Lässige Erfindungen ...
#1
Mach mal einen neuen Thread auf, weil ich nichts Passendes gefunden hab. In Deutschland im Fraunhofer-Institut für Silicatforschung, ist etwas gelungen, was möglicherweise einen substanziellen Beitrag zur Entschärfung Abfallproblematik leisten könnte ...
http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18 ... 01-08.html
Auszug aus dem Artikel schrieb:Aromadicht und abbaubar: Eine neuartige Beschichtung macht Folien aus Bio-Plastik auch für Lebensmittel zu einem funktionellen und umweltfreundlichen Material. Bisherige abbaubare Kunststoffe schützen die Ware nicht ausreichend vor Gerüchen, Sauerstoff und Wasserdampf. Die neu entwickelten Biopolymere lösen dieses Problem, und sind dennoch kompostierbar: Außer Sand bleibt nichts übrig.

Übrigens ist http://www.scinexx.de/ eine sehr interessante Seite, wo sich ein Blick immer wieder lohnt.
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#2
Eine Firma hat ein Gel entwickelt, dass auf der Stelle alle Arten von Blutungen stoppt. Sollte die Wirkung wirklich so gut sein, wäre das militärisch sehr interessant. Die meisten sterben schlicht und einfach aufgrund Blutverlust und deshalb überlebt man Schußwunden bzw Splitterverletzungen ziemlich oft wenn es gelingt die Blutung vollständig zu stoppen. Bei einer Stoppung der Blutung überlebt man beispielsweise ca 80 % aller Schußwunden.

https://www.youtube.com/watch?v=dJLxRcU9No4

http://www.suneris.co/vetigel/

Zitat:Suneris’ premier product, VETIGEL, is designed exclusively for veterinarians to stop internal and external bleeding. The gel activates blood's natural clotting process and is made with biocompatible components that can be absorbed directly into the body. By reassembling onto a wound site, VETIGEL mimics the body’s extracellular matrix and accelerates the production of fibrin, which enables the body to clot rapidly.
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#3
Tolles Produkt. Das wird ganz bestimmt ein grosser Markterfolg!
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#4
Das folgende ist zwar schon etwas älter, könnte aber (wenn es richtig forciert werden würde, beispielsweise durch eine kostenlose Verteilung an deutsche Staatsangehörige) im Katastrophenfall viel eher und dezentral die Trinkwasserversorgung zumindest für einige Zeit mit verschmutztem Oberflächenwasser absichern.

Es ist den meisten Menschen in Deutschland ja nicht im Ansatz klar, dass das ganze Trinkwasser vom Strom abhängt (Elektrische Pumpen für den notwendigen Leitungsdruck). Fällt der Strom aus, fällt die Trinkwasserversorgung aus und die Fähigkeiten des Staates eine Ersatzversorgung zu leisten sind - was auch kaum bekannt ist - stark beschränkt.

Daher ist zwingend zusätzlich zu Desinfektionsmitteln auf Chlorbasis eine Filterung notwendig. Wie aber diese dezentral leisten? Wie filtern wenn man ständig in Bewegung ist? Auf der Flucht? Den Aufenthaltsort wechseln muss? Jedes Desinfektionsmittel auf Pulverbasis braucht Zeit, muss einwirken usw

Hier bieten kleine Taschenfilter eine Lösung, die sind aber bisher meist sehr teuer und technisch aufwendig. Eine neue Art von Taschenfilter ist im weiteren der Life Straw, der durch einfaches Saugen bedient wird:

https://www.youtube.com/watch?v=XckPmVmciAc

http://www.amazon.com/LifeStraw-LSPHF01 ... B006QF3TW4

http://www.buylifestraw.com/products/lifestraw-personal

Hab das Teil schon selbst mehrfach im Ausland benutzt und ist fester Teil meiner Ausrüstung die ich jeden Tag dabei habe, da er bequem in eine Jackentasche passt.
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#5
Keine Ahnung wo ich das folgende reinpacken sollte, aber da es im Endeffekt eine Art "Erfindung" der Gegenwart ist mal hier:

Urbane Landwirtschaft

In bestimmten Ländern wie beispielsweise Kuba gewinnt diese Art der Landwirtschaft immer mehr an Bedeutung und immer größere Mengen an Lebensmitteln werden auf raffinierte Art und Weise auf kleinstem Raum hergestellt und das inmitten der Städte. Hier mal ein schönes Beispiel wie leistungsfähig diese Landwirtschaft sein kann:

http://www.goodshomedesign.com/how-to-g ... 10th-acre/

http://cdn.goodshomedesign.com/wp-conte ... estead.jpg

Meiner Meinung nach ein Bereich der gefördert werden sollte und der absolut wesentlich wäre für die Zukunft - geringstmögliche Strecken vom Herstellungsort zum Verbrauch, Nutzung von Flächen die sonst brach liegen / verschwendet werden, Erhöhung der Produktion insgesamt, erhebliche Kosteneinsparungen für die normalen Bürger.

