Ist die deutsche Polizei noch ernst zu nehmen?
#31
Ach ja. Fackt ist das die Clubs sich die Städte aufteilen und diese quasi beherrschen und bestimmen wer dort was macht oder nicht.
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#32
Zitat:Im Gegenteil. Unsere judikative deckt diese Leute auch noch wenn sie einen SEK Beamten erschießen.

Das war ein wirklich perverses Urteil und genau genommen ein klarer Fall, wo deutsche Bürger nun laut Verfassung das Recht zum gewaltsamen Widerstand hätten:

Da alle anderen Wege mit diesem Urteil ausgeschöpft sind und diese OK Gruppierungen unsere freiheitlich demokratische Grundordnung bedrohnen, müsste man eigentlich selbst gegen sie gewaltsam vorgehen. Aber die "deutschen" Sheeple sind zu Gewaltanwendung aufgrund ihrer Gehirnwäsche ja nicht mehr in der Lage.

Zitat:Und mal ehrlich. Die Polizei führt bundesweit Razzien durch und findet gerade mal Baseball-Schläger und vielleicht ein/zwei Pistolen?

Es gibt sehr sicher innerhalb der Polizei Verräter, welche solche Informationen an diese OK Gruppierungen weiter reichen. Vermutlich sogar in recht hohen Rängen (Gehobener Dienst in entsprechenden K-Dienststellen).

Die Polizei versucht dem durch bestimmte Prozedere entgegen zu wirken, aber der Fakt, dass die entsprechenden Feinde immer noch viel zu viele Insider-Informationen haben, beweist klar, dass hochrangige Polizeibeamte Verräter sind und diesen Feinden der deutschen Nation weiter Informationen zuspielen.

Selbst hochrangige Politiker oder deren Verwandte (Ehegatten) hängen als Anwälte oder über Anwälte in diesen OK Strukturen. Von etlichen Politikern (nicht nur Gerhard Schröder damals) ist es über einen befreundeten oder verwandten Anwalt jeweils nur 1 Schritt zu Angehörigen dieser OK Gruppen.

Wer glaubt, dass auf diese Weise nicht längst Einfluss genommen wird, darf seine Naivität behalten!

Meiner Meinung nach braucht die Polizei eine Art Inneren Geheimdienst zur Spionageabwehr, um dem ständigen Informationsfluss abzuwürgen und die Verräter aufzudecken.
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#33
Mann kennt sich halt......
Schade ist das nicht Sondereinheiten mit Sonderrechten und entsprechender Staatsanwaltschaftlicher Unterstützung gegründet werden. Die, da unser Staat/Verfassung in Gefahr ist,unter Kriegsrecht vorgehen. Insbesondere gegen OK und Hochverräter. Bestände die Möglichkeit nicht? Ich meine bei der RAF ist auch nicht lange von der Exicutive und Judikative gefackelt worden.
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#34
hapy:

Beschäftige dich als perfektes Beispiel wie es in Wahrheit läuft mal mit der Geschichte des SEK Beamten, der von einem Hells Angel erschossen wurde - aus Notwehr ....

Und "Kriegs"recht, was für ein Böses Wort. Krieg ist böse, dass lernt man doch schon in der Schule.

Wenn politisch gewollt, geht natürlich alles (siehe RAF). Aber die OK hat längst weite Areale in unserer Gesellschaft, Wirtschaft und auch Politik eingenommen, und sei es irgendein lachhafter Libanesen Clan, dessen Anwalt der Ehemann von Künast ist, und der mittels Geldzahlungen sich Kontakte und Publicity von CDU Abgeordneten kaufen kann. Und dass sind noch die kleinen Fische.
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#35
Quintus:
Leider gehe ich nicht Blind durch das Leben.
Aber manchmal retten mich Tagträume über den Tag. Wink
Sarkasmus hilft auch schon mal.
Da aber der Kaiser Barbarossa noch im Kyfhäuser weilt, bleibt nur die Hoffnung. ;-)

