Ist die deutsche Polizei noch ernst zu nehmen?
#16
Deine Statistik funktioniert doch hinten und vorne nicht weil die Städte strukturell völlig verschieden sind. Natürlich hat Wirtschaftsmetropole München eine komplett andere Sicherheitslage als abgewrackte Städte in Norddeutschland. Viel interessanter wäre hier wie gesagt ein Vergleich wie viele Straftaten prozentual auf Menschen mit Migrationshintergrund entfallen und auf welche Kulturkreise sich diese verteilen. Aber dazu kam ja das letzte Material ungefähr von Sarrazin.
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#17
Erich schrieb:
Zitat:@Moderatoren:
müsste die Diskussion nicht schon längst in das Thema "Migration und Integration" verschoben werden?
In gewisser Weise vielleicht schon, aber phantom war dankenswerter Weise so nett, wieder auf das alte Topic zurückzukommen. Insofern ist dies jetzt erstmal nicht mehr so schlimm.

EDIT nach letztem Post (zeitliche Überschneidung): Gilt übrigens im Allgemeinen, d. h. jeder kann für sich selbst auch ein wenig darauf achten, ob er sich im Topic bewegt oder nicht... :wink:

Schneemann.
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#18
Offtopic: Da Thema und Diskussion die deutsche Polizei und Gesellschaft betreffen ist der Strang ins entsprechende Unterforum verschoben worden.
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#19
phantom:

Zitat:Auf die Gefahr hin, dass ich langweile ... müsste man da nicht auch mit simpler Technik dahinter. Bald gibt es ja noch hochauflösendere Handys auf dem Markt (Lumia), wo man später gezielt Bildausschnitte in guter Qualität aufzoomen kann. Mit denen könnte ein einzelner Polizist den Mob zumindest fotografieren, so kann man später beim Ermitteln die Militantesten raussuchen und gegen die gezielt vorgehen.

Die Polizei darf dies in vielen Gegenden schlicht und einfach nicht. Es gäbe auch noch weitere Einsatzmittel die nicht zugelassen werden: beispielsweise Pepperball. Eine Art Gotcha Waffe die Pfefferspraygeschosse verschießt aber auch Farbkugeln mit nicht auswaschbarer Farbe (geht auch von der Haut nur langsam runter). Damit könnte man Straftäter die maskiert sind markieren usw

Inzwischen gibt es sogar Taser-Geschosse die man aus Schrottflinten verschießen kann mit einer Reichweite bis zu 50 m die bei einem Treffer den gegenüber absolut sicher ausschalten (mit extrem geringer Gesundheitsgefährdung):

http://www.thefirearmblog.com/blog/2010 ... d-pricing/

Denkbaren wären auch kleine Drohnen um die Störer aus der Luft zu verfolgen. Manche Polizeieinheiten haben solche, und immer werden denen immense rechtliche Probleme durch Anwälte und Richter gemacht, wenn sie eingesetzt werden oder eingesetzt werden sollen.

Zitat:Deshalb braucht es verwertbare Unterlagen (Fotos / Personen / Köpfe) von diesen Vorfällen. Ich glaub das kann die Polizei schon handeln, ohne dass man den Bestand gross erhöhen muss. Solche Ermittlungen würde ich dann eher in Zivilkleidung durchführen, so kann man den Personen eher auch mal einzeln begegnen.

So was wird schon längst gemacht. Beamte in Zivil marschieren sogar im Schwarzen Block mit oder mischen sich zwischen die Ultras von Dynamo Dresden. Eine sehr gefährliche, undankbare Aufgabe, bei der am Ende trotzdem nur wenig heraus kommt, weil Richter solche "unsauberen Methoden" kritisch sehen und die Aussagen der Beamten nicht zugelassen werden oder gemachte Fotos als Beweismittel nicht zugelassen werden etc.

Kurz und einfach:

Die Polizei könnte, wenn sie dürfte. Die technischen Mittel wären alle da, ebenso die notwendigen Taktiken. Dürfen aber aufgrund der Judikative nicht eingesetzt werden.
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#20
Also, ja es geht sich im Aachener Ostviertel um Migranten. Das weiß ich weil ich die Verhältnisse vor
Ort kenne und Aussagen in versverschiedenen Foren. Sogar Namen sind genannt worden.

Und unsere Judikative ist auf gut deutsch für den A.....

Aus eigener Erfahrung kann ich ein Beispiel nennen:

Als SD Mitarbeiter hatte ich das "Vergnügen" bei einem bewaffneten Raubüberfall den Fluchtfahrer mit der Polizei zusammen festzunehmen.
Der junge Mann mit Migrations Hintergrund stand zufällig vor dem Tatort. Und fuhr mit quitschenden Reifen bei unserem erscheinen los. Und hatte zufällig eine Pistole (Schrechschuss) neben sich liegen.
Da das natürlich alles nur zufällig war. Konnte er nach einer St wieder nach Hause......

Da kommt schon Frust hoch.....
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#21
Aber mal andersrum gefragt, als reiner Gedanken Gang. Könnte die judikative wenn sie wollte?
Und bestände nicht die Möglichkeit den Staat oder die judikative wegen versagen anzuklagen?
Ich meine wir haben doch laut Grundgesetz Persönlichkeits Rechte die vom Staat garantiert sind?
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#22
Die Judikative ist in diesem Staat seit über einem Jahrhundert praktisch unantastbar.
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#23
Das Grundgesetz auch seit ca 50 Jahren. .....
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#24
Also, die Polizei könnte wenn sie dürfte.
Die Legeslative könnte wenn sie wollte.
Und die judikative sagt: Leckt uns am Ar.... Wir sind unantastbar.
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#25
Anbei zur Erläuterung: Das Grundgesetz hat seit seiner Begründung über 40 bis 50 Abänderungen erfahren. Einige dauerhaft, andere vorübergehend; von einem "Erstarren" und einer Nichtabänderungsbereitschaft kann infolgedessen also so nicht generell gesprochen werden.

