Wieder religiöser Hass in Deutschland
#1
Das geht über das Thema "Rechtsradikalismus in Deutschland" weit hinaus. :evil: Es zeigen sich wieder die Ungeister, die vor 60 Jahren eigentlich endgültig verloren haben müssten:
http://www.sueddeutsche.de/politik/anti ... -1.2291745
Zitat:5. Januar 2015, 11:10

Jude in Berlin-Mitte zusammengeschlagen


In der Neujahrsnacht wurde ein 26-jähriger Jude mitten in Berlin mit Fausthieben und Tritten angegriffen.

Der Zwischenfall hatte mit antisemitischen Sprüchen begonnen, die die Männergruppe in der U-Bahn skandiert hatte. Das Opfer hatte die Männer aufgefordert, dies sein zu lassen und die Szene gefilmt.
...

Im August 2012 war es in Berlin-Friedenau zu einem aufsehenerregenden antisemitischen Übergriff gekommen. Damals war ein Rabbiner von Jugendlichen durch Schläge verletzt worden. Der sechsjährigen Tochter des jüdischen Geistlichen, die daneben stand, drohten die Täter mit dem Tod.

Im Juli 2014 war ein jüdischer Rentner in Berlin geschlagen worden. Anlass war wohl ein Davidstern an seiner Mütze.
wenn weiter so gegen Religionsfreiheit vorgegangen wird, dann werde ich demnächst aus Protest und als Zeichen der Solidarität mit einem großen Davidstern auf meinem Mantel rumlaufen müssen.

edit:
Wie vor einigen Tagen (am 8. Januar gegen 15:30 Uhr) angekündigt - Überschrift geändert
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#2
...es sollen auch an den Händen festgebundene Menschen auf Nicht brennbaren Matratzen in Polizeigewahrsam verbrannt sein. natürlich war dies kein Verbrechen sondern Selbstmord. Im übrigen war das ein "Schwarzer".

Es mag in dem oben beschriebenen Fall Motivationen wegen der Religion gegeben haben. Einen Judenhass aber daraus in Deutschland zur Tatsache zu machen ist einfach Albern und dient nur dem Zweck bestimmter Interessen. Da sind Übergriffe auf Menschen anderer Religionen, Hautfarben oder politische Taten deutlich öfter.

Wenn Tausende mit der Fackel wie in Kiew wieder marschieren und alle Juden vertreiben wollen kannst du diese Schlagzeile bringen. Aber bis dahin müssen erst einmal die Medien das ganze wie immer umlenken. Immerhin haben diese den Hass auf Moslems Jahrelang vorbereitet und nun wieder die Juden? Ich bitte Dich einfach mal Nachzudenken bevor du SZ Artikel übernimmst ohne Reflexion.
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#3
Werter Erich:

Frag dich mal lieber, welcher Abstammung und Religionszugehörigkeit die Täter hier waren !

Sieh dir mal die Flaggen etwas genauer an welche hier geschwenkt wurden:

https://www.youtube.com/watch?v=5zoukXdlOvE

Und deutsche Sprache ist hier auch nicht zu hören, dafür ein ständiges Allahu Akbar Geplapper. Im besonderen empfehle ich dir die Stelle ab 2:56 und dann noch mal das folgende Filmchen:

https://www.youtube.com/watch?v=8DturW9Uv_c
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#4
Werter Quintus:

Youtube 1 war in Essen, Youtube 2 war in Frankfurt und haben mit den Vorgängen in Berlin nichts zu tun.

