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Zitat:Reisner: "Ukraine hat Momentum für sich gewonnen"
11.06.2026, 17:37 Uhr
Der Ukraine gelingt es durch zwei "sehr entscheidende Vorteile", die sie errungen hat, den Druck auf Russland zu erhöhen, berichtet Oberst Reisner. Bis zum Herbst versuche Kiew, Russland an den Verhandlungstisch zu zwingen - denn derzeit liege das Momentum bei der Ukraine.
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Ui. Wenn sogar der Reisner das sagt.
Oh, Moment. Wenn der Reisner das sagt, mag es sogar falsch sein.
(Nur ein Scherz, gemach, gemach.)
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Wenn er anfängt einen möglichen Kessel zu zeichnen dann muss man aufpassen.
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Über das wechselseitige Ermorden von Führungspersonal bei welchem die Ukraine deutlich vorne liegt:
https://www.youtube.com/watch?v=0uJQyB-zjz0
Zitat:Russia's top generals and leadership is being targeted by a campaign from moscow to the frontlines of the war in Ukraine. Who is behind the attacks? Are assassination campaigns effective in warfare? This episode examines the shadow war being fought far beyond the trenches of Ukraine. From Moscow to Sevastopol, a growing campaign of targeted killings has struck Russian missile designers, intelligence assets, propagandists, and key figures connected to Russia's war effort.
We explore how Ukrainian intelligence services including the Security Service of Ukraine and Main Directorate of Intelligence transformed after 2014 and developed the capabilities to conduct operations deep inside Russia.
Allgemein:
Als Einleitung ein Beitrag über die Z-Blogger:
https://www.youtube.com/watch?v=rxfkcCh027A
Meiner Einschätzung nach wird die Folge dieses Krieges der Aufstieg eines tatsächlich radikal faschistischen / nationalsozialistischen Regime in Russland sein. Die aktuelle Mafiokratie in Russland hat keine Ideologie, sie täuscht diese nur vor. Das was darauf folgen wird, wird hochgradig ideologisiert sein, und radikalst. Es sind die perfekten Voraussetzungen dafür vorhanden.
Es wird dem folgend zu einer Entwicklung in Russland kommen, analog zu der in Italien und Deutschland nach dem 1 WK.
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Ich betrachte es als Höchstwahrscheinlich, dass Russland zu einem Klientel-Staat Chinas wird. Je länger der Krieg dauert und je mehr sich Moskau dabei verausgabt, desto wahrscheinlicher wird das.
Und China wird ein radikal-faschistisches, nationalistisches Regime in Moskau nicht dulden.
Russland (und auch Weißrussland oder andere Staaten aus dem bisherigen russischen Dominanzbereich) werden dann eher Satelliten-Staaten nach dem Muster des Warschauer Pakts werden.
Gewisse Selbstständigkeit nach innen, ansonsten weisungsgebunden gegenüber den Direktiven aus Peking.
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(13.06.2026, 07:12)Quintus Fabius schrieb: Die aktuelle Mafiokratie in Russland hat keine Ideologie, sie täuscht diese nur vor.
Das ist zweifellos richtig.
Der Nationalismus ist Opium für`s Volk, das ja auch bereitwillig die Fähnchen schwenkt und die Söhne in die Ukraine schickt.
(13.06.2026, 07:12)Quintus Fabius schrieb: Meiner Einschätzung nach wird die Folge dieses Krieges der Aufstieg eines tatsächlich radikal faschistischen / nationalsozialistischen Regime in Russland sein.
Faschistische Regime entstehen leichter aus Demokratien, deshalb ist da Deutschland eher ein Kandidat als Russland.
In Russland fallen die Faschisten in dem Moment aus dem Fenster, in dem sie sich als Systemveränderer zu erkennen geben.
