Europäisch-amerikanische Freihandelszone
#1
Da dieses Thema sowohl in einen E. U.-Thread als auch in den Weltbereich (USA) passen könnte, poste ich es mal hier, auch weil man ja darüber spekulieren könnte, wie sich die Handelszone entwickeln könnte bzw. was überhaupt umgesetzt werden wird.
Zitat:Obama to Open Trade Talks With E.U.

BRUSSELS — Embarking on what could be the biggest trade agreement ever in its economic sweep, officials from the United States and the European Union indicated Wednesday that they had already resolved some of the stickiest issues behind closed doors.

But the sheer ambition of the trade negotiations, which aim not only to eliminate import duties but also synchronize regulations governing products like cars, drugs and medical devices, leaves plenty of room for the talks to bog down in the type of parochial concerns that have derailed past efforts at a trans-Atlantic trade pact.
http://www.nytimes.com/2013/02/14/busin ... world&_r=0

Schneemann.
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#2
Schneemann hat ein wichtiges Thema angerissen:
http://publik.verdi.de/2014/ausgabe-01/ ... seite-1/A0
Zitat:TTIP

Das gibt Ärger

Mit dem Freihandelsabkommen zwischen USA und EU entsteht die größte Handelszone der Welt - ver.di und andere wollen verhindern, dass die Wirtschaft sie regiert
...
Fakt ist: der Abbau immaterieller Handelshemnisse, der in dem Abkommen vorgesehen wird, kann auch zu einem Angriff auf die Arbeitnehmerrechte und die sozialen Errungenschaften Europas führen.
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#3
Erich schrieb:Schneemann hat ein wichtiges Thema angerissen:
http://publik.verdi.de/2014/ausgabe-01/ ... seite-1/A0
Zitat:TTIP

Das gibt Ärger

Mit dem Freihandelsabkommen zwischen USA und EU entsteht die größte Handelszone der Welt - ver.di und andere wollen verhindern, dass die Wirtschaft sie regiert
...
Fakt ist: der Abbau immaterieller Handelshemnisse, der in dem Abkommen vorgesehen wird, kann auch zu einem Angriff auf die Arbeitnehmerrechte und die sozialen Errungenschaften Europas führen.

Dies wird die verstärkte Globalisierung sowieso tun.
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#4
Meiner Meinung nach stehen die Nachteile mit den Vorteilen in keinem Verhältnis.

Wenn man die absoluten Zahlen hört, hört sich das Freihandelsabkommen natürlich recht gut an.

-Verdoppelung des Handelsvolumen mit zw. USA und DE
-2 Mio. mehr Jobs in den OECD-Staaten (davon 1,1 Mio in den USA und 181.000 in Deutschland)
-Wachstum von 0,5%
-[...]

Relativ sieht es da ganz anders aus, 2 Mio Arbeitsplätze aufgeteilt auf einen Raum, in dem 800. Mio Menschen leben und die 2 Mio. Arbeitsplätze entstehen nicht binnen weniger Jahre.

http://de.wikipedia.org/wiki/OECD
http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/ ... 116768.htm
http://de.wikipedia.org/wiki/Transatlan ... lsabkommen

Vorallem würde Deutschland wieder viel stärker profiteren als andere EU-Staaten und das würde das Ungleichgewicht in Europa weiter verstärken, da Deutschland den Euro weiter aufwertet und andere Staaten diesen Wert gar nicht bzw. noch weniger als es jetzt schon der Fall ist mit ihrer Wirtschaft repräsentieren können...

Für Deutschland gut, für den Rest Europas schlecht..

Das bisschen Wachstum ist es einfach nicht wert, da der Verbraucher und der 0815-Bürger wenig davon abbekommen wird bzw. sogar schlechter gestellt wird in seiner Rolle. Das mag vll. für den Arbeitslosen XY egal sein, da er endlich den lang ersehnten Arbeitsplatz bekommt, aber für die Gesamtheit der Bürger ist dieses Handelsabkommen sicher kein Segen.
Viele Normen und Standards werden nicht verschärft sondern gelockert.


