AfD
#1
Da er noch nicht existiert, eröffne ich einen Thread zur Partei "Alternative für Deutschland". Alle Meldungen und Diskussionen, welche die AfD betreffen, bitte hier posten und führen.

Bezugnehmend auf den Post von Tiger aus dem Deutschland-Thread, im Kontext folgender Meldung(gepostet von Schneemann):

Zitat:Ostverbände gegen Aufnahmestopp

AfD streitet um Rechtspopulisten

Massenhaft treten Mitglieder der rechtsgerichteten Kleinpartei "Die Freiheit" in die Alternative für Deutschland über. Dies will AfD-Chef Lucke verhindern. Doch die Ostverbände seiner Partei wehren sich gegen einen Aufnahmestopp. Sie sehen programmatische Übereinstimmungen.

In der Partei Alternative für Deutschland ist ein Streit um die Aufnahme von Überläufern aus der rechtsgerichteten Kleinpartei "Die Freiheit" entbrannt. Dabei stehen sich laut einem Medienbericht AfD-Chef Bernd Lucke und die Ostverbände gegenüber. Nachdem die Rechtspopulisten ihre Klientel dazu aufgerufen hatten, massenhaft der AfD beizutreten, verkündete Lucke einen Aufnahmestopp. "Die Regel ist jetzt, dass nicht aufgenommen wird", erklärte er am vergangenen Dienstag. Doch viele ostdeutsche Landesverbände, in deren Reihen bereits Ex-Freiheit-Mitglieder aktiv sind, wollen sich offenbar nicht an Luckes Vorgabe halten.

http://www.n-tv.de/politik/AfD-streitet%...94111.html

Tiger schrieb:Ich denke, da wird einiges aufgebauscht.
Zwischen "Die Freiheit" und AfD gibt es deutliche Differenzen. "Die Freiheit" lebt von ihrer Islamophobie, während der AfD sich gegen die gescheiterte Gemeinschaftswährung, den Euro, richtet.

Das sind lediglich die jeweiligen Aushängeschilder. Dies schließt nicht aus, dass die Islamophobie eine neue Heimat in der AfD gefunden hat. Freilich in geringerem Ausmaß, gemessen an der Größe der AfD im Vergleich zur "Freiheit". Ähnliches würde ich bzgl. der Union behaupten. Gemessen an der Größe der Union sind die dezidiert islamophoben Strömungen innerhalb dieser noch unauffälliger.

Zitat:Mehr noch: Der AfD will nicht nur qualifizierte Einwanderer fördern, sondern erkennt auch das Recht auf Asyl an

Alles andere würde sie auch nur viel zu offensichtlich näher an den rechten Rand, als an die anvisierte Mitte rücken lassen.

Zitat:Letztlich hat der AfD mit "Die Freiheit" kaum Berührungspunkte

Das mag für die bisherige Programmatik stimmen. Es stellt sich nur die Frage, für wie lange noch.
Gerade im Bereich der Ortsverbände sehe ich eine große Gefahr der Unterwanderung und damit eines eher schleichenden islamophoben/rechten Drifts.

Zitat: und ist von der bösartigen Haltung der NPD Lichtjahre weit entfernt.

Und das wird sie auch noch lange "offiziell" bleiben(wobei ich "Lichtjahre" auch für übertrieben halte mit Blick auf eine eher ungewisse Zukunft der Partei), solange sie 1. nicht antisemitisch wird, was auch sehr unwahrscheinlich ist, da die rechte Klientel keine im Sinne des (Neo-)Nationalsozialismus ist und 2. innerhalb ihrer Klientel kein organisiert militantes Potenzial herrschen wird(wie z.B. in jener der NPD mit Kameradschaften, Wehrsportvereinen, NSU etc.).
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#2
Man hat seitens der AfD sehr souverän auf das Problem mit den Islamophoben reagiert:
http://www.geolitico.de/2013/11/07/afd- ... dem-islam/
Zitat:AfD-Chef Lucke: Wie halten wir’s mit dem Islam?

Gehört der Islam zu Deutschland? Bernd Lucke formuliert in zehn Thesen kritische Positionen und erhält in wenigen Tagen 4500 Rückmeldungen, die ihm zu 90 Prozent zustimmen.