Youtube 1 und 2 wurden dazu im Juli 2014 hochgeladen und waren Solidaritätsdemos gegen das massive Bombardement von Gaza durch die Israelis, die von Israel als "Touristenattraktion" gesehen wurde viewtopic.php?f=42&t=4309&start=2250

Aus dem '(aus meiner Sicht berechtigten) Protest gegen dieses (aus meiner Sicht barbarische) Bombardement Deine Verbindung herzustellen, erscheint mir etwas sehr weit hergezogen. Nicht jeder, der dieses Bombardement der israelischen Regierung mit deutlichen Worten verurteilt, ist zugleich ein religiös intoleranter "Judenhasser".
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#5
Werter Erich:

Zitat:Aus dem '(aus meiner Sicht berechtigten) Protest gegen dieses (aus meiner Sicht barbarische) Bombardement Deine Verbindung herzustellen, erscheint mir etwas sehr weit hergezogen. Nicht jeder, der dieses Bombardement der israelischen Regierung mit deutlichen Worten verurteilt, ist zugleich ein religiös intoleranter "Judenhasser".

Die schreien Tötet Juden ! Adolf Hitler !! Adolf Hitler!! und du nennst das ernsthaft einen aus deiner Sicht berechtigten Protest gegen den Gaza Krieg ?! ?!

Ich wiederhole meine explizite Frage und zwar explizit auf Berlin bezogen und nur auf die Vorgänge in Berlin:

Welcher Abstammung und welcher Religionszugehörigkeitt waren diese Täter in Berlin ?

(ich kenne übrigens die Antwort bereits)

Diese Fehlentwicklung ist übrigens nicht auf Deutschland beschränkt, sondern breitet sich in ganz Europa aus:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/i ... 22369.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Ilan_Halimi

http://www.wsj.com/news/articles/SB1140 ... 80485.html

usw usf

Auch in Frankreich hört man in ganz bestimmten Gruppen mit einer ganzer bestimmten Religion ständig, dass man alle Juden ins KZ stecken sollte und das Vergasen zu wenig schlimm ist und man die Juden alle häuten sollte usw usf

Das ganze richtet sich aber nicht nur gegen Juden:

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/p ... 11689.html

Der Krieg zwischem dem Islam (in all seinen Formen) und uns ist eine dialektische Entwicklung, eine sich selbst erfüllende Prophezeiung. Sie muss nicht mal wahr sein um dennoch als politischer Mythos Wirklichkeit zu werden, ihr werdet es noch erleben.
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#6
Quintus Fabius schrieb:Werter Erich:

:::

Ich wiederhole meine explizite Frage und zwar explizit auf Berlin bezogen und nur auf die Vorgänge in Berlin:

Welcher Abstammung und welcher Religionszugehörigkeitt waren diese Täter in Berlin ?

(ich kenne übrigens die Antwort bereits)

...
Werter Quintus,

da bisher die Täter nicht ermittelt sind, kann über deren Abstammung und Religionszugehörigkeit nur spekuliert werden.
Es können Salafisten sein, radikale Islamisten, Alt- und Neunazis oder auch Jugendliche irgendeiner Nationalität, die mit ihren antijüdischen Parolen eine Grenze überschritten haben, und dann plötzlich Angst bekamen, weil sie dabei gefilmt wurden.
Nachdem Du die Antwort bereits zu Kennen vorgibst, erweckst Du den Eindruck, die Täter zu kennen. Dann solltest Du Dein Wissen aber auch der Polizei und Staatsanwaltschaft zur Verfügung stellen, und diese Personen nicht durch "Schweigen" decken.

Ach ja - auch das Opfer, der Israeli Shahak Shapira, hat sich inzwischen geäussert:
Zitat:...
Der Vorfall darf nicht missbraucht werden, um Hass auf Muslime zu schüren. Ich habe schon mitbekommen, wie manche versuchen, die Sache zu instrumentalisieren. Die Angreifer hätten genauso gut Neonazis sein können und der Geschlagene ein Araber.
...

Die gebildeten Leute, die Menschen aus dem Bürgertum, die sich bei den antimuslimischen Demonstrationen mit den Nazis mischen, sind gefährlich. Sie sind tolerant gegenüber den Intoleranten. Und behaupten dann noch, auch das Judentum zu verteidigen.
...

