natürlich, würde da auch eher mit 150+ rechnen. Was aber mit hot bunking theoretisch möglich wäre.
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(03.08.2026, 19:01)Pmichael schrieb: 6000 Tonnen mit zusätzlich voller BMD Abdeckung und 64 VLS. Wäre schon ein Twist wie man von Annehmlichkeiten einer Kreuzfahrt zur römischen Galeere übergeht.
Stimmt, auf den 6.000 t FREMM lebt es sich echt schrecklich
https://news.usni.org/2018/05/30/fincant...-baltimore
Zitat:Berthing includes a head for each stateroom. At the most, four enlisted are assigned to one stateroom.
Daran ändern auch 64 VLS-Zellen und ein "BMD-Radar" nichts.
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(04.08.2026, 09:47)DeltaR95 schrieb: Stimmt, auf den 6.000 t FREMM lebt es sich echt schrecklich
Ich kenne Italiener, die sich regelmäßig darüber beschweren.
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(04.08.2026, 10:59)Helios schrieb: Ich kenne Italiener, die sich regelmäßig darüber beschweren. 
Warum? Ist die Espresso-Maschine nicht "gut genug" oder hat man den Barista abgeschafft?
Im Kontext der F127 "Europa" Debatte vielleicht interessant:
https://www.navalnews.com/naval-news/202...es-delays/
Zitat:As mentioned above, the MMSC is a design derivative of the Freedom-class Littoral Combat Ship currently in service with the United States Navy. The MMSC adds MBDA’s Sea Ceptor system using the Common Anti-air Modular Missile (CAMM) as the primary effector, with 32 CAMMs in total quad-packed into 8 Mk-41 Vertical Launch Cells.
Scheinbar der erste Kunde, der CAMM als Quadpack im Mk 41 eingekauft hat? Somit sollte die Integration von CAMM und CAMM-ER in das Mk 41 Ökosystem abgeschlossen sein.
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Zu den Stereotypen sage ich nichts, kritisiert wird die Lebensqualität an Bord als nicht mehr zeitgemäß. Mir fehlt der Überblick um zu beurteilen, wie viel Substanz das hat, vielleicht waren sie zu häufig auf einer F125 zu Gast?
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(04.08.2026, 11:28)Helios schrieb: Zu den Stereotypen sage ich nichts, kritisiert wird die Lebensqualität an Bord als nicht mehr zeitgemäß. Mir fehlt der Überblick um zu beurteilen, wie viel Substanz das hat, vielleicht waren sie zu häufig auf einer F125 zu Gast? 
Seh' es mir nach, verglichen mit F122 verbuche ich solche modernen Schiffe als puren Luxus! Aber wir hatten noch Fenster in der Messe!
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(04.08.2026, 09:47)DeltaR95 schrieb: Stimmt, auf den 6.000 t FREMM lebt es sich echt schrecklich 
https://news.usni.org/2018/05/30/fincant...-baltimore
Daran ändern auch 64 VLS-Zellen und ein "BMD-Radar" nichts.
Die italienischen FREMM sind aber auch keine 6000t und müssen auch kein BMD Radar und 64 VLS unterbringen.
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(04.08.2026, 11:59)Pmichael schrieb: Die italienischen FREMM sind aber auch keine 6000t und müssen auch kein BMD Radar und 64 VLS unterbringen.
Ich glaube nicht, dass die GMF140 mit dem AN/SPY-7 ein "vollwertiges" BMD-Radar bekommt. Das wird die abgespeckte Version der F110 sein, heißt AN/SPY-7(V)2.
Die italienische FREMM liegt bei "full load" um die 6.700 t, ob die GMF140 jetzt genau 6.000 t hat oder etwas mehr, kann doch jetzt sowieso keiner sagen. Zudem kann die FREMM bis zu 180 Mann als Besatzung tragen, Kernbesatzung irgendwas um die 130. Die GMF 140 soll 90 + 35 Mann als Besatzungsstärke haben. Wir können dieses nutzlose Quartett gerne weiter spielen.
Fakt ist, auch eine GMF 140 mit 64 VLS-Zellen und "kleinem BMD-Radar" ist bei 90 Mann Stammbesatzung zzgl. 35 Mann Einschiffung keine römische Galeere.