Nein Quatsch. Ich gehe davon aus das es irgendwann einmal reicht. Es sind nicht nur die kleinen Leute auf der Straße unzufrieden. Es ist auch die breite Masse der exicutive die den Müll unserer judikative und legislative aufräumen muss. Und diese Leute sind unzufrieden. Irgendwann werden sie sich zusammen tun und die Sache selbst in die Hand nehmen. Zusammen mit den unzufriedenen in unserer Armee und aus anderen Schlüsselpositionen.
Und damit meine ich nicht die rechten und linken Spinner.
Es ist nur eine frage der Zeit. ....
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#36
Der Streit um die Notwendigkeit der in Hamburger Szenebereichen eingerichteten Gefahrengebiete geht weiter. Das Für und Wider dieser Maßnahme scheidet nachwievor die Geister in der Hansestadt.
Zitat:Bürgerschafts-Antrag

Hamburger Polizei darf weiterhin eigenmächtig Gefahrenzonen errichten

Grüne und Linke sind in Hamburg mit Anträgen zu einem Verbot von Gefahrengebieten gescheitert. Allerdings gilt für die Polizei künftig eine nachträgliche Berichtspflicht.

Die Polizei in Hamburg kann auch künftig eigenmächtig über die Einrichtung von sogenannten Gefahrengebieten entscheiden, in denen Personen auch ohne konkreten Verdacht kontrolliert werden dürfen. Grüne und Linke scheiterten in der Bürgerschaft mit Anträgen zu einem Verbot dieser Sonderzonen. [...] Die alleinregierende SPD beschloss mit Unterstützung von CDU und FDP nur, dass die Polizei Gefahrengebiete künftig "in die jährliche Unterrichtung der Bürgerschaft" einbeziehen muss, "um die regelmäßigen Möglichkeiten parlamentarischer Kontrolle auch dieser Maßnahme weiter zu verbessern".

http://www.zeit.de/politik/deutschland/ ... rengebiete

Vielleicht als Hintergrund: Diese Gefahrengebiete wurden eingerichtet, nachdem Anfang des Jahres bei Auseinandersetzungen zwischen Polizei und linken Protestteilnehmern mehrere Personen verletzt worden waren. Als Information (Meldung vom 9. Januar):
Zitat:Demonstration: 250 Menschen protestieren im Hamburger Gefahrengebiet

Die Wut über das Hamburger Gefahrengebiet entlädt sich weiter: Ein unangemeldeter Protestzug von 250 Menschen demonstrierte in den betroffenen Stadtteilen Sternschanze, Altona und St. Pauli. Laut Polizei wurde ein Unbeteiligter von einem Stein getroffen und musste ins Krankenhaus. [...]

Seit Tagen wird gegen die Maßnahme der Polizei demonstriert, Teile der Hamburger Innenstadt zum Gefahrengebiet zu erklären. Dieses wurde nach schweren Krawallen und Angriffen auf Polizeiwachen mit teils schwer verletzten Beamten am vergangenen Samstag ins Leben gerufen. In dem Gebiet dürfen Polizisten verdachtsunabhängig Personen kontrollieren.
http://www.spiegel.de/panorama/gesellsc ... 42548.html

Schneemann.
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#37
Und wieder sind es die gleichen die laut schreien: Polizei Staat!
Wenn diese Leute man tatsächlich an so ein paar gewaltbereite Demonstranten kämen würden sie bestimmt anders schreien.....
Aber im sicheren gut verdienenden Zuhause kann man das ja besser beurteilen wie die böse Polizei vor
Ort....mal ganz zu schweigen von den unbeteiligten Anwohnern denen Steine an den Kopf geschmissen werden.....
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#38
Zitat:Die Polizei in Hamburg kann auch künftig eigenmächtig über die Einrichtung von sogenannten Gefahrengebieten entscheiden, in denen Personen auch ohne konkreten Verdacht kontrolliert werden dürfen.