...Das ... darf nicht Vorlage sein für Islamhass. Ich bin froh, dass der Zentralrat der Juden da eine klare Haltung hat. Wir dürfen uns nicht vereinnahmen lassen von Leuten, die rassistisch denken. Ich bin froh, dass es eine breite Bewegung gegen Pegida gibt. Ich war gestern auch auf der Berliner Demonstration gegen die Islamfeinde und wünsche mir, dass die Deutschen mehr Zivilcourage zeigen und sich einmischen. Auch, wenn es um Antisemitismus geht.
ein sehr vernünftiger jungen Mann, scheint mir
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#7
Werter Erich:

Zitat:da bisher die Täter nicht ermittelt sind, kann über deren Abstammung und Religionszugehörigkeit nur spekuliert werden.....und dann plötzlich Angst bekamen, weil sie dabei gefilmt wurden

Die Täter mögen zwar noch flüchtig sein, da sie aber vor dem Angriff gefilmt wurden ist absolut klar, welcher Herkunft sie sind. Der gleichen wie bei allen anderen Angriffen auf Juden in Berlin in den letzten 2 Jahren: Muslime, arabischer oder türkischer Abstammung.

http://www.ksta.de/politik/antisemitisc ... 83164.html

Zitat:Laut Personenbeschreibungen durch das Opfer und von Zeugen sollen die Täter türkisch- oder arabischstämmig gewesen sein.

Zitat:So war in den Lack der Kühlerhaube des 40-jährigen Familienvaters ein großes Hakenkreuz eingeritzt worden. Zuvor hatten Jugendliche und Kinder mit türkischem und arabischem Migrationshintergrund den Kindern der jüdischen Familie auf der Straße nachgestellt und mit Steinen beworfen.

Oder um deine eigene Zeitung zu zitieren:

http://www.sueddeutsche.de/panorama/ant ... -1.1453499

Zitat:Vor den Augen seiner kleinen Tochter ist ein Rabbiner am Dienstagabend in Berlin von vier Jugendlichen überfallen und antisemitisch beleidigt worden. Der 53-Jährige war mit dem sechsjährigen Mädchen im Wohnviertel Friedenau unterwegs, als die - laut Polizei - arabischstämmigen Jugendlichen den Mann angingen.

Und diese Problematik beschränkt sich eben keineswegs auf Deutschland: es ist in Frankreich oder anderen Ländern Europas genau das gleiche.

Wie lange willst du noch in deinem Elfenbeinturm den Judenhass der Mehrheit aller Muslime leugnen?

Du solltest mal realisieren, dass sich kaum ein deutsches Buch sich zur Zeit in der arabischen Welt so gut verkauft wie Mein Kampf und auch bei vielen Muslimen in Deutschland gern gelesen wird.

Vielleicht solltest du im Gegenzug mal das folgende Buch lesen:

http://www.amazon.de/Sons-Pigs-Apes-Ant ... of+Silence

Beschließend ist erst vor kurzem in München einem jüdischen Bekannten von mir am Hauptbahnhof eröffnet worden: Pass bloß auf! Wenn wir Mehrheit machen euch alle KZ !
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#8
Quintus Fabius schrieb:Werter Erich:
....
Wie lange willst du noch in deinem Elfenbeinturm den Judenhass der Mehrheit aller Muslime leugnen?

...
so ein Schmarrn

Werter Quintus:
Wie lange willst Du noch von einzelnen Personen auf alle schließen? Etwas mehr Differenzierungsfähigkeit hätte ich Dir schon zugetraut.

a) Was eine Religionsgemeinschaft zu einer anderen Religionsgemeinschaft sagt, lässt sich am Besten aus den religiösen Quellen erschließen - im Islam ist das der Koran
http://www.eslam.de/begriffe/j/juden.htm
Zitat:...
Der Heilige Qur'an unterschiedet die Begriffe "Jude" und "Israeliten", wobei beide Begriffe unterschiedliche Gruppen beschreiben, die sich nur teilweise überschneiden. Während der erste Begriff sich auf ein Bekenntnis bezieht, beschreibt der zweite Begriff eine Abstammung (zum Unterschied siehe Heiliger Qur'an 2:140).

