Günstigerer Weltraumtransport ...
#1
http://www.spiegel.de/wissenschaft/tech ... -box-pager
Beinahe schon unglaublich was da gelungen ist, die Trägerrakete ist mit eigenem Schub punktgenau zum Landplatz zurückgekehrt und ist "sanft" gelandet. So kann man "sämtliche" Teile wiederverwenden ... wie gut dass dann wirklich klappt, muss sich erst noch erweisen, aber schaut mal das Video an ...
https://www.youtube.com/watch?v=ZCBE8ocOkAQ
Das sieht so aus als wäre ein rückwärts ablaufendes Video. Die Firma ist übrigens privat und "gehört" einmal mehr Elon Musk. Einfach genial was er mit seinen Leuten an Innovation an den Tag legt. Wo andere sagen, geht nicht, gibt er Gas und investiert ... und hat Erfolg! Ein echter Pionier und Visionär.
https://en.wikipedia.org/wiki/SpaceX
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#2
Technisch ist das sicher eine beeindruckende Leistung. Ich habe nur erhebliche Zweifel, dass das mit dem Wiederverwenden auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten funktioniert.
Wahrscheinlich endet es eher wieder so wie beim Space Shuttle.

Der konsequentere Ansatz wäre es meines Erachtens nach wie vor, endlich ein SSTO Raumflugzeug zu konstruieren. Das muss mittlerweile machbar sein, man muss sich nur anschauen wie weit das X-33 Projekt mit popligen 1.3 Milliarden US-$ gekommen ist. Das war vor mehr als 15 Jahren und heute ist die Materialwissenschaft um Lichtjahre weiter.

Ich mache mir zwar nicht viele Hoffnungen, aber vielleicht hat die nächste US-Regierung etwas mehr Vision und Weitblick in diesem Punkt als die derzeitige.
Oder auch nicht, dass private Unternehmer sich an Raumfahrzeugen versuchen geht in den USA ja runter wie Öl.
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#3
Das Konzept für die SpaceX Rakete ist nicht vergleichbar mit dem Shuttle Konzept.
- Anderer Treibstoff, komplett anderes Transport Modul, anderes Rückführungssystem, andere Raketenkonfiguration usw.
Zwar ist die Ausgangslange ähnlich, man will ein Raumfahrzeug welches Komplott wiederverwertbar ist. Das Space Shuttle krankte aber mehreren Problem, die es letztendlich zu teuer werden ließen. Unter anderem die gestiegenen Sicherheitsanforderungen nach der Challenger Katastrophe.
Zumal SpaceX auf dem internationalen Satelliten und Transport Markt bestehen will und keine großen Forschungsgeräte bauen möchte.
Das Single Stage Konzept ist nicht begraben, es lebt wie nie, hier finde ich z.B. das Skylon System großartig welches auch durch BAE und die europäische Union unterstützt wird. Aber auch andere arbeiten noch daran.
Zitat:Ich mache mir zwar nicht viele Hoffnungen, aber vielleicht hat die nächste US-Regierung etwas mehr Vision und Weitblick in diesem Punkt als die derzeitige.
Oder auch nicht, dass private Unternehmer sich an Raumfahrzeugen versuchen geht in den USA ja runter wie Öl.
Genau dies drückt meines Erachtens die Überlegenheit der USA in der Raumfahrt aus. Nicht nur dass genug KnowHow und Geld da ist um die größte Zivile Luft- und Raumfahrt Agentur, sowie ein militärisches Raumfahrtprogram mit eigenem Träger und Raumfahrzeug. Nein sie haben auch private Akteure wie z.B. Elon Musk (Tesla, Paybal ->Space X), Richard Branson (Virgin ->Virgin Galatics), Jeff Bezos (Amazon -> Blue Origin).