Ein lesenswerter Artikel!
Ich bin beeindruckt, und zwar sehr positiv.
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#3
Der Beginn eines wirklichen Kurswechsels in der (früheren?) Anti-Euro- und Pro-DM-Partei? Oder doch eher ein rein taktisches Manöver, um bei anderen Parteien mit milderen Standpunkten entscheidende Stimmen abzufischen? Auch die oftmals drastische Argumentation gegen die EU-Südstaaten scheint abgeklungen zu sein...
Zitat:AfD-Parteitag: Der Kampf gegen den Euro war gestern

Die populistische Alternative für Deutschland leitet einen radikalen Kurswechsel ein. Im Europawahlkampf ersetzen klassische konservative Themen die Euro-Kritik - die Haltung zu Familie, Zuwanderung und Patriotismus soll die AfD als bessere CSU ausweisen. [...]

Dabei wird klar: Von ihrem Gründungsmythos, von der Euro-Kritik und der D-Mark-Sehnsucht hat sich die Partei meilenweit entfernt. Auf ihrem ersten Parteitag im Frühjahr 2013 hatte die AfD noch gegen "Rettungseuropäer" gewettert, gegen milliardenschwere Schutzschirme und Bankenrettungspakete, gegen eine "alternativlose" Europa-Politik. Ein Jahr später entwickelt sich die AfD zu einer rechtskonservativen, gesellschaftskritischen Kraft, die gegen alles Mögliche ist - eben auch gegen allerlei Dinge in Europa. In Aschaffenburg fordert niemand mehr den Austritt Deutschlands aus dem Euro, oder auch nur den Austritt Griechenlands aus dem Währungsbündnis.
http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 45544.html

Schneemann.
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#4
Die AfD befindet sich ja noch in der Findungsphase.
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#5
@srg

Auf deinen Einwand im CDU-Strang hin:
Zitat:Was soll an der AfD denn bitte nationalistisch gefärbt sein?
Man schaue sich die Äußerungen etwa von Beatrix von Storch an. Ihre Äußerungen sind an nationalem Rechtskonservativismus kaum mehr zu überbieten. Sicher, sie alleine ist nicht die AfD, aber es ist schon bezeichnend, dass eine umstrittene Person wie sie dort eine Plattform finden konnte. Übrigens: Die AfD hatte etwa schon mit dem Slogan "Wir sind nicht das Weltsozialamt!" Wahlwerbung betrieben. Die NPD wiederum - ja genau, diese NPD - hatte Wahrwerbung gemacht mit dem Slogan "Wir sind nicht das Sozialamt der Welt!". Das ist ein...öhm...geradezu "beeindruckender" Unterschied. Aber wer wöllte denn der NPD unterstellen, sie sei nationalistisch?

Schneemann.
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#6
Schneemann schrieb:Übrigens: Die AfD hatte etwa schon mit dem Slogan "Wir sind nicht das Weltsozialamt!" Wahlwerbung betrieben. Die NPD wiederum - ja genau, diese NPD - hatte Wahrwerbung gemacht mit dem Slogan "Wir sind nicht das Sozialamt der Welt!". Das ist ein...öhm...geradezu "beeindruckender" Unterschied. Aber wer wöllte denn der NPD unterstellen, sie sei nationalistisch?

Schneemann.

Bei manchen Gerichtsbeschlüssen (wie der Vater der auf Staatskosten jedes Jahr sein Sohn besuchen darf oder dieser Fall wo man Geld für Kinder kriegt, die gar nicht im Land und nicht wirklich nachkontrollierbar sind.) kann ich so ein Slogan schon verstehen. Es zieht gerade halt bei den Armen. Das ist für mich nichts weiter als wenn man die Renter zur Urne lockt, indem man Ihnen mehr Geld verspricht.