Gibt es übrigens in Bayern und vielen anderen Bundesländern auch und nennt sich dort Gefährlicher Ort wodurch nach den jeweiligen Polizeiaufgabengesetzen jedbeliebige Person ohne irgendeinen Verdacht kontrolliert und durchsucht werden darf, auch nackt ausgezogen werden darf. Das wird aber praktisch nur wenig praktiziert, weil man den Ärger der sich zwangsläufig daraus ergibt fürchtet. Mit einer gewissen Ausnahme:

In Erichs geliebter Heimatstadt als einem der wenigen Flecken Deutschlands jedoch gibt es einige Stellen, wo dies tatsächlich sehr exzessiv in den letzten Jahren tatsächlich durchgeführt wurde. Das Ergebnis war eine Flut von Drogenfunden, Waffenfunden, Verhafteten Verbrechern - ein großer Erfolg also möchte man meinen. Aber da sich immer mehr Bürger dadurch belästigt fühlten, wurde dass ganze meiner Kenntnis nach nun wieder massiv zurück gefahren.
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#39
In meiner Rang und Drangzeit war die Kreisstadt. Wo ich zur Schule ging bekannt dafür. Das dort viele Polizisten strafversetzt waren. Dementsprechend war das Revier dafür bekannt das man auf dem Weg zum Verhör oder den Arestzellen Widerstand leistete....Mann machte den Herrn nur eimal Faxen...Dann war alles geklärt und man konnte vernünftig mit Respekt miteinander reden....Und tatsächlich beschwerte sich auch niemand.
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#40
Heute ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung dazu (find ihn aber nicht im Netz), alternativ dazu kann man auch die GdP Zeitschrift aufrufen:

http://www.gdp.de/gdp/gdp.nsf/id/dp2013 ... 013_11.pdf

Seite 2 und 3

Zitat:Tania Kambouri

Wie sieht die Zukunft in Deutschland aus, wenn straffällige Migranten sich (weiterhin) weigern, die Regeln n ihrem Gast- beziehungsweise Heimatland zu akzeptieren? Ich arbeite im Streifendienst in Bochum. Als Griechin in Deutschland geboren und aufgewachsen, ging ich nach dem Abitur zur Polizei. Mittlerweile habe ich zehn Dienstjahre hinter mich gebracht. Ich möchte mir auf diesem Weg Luft machen, Klartext reden und meine Erfahrungen mitteilen.

Dabei rede ich von den straffälligen Migranten und nicht von den vielen anderen, welche, wie ich, Deutschland als Heimatland sehen und an der Gesellschaft positiv teilhaben.

Wie die meisten Ruhrgebietsstädte weist auch Bochum einen hohen Anteil an Migranten, insbesondere in der Innenstadt, auf. Meine Kollegen und ich werden täglich mit straffälligen Migranten, darunter größtenteils Muslimen (Türken, Araber, Libanesen usw.) konfrontiert, welche nicht den geringsten Respekt vor der Polizei haben. Dabei fängt die Respektlosigkeit
bereits im Kindesalter an. Man wird täglich auf der Straße beleidigt, wenn man zum Beispiel Präsenz zeigt. Im Einsatz ist ein Gespräch in einem ruhigen Tonfall oft unmöglich. Insbesondere habe ich als
weibliche Migrantin mit den meisten Migranten mehr Probleme als meine deutschen Kollegen. Die ausländischen Bürger sehen mich meistens als eine von ihnen und somit als Verräterin an. Entweder sie würdigen mich nicht eines Blickes oder sprechen mich in ihrer Sprache an, um in der Regel einen Sympathiebonus zu gewinnen. Und täglich wird mir mehrfach die Frage gestellt: Sind sie Türkin?