https://www.youtube.com/watch?v=74tyedGkoUc Rakete von Blue Origin cooles Teil aber (bis auf das Aussehen), aber schafft glaube bislang keine Orbital Geschwindigkeit.
https://de.wikipedia.org/wiki/Skylon Der Antrieb, sollte er den wirklich werde könnte auch als Flugzeugtriebwerk optimiert werden.
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#4
http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/ ... 74759.html
Interessanter Artikel über die künstliche Intelligenz. In Bezug auf die Raumfahrt prognostiziert der Wissenschaftler, dass man in Zukunft per Radiowellen "reisen" wird, auf dem fremden Planeten aus der Information sich selbständig die Roboter aufbauen und das Weltall kolonialisieren. Das klingt verblüffend einfach ... wie man allerdings den initialen Aufbau hinkriegen soll, steht nicht. Ich denke aber schon dass er da nicht einfach was völlig Surreales als Basis dieses Modells annimmt.
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#5
phantom schrieb:http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/j...74759.html
Interessanter Artikel über die künstliche Intelligenz. In Bezug auf die Raumfahrt prognostiziert der Wissenschaftler, dass man in Zukunft per Radiowellen "reisen" wird, auf dem fremden Planeten aus der Information sich selbständig die Roboter aufbauen und das Weltall kolonialisieren. Das klingt verblüffend einfach ... wie man allerdings den initialen Aufbau hinkriegen soll, steht nicht. Ich denke aber schon dass er da nicht einfach was völlig Surreales als Basis dieses Modells annimmt.

Und ich halte es für völligen Schwachsinn. Und selbst wenn das klappen würde, was hat man davon wenn dort nur Roboter rumsausen?
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#6
Völliger Schwachsinn ist doch, dass man immer selber vor Ort sein soll. Es ist viel effizienter, wenn wir nur die Information transportieren müssen. Wahnsinn wie schwer sich die Mensch damit tun, aber das ist wahrscheinlich auch eine Generationenfrage.
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#7
phantom schrieb:Völliger Schwachsinn ist doch, dass man immer selber vor Ort sein soll. Es ist viel effizienter, wenn wir nur die Information transportieren müssen. Wahnsinn wie schwer sich die Mensch damit tun, aber das ist wahrscheinlich auch eine Generationenfrage.

Um was genau dann dort zu machen?
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#8
Ganz ulkig. Das Interview behandelt im Prinzip einen alten Hut, den Stanislaw Lem entworfen hatte.
Die Geschichte "Die Lymphatersche Formel" beschreibt die Erschaffung einer künstlichen Superintelligenz.
Achtung Spoiler: Dieser Superintelligenz käme die Vorstellung, dem Menschen dienen zu sollen etwa so vor, als würde man von den Menschen erwarten dass sie all ihre Technologie, ihre Kultur und ihr Wissen der Aufgabe widmen, den Aalen beizustehen ...
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#9
srg schrieb:Um was genau dann dort zu machen?
Alleine einen Sensor zu bauen und uns die fremde Welt zu zeigen, wäre es wert wenn wir das All und die Planeten so erforschen könnten. Wir sehen leider ja praktisch gar nichts, ausser die hell leuchtenden Sterne.

@Mitleser
Die Vision des Wissenschaftlers ist für unsere Massstäbe natürlich schon beängstigend, denn der Mensch wird in diesem Planspiel nur eine unbedeutende Beobachterrolle einnehmen. Ich seh jetzt auf den ersten Blick jetzt auch nicht die Logik, wonach sich diese Technologie später nicht gegen uns richten könnte. Man muss sich nichts vormachen, es wird nicht mehr lang dauern und die Rechner schlagen uns in praktisch allen Belangen. Da würde ich jetzt mal behaupten, dass sich ein sich selbst entwickelndes Rechengebilde sich auch der Kontrolle des Schöpfers entledigen könnte. :mrgreen:

Aber er erwähnt schon zu Recht, dass wir ja durch unsere gewaltige Unvernunft auch x-fach fundamental selbst bedroht haben. Der Mensch hat durch seine latente Selbstüberhöhung halt schon immer das Gefühl, dass aus ihm nur Segensreiches entsteht. Es bestünde durchaus auch Potenzial zur gewaltigen Verbesserung wenn wir in Zukunft intelligente Maschine mehr zu Rate ziehen würden.
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#10
phantom schrieb:... Da würde ich jetzt mal behaupten, dass sich ein sich selbst entwickelndes Rechengebilde sich auch der Kontrolle des Schöpfers entledigen könnte. :mrgreen:..
Ja, nicht einmal der Krieg gegen die Menschheit ist Thema, so wenig, wie der Mensch einen Krieg gegen Schimpansen oder Würmer führt. Die künstliche Intelligenz ist dann einfach die nächste Stufe der Evolution.