Als Anhänger einer Buchreligion gelten Juden im Islam als Schutzbefohlene. Juden werden im Heiligen Qur'an an zahlreichen Stellen erwähnt. So lehnt der Heilige Qur'an jeglichen Exklusivitätsanspruch auf das Paradies ab und sagt dazu:
...
auch aus der Sicht der Betroffenen:
http://www.talmud.de/tlmd/was-der-koran ... ntum-sagt/
Zitat:Was der Koran zum Judentum sagt
...

Der Qur’an entstand im 7. Jhdt., als die beiden anderen abrahamitischen Religionen schon etabliert waren. Er versteht sich als Niederschlag der religiösen Erfahrung des Propheten Muhammad, die gesondert von Überlieferungen von seinen übrigen Handlungen und Aussagen sowie biographischen Darstellungen schriftlich festgehalten wurde. Der Prophet sah sich selbst in einer Linie u.a. mit den biblischen Propheten, in ähnlicher Weise sollte seine Botschaft auf religiöse Missstände (Götzendienst) und soziale Ungerechtigkeit korrigierend einwirken, darüber hinaus gibt es hier auch einen Ausblick auf die Beziehungen zwischen den monotheistischen Religionen. ...

...
Grundsätzlich betont der Qur’an wiederholt, dass es im wesentlichen dieselbe Botschaft war, die die prophetischen Lehrer im Laufe der Menschheitsgeschichte den Völkern und Generationen gebracht haben, und beklagt Haltungen, die religiöse Unterschiede zum Vorwand für Konflikte und Spaltungen nehmen (siehe z.B. Sura 42:13-15).
...
und so ist es auch nicht verwunderlich, wenn die Dachorganisationen (wer könnte sonst für die Muslime sprechen) klar und deutlich Positionen beziehen, z.B.:
http://islam.de/24508
Zitat:Zentralrat der Muslime verurteilt Anschlag in Paris

...
Es gibt in keiner Religion und keiner Weltanschauung auch nur einen Bruchteil einer Rechtfertigung für solche Taten. Dies ist ein feindlicher und menschenverachtender Akt gegen unsere freie Gesellschaft. Durch diese Tat wurde nicht unser Prophet gerächt, sondern unser Glaube wurde verraten und unsere muslimischen Prinzipien in den Dreck gezogen.
...
Die Presseveröffentlichungen des ZMV sind da mehr als deutlich.

Übrigends sagen das auch entsprechende Studien, wonach sich die Muslime in unserer Gesellschaft integrieren.

Wenn man jetzt feststellt, dass sich die Handlungen von Einzelnen mit diesen Vorgaben nicht vereinbaren lassen, dann muss man den Ursachen auf den Grund gehen.
Neben persönlichen Verletzungen kommt auch eine "kollektive Verletzung" in Betracht, also ein Erleben, das für den Einzelnen eine Belastung seiner Gruppe - über die er sich identifiziert - darstellt.
Und wenn man dann Dokumentation wie gestern, Mi. 07.01.15, 22.15 Uhr in Phönix sieht - Five Broken Cameras (Film von Guy Davidi und Emad Burnat) - dann kann man verstehen, wo die Frustration herkommt.
Aus dieser Sicht könnte man vom Muslimhass aller Israeliten sprechen - was ich aber ausdrücklich nicht mache.
Ich Differenziere ausdrücklich zwischen Juden als Angehörigen einer respetablen Religionsgemeinschaft, Israelis (und der israelischen Regierung) als Staatsbürger eines Staates mit Staatsbürgern unterschiedlichster religiöser Bekenntnisse, und Zionisten und Siedlern, die das Verhältnis zu den Nachbarn vergiften und entsprechende Reaktionen hervorrufen.
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#9
Werter Erich:

Vielleicht solltest du das von mir empfohlene Buch lesen, statt hier Leute anzuführen die vor Gericht ! nachweislich der Lüge überführt wurden oder lediglich ihre Felle davon schwimmen sehen oder noch größere Elfenbeinturmbewohner sind als du.