Es wird mit den Ängsten der Bevölkerung gespielt und gezielt befeuert. Das wichtige (mMn) ist ob die AfD weiter auf so einen Kurs bleibt, oder ob sich die Spitze durchsetzen kann und es einen Change gibt. Entweder sie zerlegt sich nun selbst wie die Piraten oder aber sie kann sich festigen und diverse Strömungen aussortieren. Letzteres sehe ich als zwingend Notwendig.
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#7
@Osh
Zitat:Bei manchen Gerichtsbeschlüssen (wie der Vater der auf Staatskosten jedes Jahr sein Sohn besuchen darf oder dieser Fall wo man Geld für Kinder kriegt, die gar nicht im Land und nicht wirklich nachkontrollierbar sind.) kann ich so ein Slogan schon verstehen. Es zieht gerade halt bei den Armen.
Ich denke, und ich erinnere jetzt etwa an die Ökonomen Lucke und Henkel, dass man in der AfD sehr wohl weiß, wie es um die wirtschaftlichen und finanziellen Befähigungen Deutschlands hinsichtlich einer Versorgung von Flüchtlingen bestellt ist. Nur damit wir uns nicht falsch verstehen: Ich bin auch kein blindwütiger "Multi-Kulti-Verfechter" (bewusst in Anführungszeichen gesetzt, da der Begriff auch abwertend genutzt wird), ja ich hatte z. B. durchaus irgendwo Verständnis als etwa die Schweizer (Ausländeranteil in der Schweiz um die 24 Prozent) in ihrem kleinen Land einen Einwanderungsstopp umsetzten, aber wenn im wesentlich größeren Deutschland (mit dazu im Vgl. nur acht bis neun Prozent Ausländeranteil) populistische Parteien mit der Einwanderungsthematik Panikstimmungen schüren, so fehlt mir absolut das Verständnis. Schon gleich doppelt, wenn zugleich das zuständige Bundesamt sogar einräumt und offiziell angibt, dass viele der Einwanderer sehr gut qualifiziert sind - darunter viele, die durch die aktuelle Krise in ihren süd- und südosteuropäischen Ländern keine Arbeit mehr finden.
Zitat:Das ist für mich nichts weiter als wenn man die Renter zur Urne lockt, indem man Ihnen mehr Geld verspricht.
Die meisten Rentner bei uns im Lande sind nicht derart uninformiert, dass sie nicht wissen würden, dass viele der Rentenerhöhungen nicht von der Inflation gejagt werden. Nein, die meisten stimmen aus "Tradition" für eine der großen Volksparteien (zumeist jedenfalls), aber nicht weil Partei X nun mehr Geld verspricht. Vor allem ist es bei deinem Rentnerbeispiel ja so, dass man den Rentnern nur mehr verspricht - egal ob sie es nun glauben oder nicht. Umgekehrt bei der "Weltsozialamtfrage" hingegen verspricht man ja nicht mal mehr - die Hartz IV-Sätze dürften auch ohne Ausländer bei uns im Lande wohl kaum angehoben werden -, sondern man schiebt nur einen künstlich hochstilisierten wohlfeilen Sündenbock für Armutssorgen (Ausländer, Einwanderer, "Zigeuner" vom Balkan etc.) vor, auf den man verbal einhauen kann und mit dem man im Stammtisch-Milieu und am xenophoben Rand auf Stimmenfang gehen kann. Dein Bsp. kann also nicht als Vergleichsbasis herhalten.

Insofern sollte sich die AfD auch sehr gut überlegen, wessen Rhetorik sie beim Wahlkampf nutzen will, wenn sie denn zugleich so eifrig und nach eigener Aussage aus der rechten Ecke herausmöchte bzw. sie sich zu Unrecht dorthin verortet sieht. Weil mit derart fragwürdigen (und auch sachlich nicht korrekten) Tönen und mit einer dem Vokabular von Rechtsextremisten durchaus ähnlichen Flüchtlings- und Einwanderungsschelte schafft man dies nämlich nicht. :wink:

Schneemann.
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#8
Schneemann schrieb:@srg

Auf deinen Einwand im CDU-Strang hin:
Zitat:Was soll an der AfD denn bitte nationalistisch gefärbt sein?
Man schaue sich die Äußerungen etwa von Beatrix von Storch an. Ihre Äußerungen sind an nationalem Rechtskonservativismus kaum mehr zu überbieten. Sicher, sie alleine ist nicht die AfD, aber es ist schon bezeichnend, dass eine umstrittene Person wie sie dort eine Plattform finden konnte. Übrigens: Die AfD hatte etwa schon mit dem Slogan "Wir sind nicht das Weltsozialamt!" Wahlwerbung betrieben. Die NPD wiederum - ja genau, diese NPD - hatte Wahrwerbung gemacht mit dem Slogan "Wir sind nicht das Sozialamt der Welt!". Das ist ein...öhm...geradezu "beeindruckender" Unterschied. Aber wer wöllte denn der NPD unterstellen, sie sei nationalistisch?