Dann kommt auch noch die Problematik mit den Schiedsgerichten hinzu, die es Unternehmen erlaubt Staaten zu verklagen, wenn Unternehmen sich benachteiligt fühlen durch Eingriffe vom Staat.
Bei erfolgreichen Klagen, gibts Schadenersatz vom Staat. Also von Steuergeldern....
Die Unabhängigkeit dieser Gerichte ist auch mehr als umstritten.


Ich befürworte es sehr, dass man versucht enger zusammenzuarbeiten und den Handelnsaufwand zu minimieren. Durch den geringeren Handelsaufwand kann man mehr Wachstum erreichen, ohne die Investitionen zu erhöhen. Das mag wirtschaftlich Sinn ergeben.
Aber dann bitte nicht auf die Kosten des Verbrauchers und der einfachen Bürger.
Das Handelsabkommen würde ein Ruck weg vom Verbraucher hin zu den Konzernen bedeuten.


Auf die 0,5 % Wachstums (im Optimalfall!) kann man getrost pfeifen. Kultur, Gesellschaft usw. haben auch ihren Wert und das sollte man nicht vergessen.
Darauf sind wir doch immer alle so stolz oder nich? Es ist nicht alles Gold was glänzt.
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#5
Onto schrieb:Meiner Meinung nach stehen die Nachteile mit den Vorteilen in keinem Verhältnis.

....
Dann kommt auch noch die Problematik mit den Schiedsgerichten hinzu, die es Unternehmen erlaubt Staaten zu verklagen, wenn Unternehmen sich benachteiligt fühlen durch Eingriffe vom Staat.
Bei erfolgreichen Klagen, gibts Schadenersatz vom Staat. Also von Steuergeldern....
Die Unabhängigkeit dieser Gerichte ist auch mehr als umstritten.
das sind keine Gerichte, sondern beauftragte Rechtsanwälte, die in Hinterzimmern (ohne öffentliche Verhandlung) zu irgendwelchen Entscheidungen kommen - und die Staaten verpflichten sich, diese Entscheidungen zu akzeptieren
Onto schrieb:...
Auf die 0,5 % Wachstums (im Optimalfall!) kann man getrost pfeifen. Kultur, Gesellschaft usw. haben auch ihren Wert und das sollte man nicht vergessen.
Darauf sind wir doch immer alle so stolz oder nich? Es ist nicht alles Gold was glänzt.
da sollte man prüfen, in welchem Zeitraum diese 0,5 % Wachstum anfallen. Ich hab in Erinnerung, dass das für einen eitraum von mehreren Jahrzehnten prognostiziert war - und die Befürworter daraus ein Jahreswachstum gemacht haben. Sprich: gelogen ....
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#6
Zitat:das sind keine Gerichte, sondern beauftragte Rechtsanwälte, die in Hinterzimmern (ohne öffentliche Verhandlung) zu irgendwelchen Entscheidungen kommen - und die Staaten verpflichten sich, diese Entscheidungen zu akzeptieren

Da hast du natürlich Recht. Sry für die falsche Wortwahl. Nennen wir es ein juristisches Mittel zur Streitbeilegung bzw. eine ausergerichtliche Schlichtung eines Rechtstreites.

Zitat:da sollte man prüfen, in welchem Zeitraum diese 0,5 % Wachstum anfallen. Ich hab in Erinnerung, dass das für einen eitraum von mehreren Jahrzehnten prognostiziert war - und die Befürworter daraus ein Jahreswachstum gemacht haben. Sprich: gelogen ....

Zitat:Nach EU-Schätzungen würde ein umfassendes Freihandelsabkommen zwischen den beiden wichtigsten Weltmärkten mit ihren rund 800 Millionen Einwohnern das Bruttoinlandsprodukt der EU um 0,5 Prozent oder 65,7 Milliarden Euro pro Jahr steigern.

http://www.dw.de/eu-und-usa-wollen-die- ... a-16584370

Angeblich pro Jahr.

Die Kennzahlen zum BIP-Wachstum wurden und werden angezweifelt.