Zitat:Wie lange willst Du noch von einzelnen Personen auf alle schließen? Etwas mehr Differenzierungsfähigkeit hätte ich Dir schon zugetraut.

Wo differenziere ich nicht? Schreibe ich etwa alle? Nein! Ich schrieb explizit eine Mehrheit.

Zitat:Was eine Religionsgemeinschaft zu einer anderen Religionsgemeinschaft sagt, lässt sich am Besten aus den religiösen Quellen erschließen - im Islam ist das der Koran
http://www.eslam.de/begriffe/j/juden.htm

Was "die Religionsgemeinschaft" "des Islam" also zu den Juden meint, kannst du aus lediglich zwei Netzseiten heraus lesen?! Wer differenziert hier in Wahrheit nicht ?!

Zitat:Zentralrat der Muslime verurteilt Anschlag in Paris

Und was hat das jetzt mit Antisemitischen Angriffen in Berlin zu tun?

Zitat:Übrigends sagen das auch entsprechende Studien, wonach sich die Muslime in unserer Gesellschaft integrieren

Und die exakt gleiche Zeitschrift (Spiegel) nennt den von dir so hoch geschätzte Idriz einen Islamisten....also was den nun ?!

Zitat:Wenn man jetzt feststellt, dass sich die Handlungen von Einzelnen mit diesen Vorgaben nicht vereinbaren lassen, dann muss man den Ursachen auf den Grund gehen.
Neben persönlichen Verletzungen kommt auch eine "kollektive Verletzung" in Betracht, also ein Erleben, das für den Einzelnen eine Belastung seiner Gruppe - über die er sich identifiziert - darstellt.
Und wenn man dann Dokumentation wie gestern, Mi. 07.01.15, 22.15 Uhr in Phönix sieht - Five Broken Cameras (Film von Guy Davidi und Emad Burnat) - dann kann man verstehen, wo die Frustration herkommt.
Aus dieser Sicht könnte man vom Muslimhass aller Israeliten sprechen - was ich aber ausdrücklich nicht mache.
Ich Differenziere ausdrücklich zwischen Juden als Angehörigen einer respetablen Religionsgemeinschaft, Israelis (und der israelischen Regierung) als Staatsbürger eines Staates mit Staatsbürgern unterschiedlichster religiöser Bekenntnisse, und Zionisten und Siedlern, die das Verhältnis zu den Nachbarn vergiften und entsprechende Reaktionen hervorrufen.

Für mich liest sich das wie Drehen und Winden in alle Richtungen nur um dir selbst nicht eingestehen zu müssen, dass eine Mehrheit aller Muslime Juden hasst.

Weil dieser Judenhass ein wesentlicher Teil der sozialkulturellen Grundströmungen im Islam ist.

Five Broke Cameras legitimieren also in irgendeiner Weise dass ein Mädchen mit dem Tod bedroht wird, Tötet Juden! Tötet Juden! geschrien wird oder Juden zusammen geschlagen werden?! Und nein, die schrein explizit nicht: Tötet Israelis....

Die differenzieren nämlich nicht im Gegensatz zu dir der du alles so lange auseinander differenzierst bist du den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr siehst.
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#10
Quintus Fabius schrieb:Werter Erich:

...

