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(18.01.2026, 17:08)Broensen schrieb: Das kommt ein bisschen darauf an, welche Gegner man sich für zukünftige Kriege aussuchen wird. Man hat ja nicht umsonst Defence gegen War getauscht. Im eigenen Hinterhof gegen Immigranten und Drogenkuriere reichen auch Küstenwachkutter. Na offiziell geht es ja zum einen darum, die „all bin gun fleet“ zu entlasten sodass man Burkes nicht mehr auf Embargokontrolle schicken muss und zum anderen geht es darum, mehr Plattformen ins Wasser zu bekommen um mit China mithalten zu können.
Die Schiffe sind knuffig aber ich weiß nicht, ob ich die mit zu einer Schlägerei im südchinesischen Meer nehmen würde.
Gut, andererseits neigen Despoten auch irgendwie immer dazu, ihre Schiffe mit AShM vollzustopfen und keinen einzigen Gedanken an deren Eigenschutz zu verschwenden, also irgendwie passt es auch wieder.
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(18.01.2026, 17:20)DopePopeUrban schrieb: ...und zum anderen geht es darum, mehr Plattformen ins Wasser zu bekommen um mit China mithalten zu können. Ich weiß nicht so recht, wie eine zahlenmäßige Überlegenheit zahnloser Tiger den Drachen in Schach halten soll.
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(18.01.2026, 17:08)Broensen schrieb: Dabei wäre genau das doch eigentlich der Weg: Man nehme die Waffen und Systeme der Burke, streiche alles weg, was eine Fregatte nicht tragen kann und setze den Rest auf eine moderne Schiffsplattform.
Die Amis kennen da nur alles oder nichts. Hat es keine 80+ Zellen, dann braucht es wohl kein VLS..... 
Bloß das diese MiniBurke alles können soll was die Burke kann.
Das einzige was in der Sensorik Runterskaliert wurde bei der Consterlation war ein Kleineres SPY 6 und der Verzicht auf eine Antenne, die Nach den Planungen in späteren Flights wieder dazu kommen sollte und das es nicht möglich ist, war einer der Gründe das Projekt abzubrechen.
Und bezüglich Bewaffnung wurde auf den 5 Zöller verzichtet und das VLS Reduziert auf 32 Zellen und als Ausgleich 16 NSM Deckstarter hinzugefügt, aber die Amerikanische VLS Philosophie hast du ja gut zusammen gefasst.
Also soll die Fregatte die Feuerkraft und annähernd die Sensorik einer Burke haben aber nur halb so viel kosten, funktioniert nicht.
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(18.01.2026, 18:03)roomsim schrieb: Also soll die Fregatte die Feuerkraft und annähernd die Sensorik einer Burke haben aber nur halb so viel kosten, funktioniert nicht.
Genau und die jetzt vorgesehene FF(X) ist ein LCS 2.0. Was die USA bräuchten wäre eine Fregatte. Die FDI war nur als Beispiel, weil die eine recht gelungene Fregatte ist, zumindest mit 32 VLS-Zellen. Also so etwas nachzubauen kann nicht schwierig sein, es sein denn man verpeilt es komplett was den Bedarf angeht (LCS) und was die Projektdurchführung (Constellation) angeht.
Die jetzt geplante FF(X) ist doch wieder ein Reinfall, quasi analog zur F125 und F126 und es werden wieder Jahre vergehen wo man Schiffe mit zweifelhaftem Nutzen baut.
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Broensen schrieb:Ich weiß nicht so recht, wie eine zahlenmäßige Überlegenheit zahnloser Tiger den Drachen in Schach halten soll. Ich auch nicht, aber das ist der Weg, den man hier zu gehen scheint. Durch die Constellation ist anscheinend so viel Zeit abhanden gekommen, dass man jetzt wirklich alles nimmt, was sich bis vor 2030 irgendwie realisieren lässt. Und das scheint jetzt eben der grau angestrichene Küstenwachen-Kutter zu sein. Keine Ahnung warum man sich damit zufrieden gibt, aber die Fachpresse hier fordert ja immerhin auch die A200 ohne EloKa und alles.
Nachdem was ich bis jetzt dazu gehört habe, sollen die Einheiten in mehreren Batches zulaufen, wir können also erwarten, dass spätere Einheiten anders sein werden und vermutlich auch mehr Kampfkraft aufweisen dürften. Fragt sich eben wann und wie, nachher baut man selbst daraus eine Constellation 2.0.
Ich verstehe selber nicht, warum man nicht bei der Constellation geblieben ist. Ja, es hat gedauert und ja es ist deutlich teurer als gedacht, aber der Entwurf ist baufertig. In dem Zustand indem sich amerikanische Werften befinden, werden die sich in der Bauzeit kaum was nehmen, jetzt erst recht nicht.
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(18.01.2026, 20:49)DopePopeUrban schrieb: Ich verstehe selber nicht, warum man nicht bei der Constellation geblieben ist. Ja, es hat gedauert und ja es ist deutlich teurer als gedacht, aber der Entwurf ist baufertig. In dem Zustand indem sich amerikanische Werften befinden, werden die sich in der Bauzeit kaum was nehmen, jetzt erst recht nicht.
Irgendwo muss man ja sparen, wenn man die Trump-Klasse bezahlen will
Zugegeben, ich seh' den Sinn in einem grau bepinselten Coast-Guard-Cutter auch nicht, zumindest gegen China, aber wie schon gesagt wurde, für den eigenen Hinterhof, gegen Drogenbötchen und um Ansprüche in Central- und Südamerika durchzusetzen sind die billiger und tun es mit etwas Unterstützung auch. Stellt man halt noch ein paar Mk 70 hinten drauf bei Bedarf.