Es spielt keine Rolle, welche Nationalität ich als Polizeibeamter/in habe. Der respektvolle und korrekte Umgang mit dem Bürger zählt. Sonst nichts. Für mich ist es schwierig, da ich tagtäglich diese Machtkämpfe führen muss und selten dabei laut werde, um mir Respekt zu verschaffen.
Erst wenn diese Kämpfe ausgefochten werden und man respektloses Verhalten unterbindet, kann man das (noch relativ gute) Ansehen und den Ruf der Polizei erhalten. Ich kenne nicht wenige Kollegen, die für diese Machtspielchen keine Kraft mehr haben, da sie an jeder Straßenecke stattfinden.

Den Stress, den ich im Einsatz mit straffälligen Migranten habe, nehme ich nicht selten mit nach Hause. Auf Dauer kann so was nur zu einer körperlichen und/oder seelischen Erkrankung des Organismus führen. Ein Beispiel: Vor kurzem fuhr ich mit einer Kollegin zu einem Hilfeersuchen. Anrufer war ein Türke. Als er uns zwei Frauen sah, wurde er laut und sprach mich in einem unfassbar unangebrachten Ton an, ich sollte gefälligst herkommen. Daraufhin entgegnete ich, ich könnte auch wieder fahren und er sagte, ich sollte dies tun. Ich meldete das Verhalten des Bürgers
der Leitstelle. Zeitgleich rief dieser dort an und wünschte nur männliche Polizisten. Die Leitstelle hielt mit uns Rücksprache und wir waren uns einig, dass wir erneut hinfahren würden. Bei
gleichem Verhalten des Bürgers wäre für uns der Einsatz erledigt gewesen. So kam es dann auch. Der Bürger sah uns und schrie uns patzig an. Somit Einsatzende. Richtig so.

Meine deutschen Freunde und Kolegen äußern oft, dass sie sich in ihrem eigenen Land nicht mehr wohlfühlen. Das kann ich bestätigen, da ich als Migrantin mich aufgrund der Überzahl ausländischer Straftäter in vielen Stadtteilen auch nicht mehr wohlfühle. Meine deutschen Kollegen scheuen sich, ihre Meinung über die straffälligen Ausländer zu äußern, da sofort die alte Leier mit den Nazis anfängt. Aufgrund der schrecklichen Kriegsverbrechen ist das Land vorbelastet. Dasist jedoch kein Grund, den straffälligen Ausländern hier in Deutschland alle Freiheiten zu lassen. Man muss vorwärts schauen. Die gegenwärtige deutsche Bevölkerung kann genauso wenig etwas für die Ermordung durch die Nationalsozialisten im zweiten Weltkrieg, wie ich etwas für die Krise in Griechenland kann.
Die Polizei wird immer hilfloser. Einzelne Beamte können Grenzen setzen, aber ohne Rückhalt der Politik oder Gerichte werden diese mehr und mehr fallen. Die Geschehnisse, die Kollegen oder Medien berichten (zum Beispiel: Streifenwagenbesatzung fährt langsam und wird durch Migranten in Berlin verprügelt), sind unfassbar.

Es kann nicht sein, dass wir als Polizeibeamte kaum mehr Rechte haben und fürchten müssen, bei jeder rechtmäßigen(!) Maßnahme, bei der wir uns gegenüber straffälligen Migranten durchsetzen müssen – sei es auch mit körperlicher Gewalt – sanktioniert zu werden.