Meine persönliche Meinung ist und bleibt, teilen wir die Flotte in zwei Teile auf: Die IKM-Flotte kann gerne den Kreuzfahrt-Standard umsetzen, da man monatelang unterwegs ist. Aber die "LV/BV"-Flotte soll gefälligst kriegstaugliche Schiffe bauen und da überlebt man ein paar Wochen auch auf "FREMM-Standard" - länger kannst du die Besatzung unter "Dauerbedrohung" sowieso nicht einsatzfähig halten.
https://marineforum.online/paukenschlag-...eneration/
Zitat:Also doch keine Option für F127 ? Zu Beginn der Planungen in 2019 hatte F127 noch ganz ähnliche Dimensionen. Was sie am Ende so gigantische Ausmasse (170m lang, 12.500ts) annehmen läßt, ist der Deutsche Marine Standard (DMS). DMS bezeichnet ein System verbindlicher technischer Vorschriften, Sicherheitsregeln und Entwurfsrichtlinien für den Bau und Betrieb von Schiffen sowie U-Booten der Deutschen Marine. Bei der MEKO 200 DEU als Ersatz für die ebenfalls viel zu große und teure F126 U-Jagd-Fregatten hat das Verteidigungsministerium erstmals bewusst auf die volle Umsetzung des DMS verzichtet.
Zwei interessante Meinungen im Artikel:
1) F127 ist nicht wegen Fähigkeitszugewinn so groß geworden, sondern wegen DMS-Anforderungen
2) Bei F126 hat man bewusst auf die "volle" Umsetzung des DMS verzichtet. Mal sehen, was die "teilweise" Umsetzung für den A-200DEU Entwurf noch bedeutet.
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(04.08.2026, 13:04)DeltaR95 schrieb: 1) F127 ist nicht wegen Fähigkeitszugewinn so groß geworden, sondern wegen DMS-Anforderungen
2) Bei F126 hat man bewusst auf die "volle" Umsetzung des DMS verzichtet. Mal sehen, was die "teilweise" Umsetzung für den A-200DEU Entwurf noch bedeutet.
Irgendwie hat man den Eindruck, der deutsche Bürokratiewahnsinn ist unser grösster Gegner, Russland dagegen eher ein kleiner Fisch...
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(04.08.2026, 13:04)DeltaR95 schrieb: Ich glaube nicht, dass die GMF140 mit dem AN/SPY-7 ein "vollwertiges" BMD-Radar bekommt. Das wird die abgespeckte Version der F110 sein, heißt AN/SPY-7(V)2.
Die italienische FREMM liegt bei "full load" um die 6.700 t, ob die GMF140 jetzt genau 6.000 t hat oder etwas mehr, kann doch jetzt sowieso keiner sagen. Zudem kann die FREMM bis zu 180 Mann als Besatzung tragen, Kernbesatzung irgendwas um die 130. Die GMF 140 soll 90 + 35 Mann als Besatzungsstärke haben. Wir können dieses nutzlose Quartett gerne weiter spielen.
Fakt ist, auch eine GMF 140 mit 64 VLS-Zellen und "kleinem BMD-Radar" ist bei 90 Mann Stammbesatzung zzgl. 35 Mann Einschiffung keine römische Galeere.
Meine persönliche Meinung ist und bleibt, teilen wir die Flotte in zwei Teile auf: Die IKM-Flotte kann gerne den Kreuzfahrt-Standard umsetzen, da man monatelang unterwegs ist. Aber die "LV/BV"-Flotte soll gefälligst kriegstaugliche Schiffe bauen und da überlebt man ein paar Wochen auch auf "FREMM-Standard" - länger kannst du die Besatzung unter "Dauerbedrohung" sowieso nicht einsatzfähig halten.
https://marineforum.online/paukenschlag-...eneration/
Zwei interessante Meinungen im Artikel:
1) F127 ist nicht wegen Fähigkeitszugewinn so groß geworden, sondern wegen DMS-Anforderungen
2) Bei F126 hat man bewusst auf die "volle" Umsetzung des DMS verzichtet. Mal sehen, was die "teilweise" Umsetzung für den A-200DEU Entwurf noch bedeutet.
