Ist die deutsche Polizei noch ernst zu nehmen?
#46
Das Problem ist auch einfach, dass die Polizei eben keinen Ärger kriegt, wenn sie einen Normalbürger hart angeht, weil diese keine Kenntnis des Systems hat, keine Rechtsschutzversicherung, keinen Anwalt Gewehr bei Fuß und völlig überfordert ist, wenn ihm durch die Polizei ein Unrecht geschieht.

Demgegenüber hat jeder asoziale Hartz IV Giftler-Parasit einen guten Anwalt, den die Prozesskostenbeihilfe bezahlt, weil er Arme ja mittellos ist. Zivilrechtlich ist bei ihm im Gegensatz zum Normalbürger nichts zu holen, weil er ja nichts hat und scheinbar arbeitsunfähig ist. Und strafrechtlich kriegt er selbst bei offener Bewährungsstrafe eine weitere Bewährungsstrafe weil eine Geldstrafe ja ebenfalls nicht möglich ist.

Was bedeutet das? Als asozialer Krimineller Parasit kannst du in diesem Land alle Vorteile und Rechte nutzen, hast einen sehr viel besseren Rechtsschutz als jeder normale anständige Bürger (auf deren Kosten) und du wirst de facto nicht bestraft bzw nicht ernsthaft bestraft, gleich wieviele Straftaten du begehst.

Anbei: zu Polizisten erschießen: vermutlich meinst du den folgenden Vorgang?

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft ... 16279.html

Zitat:pfälzischen Polizisten durch ein Mitglied der Hells Angels bleibt ohne strafrechtliche Folgen. Der Bundesgerichtshof hob das Urteil des Landgerichts Koblenz auf und sprach den Angeklagten frei. Dieser habe sich von Mitgliedern des rivalisierenden Rockerclubs Bandidos bedroht gefühlt und in „Putativnotwehr“ gehandelt, teilte das Gericht am Donnerstag in Karlsruhe mit.

Eine solche irrtümliche Annahme einer Notwehrlage sei im Ergebnis ebenso zu behandeln wie ein Fall tatsächlich gegebener Notwehr, befand der 2. Strafsenat des BGH (Az. 2 StR 375/11).

Wenn dem so ist, möchte ich bitte auch freigesprochen werden, wenn ich jeden Hells Angel den ich sehe sofort erschieße. Denn: ich fühle mich von den Hells Angels bedroht, diese haben anscheinend Waffen und töten Menschen auf bloßen Verdacht hin. Die könnten auf den Gedanken kommen dass ich ein Bandido bin und mich dann einfach so töten. Also möchte ich mich nur verteidigen weil ich Angst um mein Leben habe wenn ich Hells Angels sehe.

Folglich darf ich in Deutschland jeden Hells Angel erschießen ?!

Aber was würde real passieren, wenn ich dies tun würde ?! !! :twisted:
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#47
Genau das meine ich!
Es ist doch klar das die Polizei selber bei diesen Zustand die Verhältnismäßigkeit verliert.
Siehe Stuttgart 21. Im Gegensatz dazu räumt sie sofort ganze Stadtviertel von Einsatz Kräften wenn sie dort Gegenwind von Migranten Clans kriegen.
Es ist einfach zum kotzen. ...
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#48
Phänotypisch für den Polizeialltag:

http://www.rp-online.de/politik/deutsch ... -1.2306571

Eine mögliche Lösung:

1 alles abschieben was noch keine deutsche Staatsbürgerschaft hat und kriminell ist. Die Abschiebung von Mehmet in München allein hat bereits für mehrere Jahre die Kriminalität der ausländischen Täter in Bayern insgesamt nachweislich gesenkt (Mehmet Effekt). Wie wäre dann erst der Effekt, wenn man in jeder Großstadt entsprechend ein paar hundert abschieben würde ?!

2 Kürzung der Sozialhilfe für Kriminelle bzw Ersatz der Geldleistungen durch reine Sachleistungen. Und eine Änderung der Prozesskostenbeihilfe - so dass diese von der Sozialhilfe abgestottert werden muss

3 kritische Prüfung der Identität derjenigen die schon die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten haben - den viele haben diese unter falschen Angaben erlangt. Möglichst vielen sollte die deutsche Staatsbürgerschaft damit wieder aberkannt werden - im weiteren siehe 1.