Wo differenziere ich nicht? Schreibe ich etwa alle? Nein! Ich schrieb explizit eine Mehrheit.
und auch das ist falsch und diskriminierend
Quintus Fabius schrieb:...
Zitat:Was eine Religionsgemeinschaft zu einer anderen Religionsgemeinschaft sagt, lässt sich am Besten aus den religiösen Quellen erschließen - im Islam ist das der Koran
http://www.eslam.de/begriffe/j/juden.htm

Was "die Religionsgemeinschaft" "des Islam" also zu den Juden meint, kannst du aus lediglich zwei Netzseiten heraus lesen?! Wer differenziert hier in Wahrheit nicht ?!
zwei repräsentative Netzseiten reichen aus - ich kann natürlich das Forum auch mit Links vollmüllen, Herr Moderator ...
Quintus Fabius schrieb:...
Zitat:Übrigends sagen das auch entsprechende Studien, wonach sich die Muslime in unserer Gesellschaft integrieren

Und die exakt gleiche Zeitschrift (Spiegel) nennt den von dir so hoch geschätzte Idriz einen Islamisten....also was den nun ?!
....
und die Vorwürfe, die der SPIEGEL vor fünf Jahre gemacht hat, sind längst widerlegt, insbesondere vom Staatsschutz nicht mehr aufrecht erhalten ... *gähn*

triangolum schrieb:...

Es mag in dem oben beschriebenen Fall Motivationen wegen der Religion gegeben haben. Einen Judenhass aber daraus in Deutschland zur Tatsache zu machen ist einfach Albern und dient nur dem Zweck bestimmter Interessen. Da sind Übergriffe auf Menschen anderer Religionen, Hautfarben oder politische Taten deutlich öfter.
...

Aber bis dahin müssen erst einmal die Medien das ganze wie immer umlenken. Immerhin haben diese den Hass auf Moslems Jahrelang vorbereitet und nun wieder die Juden? Ich bitte Dich einfach mal Nachzudenken bevor du SZ Artikel übernimmst ohne Reflexion.
@Triangolum:
Dein Beitrag und die seitherige Diskussion haben mich überzeugt:

Ich werden in den nächsten Tagen den Titel ändern:
Zitat:Wieder religiöser Hass in Deutschland?


Ergänzend:

http://www.gmx.net/magazine/panorama/te ... g-30345090
Zitat:Anschlag auf uns alle

Aktualisiert am 07. Januar 2015, 21:50 Uhr

Das Attentat von Paris könnte ein Wendepunkt sein: Wenn Europa nicht aufpasst, droht tatsächlich der Kampf der Kulturen, von dem manche verbohrten Ideologen träumen.
...
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#11
Werter Erich:

dein primäres Problem hier ist meiner Meinung nach wirklich deine zu weit gehende Differenzierung die dir den Blick auf die schlichte Realität verstellt. Du hast vereinfach gesagt eine zu hohe Auflösung und vergrößert daher das Bild solange ins Detail bis es nichtssagend wird.

Es gibt nämlich nicht nur eine zu einfache, zu ungenaue Darstellung von zu weit weg, es gibt auch das Gegenteil davon, eine zu differenzierende, alles zu sehr zerpflückende Darstellung in dem Versuch dadurch exakt zu sein und dadurch gerechter, genauer, näher an der Realität. In dem Versuch aber sich dieser so weit wie möglich zu nähern kann man sie dann nicht mehr sehen, weil dass Übermass an Details und der zu kleine Blickwinkel aufgrund übergroßer Nähe einen Blick auf die Gesamtproblematik verstellen.

Zitat:und auch das ist falsch und diskriminierend

Nein ist es nicht. Eine Mehrheit aller Arten von Muslimen hat Antijüdische Einstellungen, dass ist wissenschaftlich belegter Fakt, ein Fakt den du wie viele andere hier in Deutschland bis zum bitteren Ende leugnen werden. Dieser Leugungsmechanismus wird in dem Buch das ich dir vernetzt habe sehr klar beschrieben und auch erklärt:

http://www.amazon.de/Sons-Pigs-Apes-Ant ... of+Silence

Nun aber zum wesentlichen: Einleitend will ich dich selbst zitieren:

Zitat:Das Attentat von Paris könnte ein Wendepunkt sein: Wenn Europa nicht aufpasst, droht tatsächlich der Kampf der Kulturen, von dem manche verbohrten Ideologen träumen.