Es kann nicht sein, dass solche Menschen, die das Grundgesetz nicht achten und eine (illegale) Parallelgesellschaft – die in jeder Hinsicht autark ist – geschaffen haben, hier tun und lassen können,
was sie wollen, weil sie nicht auf den deutschen Staat angewiesen sind. Wo sind wir mittlerweile gelandet? Ist es schon so weit gekommen, dass die deutsche Polizei beziehungsweise der Staat sich (negativ) anpassen muss und wir unsere demokratischen Vorstellungen in gewissen Lebens-/
Einsatzsituationen einschränken oder aufgeben müssen. Ein Freund von mir war in Australien im Urlaub. Dort lernte er die Devise: „love it or leave it“ kennen. Mit anderen Worten, wenn‘s dir nicht gefällt: auf Nimmerwiedersehen. Meiner Meinung nach kann man dem nur Einhalt gebieten, indem ernsthafte Sanktionen erfolgen (zum Beispiel angemessene Geldstrafe, Kürzung oder Streichung
sämtlicher Hilfen durch den Staat, Gefängnis). Eine „sanfte Linie“ bringt nach meiner Erfahrung nichts. Wenn die oben genannten Sanktionen nicht ausreichend sind, bleibt nur noch die Ausweisung. Denn in die Herkunftsländer möchte kaum einer zurück, da dort die Lebensbedingungen oft mangelhaft und nicht mit der hiesigen staatlichen Unterstützung zu vergleichen sind.

Den Hauptpunkt habe ich heraus gehoben: das primäre Problem ist nicht, dass die Polizei sich nicht durchsetzen könnte (theoretisch), sondern dass sie sich aufgrund des mangelnden Rückhalt ihrer karrieregeilen Vorgesetzten und der ebenso karrieregeilen egomanischen Juristen praktisch nicht mehr durchsetzen darf! Der mangelnde Rückhalt der Justiz gegenüber der Polizei, der Staatsanwaltschaften gegenüber ihren eigenen Ermittlungspersonen (früher hieß es noch treffender Hilfsbeamte der Staatsanwaltschaft) ist in Wahrheit der Grund für fast alle Missstände die wir in diesem Bereich in Deutschland haben!
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#41
Kannste noch die Quelle beifügen? Würd mich interessieren Smile

@Topic:

Schieb doch bitte die Schuld nicht den Vorgesetzten bzw. den Juristen zu.

Das ist ja wohl eine sehr bequeme Sicht der Dinge.
Wer weint den sofort rum, wenn die Polizei durchgreift und sich natürlich auch mal im Wahl des Mittels bzw. der Durchführung vergreift?
Richtig das Volk. Und es ist meist die Mittel- und die Oberschicht.
Man pflegt hier einfach ein völlig falsches Bild. Man will eine Polizei die vorbildlich moralisch, gesellschaftlich und menschlich perfekt agiert. Sobald dieses Bild erschüttert wird, wird Stimmung ohne Ende gemacht.

Man will eine Polizei, die den Tagesablauf des 0815-Bürgers nicht im geringsten stört, aber erwartet, dass diese im Fall des Falles hart durchgreift. Falls diese Härte aber mal zu viel sein sollte (was einfach vorkommt, da Polizisten, kaum zu glauben, auch nur Menschen sind) und der 0815-Bürger sich dadurch gestört fühlt, geht ein unendliches Geweine los.

Die Polizei braucht einfach viel mehr Personal. Das würde die jetzigen Polizisten enorm entlasten und es wäre auch möglich viel differenzierter in den meisten Fällen vorzugehen und das richtige Mittel in den Fällen zu wählen.
Außerdem müsste auch mal eine öffentliche Debatte geführt werden, um der Politik ein Zeichen zu senden, damit etwas geändert wird.
Auch das Bild vieler Deutschen von unserem Land müsste mal in Ordnung gerückt werden. Vorallem die Mittel- und Oberschicht reitet mit ihrem weißen Schimmel über die Blumenwiese Deutschland und schottet sich ab und ist froh, wenn sie mit dem gemeinen "Pöbel" und deren Problemen nichts am Hut hat. Entschuldigung für die drastischen Worte.
Aber sobald der Traum vom Eigenheim steht und dieses nicht ausgeraubt wird, ist man an solchen Problemen ja nicht interessiert und tut recht geschockt, wenn einem doch mal was zu Ohren kommt.
Und nein ich hab keinen Hass auf die Oberschicht... Bin ja selber Teil dieser...
Ich seh es ja bei uns in der Stadt. Was hat man sich für Probleme der schlechter gestellten Menschen interessiert? Einen ....
Nun wird aber den Leuten die Bude ausgeraubt und das Auto geklaut, nun ist der Staat Schuld. Amüsant.