Schneemann.
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#26
Die Judikative in Deutschland hat eine sehr eigene Kultur, die bestimmte Auswirkungen auf die Arbeit derselben hat. Und diese Juristen-(Un)kultur macht Veränderungen extrem schwierig. Eher halten Verteidiger, Staatsanwalt und Richter zusammen (und sei es zum Schaden des Angeklagten) als das Macht und Möglichkeiten der Juristen auch nur angekratzt werden. Und selbst wenn man hinterher nicht mehr auskommt, wird alles unter den Teppich gekehrt und jeder massivst angegriffen, der hier die Systemfrage stellt.

Die Judikative hat zudem in Deutschland (wie von Nightwatch schon angerissen) eine Machtposition sondergleichen. Was wiederum auch an der sozialkulturellen Grundströmung in Deutschland im allgemeinen liegt, die der Judikative gerade eben diese Machtstellung ermöglicht.

Die Folge ist eine Kultur des Legalismus, die weder Legitimität noch Gesetzessinn mehr kennt.
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#27
Ui.....dann müsste der Strang heißen: Ist die Judikative noch ernstzunehmen?

Und wohl auch gleich beantwortet. ....
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#28
http://www.heimatzeitung.de/startseite/ ... gerei.html
Zitat:Burghausen | 28.10.2013 | 20:48 Uhr

Wacker-Ultras: Polizei-Großaufgebot verhindert Fanschlägerei
Lesen Sie mehr auf:
http://www.heimatzeitung.de/startseite/ ... 1019427441 - Burghausen, direkt an der österreichischen Grenze ... also eindeutig mit Migrationshintergrund, und hier http://www.antenne.de/Grosseinsatz-der- ... radio.html
Zitat:Großeinsatz der Polizei verhindert Schlägerei

Die Münchner Polizei hat mit einem Großeinsatz eine Massenschlägerei zwischen rivalisierenden Gruppen verhindert.

...
Die Hintergründe für den Streit zwischen den rivalisierenden Gruppen sind bislang völlig unklar. Ein Teil der Personen kann dem Umfeld von Rockern zugerechnet werden. Auch ethnische Gründe für die Auseinandersetzung können laut Angaben der Polizei nicht ausgeschlossen werden.
...
auch, denn die Süddeutsche Zeitung von heute berichtet im Heimatteil, dass eine Schlägerei in der Türsteherszene zwischen den "Black Jackets" und Untersützten der "Hells Angels" verhindert werden konnte, und die sind doch aus den USA - also eindeutig Migrationshintergrund !

Bzw.: so abqualifizieren braucht man die deutsche Polizei also wohl doch nicht ...
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#29
Die BlackJackets haben tatsächlich einen überwiegend türkisch-arabischen Hintergrund, auch wenn es da natürlich immer wieder ausreißer gibt, so war der Präsi in Rosenheim lange Jahre ein Vietnamese.

Was nichts daran ändert, dass die Black Jackets (wie die Mongols im Norden und andere) primär Migranten sind, Ausländer, also keine ethnischen Deutschen.

Zitat:so abqualifizieren braucht man die deutsche Polizei also wohl doch nicht ..

Meinst du das spaßig? Die Black Jackets haben sich wegen der Unfähigkeit und Untätigkeit der Münchner Polizei überhaupt erst in München breit machen können. Die gibt es dort noch gar nicht lange und was unternimmt man dagegen? Nichts.

Auch die Aktion jetzt hatte weder einen präventiven noch einen strafrechtlichen Wert. Es wurde nichts erreicht. Was hat man gefunden? Einen Baseballschlager. Der ist völlig legal und wird dem Besitzer auch wieder ausgehändigt. Und das wars.

Diese Gruppen verlachen den deutschen Staat und die deutsche Polizei. Und die deutschen Polizisten können gegen diesen Abschaum nicht anarbeiten, weil sie es nicht dürfen in der Form, wie es notwendig wäre.
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#30
Man sollte nicht ausser acht lassen das Organisationen wie die Mongols gezielt "Ausländische Großfamilien" in ihre Clubs holen. Tacktisch gesehen genial. Zumal grüchteweise wieder Patch Over anstehen.
Da die Hells ohne Führung sind und in Holland von den Satudaras verjagt worden sind. Die Mongols machen sich im Norden breit. Und die Banditos werden wohl mit dem Gremium kooperieren.

Und unsere Polizei hat weder eine echte Handhabe gegen diese Leute noch genügend Personal.

Im Gegenteil. Unsere judikative deckt diese Leute auch noch wenn sie einen SEK Beamten erschießen.

Genauso wie nach einem Clubverbot diverse Mitglieder in offizieller Kutte vor Polizei Reviere vorfahren.

Und mal ehrlich. Die Polizei führt bundesweit Razzien durch und findet gerade mal Baseball-Schläger und vielleicht ein/zwei Pistolen?

Also für mich ist das versagen der judikative und exikutive in Sachen MC sehr eindeutig. ......
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