Kolumbien
#1
sollte es tatsächlich sein, dass wir für dieses Land noch keinen Strang haben?
http://www.neues-deutschland.de/artikel ... ehrer.html
Zitat:23.04.2014

/ Ausland

Kolumbien: Soldaten töteten Rebellenführer

Cartagena. Bei einem Gefecht zwischen den kolumbianischen Streitkräften und Kämpfern der Guerillaorganisation ELN ist ein Anführer der Rebellen getötet worden. Drei weitere Guerilleros seien bei dem Einsatz in der Gemeinde Morales im Department Bolívar gefangen genommen worden, teilte das Heer mit.
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#2
http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/arti ... 63aab3d17e
Zitat:27.05.2014

Stichwahl zwischen Krieg und Frieden

KOLUMBIEN Rechts gegen rechtsaußen: Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos muss in die Stichwahl gegen den Kandidaten seines Vorgängers. Der lehnt den Friedensprozess mit der Guerilla vehement ab.
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und noch ein Bericht zu den Friedensverhandlungen mit der FARC:
http://www.jungewelt.de/2014/05-28/031.php
Zitat:28.05.2015

Gespräche oder Krieg

Vor 50 Jahren wurden die FARC in Kolumbien gegründet. Heute verhandeln sie in Havanna über ein Friedensabkommen, dieses ist durch die Präsidentschaftswahlen gefährdet
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#3
http://www.welt.de/politik/ausland/arti ... ruhen.html
Zitat:16:00
Kolumbien

Farc-Rebellen lassen Waffen für Wahlen ruhen

Die kolumbianischen Farc-Rebellen verkünden eine Waffenstillstand für die Präsidentenwahl
. Damit unterstützen sie den amtierenden Staatschef Santos, der sich für die Friedensverhandlungen einsetzt.
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#4
mal ein etwas anderes Thema:
http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft ... 14318.html
Zitat: Tierplage in Kolumbien
Die Nilpferd-Horde des Drogenbarons
Als der kolumbianische Drogenboss Pablo Escobar vor 20 Jahren erschossen wurde, sein Privatzoo aufgelöst und alle Tiere verteilt wurden, blieben die Nilpferde zurück
. Bis heute. Mittlerweile sind sie zum Problem geworden.
27.06.2014, ...
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#5
http://de.euronews.com/2015/05/22/kolum ... f-beendet/
Zitat:Nach einem Luftangriff kolumbianischer Regierungstruppen auf ein Lager der Farc-Rebellen haben die Aufständischen ihre einseitig verkündete Waffenruhe aufgehoben.
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#6
Trotz der zeitweisen Eskalation in den letzten Tagen scheint der Wille zu Verhandlungen noch da zu sein, ob dieser alleine allerdings nach Angriffen der Regierungsseite auf die FARC-Strukturen noch ausreicht, ein neuerliches Abgleiten in den Untergrundkrieg abzuwenden, bleibt abzuwarten...
Zitat:Kolumbien

Kolumbien setzt Friedensgespräche mit FARC fort

In den vergangenen Tagen ist der Konflikt zwischen dem kolumbianischen Militär und der FARC-Guerilla wieder eskaliert. Doch trotz dieser Rückschritte wollen beide Seiten weiterverhandeln.

37 Rebellen und ein Polizist wurden seit Donnerstag bei gegenseitigen Angriffen getötet. Nachdem die FARC angekündigt hatte, ihren seit Dezember geltenden Waffenstillstand zu beenden, bombardierte die kolumbianische Armee am Samstag Stellungen der Guerilla im Bundesstaat Antioquia. Allein bei diesem Angriff kamen Medienberichten zufolge zwölf FARC-Mitglieder ums Leben. [...]

Dennoch zeigten sich beide Seiten an einer friedlichen Lösung des Konflikts interessiert und setzten ihre Verhandlungen in der kubanischen Hauptstadt Havanna fort. Die Gespräche stehen unter der Schirmherrschaft von Norwegen und Kuba und werden zudem von Chile und Venezuela begleitet. Die kolumbianische Außenministerin Maria Angela Holguin wird nach eigenen Angaben künftig die Regierungsdelegation bei den Friedensverhandlungen unterstützen.
http://www.dw.de/kolumbien-setzt-friede ... a-18475343

Schneemann.
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#7
Zitat:Kolumbiens Rebellen laden Ex-Präsident zu Gespräch über Frieden ein

In Kolumbien haben die linken Farc-Rebellen den Oppositionspolitiker und Ex-Präsidenten Alvaro Uribe zu Gesprächen über den von ihm abgelehnten Friedensprozess eingeladen.

Farc-Anführer Rodrigo Londono schrieb in einem am Samstag veröffentlichten Brief, er sei bereit, Uribe am Rande der Friedensverhandlungen mit der kolumbianischen Regierung in Havanna auf Kuba oder an einem anderen Ort zu treffen. Uribe, der von 2002 bis 2010 Präsident war und heute Senator ist, lehnt den Friedensprozess ab. [...]