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Zur Lage Russlands:
Die Duma-Fraktion der Kommunistischen Partei der Russischen Föderation greift derzeit mit für russische Verhältnisse unüblicher Schärfe die Regierung Putin an. Der Sprecher der burjatischen KPRF, Wjatscheslaw Marchajew, schrieb auf 'Telegram', dass Russland "vor der sozialen Explosion" stehe. ( Quelle) Die Regierung werde dafür verantwortlich zu machen sein. Er verlange daher vom Kreml, einen "klaren, öffentlichen Plan zur Beendigung der 'speziellen Militäroperation' unter Wahrung von Russlands nationalen Interessen" vorzulegen.
Marchajew kritisierte, dass die "Tarife für Wasser, Strom und Heizung unaufhörlich steigen, während die von der UdSSR ererbte Infrastruktur verfällt". Russische Steuergelder flössen "nicht in die öffentliche Versorgung, sondern in Yachten, Paläste und Vermögenswerte im Ausland". In den letzten 35 Jahren sei "keine einzige echte Reform erfolgreich durchgeführt worden", dafür "vermehren sich die Oligarchen weiter und werden immer reicher". Korruptionsskandale und Inkompetenz führten zu einem Ausbluten der "reproduktionsfähigen Bevölkerungsschichten".
"Die Angriffe auf unsere Städte hören nicht auf, ihr Einzugsgebiet weitet sich aus, der Westen stockt die Lieferungen von Drohnen auf, und wir sind gezwungen, das einfach hinzunehmen", so Marchajew weiter: "Wenn diese Situation anhält, werden soziale Unruhen und Chaos wahrscheinlicher." Er schloss mit der Warnung: "Der Westen wird das unweigerlich ausnutzen, um die Überreste der russischen Staatlichkeit zu vernichten."
Gleichzeitig lässt Marchajew mit der Forderung, die Weisungsgebundenheit russischer Beamter an Anweisungen des Präsidenten noch schärfer durchzusetzen, erkennen, dass in seinen Augen das Versagen nicht auf der Ebene des Präsidenten liegt, sondern darunter. Dennoch steht er mit seiner Kritik nicht allein da. Bereits im Mai hatte Renat Suleimanov, KPRF-Abgeordneter aus Nowosibirsk, vor einem wirtschaftlichen Kollaps Russlands gewarnt, wenn die "spezielle Militäroperation" weitergeführt werde. Seinen Angaben zufolge würden bereits 40% des russischen Staatshaushalts für den Krieg aufgewendet, was die Entwicklung Russlands lähme und die Inflation antreibe. ( Quelle)
Zur Lage der Ukraine:
Der ukrainische Ombudsmann für Menschenrechte, Dmytro Lubinez, hat die Wehrersatzzentren des ukrainischen Territorialheeres (TZK) scharf kritisiert. Eine Reform der Durchsetzung der Wehrpflicht sei "nicht heute nötig, nicht morgen nötig, sie war gestern schon nötig". Das Verhalten zu vieler Soldaten und Zivilangestellter der TZKs sei unprofessionell und unethisch.
Hochproblematisch sei vor allem, dass seine Mitarbeiter bei Kontrollbesuchen immer wieder Männer entdeckten, die aufgrund ihres Gesundheitszustands von der Wehrpflicht freizustellen wären. Ihre Beschwerden würden mitunter einfach ignoriert oder in der Bearbeitung verschleppt, wohl in der Hoffnung, dass die Männer sich in ihr Schicksal fügten.
Als besonders abschreckendes Beispiel nannte Lubinez das TZK in Ternopil; dort hätten sich von 28 angetroffenen Wehrpflichtigen 17 mit Beschwerden an ihn gewandt. Fünf der Männer seien auf seine Intervention hin entlassen worden, weil ihre Grundrechte offensichtlich verletzt worden seien. Drei seien medizinisch untauglich gewesen, zwei weitere stünden kurz vor ihrem sechzigsten Geburtstag und hätten daher von der Wehrpflicht ausgenommen werden können. ( Quelle) Lubinez erwähnt in seinem Feed auch einen Fall aus Tschernihiw, wo ein Mann trotz diagnostizierter Depression nicht freigestellt worden war, und zu Beginn der Grundausbildung prompt seinen Ausbilder erschoss.