Schneemann.

Und wenn ein NPDler Kartoffeln ist, dann sind alle Kartoffelesser gleich Rechtsextreme? Das Deutschland nicht das Weltsozialamt werden soll bzw. schon eins ist, dass hat nichts mit Rechtsextremismus zu tun, sondern ist eine Forderung des gesunden Menschenverstandes.
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#9
Beleg doch mal die Aussage, dass wir "Weltsozialamt" sind.

Solche Aussagen riechen nach unbelagbaren Populismus. Wie so oft.. leider...

Man baut doch nur auf der Angst der Menschen hier auf, weil viele Menschen beim Geld kein Spaß verstehen und keinen einzigen Euro ihres Einkommens aufgeben wollen.
Schon gar nicht für die propagierten "Schmarozer". Bedenklich nur, dass diese Schmarozer wirklich ökonomisch unrelevant sind. Im Gegensatz zu anderen Fässern ohne Boden.
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#10
Onto schrieb:Beleg doch mal die Aussage, dass wir "Weltsozialamt" sind.

Solche Aussagen riechen nach unbelagbaren Populismus. Wie so oft.. leider...

Man baut doch nur auf der Angst der Menschen hier auf, weil viele Menschen beim Geld kein Spaß verstehen und keinen einzigen Euro ihres Einkommens aufgeben wollen.
Schon gar nicht für die propagierten "Schmarozer". Bedenklich nur, dass diese Schmarozer wirklich ökonomisch unrelevant sind. Im Gegensatz zu anderen Fässern ohne Boden.

Ich verweise einfach mal auf diesen Artikel des Spiegel:

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 70905.html

Hinzu kommt, dass viele Ausländer die inzwischen die deutsche Staatsbürgerschaft haben als Kostenfaktor noch dazu kommen.
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#11
Zitat:Insgesamt wurden demnach im vergangenen Jahr 33 Milliarden Euro für Hartz IV ausgegeben. Bundesbürger erhielten davon 26,8 Milliarden Euro, auf die 311.000 Zugewanderten aus den anderen EU-Ländern entfielen 1,7 Milliarden Euro.
Hinzu kommt, dass viele Ausländer die inzwischen die deutsche Staatsbürgerschaft haben als Kostenfaktor noch dazu kommen.

Bei dem Bundeshaushalt, den Ländern und den Bezirken, die das bezahlen kann man schon mal wegen den "paar" Milliarden einfach ne ganze Gruppe übern Kamm scheren.

1,7 Mrd... soll doch ein Witz sein. Das ist doch keine Relevanz und keine Rechtfertigung für so nen politschen Aufriss.

Wenns nachdem geht, müssten alle Beteiligten am BER zwei mal abgeschoben werden.

Vorallem betrachtet man ja nur die negative Seite. Ist ja nicht so, als würden die Menschen von anderen Ländern hier nicht die Drecksarbeit erledigen, weil der Deutsche an sich ja zu fein dafür ist.
Aber daran denkt natürlich niemand.

Die Argumente die gern von der AFD, NPD und auch von der CSU/CDU angeführt werden, haben einfach keine wirtschaftliche Relevanz.
Es gäbe viel größere Baustellen.
Schon bemerkenswert an welchen Stellen um jeden Euro gekämpft werden sollte.
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#12
Onto schrieb:
Zitat:Insgesamt wurden demnach im vergangenen Jahr 33 Milliarden Euro für Hartz IV ausgegeben. Bundesbürger erhielten davon 26,8 Milliarden Euro, auf die 311.000 Zugewanderten aus den anderen EU-Ländern entfielen 1,7 Milliarden Euro.
Hinzu kommt, dass viele Ausländer die inzwischen die deutsche Staatsbürgerschaft haben als Kostenfaktor noch dazu kommen.