4 grundsätzlich harte Haftstrafen an der Obergrenze des Rahmens für alle Taten gegen Leib und Leben

5 grundsätzlich Freiheitsstrafen für Jugendliche Täter in Form von Einzelhaft (zeitlich begrenzt) - damit macht man die Freiheitsentziehung unangenehmer und vermeidet den Kontakt mit anderen Kriminellen der viele im Gefängnis überhaupt erst richtig kriminell werden lässt

6 Grundsätzlich Haftstrafen für Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Und wieviele Gesetze müssten dafür geändert werden?! Gar keines !!
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#49
Tja. Die Hardliner bei Polizei und Justiz der RAF Zeit sind nun mal in Rente.
Und die Generation die damals noch gegen den Staat
demonstriert hat ist jetzt Entscheidungsträger.
Zumal die neue Generation von Polizisten wohl von niemandem mehr vernünftig angelernt werden kann.
Sie werden automatisch in einer falschen Wahrnehmung ausgebildet. Ähnlich unseren Militärs.
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#50
Zitat:Zumal die neue Generation von Polizisten wohl von niemandem mehr vernünftig angelernt werden kann. Sie werden automatisch in einer falschen Wahrnehmung ausgebildet.

So ist auch mein Eindruck. Neulich bei einer Verkehrskontrolle konnte ich mich problemlos zwischen beide Polizisten positionieren, auf unter 1 m an einen heran gehen und den Kofferraum ungesehen öffnen während mir beide dann den Rücken zuwandten. Takisch gesehen ein Trauerspiel.

Und vor ca 1 Woche konnte ich beobachen wie zwei ! Polizisten von einem ! jugendlichen Araber herum gestoßen wurden während sie beruhigend auf ihn einredeten und er sie anschrie (auf arabisch). Der wollte seinen Ausweis anscheinend nicht zeigen. Beide Polizisten Hände unten, keinerlei Gegenwehr, nur BlaBla. Ich bin dann einfach weggegangen weil ich mir das nicht weiter ansehen konnte.

Ein anderes Musterbeispiel: (achtet mal genau darauf was Polizeifrau Kaatz sagt)

http://www.youtube.com/watch?v=t6-IrJSk8m0

Anbei: er wurde natürlich nicht ausgeflogen und lebt immer noch hier und kriegt Sozialhilfe......

:twisted: :twisted: :twisted:
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#51
Ist doch alles kein Wunder wenn man sich in Deutschland als Deutscher nur noch als Mensch zweiter Klasse fühlen kann.
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#52
alles Quark: das Problem ist offensichtlich, dass zu wenige Akademiker beschäftigt werden:
http://www.faz.net/aktuell/wissen/mensc ... 44691.html
Zitat:Soziale Systeme
Vom Ursprung des Verbrechens


Wer Akademiker beschäftigt, macht Polizisten arbeitslos: Die Kombination von Verstädterung und angespanntem Arbeitsmarkt führe zu hohen Kriminalitätsraten. Das haben Soziologen ermittelt.
23.05.2014, ....

...
Konkreter formuliert: Wenn das Qualifikationsniveau steigt, aber die Arbeitsplätze ausbleiben, macht sich das in den Deliktzahlen bemerkbar. Wenn der Wohlstand mehr auf mittelständischen Unternehmen gründet als auf Großindustrie, mag das zu geringeren Deliktzahlen beitragen, weil es für eine integrativere kommunale Struktur spricht. Wo es für Schüler, die andernorts als Bildungsverlierer gelten, Arbeitsplatzchancen gibt, wirkt das in dieselbe Richtung.

Allerdings erwähnt Thome auch, dass die Delikte mit Körperverletzungen und die Raubdelikte seit 2007 insgesamt rückläufig sind. Es kann also nicht ausgeschlossen werden, dass der Grad an vermeintlicher Desintegration unserer Gesellschaft geringer ist als von Zeitdiagnosen vermutet.
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#53
Und Strom kommt aus der Steckdose......
Ich finds nur noch albern was die uns versuchen zu verkaufen. 3×Vorsätzlicher Mord auf 100000 Einwohner. ....ist die Zahl von ca 80 Millionen BRD Bürgern noch korrekt?
......rechnet mal selber nach....
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#54
@hapy
Zitat:Tja. Die Hardliner bei Polizei und Justiz der RAF Zeit sind nun mal in Rente.
Und die Generation die damals noch gegen den Staat
demonstriert hat ist jetzt Entscheidungsträger.
Jein. Nicht nur deswegen alleine. Es ist wohl durchaus auch so, dass in einer Zeit, die von durchaus vielen als "politisch weich- und rundgespült" empfunden wird (obwohl es eigentlich nicht so ist), der heftige politische Gegensatz, der früher durchaus gerne auf die Straße getragen wurde, schlicht sich heute nicht mehr dort entlädt. Gab es früher teils offene und schwere Auseinandersetzungen mit politischem Hintergrund mit Verletzten und gar (zum Glück nur wenigen) Toten - man denke an die Hafenstraße oder an die Startbahn West -, so hat sich heute eine "Mainstream-Protestgesellschaft" eingestellt, die sich eher sehr zivilisiert verhält, ja die sich meist auf Trillerpfeifen und Protestchöre beschränkt (von einigen wenigen Ausnahmen abgesehen, etwa am 1. Mai oder bei Fussball-Hooligans). Dies hat auch dazu geführt, dass die Polizei sich zunehmend dieser Protestkultur angeglichen hat und heute mehr denn je auf eine "deeskalierende Taktik" anstelle des Draufhauens setzt. Interessanterweise hat dies dazu beigetragen, dass die Akzeptanz der Polizei in der Bevölkerung deutlich zunahm: Der Großteil der Bundesbürger (rund 80%) hat heute Vertrauen in die Polizei, ein Wert, der so vor 25 Jahren bei weitem nicht erreicht wurde.