Es ist ja auch nicht nur die Constellation, die gegen die Wand gefahren wurde. Zumwalt, LCS in zwei Ausführungen, selbst die National Security Cutter hatten einige Probleme. Ebenso läufts beim Offshore Patrol Cutter auch nicht rund. Ach ja, und bei der Gerald R. Ford-Klasse verstopft das Klo ständig, weil das Abwassersystem nicht genug Kapazitäten hat, so dass das Abwassersystem für 400.000 Dollar regelmäßig chemisch durchgespült werden muss. Von den gescheiterten und abgebrochenen Programmen wie CG(X) und DD(X) fangen wir mal gar nicht erst an. Es gab im 21. Jahrhundert so ziemlich kein Projekt im US-Schiffbau was wirklich rund lief. Irgendwie kommt mir das von uns zuhause bekannt vor
Ich kann in sofern verstehen nun auf einen Entwurf zurückgreifen zu wollen, bei dem die Kinderkrankheiten behoben wurden. Aber das Verständnis hört dann auf, wenn man erwartet, dass sich das Projekt durch einen Haufen Anpassungen nicht wieder zum Problemkind entwickelt. Vom Verlust von Fähigkeiten mal abgesehen. Ich sehe auch nicht, wie das Ding helfen soll, wenn die Navy sogar schon die LCS loswerden will, weil sie für die meisten Einsätze unpassend ist.
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(18.01.2026, 21:17)DrKartoffelsalat schrieb: Ich sehe auch nicht, wie das Ding helfen soll, wenn die Navy sogar schon die LCS loswerden will, weil sie für die meisten Einsätze unpassend ist. Man wiederholt den Fehler der LCS: Man beschafft Schiffe, die nicht dem eigenen Bedarf entsprechen.
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(18.01.2026, 20:49)DopePopeUrban schrieb: Ich verstehe selber nicht, warum man nicht bei der Constellation geblieben ist. Ja, es hat gedauert und ja es ist deutlich teurer als gedacht, aber der Entwurf ist baufertig. In dem Zustand indem sich amerikanische Werften befinden, werden die sich in der Bauzeit kaum was nehmen, jetzt erst recht nicht.
Die Consterllation ist noch nicht baufertig, da NAVSEA immer noch Änderungswünsche anmeldet. Aber sonst bin ich bei dir. NAVSEA sagen keine Änderungen mehr, Fincanteri macht Entwurf fertig und bauen wäre das sinnvollste gewesen.
(18.01.2026, 21:27)Broensen schrieb: Man wiederholt den Fehler der LCS: Man beschafft Schiffe, die nicht dem eigenen Bedarf entsprechen.
Bin ich voll bei dir. die USA brauchen eine gescheite Fregatte und kein LCS 2.0 und auch keinen Zerstörer für alle aufgaben
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Es scheint nun weiterführende Ideen und Mutmaßungen zu geben, wie denn - vielleicht, möglichweise, eventuell - die nächste Navy-Fregattengeneration aussehen könnte (darf?):
Zitat:Japanese, South Korean, Turkish Warships Under Consideration for New U.S. Frigate Competition [...]
The White House and U.S. Navy are considering frigate designs from South Korea, Japan and Turkey for a new class of warships, USNI News has learned. [...]
After the White House issued the memo, Acting Secretary of the Navy Hung Cao directed the office of the assistant secretary of the Navy for research, development and acquisition William Mahan to oversee a study of international combatants, roll-on, roll-off cargo vessels and consolidated cargo replenishment at sea (CONSOL) tankers for Military Sealift Command, according to memo language reviewed by USNI News. That assessment is due Nov. 12, 2026. [...]
Three sources told USNI News that the international designs under consideration include the export version of Mitsubishi Heavy Industries’ FFM Mogami-class guided-missile frigate and the Chungnam-class guided-missile frigate built by a variety of South Korean shipbuilders. The Istanbul-class guided-missile frigate built by several Turkish shipyards is also in the mix after a conversation between Turkish leadership and President Donald Trump on the sidelines of July’s NATO summit, two sources told USNI News. [...]
The frigate deal could push for the so-called “Finland model” approach in which construction would likely start in a foreign yard for up to the first two hulls ahead of a foreign investment into U.S. facilities and shipbuilding infrastructure. The concept follows the U.S. Coast Guard approach to the Arctic Security Cutter in which the Finnish shipyards are building the initial hulls based on Canadian designs and then transitioning construction to a U.S. shipyard.
https://news.usni.org/2026/09/01/japanes...ompetition
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(04.09.2026, 21:22)Schneemann schrieb: Es scheint nun weiterführende Ideen und Mutmaßungen zu geben, wie denn - vielleicht, möglichweise, eventuell - die nächste Navy-Fregattengeneration aussehen könnte (darf?):
https://news.usni.org/2026/09/01/japanes...ompetition
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Von denen sehe ich die Upgraded Mogami als den aussichtsreichsten Kandidaten, da sie schon die meisten US- Kompatiblen Systeme hat.
Mal schauen ob NAVSEA es wieder schafft das Projekt mit seinen Überlebensfähigkeitsanforderungen zu kentern. Bei allen Dreien sehe ich da großes Potenzial, vor allem bei Chungnam und Istanbul Klasse wenn man all die Systeme wieder gegen US Systeme austauschen will. Die Upgraded Mogami ist da schon etwas besser was die Systemseite angeht mit Mk41, NSM und evtl. SPY Radar, aber auch diese entspricht nicht den Überlebensfähigkeitsanforderungen von NAVSEA und hat wahrscheinlich einige Systeme, die die Amis tauschen wollen würden.
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