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@Schwabo Elite
Zitat:Faschistische Regime entstehen leichter aus Demokratien, deshalb ist da Deutschland eher ein Kandidat als Russland.
Das sehe ich nicht so. Damit ein autoritäres bzw. ggf. faschistisches Regime entstehen kann bzw. dass die gesellschaftliche Akzeptanz dafür vorherrscht, müssen mehrere Faktoren zusammenfallen. Das hat man nach dem Ersten Weltkrieg schon recht gut beobachten können, gerade dann, wenn ein Krieg endete, der bei vielen den Eindruck hinterließ, man sei einem ungerechten Frieden ausgesetzt worden (das traf nach 1918 auf Deutschland, aber auch auf den "Kriegsgewinner" Italien zu). Neben dem Revanchegedanke kamen da noch eine fehlende demokratische Tradition dazu sowie massive wirtschaftliche Schwierigkeiten und radikale Strömungen, die der labilen Demokratie das Leben schwer machten.
Der Revanchegedanke liegt in keinem europäischen Land vor, auch eine fehlende demokratische Tradition kann man nirgends verorten. Wirtschaftliche Schwierigkeiten gibt es zwar, aber auf einem sehr hohen Niveau. Und und radikale Strömungen mag es auch geben, aber sie stehen keinen labilen Demokratien gegenüber, sondern gefestigten Strukturen.
Bezogen auf Russland sehe ich eine solche Konstellation jedoch nicht.
a) es würde, wenn der Ukrainekrieg mit einem leidlichen Patt endet, sehr starke Revanchegedanken geben, einerseits gegenüber dem Westen (man hat gemäß der russischen Propaganda ja nicht alleine gegen die Ukraine gekämpft, sondern verkappt und - je nach Färbung - auch direkt oder indirekt gegen die "bösen" Westmächte, deswegen kam man ja auch nicht voran), andererseits gegenüber dem eigenen Regime (ultranationalistische Kreise machen die Moskowiter Kamarilla durchaus auch für das Scheitern verantwortlich).
b) eine wirkliche demokratische Tradition gibt es nicht. Nach dem absolutistischen Zaren kamen die Bolschewisten, dann kam Stalin (der führende Bolschewisten aus früheren Zeiten wie Trotzki, Sinowjew, Bucharin u. a. dann in den 1930ern ermorden ließ, weil sie ihn früher teils kritisiert hatten) und der ein totalitäres Regime errichtete. Nach Stalins Tod 1953 folgten die Entstalinisierung und eine leichte politische Mäßigung, aber es blieb faktisch beim kommunistischen Duckmäuser-Regime. Nach 1990/91 folgte unter Jelzin eine kurze Phase der Liberalisierung - auch in der Presse -, diese Zeit ging aber unter in einer der schlimmsten Wirtschaftskrisen überhaupt (etwa 70% der Russen verloren infolge einer Rubelentwertung bis 1998 ihre Ersparnisse) und ist den Russen als überaus verhasst in Erinnerung. Viele Russen reden auch heute noch davon, dass der "gute Gorbi", der ja bei uns so beliebt war, ihr Land - d. h. die Sowjetunion - mit seinen Liberalisierungen und Reformen Ende der 1980er ins Verderben gestürzt habe (sic!); zugleich bereicherte sich in dieser Zeit (unter Jelzin in den 1990ern) die "erste Gruppe" der Oligarchen nach der Wendezeit und ruinierte das Land weiter. Die Folge war dann der Aufstieg "des starken Mannes" Putin, der auch von alten Geheimdienstkreisen angeschoben wurde, um das Chaos zu beenden. Er schaltete zwar die "erste Gruppe" der Oligarchen aus, aber nur, um selbst dann ein mafiöses Regime mit der "zweiten Gruppe" der Oligarchen zu errichten.