Ein zweiter Punkt, und damit komme ich auch teils auf Quintus zurück, ist, dass die Polizei verstärkt das Konzept der "gemischten Streifen" anwendet, d. h. es kommen also sowohl Männer als auch Frauen zum Einsatz, was vor 20, 25 Jahren so nicht der Fall war. Dies geschah auch auf die Studien von Psychologen hin, wonach bei solchen Streifen - ob es nun an der weiblichen Neigung liegt, anscheinend eher das Gespräch zu suchen, kann ich nicht sagen - die Chancen, dass es zu einem Gewaltausbruch kommt, deutlich geringer sind. Dies wiederum griff genau in das Konzept der Deeskalation. Ingesamt betrachtet haben wir es also nicht unbedingt mit einer Schwäche der Polizei zu tun (allenfalls mit einer rein logistischen und planungstechnischen Unterbesetzung hinsichtlich von Stellen), sondern es hat sich sowohl innerhalb der Gesellschaft als auch innerhalb der Polizei ein Wandel durchgesetzt, der eher den Weg weg von der Konfliktbereitschaft und hin zum deeskalierenden Gespräch zeichnet. Ob dies nun in jeder Situation immer richtig ist, sei sicherlich mit einem Fragezeichen versehen (s. das Beleidigungsbeispiel), aber insgesamt betrachtet, hat die deutsche Polizei so auch an Bürgervertrauen gewonnen - und genau dies muss ja auch ihr Ziel sein bzw. gereicht ihr durchaus zur Anerkennung, wie ich meine.

Schneemann.
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#55
Erich:

Zitat:: das Problem ist offensichtlich, dass zu wenige Akademiker beschäftigt werden:

Entweder meinst du das ironisch oder du hast den Artikel nicht im Ansatz verstanden.

Der Kernsatz steht meiner Ansicht nach hier:

Zitat:Darunter versteht Thome einen hohen Anteil an gutausgebildeten Singles, Pendlern und Beschäftigten im Dienstleistungssektor an der regionalen Bevölkerung. Es sei in solchen Regionen ein „desintegrativer Individualismus“ zu beobachten.

Zitat:Umgekehrt führe gestiegener Wohlstand „nur dann zu einem Absinken der Gewaltkriminalität, wenn er nicht mit einem Zuwachs an desintegrativem Individualismus erkauft worden ist“.

Und warum dieser Individualismus? Weil 1 bei den "Deutschen" heute die Idee der Nation im Absterben begriffen ist und weil 2 in "Deutschland" zu viele Ausländer leben deren Kulturen inkompatibel sind mit unserer und die sich nicht integrieren (können) und somit aus diesen beiden Faktoren heraus die Kohäsion dieser Gesellschaft zerfällt.

Zitat:Allerdings erwähnt Thome auch, dass die Delikte mit Körperverletzungen und die Raubdelikte seit 2007 insgesamt rückläufig sind. Es kann also nicht ausgeschlossen werden, dass der Grad an vermeintlicher Desintegration unserer Gesellschaft geringer ist als von Zeitdiagnosen vermutet.

Tatsächlich haben diese Delikte keineswegs abgenommen. Abgenommen hat die Zahl der Delikte im Hellfeld, während sie im Dunkelfeld immens zugenommen hat. Es werden (insbesondere durch Ausländer) immer weniger solche Delikte zur Anzeige gebracht, primär deshalb, weil eine Anzeige rein gar nichts bringt oder zunehmend sogar gefährlich ist bzw schadet. Dieser vermeintliche Rückgang ist daher kein positives Signal, sondern im Gegenteil ein Zeichen für den Zerfall des staatlichen Gewaltmonopols in vielen Gegenden von "Deutschland".
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#56
Der Erich macht sich eben die Welt wie sie ihm gefällt.
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#57
Eigentlich war mein Beitrag tatsächlich etwas ironisierend gemeint (Kompliment an Quintus, der das als Einziger auch in Erwägung gezogen hat) - aber die Beiträge nötigen mich doch, noch etwas "Salz in die Wunden zu streuen".
Und zu Gunsten der Autoren der Studie in die Diskussion einzugreifen - mit einer einfachen Frage, die jeder aus einer ihm bekannten Großstadt beantworten kann:
In welchen Stadtteilen ist die Kriminalitätsrate am Höchsten - dort, wo sich die Akademiker in ihren Villen niedergelassen haben, oder dort, wo in "sozialen Brennpunkten" der Großteil der Jugendlichen froh sein muss, wenn er einen (halbwegs zufriedenstellenden) Hauptschulabschluss vorweisen kann?