Aber ein Fall Höneß ist wichtig. Sogar jetzt werden noch Diskussionsrunden im Fernsehen darüber abgehalten. Aber Probleme, die die Gesellschaft zerreißen, lässt man links (oder rechts, möchte ja neutral bleiben) liegen.

Du kannst hier niemanden den schwarzen Peter zuschieben, Schuld sind wir schon alle.. Die Polizisten und die Menschen in gewissen Lebensräumen sind die, die es ausbaden müssen.
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#42
Onto:

Quelle hinzugefügt.

Zitat:Wer weint den sofort rum, wenn die Polizei durchgreift und sich natürlich auch mal im Wahl des Mittels bzw. der Durchführung vergreift? Richtig das Volk. Und es ist meist die Mittel- und die Oberschicht.

Das Gegenteil ist der Fall: eine Mehrheit des Volkes wünscht sich ein viel härteres Vorgehen der Polizei gegen Kriminelle! Man muß hier einfach klar zwischen der Verkehrsüberwachung, Demos und Kriminalität usw unterscheiden: es gibt ja polizeilich ganz verschiedene Arbeitsgebiete:

gerade die Ober- und Mittelschicht fordert mehrheitlich weniger Polizeiaktivität im Verkehr, bei Demos, usw usf aber unterschiedslos viel mehr Härte gegenüber Kriminellen.

Zitat:Man will eine Polizei, die den Tagesablauf des 0815-Bürgers nicht im geringsten stört, aber erwartet, dass diese im Fall des Falles hart durchgreift.

Was exakt das ist, was ich oben beschreibe: und die Polizei müsste den Tagesablauf des 0815 Bürger ja auch nicht stören und tut dies üblicherweise auch nur geringfügig (Strafzettel, Verkehrskontrollen etc) Die Bürger wollen, dass die Polizisten mehr sich auf die Kriminellen konzentrieren, dass ist der Standard-Spruch schlechthin (bei dem man sofort weiß, dass der Gegenüber ein braver Bürger ist: Haben sie nicht was besseres zu tun, beispielsweise Verbrecher fangen?!)

Zitat:Die Polizei braucht einfach viel mehr Personal.

Die Polizei braucht lediglich mehr Rückhalt durch die Justiz, dann reicht das vorhandene Personal leicht. Wenn aber jeder Polizist bei rechtmäßigen Maßnahmen immer mit einem Fuß im Gefängnis oder kurz vor dem Disziplinarverfahren steht, stellt selbst der motivierteste die Arbeit ganz ein.

Zitat:Du kannst hier niemanden den schwarzen Peter zuschieben, Schuld sind wir schon alle.

Schuld ist allein die Justiz. Wenn interessieren die anderen, oder alle, die wären alle völlig irrelevant, würde die Staatsanwaltschaft der Polizei den Rücken frei halten und würde die Polizei sich auf die Kriminellen konzentrieren und gegen diese mit äußerster Härte vorgehen, statt beim Strafzettelschreiben in Spielstraßen den Schwerpunkt zu setzen.