Im September hatten Rebellen und Regierung einen Durchbruch gemeldet. In den derzeitigen Gesprächen geht es unter anderem um die Entwaffnung der Farc und ihre Umwandlung in eine legale politische Bewegung. Vor kurzem hatten Farc und Regierung mitgeteilt, sie hätten sich auf eine Reihe gesetzlicher Schritte verständigt, um sicherzustellen, dass ein Friedensvertrag verfassungsmäßig bindend wird, sobald er durch ein Referendum angenommen ist.
http://de.reuters.com/article/kolumbien ... EKCN0Y60BA

Schneemann.
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#8
Schade:
Zitat:Historischer Friedensvertrag gescheitert: Kolumbianer lehnen Abkommen mit FARC hauchdünn ab
...
Der Nein-Anteil lag bei 50,2 Prozent. Alle Umfragen waren zuvor von einer Bestätigung des Abkommens ausgegangen.
Die Wahlbeteiligung lag bei 37,4 Prozent. Generell gehen in Kolumbien nicht viele Menschen zu Wahlen und Abstimmungen. Heftiger Regen und Sturmböen wegen des Hurrikans "Matthew" über der Karibik dürften die Beteiligung am Sonntag weiter gedrückt haben.
Regional gab es starke Unterschiede: Während sich die Menschen im Zentrum des Landes rund um die Hauptstadt Bogotá und die Wirtschaftsmetropole Medellín mehrheitlich gegen den Vertrag aussprachen, dominierten an der Karibik- und Pazifikküste die Befürworter des Abkommens.

Quelle: http://www.aargauerzeitung.ch/ausland/hi...-130617081

Ich kenne die Details leider nicht, die zur Ablehnung geführt haben. Hoffentlich nimmt man nochmals einen Anlauf.
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#9
(03.10.2016, 08:13)hunter1 schrieb: Schade:
Zitat:Historischer Friedensvertrag gescheitert: Kolumbianer lehnen Abkommen mit FARC hauchdünn ab
...
Der Nein-Anteil lag bei 50,2 Prozent. Alle Umfragen waren zuvor von einer Bestätigung des Abkommens ausgegangen.
Die Wahlbeteiligung lag bei 37,4 Prozent. Generell gehen in Kolumbien nicht viele Menschen zu Wahlen und Abstimmungen. Heftiger Regen und Sturmböen wegen des Hurrikans "Matthew" über der Karibik dürften die Beteiligung am Sonntag weiter gedrückt haben.
Regional gab es starke Unterschiede: Während sich die Menschen im Zentrum des Landes rund um die Hauptstadt Bogotá und die Wirtschaftsmetropole Medellín mehrheitlich gegen den Vertrag aussprachen, dominierten an der Karibik- und Pazifikküste die Befürworter des Abkommens.

Quelle: http://www.aargauerzeitung.ch/ausland/hi...-130617081

Ich kenne die Details leider nicht, die zur Ablehnung geführt haben. Hoffentlich nimmt man nochmals einen Anlauf.

Sehr gut. Es wäre ein Unding gewesen wenn diese Kriminellen straflos davon gekommen wären.
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#10
Ich bins eit einigen jahren immer mal wieder geschäftlich in Kolumbien und bekomme daher immer mit wie sich die Stimmung im Land ändert und anpasst. Aktuell sieht es allerdings deutlich besser aus. Denn das unmögliche scheint schaffbar zu werden: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2...abstimmung
Der Friedensvertrag mit der Farc macht deutliche Fortschritte und auch (ganz aktuell) erste Gespräche mit der ELN beginnen http://www.sueddeutsche.de/politik/kolum...-1.3339556

Ich finde es sehr spannend was dort gerade im land abgeht. Vor ein paar Jahren habe ich mir hierüber noch eine Risikolebensversicherung zugelegt, für den Fall das während meines Aufenthalts mal etwas passiert und meine Familie versorgt ist - jetzt scheint es so das ich die wieder kündigen könnte. Bin wirklich Gespannt wie sich die Lage ab jetzt weiterentwickelt. Man weiß ja aus solchen gesprächen das bereits ein schlechtes Timing oder irgendwelche unzufriedenen reichen um den Friedensprozess zu boykottieren.
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#11
Nachdem Abkommen mit der FARC, auch wenn dieses noch auf etwas wackeligen Beinen steht, nimmt die kolumbianische Regierung nun auch Fühlung mit der ELN auf...
Zitat:Kolumbien: Regierung und ELN beginnen Friedensgespräche

Nächstes Großprojekt für Friedensnobelpreisträger Juan Manual Santos: Nach den Farc will Kolumbiens Präsident auch mit den ELN-Rebellen ein Abkommen aushandeln.

Nach monatelangen Vorgesprächen haben die kolumbianische Regierung und die linke Guerilla ELN offizielle Friedensverhandlungen aufgenommen. Delegationen beider Seiten trafen sich zu Gesprächen in der ecuadorianischen Hauptstadt Quito. [...] Ein Abkommen mit der ELN wäre wichtig, um zu verhindern, dass deren Kämpfer die Kontrolle über frühere Farc-Gebiete und den dortigen Drogenhandel übernehmen. Die ELN hat nach offiziellen Schätzungen rund 1.500 aktive Kämpfer.
http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-...ntos-quito

Schneemann.
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