c) nach einem Kriegsende müsste man mit enormen wirtschaftlichen Schwierigkeiten in Russland rechnen, denn das System wackelt bereits jetzt schon. Wenn nach einem Waffenstillstand die Kriegsproduktion, die derzeit irgendwo zu zwischen 25% bis 35% die russische Wirtschaft befeuert, zusammenfällt, und sei es nur um zehn Prozent, würde dies Schockwirkungen durch das halbe Land jagen. Es würde eine Krise geben, die beinahe an die der 1990er Jahre heranreicht. Arbeitslosigkeit, Inflation, Mangel würden nach oben schießen.
d) zugleich würden radikalste, extrem nationalistische Vertreter nach der Macht greifen und agitieren. Völlig egal, ob es nun das Schema Dugin, Solowjow oder Girkin ist, die generelle Stimmung ist faktisch national-totalitär bis faschistisch-autokratisch. In einem Vakuum in einer Nach-Putin-Zeit, vielleicht sogar im Rahmen von Machtkämpfen, muss damit gerechnet werden, dass diese Kreise sich durchsetzen.
Die hier nun in der Übersicht skizzierten Aspekte sehe ich, zum Glück, in keinem europäischen Land.
Schneemann
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(14.06.2026, 08:41)Schneemann schrieb: .... Viele Russen reden auch heute noch davon, dass der "gute Gorbi", der ja bei uns so beliebt war, ihr Land - d. h. die Sowjetunion - mit seinen Liberalisierungen und Reformen Ende der 1980er ins Verderben gestürzt habe (sic!); zugleich bereicherte sich in dieser Zeit (unter Jelzin in den 1990ern) die "erste Gruppe" der Oligarchen nach der Wendezeit und ruinierte das Land weiter. Die Folge war dann der Aufstieg "des starken Mannes" Putin, der auch von alten Geheimdienstkreisen angeschoben wurde, um das Chaos zu beenden.
...
Schneemann ich habe keine Kritik an Deiner Analyse, möchte aber auf folgendes hinweisen:
1. noch weit vor der Auflösung der Sowjetunion (UdSSR oder SU) gab es die Schlußakte von Helsinki, mit der allen europäischen Staaten die Unverletztlichkeit der Grenzen und die freie Bündniswahl zugesichert wurde.
Damals hat noch niemand an einen Zerfall des Warschauer Pakts und der SU gedacht, aber auf dieser Grundlage ist die seitherige Entwicklung zu bewerten.
2. Gorbatschow war der letzte Präsident der UdSSR. Die Auflösung der SU ist nicht ihm, sondern seinen Nachfolgern, insbesondere dem Alkoholiker Jelzin zu verdanken.
Grundlage dafür waren Volksabstimmungen, die etwa in der Ukraine - auch im Donbass - eine absolute Mehrheit für eine Unabhängigkeit des Landes ergaben.
Hintergrund war wohl auch eine befürchtete "Überfremdung" mit den geburtenstarken Menschen aus den Zentralasiatischen Staaten der UdSSR - die Führer dieser Staaten waren von dem Zerfall der UdSSR mehr überrascht als informiert.
Es war Jelzin, der in seinem Delirium und dem blinden Glauben an "den Markt" (den ihm US-Berater eingeimpft hatten) die Wirtschaft ungeregelt den Oligarchen überlassen hat.
Und Jelzin hat sein Amt - als er völlig in der Sackgasse war - seinem Protegen Putin aus Petersburg übergeben.
Tatsächlich ist es Putin dann gelungen, die Wirtschaft zu stabiliseren,
erst mit Hilfe der Oligarchen, und
dann indem er sich diese Oligarchen unterworfen hat.