Die Kriminalität wird heute nicht mehr bekämpft, sie wird durch die Polizei nur noch verwaltet. Aufgeschrieben und Archiviert, ohne Konsequenzen. Und der Schuldige ist die Justiz.
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#43
Klar ist die Justiz verantwortlich!
Aber wer steht denn hinter der Justiz und wer macht die Politik dazu?
Bestimmt nicht der Bürger auf der Straße. ....
Das ist nun mal die Gutmenschen Oberschicht.
Und ich als Teil der Unterschicht kann den verzapften
Blödsinn jeden Tag ausbaden.
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#44
Die Justiz und das Juristenunwesen in Deutschland ist meiner Ansicht nach inzwischen eine Inzuchtverantstaltung, die sich zu beachtlichen Teilen völlig von der Bevölkerung losgelöst hat. Die steuert niemand mehr, die sind ein Selbstläufer (abgesehen von den weisungsgebundenen Staatsanwaltschaften bei denen auch noch die Parteien ein wenig herein pfuschen). Aber schon witzig, dass es in Deutschland damit genau genommen nicht mal eine Gewaltenteilung gibt.

Die Justiz hat ihre eigene interne Ideologie die von den Richtern, Staatsanwälten und Verteidigern geteilt wird (die stehen sich trotz ihrer Gegnerschaft vor Gericht untereinander viel näher als man glauben mag). Und diese Ideologie wurzelt in der 68er Bewegung und den wiederwärtigen Jurastudiengängen, wo Worte hübsch aneinandergereiht werden ohne jede Berührung zur Realität.

Im weiteren wird die Justiz durch die Kultur des Ökonomismus verdorben, da es den Juristen nur noch um Geld und die eigene Karriere geht und keine andere Gruppe der Gesellschaft dermaßen von Gier zerfressen ist und seelenlosem Materialismus.

Der Rechtsfrieden interessiert da niemanden mehr, es geht nur noch darum, alles einzustellen was nicht einem selbst nützt und sich auf karriereförderliche Fälle zu konzentrieren und diese karriereförderlich abzuarbeiten.

Insbesondere die vermeintliche Gleichheit vor dem Gesetz ist heute real nicht mehr gegeben. Es gibt in der Praxis der Justiz keinen Gleichbehandlungsgrundsatz mehr und damit wird jeden Tag hundertfach der Rechtsfrieden gebrochen. Durch die Justiz selbst, die diesen eigentlich schützen sollte.

Die Justiz in Deutschland ist heute völlig pervertiert. Um den Bogen zur Polizei zurück zu spannen: der Gros der Arbeit der Polizei wird durch die Justiz selbst vernichtet und zunichte gemacht. Die Polizeiarbeit ist heute mehrheitlich für den Papierkorb und damit arbeitet die Polizei in weiten Teilen völlig sinnfrei und ohne jede Wirkung.
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#45
Auf der Straße im Alltag sieht das dann so aus, das du als Bürger z.B. bei Blitzer-Schwerpunkten zur Kasse gebeten wirst.
Genauso trifft dich die volle Härte wenn du mal auffällig bist.
Da du als Normalbürger keine Mildernden Umstände kriegst.
Wenn du dagegen einen Migranten Hintergrund hast oder noch besser Muslime bist bedeutet das Automatisch Mildernde Umstände.
Genauso als Intensiv Straftäter oder Angehöriger der OK.
Drogenabhängig/Alkoholkrank ebenfalls.
Selbst als Pedophiler gilst du als "Krank".
Das alles erleben die Polizisten jeden Tag.
Und mit dem Hintergrund verhalten sie sich entsprechend im Einsatz.
Bei Stuttgart 21werden Kinder und alte Leute zusammen geknüpelt weil sie sowieso nur Normalbürger ohne Rechte sind.
Im Alltag ist es genauso. Da wird man schon mal gerne bei einer normalen Verkehrskontrolle gerne wie ein Schwerverbrecher behandelt. Weil man gegen die Maßnahmen selten vor Ort oder Später etwas unternehmen kann.
Sobald es aber um die oben erwähnten Mildernden Umstände geht ist das Recht auf einmal auf Seiten der Täter.
Gerecht oder nicht. Die Beamten arbeiten nunmal nach diesem System.
Da darf man als Angehöriger der richtigen Tätergruppe auch schon mal nen Polizisten schlagen oder gleich erschießen. ....
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