Zitat:Islam-Studie: Muslime integrieren sich, Deutsche schotten sich ab

Die Ablehnung des Islam in Deutschland wächst: Mehr als jeder Zweite stuft die Religion als Bedrohung ein. Dabei fühlen sich Muslime laut einer neuen Studie mit Gesellschaft und Staat verbunden.

Es spielt wie du siehst nicht mal eine Rolle, ob sich "die" Muslime integrieren, oder integrieren wollen, und es ist auch keineswegs so, dass ich "den" Muslimen in irgendeiner Weise eine Schuld gebe, oder erkläre sie hätten die Entwicklung welche zwingend auf sie zukommt verursacht, mitverursacht oder auch nur einen Anlass dafür gegeben, dass ist gar nicht notwendig. Wie du siehst wird der Euro-Islam von dem friedensbewegte Menschenfreunde wie du Träumen auch dann scheitern, wenn die Mehrheit aller Muslime diesem folgen würde (was sie nicht tut).

Der Krieg zwischem "dem" Islam (der Islam ist hier als politischer Mythos zu verstehen) und "uns" ist eine dialektische Entwicklung, eine sich selbst erfüllende Prophezeiung. Und da dieser Krieg unvermeidbar ist, sollte man nicht seine Zeit und seine Mittel damit verschwenden, ihn verhindern zu wollen, sondern sich darauf vorbereiten.

2006:

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/5613

2012:

http://www.ruhrnachrichten.de/nachricht ... 62,1865029

Der gleiche Zentralrat der jetzt vor Antiislamismus warnt....

2013:

http://www.citizentimes.eu/2013/08/28/j ... -muslimen/

2014:

http://www.tagesspiegel.de/meinung/anti ... 33496.html

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitges ... ch-anstieg

Zitat:Gewalt gegen Juden in Frankreich nimmt zu

Die Zahl antisemitischer Vorfälle hat sich innerhalb eines Jahres nahezu verdoppelt.

Aber jetzt das wesentliche: Es spielt gar keine Rolle ob diese Darstellung von mir stimmt oder nicht, den die sozialkulturelle Grundströmung in Deutschland geht seit einigen Jahren langsam aber unbeirrbar in eine Richtung, in der definitiv eine Mehrheit der Deutschen den Islam grundsätzlich ablehnen wird.

Selbst wenn eine Mehrheit der Muslime dann so wären wie du es dir im Idealfall vorstellst, würde sich am Endergebnis rein gar nichts ändern. Es spielt einfach gar keine Rolle, es wird nicht funktionieren. Den der Mythos existiert unabhängig davon ob er wahr ist oder nicht. Daher muss sich unser Handeln nach der rein praktischen Frage seiner Existenz richten und nicht nach verquasten moralphilosophischen Überlegungen.

Mythen differenzieren im Gegensatz zu dir und mir nicht, und funktionieren deshalb, im Gegensatz zu deinen Vorstellungen wie man die Zukunft umgestalten könnte.

Beschließend noch ein kleiner Selbstversuch für dich im vergleichsweise sicheren München: setz dir doch mal eine Kippa auf und näh dir einen Judenstern auf die Kleidung und geh nach Neuperlach Abends in der Dämmerung spazieren und sieh zu was passiert. Und ja, die sind dumm genug nicht mal zu kapieren dass kein echter Jude so etwas tun würde. Versuch es doch mal selbst und such den Kontakt zum real existierenden Mythos, statt dessen Wirkmächtigkeit zu leugnen.
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#12
Quintus Fabius schrieb:....
Beschließend noch ein kleiner Selbstversuch für dich im vergleichsweise sicheren München: setz dir doch mal eine Kippa auf und näh dir einen Judenstern auf die Kleidung und geh nach Neuperlach Abends in der Dämmerung spazieren und sieh zu was passiert. Und ja, die sind dumm genug nicht mal zu kapieren dass kein echter Jude so etwas tun würde. Versuch es doch mal selbst und such den Kontakt zum real existierenden Mythos, statt dessen Wirkmächtigkeit zu leugnen.