Das Ende des Chaos (personalisiert verknüpft mit Putin) kommt bei den Russen an, und zwar durchaus positiv. Wobei "Demokratie" und deren Werte, die der "normale Russe" nicht kennen gelernt und damit schätzen gelernt hat, nicht etwa positive Assoziationen hervor rufen, sondern mit dem Chaos unter Jelzin verbunden werden, das wiederum nun Gorbatschow untergeschoben wird.
Damit kann die innenpolitische Betrachtung Russlands auf einem Zwischenstand stehen.
Jetzt kommt also die Außenpolitik.
3.1. Mit der Auflösung der UdSSR und der Gründung der GUS,
3.2. mit dem Abkommen zwischen der Ukraine und Russland über russische Stützpunkte auf der Krim sowie
3.3. im "Budapester Memorandum"
ist der Ukraine (mindestens) drei mal durch Russland die Unverletzlichkeit ihrer Grenzen zugesichert worden.
Wer sich nicht daran gehalten hat, ist Putin. Aus welchen Gründen auch immer - damit hat Putin zumindest gegenüber "dem europäischen Westen" jedes Vertrauen als Vertragspartner verspielt (DT lass ich mal außen vor und andere Russlandfreunde).
Und - analog der jüngeren Geschichte Deutschlands - eine "Beschwichtigungspolitik" wie im "Münchner Abkommen" führt nicht zu einem Ende von solchen Expansionsgelüsten, sondern im Gegenteil - es zeigt Schwächen auf und verführt so zu noch mehr Grenzverletzungen.
Damit sind die Westeuropäer schon aus Eigeninteresse gehalten, einen Sieg Russlands zu verhindern.
Womit verknüpft sich diese Narrative nun?
Der böse Westen hat Russland ins Chaos getrieben, Putin hat Russland gerettet, und
der böse Westen hält Putin davon ab, auch die Ukraine zu retten.
Ergebnis?
Für die durchschnittlichen, und nur oberflächlich informierten russischen Bürger herrscht "im Westen" dass ungezügelte Chaos, gesellschaftlich, wirtschaftlich, überall.
Egal wie der Krieg in der Ukraine ausgeht - diese "pervertierte marode Gesellschaft" im Wesen ist schuld.
In der russischen Gesellschaft werden wir auf Jahrzehnte hinaus ablehnend beurteilt werden.
Da können wir dann gleich die Ukraine so weit unterstützen, dass sie ihr Territorium bis zur international anerkennten Grenze zurück gewinnen und kontrollieren kann.
Und Russland? Wird entweder zu einem isolierten Staat wie der Iran, oder sucht sich anderswo Verbündete. Ich tippe auf Letzteres - und da schwerpunktmäßig auf China. Das ist aber jetzt schon stärker als Russland.
Damit ist klar, wer künftig im Kreml die "Richtlinien der Politik" bestimmen wird.
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SchwaboElite:
Zitat:In Russland fallen die Faschisten in dem Moment aus dem Fenster, in dem sie sich als Systemveränderer zu erkennen geben.
Die Geister die da systematisch zum Nutzen des Systems seit 20 Jahren gezüchtet wurde, kriegt man so nicht mehr eingehegt, sollten sie sich tatsächlich gegen das System stellen.
Das ist übrigens auch einer der wesentlichsten Punkte warum die aktuelle Elite bzw. der St. Petersburger Zirkel derartige Furcht vor einem Kriegsende haben, da dann die Veteranen aus der Ukraine welche inzwischen fast alle diesem Denken zuneigen, heimkehren werden. Dann reichen ganz kleine Dinge und die ganze Sache fliegt den aktuellen Eliten derart um die Ohren, dass sie sich wünschen würden, sie würden nur defenstriert werden.
Der rasende Hass der Rechtsextremisten und Ultranationalisten in Russland richtet sich aktuell noch nicht auf Putin. Sollte es dazu kommen, ist Putins Leben zu Ende.
Die Russen nehmen extrem viel hin. Aber wenn man sie durch Unfähigkeit tatsächlich in die Rebellion treibt, was regelrecht ein Kunststück ist, dann wird es extrem blutig. Wenn die gegen das System rebellieren, dann in extremst möglicher Form.