Insofern ist möglichst hohe Bildung wohl ein durchaus nennenswerter Faktor zur Senkung der Kriminalitätsrate.

Und was die ständige pauschale Parolisierung "gegen Ausländer" von Quintus betrifft - ich möchte mich nicht ständig wiederholen sondern nur darauf hinweisen, dass die Kriminalitätsquote bei Ausländern niedriger ist als bei Deutschen. Das ist allerdings schon insofern nicht verwunderlich, weil bei diesen Personen
a)
die gegen Ausländer gerichtete rechtsextreme Kriminalität eher eine untergeordnete Rolle spielt und
b)
die Migranten, die nach Deutschland kommen, in der Regel durchaus gut ausgebildet sind und entsprechende Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben - sobald man sie arbeiten lässt.
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#58
Erich schrieb:Und was die ständige pauschale Parolisierung "gegen Ausländer" von Quintus betrifft - ich möchte mich nicht ständig wiederholen sondern nur darauf hinweisen, dass die Kriminalitätsquote bei Ausländern niedriger ist als bei Deutschen. Das ist allerdings schon insofern nicht verwunderlich, weil bei diesen Personen
a)
die gegen Ausländer gerichtete rechtsextreme Kriminalität eher eine untergeordnete Rolle spielt und
b)
die Migranten, die nach Deutschland kommen, in der Regel durchaus gut ausgebildet sind und entsprechende Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben - sobald man sie arbeiten lässt.

Ich finde den Begriff "Deutsche/n" bei sowas immer etwas irreführend. Zählst du unter Deutsche alle Bürger Deutschlands mit Pass? Oder alle die nicht hinzugewandert sind? Wozu zählen Leute mit doppelten Pass? Sind die in der Statistik als Deutsch aufgelistet? Worauf ich hinaus will:

Als bei uns an der Schule mal ein Libanese ein Hakenkreuz geschmiert hatte (2006 Israel/Libanon Konflikt) wurde dies halt normal als rechtsextreme Straftat eingestuft.

Ein anderes mal hatte sich eine türkische und eine kurdische Gruppe in der Wolle, da war es nur eine "Schlägerei". Dabei waren einige auf türkische Seite bekennende Bozkurt-Anhänger (Graue Wölfe,national geprägt und nicht gerade auf diverse Menschen gut zu sprechen.) und haben gezielt einzelne Kurden vorher bedrängt.

Zweiteres ist für mich ebenfalls eine rechtsextreme Straftat, allerdings wurde sie so nicht aufgenommen.
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#59
Erich schrieb:Und was die ständige pauschale Parolisierung "gegen Ausländer" von Quintus betrifft - ich möchte mich nicht ständig wiederholen sondern nur darauf hinweisen, dass die Kriminalitätsquote bei Ausländern niedriger ist als bei Deutschen. Das ist allerdings schon insofern nicht verwunderlich, weil bei diesen Personen
a)
die gegen Ausländer gerichtete rechtsextreme Kriminalität eher eine untergeordnete Rolle spielt und
b)
die Migranten, die nach Deutschland kommen, in der Regel durchaus gut ausgebildet sind und entsprechende Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben - sobald man sie arbeiten lässt.

Haha bisher konnte ich dich noch halbwegs ernst nehmen, aber nun komme ich aus dem Lachen nicht mehr heraus. Jede seriöse Statistik besagt das Gegenteil, aber du machst dir die Welt eben wie sie dir gefällt. Solche Typen wie dich habe ich genug an der UNI kennengelernt. Weltfremde Naivlinge, die vom wahren Leben keinen blassen Schimmer haben.
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#60
Mod-OT:
An dieser Stelle spreche ich nun einen deutlichen und letzten Hinweis für den User srg aus. Jeglicher Angriff auf persönlicher Ebene ist zukünftig zu unterlassen, ansonsten droht eine Verwarnung. Die Anhäufung solcher Verwarnungen führt zum Ausschluss aus dem Forum.
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