Das unausweichliche Ergebnis eines solchen Experiments würde vermutlich damit relativiert, dass eine rechnerische Mehrheit der Muslime sich anders verhält.
Das verkennt allerdings ein wesentliches Merkmal totalitärer Strukturen:
Es ist für die Rolle des Islam unerheblich, ob mehr als 50 % seiner Anhänger Gewalttaten gegen Juden, Schwule usw ablehnen. Den Ton geben die anderen an, weil die sich immer durchsetzen. Sie setzen sich ja bereits jetzt gegenüber dem unislamischen Teil der Gesellschaft durch, indem sie Sprech- und Schreibverbote etablieren, mit größerer Wirkung als der Rechtsstaat es könnte. Wer veröffentlicht denn z.B. noch Mohammed-Karikaturen ? Es ist die schlichte Drohung mit Gewalt, mit einfachem Aufs-Maul-Hauen oder mit dem Genickschuss, welche uns bereits alle beherrscht. Ich glaube niemandem dass er diese Angst nicht verspürt, der es nicht unter Beweis stellt.

Wer diese Verbote aufstellt und durchsetzt ist wohl eher als Repräsentant der Ideologie zu sehen als die stillen Mitläufer.
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#13
Ich seh primär die Muslime in der Verantwortung. Es muss die totale Abkehr/Ablehnung vom Terrorismus geschehen. Solang noch so viel Support grad auch bei den Jüngeren für "jetzt treten wir dem Westen in den Arsch Mentalität" (ISIS) im Kopf von den eigenen Leuten geduldet wir, wird sich die Sache nicht verbessern.

Aus meiner Sicht, könnte die extrem radikale Auslegung dieser Gruppierungen, denen auch das Genick brechen. Hier werden diese Gruppierungen keinerlei Support für solche Aktionen erhalten, das im Gegensatz zu ihren Heimatländern, wo eben trotz der Verurteilung noch so etwas wie "Terrorismus ist schlecht, aber den Westlern eins Auswischen ist gut", sicher weit verbreitet ist. Das ist meine subjektive Einschätzung. Wenn eine radikale Ablehnung des Terrorismus in der Bevölkerung herrschen würde, hätten die Terrorzellen niemals diesen Nährboden wie er offensichtlich vorhanden ist. Aus dem Nichts entsteht ja das nicht.

Dass Muslime die Juden mehr als wir hassen, halte ich für völlig unbegründet, das ist wirklich das Eröffnen eines Nebenkriegsschauplatz, der nur das Ziel hat, weitere Vorurteile schüren soll.
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#14
Bereits 2007 gab es eine Studie des Bundesinnenministerium die klar nachgewiesen hat, dass Antijüdische Vorurteile bei Muslimen in Deutschland ein vielfaches dessen was im Rest der Bevölkerung grassiert betragen, und das war vor 8 Jahren!

Mitleser:

Zitat:Das verkennt allerdings ein wesentliches Merkmal totalitärer Strukturen:
Es ist für die Rolle des Islam unerheblich, ob mehr als 50 % seiner Anhänger Gewalttaten gegen Juden, Schwule usw ablehnen. Den Ton geben die anderen an, weil die sich immer durchsetzen

Ich kann dir hier nur voll und ganz zustimmen: entscheidend ist immer die Avantgarde, auf beiden Seiten, die Mehrheit ist irrelevant.
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#15
http://www.faz.net/aktuell/politik/ausl ... 61923.html
Zitat:Nach dem Anschlag von Paris

Muslime verurteilen den Terror

Die Attentäter von Paris berufen sich für ihre mörderischen Taten auf den Islam. Die Imame als oberste geistliche Autoritäten der französischen Muslime haben die Morde im Namen Allahs nun im Freitagsgebet auf Schärfste verurteilt. Auch in Deutschland ist ein ähnlich starkes Signal geplant.

09.01.2015 ...
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