Aber ich denke, dass man im Zusammenhang mit dem Freihandelsabkommen nicht nur über wirtschaftliche Aspekte nachdenken sollte.

Fakt ist, es wird so oder so kommen, da man den westlichen Einfluss auf den Welthandel so lange wie möglich aufrechterhalten will. NSA-Skandal hin oder her.
Dafür ist das Freihandelsabkommen zu wichtig.
Die Art der Umsetzung finde ich aber mehr als bedenklich.
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#7
also die ZEIT spricht von vermuteten jährlich 0,3 % http://www.zeit.de/2014/10/freihandelsa ... europa-usa
Zitat:....
Modellrechnungen des ifo Instituts zeigen zudem, dass mit dem TTIP das reale Pro-Kopf-Einkommen in Deutschland langfristig um etwa fünf Prozent höher sein könnte als der Status quo. Das bedeutet, dass über einen Zeitraum von etwa 15 Jahren das jährliche Wachstum um 0,3 Prozentpunkte über jenem ohne Handelsliberalisierung läge.
...
allerdings gibt es durchaus genauere Analysen, hier z.B.
http://www.heise.de/tp/artikel/40/40780/1.html
Zitat:...
Die Studie im Auftrag des BMWi gibt Zahlen für die Auswirkungen von drei unterschiedlich umfangreichen Freihandelsszenarien an: einem Szenario, das allein auf Zollbeseitigung beruht, einem, bei dem die Zölle und die nicht-tarifären Handelshemmnisse umfassend gesenkt würden, und einem, das eine Liberalisierung unterstellt, bei dem bilaterale Handelshemmnisse soweit abfallen, wie die Autoren es "für Handelsbeziehungen innerhalb der EU berechnet haben" (sog. "Binnenmarktszenario").
...

Im reinen Zollszenario hätte der durchschnittliche Reallohn in Deutschland hier um 0,13% höher gelegen, die Arbeitslosenzahl wäre um 2.100 Personen geringer gewesen.[7] Im zweiten Szenario ist eine geringere Arbeitslosenzahl von 25.220 Personen gegenüber den damals beobachteten Verhältnissen ausgewiesen. Der durchschnittliche Reallohn läge gemäß Autoren um 1,6% höher. Möchte man diesen Angaben glauben, wären die Effekte also in Szenario 1 nicht nennenswert, in Szenario 2 hingegen bescheiden.

Das dritte Szenario, das Berechnungen dazu anstellt, wie sich ein gemeinsamer Binnenmarkt zwischen den USA und der EU ausgewirkt hätte, weist für Deutschland einen um 8,32% höheren Reallohn und eine um 109.300 geringere Arbeitslosenzahl (= -0,32%) aus. Zumindest beim Reallohn läge hier also ein deutlich spürbar positiver Effekt vor. Allerdings ist auch nach Ansicht der Autoren dieses starke Szenario als Ausgang der Verhandlungen unwahrscheinlich. In allen Szenarien käme es jedoch gemäß Autoren auch zu einem Verlust an Beschäftigung außerhalb der neuen Freihandelszone. Für das dritte Szenario würden hier rund 238.000 Arbeitsplätze im Rest der Welt entfallen
...

Das Highlight kommt jedoch noch: Bei den verwendeten CGE-Modellen in der CEPR- und auch in der ifo-Studie handelt es sich nämlich um statische Modelle, d.h., dass Zeit in ihnen überhaupt nicht vorkommt. Hups?! Wann treten die Wirkungen eines Freihandelsabkommens dann also ein?
...