Man unterschätzt aber, wieviel Können und wieviel Technologie da drin stecken kann. Und wie sehr man die Leistungsfähigkeit hier noch durch moderne Technologien steigern kann.
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#6
diese Gartenbau-Wirtschaft war früher weiter verbreitet als heute. Ich erinnere an die Felder, die von den Azteken um Tenochtitlan (Chinampa's) angelegt worden sind.
Die Gartenbau-Wirtschaft ist sehr personalintensiv, und daher für die industrialisierte Landwirtschaft mit dem Großeinsatz von Maschinen und chemischer Düngung nicht geeignet.
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#7
In der Wüste entsteht doch eine ganze Stadt nach solchen Vorstellungen. In Berlin waren es die Schrebergärten welche heute immer mehr durch solche Flächen auf engsten Raum ergänzt werden. Allerdings nehmen die Pflanzen sehr viele Umweltgifte auf. Da muss eine Stadt noch viel viel weniger Verbrennungsmotoren einsetzen damit das auch Gesünder wird. Kuba ist sowieso in vielem weit voraus.
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#8
k.A. wo man das folgende reinpacken soll, also mal hier aufgrund des Kühlheits-Faktors:

Schon zur Zeit der Pentomic-Ära als man technisch gedanklich bereits im Überüberübermorgen war überlegte man komplette Infanterie-Bataillone mittels ballistischer Raketen durch den Weltraum in irgendein Land weltweit zu verlegen. Binnen weniger Stunden wären so hunderte oder gar tausende Soldaten auf jedem beliebigen Punkt der Welt gelandet.

http://www.astronautix.com/lvs/ithacus.htm

Nun dachte ich jahrelang dieses Space Marine Konzept aus der Überinnovativen Pentomic Zeit wäre seit Ewigkeiten tot und vergessen und finde nun dass hier:

http://en.wikipedia.org/wiki/SUSTAIN_%28military%29

http://defensetech.org/2005/09/19/marin ... paaaaaace/

Allein schon die Idee hat was !!
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#9
Ultraleichte Carbon-Leitern mit extrem hoher Tragkraft. Klingt nicht so spektakulär, ist aber eine wirklich tolle und nützliche Sache und dies nicht nur in Städten, sondern auch im Gebirge, Wald oder sonstwo:

https://www.youtube.com/watch?t=2&v=89u4Fv93rHg
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#10
Weitere Fortschritte bei der Verkleinerung der Technik in Bezug auf Datenbrillen:

http://www.vttresearch.com/media/news/f ... ry-glasses

Das wäre militärisch hochinteressant. Im Vergleich zu dem was jetzt so einem am Kopf hängt, könnte man Systeme wie Tracking Point und auch Thermal-Sicht in ultraleichten Schutzbrillen verwirklichen.

Zitat:VTT spin-off Dispelix brings 60-inch virtual display to smartglasses

Spin-off company Dispelix Oy will commercialise a new display – developed by VTT Technical Research Centre of Finland – which brings visual information directly into the user's field of vision, as a high-definition image on an eyeglass lens. This will enable smartglasses to replace even smartphones or tablets, while still allowing users to see the world around them. Also integrable with current smartglasses, this product should be available to consumers within a year.

"As electronics and optics evolve, displays will even be seamlessly integrated into ordinary glasses," predicts Antti Sunnari, Managing Director of Dispelix Oy, which is commercialising the technology.
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#11
Es gibt einen neuen Tarnanzug gegen Thermalsichtgeräte mit deutlich verbesserter Leistung auf längere Zeitdauer und deutlich verbessertem Schutz gegen Überhitzung:

https://www.youtube.com/watch?v=4kXOSfesl00

http://www.fibrotex-tech.com/
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#12
Auch wenn es genau genommen keine Erfindung ist sondern eine Art Entdeckung: man hat jetzt die ersten Bakterien gefunden welche sich von Kunststoffen ernähren, insbesondere von PET und dieses zersetzen. Anscheinend ist das eine neue Art welche sich überhaupt erst in den letzten Jahren entwickelt haben muss und tatsächlich auf Plastikmüll lebt.

Dieses kleine Lebewesen könnte die Lösung sehr vieler unserer Probleme werden. Man könnte damit aus Plastikmüll beispielsweise unter anderem wieder Treibstoff herstellen.

http://science.sciencemag.org/content/351/6278/1196

https://de.wikipedia.org/wiki/Ideonella_sakaiensis
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#13
Das wäre auch eine Lösung für das Müllproblem im Ozean. Sollte so oder so nur eine Frage der Zeit sein. Das Energiegefälle legt das ja schon nahe, und selbst Erdöl wird mikrobiologisch konsumiert.
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#14
Hab es auch schon gelesen, danke nochmals für den Link @Quintus. In der Tat eine tolle "Technik" wenn es denn so problemlos mit diesen Bakterium funktioniert.
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#15
Seit Jahren schon arbeitet man an Körperschutz aus Flüssigkeiten, welche sich erst bei einem Aufprall eines Geschosses verhärten. Die Amis und Briten (BAE) versuchen sich schon seit 2010 daran, die Iraner seit 2014, die Polen seit letztem Jahr und dieses Jahr sind nun die Südkoreaner (Samyang) daran gescheitert:

http://www.popsci.com/technology/articl ... evlar-vest

https://www.youtube.com/watch?v=egA49Hd9SMo

http://www.popsci.com/poland-develops-b ... quid-armor

https://www.nknews.org/2016/03/military ... uth-korea/

Im Prinzip eine tolle Erfindung: eine Flüssigkeit die bei Auftreffen eines Geschosses so hart wird, dass dieses nicht durchschlagen kann und damit auch gegen größere und stärkere Kaliber wirkt und somit einen erheblich stärkeren Schutz bieten könnte. Da sie aber im Normalzustand flüssig ist, würde sie die Beweglichkeit deutlich erhöhen.

Meiner Meinung nach wäre diese Technologie für einen Ersatz von Helmen interessant. An die Stelle von Helmen könnten so eine Art Splitterschutzmützen treten (die Idee kam ursprünglich glaube ich mal von blasrohr).
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