(Luft) P-3C Nachfolger für die Deutsche Marine
#46
(19.06.2020, 10:38)Mike112 schrieb: Ich halte da eine Wirtschaftsförderung ala der C295 für die wahrscheinlichste Lösung.
Was vielleicht sogar Sinn machen würde. Zum Einen würde ein C295 MPA weniger Ressourcen fressen als eine P-8, zum Anderen wäre das ein möglicher Einstieg für die Anschaffung von C295 für die Luftwaffe - die A400M könnte m.E. eine Unterstützung durch was kleineres brauchen.
Und ein C295 MPA wäre leicht als Übergangslösung zu betrachten..
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#47
Vielleicht in ferner Zukunft einmal. Aber ich würde behaupten, dass der Zug abgefahren ist. Die LW muss 13 A400M mehr betreiben als ursprünglich geplant, was ein ziemlicher presoneller Mehraufwand ist. Und für die Klasse unterhalb des A400M hat man sich ja berreits auf die C130 entschieden, von der 6 Maschinen beschafft werden und in einem gemeinsamen Geschwader mit FRankreich betrieben werden. Daher denke ich, dass wenn es da noch Bedarf gibt, ehr weitere C130 angeschafft werden.
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#48
Wir haben hier vor einiger Zeit ja schon darüber diskutiert, ob überhaupt und wenn wie groß der Bedarf an leichten Transportflugzeugen in der Bundeswehr wirklich ist. Gerade die C295 wirkt ja magisch auf manche Forenten Wink Im Endeffekt hat sich an der Situation nicht viel geändert, der Bedarf ist recht gering. Wenn die Seefernaufklärer tatsächlich nur als Übergangslösung dienen sollen, wäre eine zusätzliche Beschaffung gleicher Muster für andere Aufgaben in meinen Augen eh unwahrscheinlich - es sei denn, man hätte sie eh beschaffen wollen und kombiniert dies in dem Fall nur. Als europäische und unmittelbar verfügbare Lösung stehen die Chancen für die C295 auf dem Papier erstmal gut, auch die RAS 72 würde ich aufgrund der deutschen Wertschöpfungsanteile nicht abschreiben. Wird die P-8 in Betracht gezogen würde es mich nicht wundern, wenn Airbus richtig gas gibt, Versprechungen hinsichtlich einer frühen Verfügbarkeit von MAWS macht und gleichzeitig selbst eine kleine Zahl C295 verleasen würde, nur um die Boeing zu verhindern. Denn wenn die einmal da ist... Wink

Generell wird es aber interessant sein, wie die Pläne genau aussehen werden. Vielleicht läuft es auch auf eine Minimalbeschaffung hinaus (bspw. 6 C-295), von denen später zwei an das Verkehrsministerium abgegeben werden und die Aufgaben der Do228 zu übernehmen, während vier weitere auch über MAWS hinaus betrieben werden. Gerade für nationale Aufgaben im Küstenvorfeld bis tief in die Nordsee hinein wäre das eh keine schlechte Idee. Spinnerei, klar, aber wie gesagt - ich bin sehr gespannt was passieren wird.
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#49
(08.07.2020, 06:54)Helios schrieb: Hättest nur meine Beiträge im Orion-Nachfolger-Thema lesen müssen. Wink

Zurück zu ISIS, interessant wird jetzt sein, in welchem Zeitrahmen Lieferung und Umbau umgesetzt werden können. Triton war ja vor allem deswegen gestoppt worden, bis 2025 braucht man eine funktionierende Lösung (im Truppeneinsatz).

Die SAAB Lösung auf Basis Global 6000 hätte tatsächlich ihren Charme...
https://saab.com/globalassets/publicatio...eb_low.pdf

Der Flottengedanke wenn man bedenkt dass man schon einige Global 6000 im Bestand hat...
Die leistungsdaten der g6000 MPA sind deutlich besser wie die der c295 mpa...
Bei einem Einsatz in 1000NM Entfernung 8,5h Zeit on Station sind sehr gut...
Sonarbojen hat man auch genug an Board...
4 Hardpoints für FK oder Torpedos sollten reichen
Der Preis wäre noch interessant...
aber eine nackte G6000 ist mit 25 mio € schonmal deutlich günstiger als ein paar Konkurrenten und auf Niveau der c295
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#50
Wobei das MPA auf Global 6000-Basis nicht fertig entwickelt ist.
Wir wären da Erstkunde...

Ich denke inzwischen, dass es auf die C295 hinausläuft.
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#51
...wobei man jetzt noch einmal in die P-3C investiert. Neue Torpedos für die P-3C!

Quelle: navyrecognition

http://www.navyrecognition.com/index.php...lgium.html

Ich hoffe doch, dass diese Waffen dann auch auf dem Nachfolger verwendet werden können.
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