Es wird also eine "Projektion" der Ergebnisse auf das Jahr 2027 vorgenommen, was "impliziert", dass die Auswirkungen innerhalb von zehn Jahren nach geplantem Inkrafttreten des Abkommens (2017) eintreten. Die Autoren stellen dies also ohne jeden weiteren Kommentar in den Raum. Das muss man sich vor Augen halten: Da wird ein aufgeblasenes Prozedere aufgebaut, unter Verwendung enormer mathematischer Modelle, die eine Hyperexaktheit vorgaukeln, nur um am Ende an einem wirklich interessanten Punkt, wann nämlich die Parallelwelt des neuen "Gleichgewichts"[15] denn nun eintritt, einfach ins Blaue hinein zu raten. Aber nein, es wird ja gar nicht geraten, sondern nur eine Antwort gegeben, die etwas "impliziert". Die Autoren müssten eigentlich selber wissen, dass ihre Aussage für das Jahr 2027 komplett bedeutungslos ist, nicht nur, da die ökonomische "Wissenschaft" ja nicht einmal belastbare BIP-Prognosen für das nächste Jahr abgeben kann, sondern auch, weil Zeit vom Modell überhaupt erst nicht erfasst wird.
...
ergänzend aber ein durchaus interessanter Artikel:
http://www.zeit.de/wirtschaft/2014-02/f ... utz-gruene
Zitat:Freihandelsabkommen

"Klagen ist ein Geschäftsmodell in den USA"

Das Freihandelsabkommen der EU mit den USA würde Schadenersatzklagen von Konzernen gegen Staaten erleichtern. Grünen-Abgeordnete Katharina Dröge hält das für gefährlich.

Ein Interview von Zacharias Zacharakis


28. Februar 2014 19:20 Uhr .....
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#8
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/w ... 33302.html
Zitat:Verschlusssache
Amerikaner verstimmen EU in Freihandelsverhandlungen

05.03.2014 · Es gibt offenkundig ernsthafte Verstimmungen über das geplante Freihandelsabkommen zwischen Europa und Amerika. Das geht aus einem als Verschlusssache eingestuften „Drahtbericht“ an die Bundesregierung hervor, der der F.A.Z. vorliegt.
....
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#9
hierdiskutieren wir ja auch über die unterschiedlichen Vorstellungen zwischen USA und Europa - am Rande damit auch über TTIP, das in die Gesamtproblematik eingebettet ist, aber dort geht es mehr um die generellen Linien. Und damit maximal um die Frage "Neoliberalismus vrs. soziale Marktwirtschaft".

Das Thema "Freihandelszone" und dessen behauptete oder tatsächliche wirtschaftliche Auswirkungen sollte einer konkreten Diskussion über die rein wirtschaftlichen Aspekte in diesem eng begrenzten Bereich weiter erlauben:
also zu den konkreten Zahlen:
Onto schrieb:.....

Wenn man die absoluten Zahlen hört, hört sich das Freihandelsabkommen natürlich recht gut an.

-Verdoppelung des Handelsvolumen mit zw. USA und DE
-2 Mio. mehr Jobs in den OECD-Staaten (davon 1,1 Mio in den USA und 181.000 in Deutschland)
-Wachstum von 0,5%
-[...]

Relativ sieht es da ganz anders aus, 2 Mio Arbeitsplätze aufgeteilt auf einen Raum, in dem 800. Mio Menschen leben und die 2 Mio. Arbeitsplätze entstehen nicht binnen weniger Jahre.
....
Auf die 0,5 % Wachstums (im Optimalfall!) kann man getrost pfeifen. Kultur, Gesellschaft usw. haben auch ihren Wert und das sollte man nicht vergessen.
Darauf sind wir doch immer alle so stolz oder nich? Es ist nicht alles Gold was glänzt.
dazu auch die SZ http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/v ... -1.2085069
Zitat:11. August 2014 13:25

Von Wirtschaftswachstum bis Schadenersatz
TTIP in Zahlen


Je länger verhandelt wird, desto heftiger wird um das Freihandelsabkommen TTIP gestritten. Für die TTIP-Recherche haben wir Zahlen zusammengestellt, die unstrittig sind - fast.