Auch wenn ich, wie die meisten hier, kein freund von den ganzen "Kreuzfahrtannehmlichkeiten" von DMS bin, die die Größe stark treiben, kann man den größenzuwachs der F127 nicht nur darauf schieben. Ich würde sogar so weit gehen zu sagen nicht mal primär.
Wenn wir von der 2019 F127 reden sind wir bei einem Schiff, das dem A400 pitch für Australien ähnelt, mit einem weit kleineren Radar und 48-max.64 VLS.
Wenn wir uns internationale Schiffe mit ähnlichen Fähigkeiten anschauen, wie die F127 jz hat, dann sind das die Maya klasse, die Burke FIII und den Sejong the Great. Alle diese Schiffe haben über 10000t Verdrängung. Diese Schiffe sind alle kleiner als die F127, aber wir haben von allen die Gewichts und Größentreiber in einem Design vereint.
Den CODLAG- Antrieb der Maya und das Radar der Burke FIII, das wir auch noch höher montiert haben, was die Breite treibt.
Wenn wir uns mal mit den ASEV der JMSDF vergleichen, die ihr Radar auch so hoch, vielleicht sogar noch etwas höher, verbaut haben, dann passen die 24m Breite der F127 ganz gut(ASEV hat 25m).
Und mit 17Xm länge sind wir auch nur minimal länger als die CODLAG betriebene Maya, die auch 96 VLS hat.
Deshalb denke ich das man ohne DMS vielleicht 1000t von dem Design runter bekommen könnte, aber wir uns trotzdem in einem relativ normalen Rahmen für MADs der 30er Jahre befinden, vor allem wenn man noch ganz ok SLA eingeplant hat
PS: Bei der GMF 140 gehe ich eher von 6800+t aus vom Rumpfdesign her. (5+m Tiefgang und mind.18m Breite eher 19, wie GMF120)
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Die italienischen FREMMs haben Viermannkammern, aber die PPAs haben Zwölfmannkammern. Vielleicht bezieht sich die Kritik darauf...
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Generell mal zur GMF140
Die „verspricht“ ja eigentlich alles was die Abgeordneten und teilweise auch die Bundeswehr will…
Sonnige ich das verstanden haben soll auch SPY6 gehen?!
Dann CMS330 integrierbar…
volle Bandbreite an AAW, ASW, ASuW Fähigkeiten…
usw…
Wozu man sich nicht äußert sind Preis und Timeline!!
aber gerade diese wären für F127 sehr relevant!
Was ich nicht finde ist die Anzahl an Helis (1 oder 2?)?!
Auch das Thema Kundschaft in Nordamerika ist sehr dubios…
Will man echt in das FF(X) Projekt mit rein… oder denkt man nochmal an Kanada als Ergänzung von deren bestellten Fregatten?!
Dänemark wäre noch spannend… aber prinzipiell fehlt Deutschland als Anker Kunde 🤷🏼♂️
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(04.08.2026, 15:53)roomsim schrieb: Deshalb denke ich das man ohne DMS vielleicht 1000t von dem Design runter bekommen könnte, aber wir uns trotzdem in einem relativ normalen Rahmen für MADs der 30er Jahre befinden, vor allem wenn man noch ganz ok SLA eingeplant hat
Die F127 lag bei 96 VLS Zellen mit 12.000 t (+) schon am oberen Ende der Skala.
Ein Arleigh Burke Flight III (ja, ja, ich weiß, Museum und so  ) liegt bei ~ 9.300 t. Die Sejong the Great mit 128 VLS Zellen bei ca. 9.600 t und selbst die Maya-Klasse liegt nur bei ca. 10.250 t.
Und 1.000 t weniger bedeutet dann hoffentlich auch eine geringere RCS sowie sonstige Signatur. Diese Massen muss man auch bewegen und diese Bewegung kostet Antriebsleistung. Je mehr, desto lauter wird das Schiff unter Wasser.
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Bei den Fregatten 126 und 127 habe ich mich immer gefragt, ob das nicht die ultimativen Hochwertziele für Russen et al sind, ähnlich wie damals Bismarck, Yamato und Tirpitz.
Wenn sie wenig personalintensiv sind, würde ich mir eher mehr Schiffe mit weniger Raketen wünschen als umgekehrt.
Vielleicht müsste man auch bedenken, wie lange im Krieg die Versorgung dauert, die Wartung, Reparatur und die Ersatzbeschaffung.
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