Und dann hat man in Russland nationalsozialistische Fanatiker mit Atomwaffen an der Macht.
KongoErich:
Zitat:Ich betrachte es als Höchstwahrscheinlich, dass Russland zu einem Klientel-Staat Chinas wird. Je länger der Krieg dauert und je mehr sich Moskau dabei verausgabt, desto wahrscheinlicher wird das.
Und China wird ein radikal-faschistisches, nationalistisches Regime in Moskau nicht dulden.
Wenn die aktuelle Mafiokratie an der Macht bleibt, dann ja, dann stimme ich dir zu und Russland wird zu einem Klientelstaat West-Taiwans werden.
Im Fall aber, dass es in Russland zu einem Umsturz nach Rechts kommt, spielt es keinerlei Rolle was die West-Taiwanesen wollen oder dulden oder sonstwie meinen. Der wesentliche Unterschied zu anderen ist, dass die Russen auf Unmengen ererbter Nuklearwaffen sitzen. Westtaiwan wird dann äußerst vorsichtig sein müssen, da die Kreise die dann dort an die Macht kommen, gelinde gesagt nicht gut auf sie zu sprechen sind.
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Das witzige an einer Mafia ist, dass man grundsätzlich nur die oberste Regie entfernen müsste und das komplette System zusammenbricht, da keiner dann irgendwie weiß wie das komplette Mafiabusiness aufgebaut ist. Es ist ein Selbstsicherungssystem solcher Mafia Gruppen.
In Russland ist es schlimmer, es ist schlicht Kultur und wird sich beliebig erneuern.
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Ukraine-Krieg im Liveticker
Zitat:+++ 16:44 Wie Kiew seinen fünften Kriegssommer erlebt +++
Für die Ukraine bricht inzwischen der fünfte Sommer in Kriegszeiten an. Inmitten ausgebrannten Ruinen und Trümmern bemühen sich Anwohner um Ablenkung und Normalität. ntv-Reporter Yannick Seeber spricht mit Menschen vor Ort.
+++ 19:56 Drohne attackiert Auto von Senioren - Insassen tot oder verletzt +++
In der Südostukraine ist eine 73-jährige Frau durch eine russische Drohne getötet worden. Vier weitere Menschen seien bei dem Angriff auf ein Auto beim Dorf Bilenke verletzt worden, teilt der Militärgouverneur des Gebiets Saporischschja, Iwan Fedorow, bei Telegram mit. Verletzt wurden drei weitere Frauen im Alter von 73, 74 und 68 Jahren sowie ein 74-jähriger Mann. Bilenke liegt unweit des Westufers des Flusses Dnipro, der in dieser Region ukrainische und russische Truppen voneinander trennt.
+++ 20:37 Ukraine wehrt sich gegen Tausende Luftangriffe +++
Auch in dieser Woche zählt die Ukraine wieder Hunderte Angriffe auf ihre Städte, Gemeinden und zivile Infrastruktureinrichtungen. "Allein in der zurückliegenden Woche haben die Russen 1920 Angriffs-Drohnen, 1790 gelenkte Fliegerbomben und 17 Raketen verschiedener Typen gegen die Ukraine eingesetzt", schreibt der Präsident der Ukraine in sozialen Medien. "Wir bereiten Treffen mit Partnern vor, um unsere Verteidigung gegen diesen russischen Terror zu stärken", sagt Selenskyj hinsichtlich der bevorstehenden Gipfel von G7, EU und Nato. Es sei wichtig, dass die Verhandlungen zu konkreten Entscheidungen führen, sagt er. Nach wie vor brauch die Ukraine unter anderem Unterstützung für die Flugabwehr.