0,48 Prozent. So viel zusätzliches Wirtschaftswachstum könnte die Europäische Union verzeichnen, wenn das Abkommen im geplanten Umfang in Kraft treten sollte. Das erwartet zumindest die EU-Kommission. Das ist nicht viel, zumal dieser Effekt erst vom Jahr 2027 an voll zum Tragen kommen soll. Andere Studien kommen dagegen zu weniger optimistischen Ergebnissen. All diese Vorhersagen sind jedoch mit Vorsicht zu sehen.
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#10
ich denke, TTIP kippt auch aus diesem Grund immer mehr - sowohl in der EU wie in den USA gibt es ein durchaus funktionierendes rechtsstaatliches System - auch wenn mir am angloamerikanischen System einiges nicht gefällt.
Und da braucht es keine Parallel - Justiz; vor allem ist es ein Standortnachteil für die heimische Wirtschaft, wenn ausländische Konzerne vor den so genannten Schiedsgerichten einen Staat wegen entgangener Gewinne(rwartung) verklagen können, einheimischen Unternehmen das gleiche aber versagt bleibt:
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/i ... -1.2085314
Zitat:12. August 2014 09:44


Investorenschutz bei TTIP
Wenn Schiedsrichter Verteidiger brauchen

Die Kampagne gegen "Geier" und "Geheimgerichte" wirkt: TTIP könnte kippen, weil die Gegner sich auf die Klagerechte für Unternehmen und die umstrittenen Schiedsgerichte eingeschossen haben. Drei Treffen mit Diplomaten und Lobbyisten, die langsam verzweifeln.
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#11
Onto schrieb:Meiner Meinung nach stehen die Nachteile mit den Vorteilen in keinem Verhältnis.

Weshalb die Amerikaner m.W. auch in Asien mit ähnlichen Verhandlungen inzwischen abgeblitzt sind.
Ich Teile die Meinung von Onto und sehe eine entsprechend große Gefahr, dass die EU hier übervorteilt werden soll und man muss leider sagen, dass aus unserer Sicht die besseren Strategen (und Trickser) imho auf der anderen Seite des Verhandlungstisches sitzen.
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#12
https://www.freitag.de/autoren/big-busi ... s-kapitals
Zitat:BIG Business Crime
09.08.2014 | 11:40 15

Freihandel oder Diktatur des Kapitals?

TTIP: Ein Beitrag von Herbert Stelz über das transatlantische Freihandelsabkommen aus der Drei-Monatszeitschrift BIG Business Crime, Ausgabe 03/2014
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#13
http://www.heise.de/tp/news/TTIP-Gegner ... 00307.html
Zitat:TTIP-Gegner gezähmt?

Arno Klönne 21.09.2014 Der SPD-Konvent nahm sich methodisch an den TTIP-Verhandlungen ein Beispiel: Er tagte ohne Öffentlichkeit.

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#14
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/ceta-114.html
Zitat:EU-Freihandelsvereinbarung mit Kanada

Bundestag muss CETA zustimmen


Stand: 22.09.2014 17:30 Uhr
Im Streit mit der EU-Kommission, ob das Handelsabkommen CETA mit Kanada auch grünes Licht vom Bundestag braucht, erhält die Bundesregierung juristische Rückendeckung. Ein Rechtsgutachten im Auftrag von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel kommt zu dem Ergebnis, dass Brüssel den Vertrag mit Kanada nicht alleine abschließen dürfe, sondern CETA von allen 28 EU-Staaten ratifiziert werden müsse.
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die EU ist anderer Meinung - das wird spannend ...
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#15
http://www.zeit.de/wirtschaft/2014-09/c ... r-de-gucht
Zitat: Freihandelsabkommen

Gabriel will Investorenschutz in Ceta-Vertrag streichen

Der Bundeswirtschaftsminister will beim geplanten Handelsabkommen der EU mit Kanada nachverhandeln. EU-Handelskommissar de Gucht sträubt sich gegen Änderungen.


Aktualisiert 25. September 2014 13:00 Uhr ...
http://www.zeit.de/wirtschaft/2014-09/t ... ren-kritik
Zitat: Freihandelsabkommen

Jede Stromleitung ist besser geplant als TTIP

Die Art, wie gerade über das Freihandelsabkommen TTIP verhandelt wird, ist unserer Demokratie nicht würdig. Nur ein geordneteres Verfahren schafft auch Glaubwürdigkeit. Ein Kommentar von Petra Pinzler

25. September 2014 17:41 Uhr ...
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