Bei dem Bundeshaushalt, den Ländern und den Bezirken, die das bezahlen kann man schon mal wegen den "paar" Milliarden einfach ne ganze Gruppe übern Kamm scheren.

1,7 Mrd... soll doch ein Witz sein. Das ist doch keine Relevanz und keine Rechtfertigung für so nen politschen Aufriss.

Wenns nachdem geht, müssten alle Beteiligten am BER zwei mal abgeschoben werden.

Vorallem betrachtet man ja nur die negative Seite. Ist ja nicht so, als würden die Menschen von anderen Ländern hier nicht die Drecksarbeit erledigen, weil der Deutsche an sich ja zu fein dafür ist.
Aber daran denkt natürlich niemand.

Die Argumente die gern von der AFD, NPD und auch von der CSU/CDU angeführt werden, haben einfach keine wirtschaftliche Relevanz.
Es gäbe viel größere Baustellen.
Schon bemerkenswert an welchen Stellen um jeden Euro gekämpft werden sollte.

Es geht nicht nur um 1,7 Milliarden. Also hast du den Artikel nicht gelesen. Er betrifft auch nur Hartz IV, andere Sozialleistungen, Gesundheitsfüürsorge usw. werden überhaupt nicht betrachtet. Hinzu kommen auch noch ganz andere Kosten und Probleme administrativer Art.

Die Behauptung, dass Menschen andere Länder hier angeblich die Drecksarbeit erledigen ist nichts weiter als Rassismus und zwar gegenüber den einheimischen Deutschen.

Ich finde es eine Frechheit, dass man als Steuerzahler dafür aufkommen und möglichst auch noch die Klappe halten soll.
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#13
Onto schrieb:Achja, die Ausländer mit deutschen Staatsbürgerschaft sind in der Statistik ja nicht miteinbezogen. Interpretiert man deine Aussagen richtig. Ist man ja nur Deutsch, wenn man hier geboren wurde..

Dazu muss man wohl nicht mehr sagen...

Nö meiner Ansicht nach ist man nur deutsch, wenn man mindestens einen deutschen Elternteil hat. Wo man geboren wird spielt dabei keine Rolle. Im Übrigen ist es keine Hetze sondern Realismus und gesunder Menschenverstand wenn man Fakten benennt und daraus auch seine Schlüße zieht, anstatt sich Traumwelten zurecht zu basteln.
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#14
Da die folgende Diskussion zu weit weg von der AfD geführt hat, habe ich sie hierher:

viewtopic.php?f=20&t=5098&start=15

verschoben.
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#15
Zitat:"Heute leben sie in Reservaten"

AfD vergleicht Deutsche mit Indianern

Im Netz ist schon vom "dümmsten Tweet des Jahres" die Rede. Ein Kreisverband der Alternative für Deutschland prophezeit den Deutschen das Schicksal der amerikanischen Ureinwohner - wenn es mit der "unbegrenzten Einwanderung so weiter geht".

Das Schwarz-Weiß-Portrait eines Indianer-Häuptlings, darüber prangen warnend die Sätze: "Die Indianer konnten die Einwanderung nicht stoppen. Heute leben sie in Reservaten." Dieses Bild hat der Kreisverband Rhein-Sieg der AfD auf seinem Twitter-Account gepostet. Dazu kommentiert er: "Und wenn das mit der unqualifizierten und unbegrenzten Einwanderung so weiter geht, droht Deutschland genau das."
http://www.n-tv.de/politik/AfD-vergleic ... 68796.html

Es mag dies ein Kreisverband gewesen sein und nicht die Parteispitze (die allerdings auch manch grenzwertigen Ton nutzt), aber es zeigt sich hier doch einmal mehr, wessen Geistes Kinder sich in den Reihen der AfD auch tummeln. Zumindest wird es so Herrn Lucke sicherlich nicht leichter fallen, die AfD aus der xenophob-rechten Ecke herauszureden...

Schneemann.
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