+++ 21:00 Charkiw: Kunstmuseum attackiert – Baby unter Verletzten +++
Das Kunstmuseum Charkiw ist zum Ziel einer russischen Drohnenattacke geworden, wie ukrainische Behörden mitteilen. Mindestens vier Menschen seien verletzt worden, darunter ein Säugling, der einen Monat alt ist, heißt es. Das kleine Mädchen sei in ein Krankenhaus gebracht worden. Drei leicht verletzte Frauen seien vor Ort von Rettungskräften behandelt worden.
...
(14.06.2026, 17:17)Pmichael schrieb: Das witzige an einer Mafia ist, dass man grundsätzlich nur die oberste Regie entfernen müsste und das komplette System zusammenbricht, da keiner dann irgendwie weiß wie das komplette Mafiabusiness aufgebaut ist. Es ist ein Selbstsicherungssystem solcher Mafia Gruppen.
In Russland ist es schlimmer, es ist schlicht Kultur und wird sich beliebig erneuern. Einspruch Euer Ehren:
bei der Mafia weiß man sehr genau, wer in der Familie der "Capo" ist, und wie die einzelnen Mafioso zueinander stehen. Auch wenn niemand einen genauen Überblick über die gesamte Organisation hat. Die Hierarchie gegenüber den einzelnen Mitgliedern ist klar.
Und "man" kennt die Mitglieder der eigenen Stufe in der Hierarchie auch. Das sind jeweils kleine Gruppen.
Entscheidend ist vielmehr die Omertà , ein aus dem Italienischen stammender Begriff, der im Deutschen als „Gesetz des Schweigens“ oder „Verschwörung des Schweigens“ bezeichnet werden dürfte.
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https://www.fr.de/politik/ukraine-krieg-...e=outbrain
Westl. Thinktanks über das Wesen der Z-Kriegs-Blogger im Verhältnis zur russischen Führung, Möglichkeiten, Grenzen.
"Jeder ehrliche Bericht über ein taktisches Versagen bestärkt die strategische Akzeptanz. Jede berechtigte Kritik an den Mitteln normalisiert die Ziele."
Fazit: Die Z-Blogger stellen die Blaupause der Zukunft autoritärer Informationskontrolle dar.
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(14.06.2026, 17:13)Quintus Fabius schrieb: Das ist übrigens auch einer der wesentlichsten Punkte warum die aktuelle Elite bzw. der St. Petersburger Zirkel derartige Furcht vor einem Kriegsende haben, da dann die Veteranen aus der Ukraine welche inzwischen fast alle diesem Denken zuneigen, heimkehren werden.
Da das derzeitige System völlig ideologierfrei ist, kann es natürlich innerhalb kürzester Zeit durch Mimikry jede Staats- oder Regierungsform simulieren.
Die Heimkehrer werden dann aufgesaugt, integriert, zur Not eben auch defenestriert oder nach Sibirien geschickt.
Einen echten Faschismus mit Überzeugungstätern sehe ich nicht in Russland.
Wobei da auch die Frage zu stellen ist, ob der homo sovieticus dazu überhaupt in der Lage wäre.
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(14.06.2026, 22:47)Mitleser schrieb: https://www.fr.de/politik/ukraine-krieg-...e=outbrain
Westl. Thinktanks über das Wesen der Z-Kriegs-Blogger im Verhältnis zur russischen Führung, Möglichkeiten, Grenzen.
"Jeder ehrliche Bericht über ein taktisches Versagen bestärkt die strategische Akzeptanz. Jede berechtigte Kritik an den Mitteln normalisiert die Ziele."
Fazit: Die Z-Blogger stellen die Blaupause der Zukunft autoritärer Informationskontrolle dar.
mMn ist die Freiheit, die man den Z-Bloggern eingesteht, ein Feigenblatt. Seht her, wir unterdrücken keine Meinungen, wir erlauben den "Berichterstattern" sogar Kritik.
Dass die kleineren regelmäßig gegängelt und sogar angeklagt werden kriegt die uninteressierte Masse sowieso nicht mit, und vor den größeren steht jemand im Apparat, der sie schützt.
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