Eine andere Geschichte Lems beschreibt eine spezielle Art des Wettrüstens:
Ost und West haben die Anzahl nuklearer Sprengköpfe vertraglich reduziert. Die einzige Option für strategische Rüstung besteht darin, die Rechner welche die Einsatzpläne erstellen zu optimieren. Dabei stoßen (bei Lem wird natürlich nur die amerikanische Seite erwähnt Wink ) die Militärs an natürliche Grenzen.
So erklärt ein frisch in Betrieb genommener strategischer Supercomputer, dass er den laufenden Intelligenzquotienten eines Mitglieds des Verteidigungsrats (ein verdienter 5-Sterne-General) ermittelt habe und jegliche Zusammenarbeit mit ihm verweigere.
Ein anderer Superrechner, der erste seiner Art auf Basis der Informationsübertragung durch Licht, erklärte von Vornherein, dass er das Prinzip des weltweiten nuklearen Kriegs für vollkommen barbarisch halte und seine Rechenleistung ausschließlich wichtigen Fragen widme. Man hatte für 25 Fantastilliarden Dollar einen Lichtphilosophen entwickelt.
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#11
Vielleicht berät uns der Supercomputer auch die Nationalstaaten abzuschaffen. Dann können wir all das Rüstungsgeld in sinnvollere Dinge investieren. Zudem haben die Computer nicht das Problem, dass sie grundsätzlich faule Geschöpfe sind und durch Konkurrenz angetrieben werden müssen. Sie sind alle ohne Ende arbeitswillig und brauchen keine Antriebsmechanismen wie der Mensch. Alle Maschinen könnten konkurrenzlos auf ein Ziel hinarbeiten ... es arbeiten alle solidarisch auf dem maximalen Niveau ... nicht so wie der Mensch, der bei garantiert immer gleichem Lohn, die Füsse auf den Tisch legt.
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#12
phantom schrieb:... Zudem haben die Computer nicht das Problem, dass sie grundsätzlich faule Geschöpfe sind und durch Konkurrenz angetrieben werden müssen. Sie sind alle ohne Ende arbeitswillig und brauchen keine Antriebsmechanismen wie der Mensch. ..

Vielleicht wäre das ja ein Ansatz für einen verbesserten Turing-Test: Wenn ein Programm zur Bequemlichkeit neigt und sich gern drückt, dann ist es zumindest so intelligent wie ein Mensch Big Grin
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#13
phantom schrieb:Vielleicht berät uns der Supercomputer auch die Nationalstaaten abzuschaffen. Dann können wir all das Rüstungsgeld in sinnvollere Dinge investieren. Zudem haben die Computer nicht das Problem, dass sie grundsätzlich faule Geschöpfe sind und durch Konkurrenz angetrieben werden müssen. Sie sind alle ohne Ende arbeitswillig und brauchen keine Antriebsmechanismen wie der Mensch. Alle Maschinen könnten konkurrenzlos auf ein Ziel hinarbeiten ... es arbeiten alle solidarisch auf dem maximalen Niveau ... nicht so wie der Mensch, der bei garantiert immer gleichem Lohn, die Füsse auf den Tisch legt.

Menschen sind aber keine Maschinen und deswegen leben sie auch in Nationalstaaten und Lieben, lachen, trauern, spaßen usw. Diese ganzen Gutmenschenutopien finde ich einfach nur noch widerlich. Sollen die Gutmenschen doch Maschinen werden wenn sie wollen. Ich bleib Mensch.
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#14
http://nextbigfuture.com/2016/02/spacex ... 3.html?m=1

Das wäre wohl der Durchbruch!
Fertigung auf 30 Raketen pro Jahr steigern...und davon 70% wiederverwenden...dadurch werden von Jahr zu Jahr mehr Stufen zur Verfügung stehen und die Preise immer weiter sinken!
Auch gut dass die Falcon Heavy einfach 3 dieser Stufen nutzt!
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#15
Stratolaunch:

https://www.youtube.com/watch?v=sh29Pm1Rrc0

https://de.wikipedia.org/wiki/Stratolaunch_Systems

https://en.wikipedia.org/wiki/Stratolaunch_Systems

http://aviationweek.com/blog/stratolaun ... g-progress

Da ja der erste Flug für 2016 geplant wird, gibt es hierzu schon neuere Neuigkeiten ?
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