Regenerative Energien
#46
Zitat:Das macht wirtschaftlich Sinn.
Das ist geopolitischer Schwachfug erster Güte. Wir sollten alles tun um endlich aus der Abhängigkeit irgendwelcher rückständiger Wüstenreiche auszubrechen udn nicht ohne Not das Ganze noch forsieren.
Gescheiter wäre es das Land mit modernen Reaktoren zuzupflastern. Da bleitb das Geld im wesentlichen wenigstens im Lande.
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#47
... mal wieder platt und ohne Substanz, dafür aber Gefühle ansprechend - Du könntest als Schreiberling zu BILD gehen, wenn Dein Deutsch etwas besser wäre.

Die Abhängigkeit von irgendwelchen rückständigen Wüstenreichen gibts doch durch das Öl - oder hältst Du Saudi Arabien für kein rückständiges Wüstenreich?
Und der "mediterrane Raum" umfasst auch die Länder nördlich des Mittelmeeres (dass man Dir das noch sagen muss :roll: ).
Griechenland ist z.B. das EU-Land mit der größten Ölimportrate. Und durch die Sanktionen gegen den Iran fallen auch noch die billigeren Lieferanten weg.
Was wäre, wenn die Griechen anstatt auf Erdöl auf regenerative Energien setzen würden - Windkraft (an den Küsten und auf den Inseln) und Solar? Die Abhängigkeit von Importen würde sinken, und Griechenland könnte in kurzer Zeit sogar zum Energieexporteuer werden - noch vor irgendwelchen "rückständigen Wüstenreichen". Das gilt im Übrigen z.B. auch für Süditalien, Spanien und Portugal.
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#48
Erich schrieb:Was wäre, wenn die Griechen anstatt auf Erdöl auf regenerative Energien setzen würden - Windkraft (an den Küsten und auf den Inseln) und Solar? Die Abhängigkeit von Importen würde sinken, und Griechenland könnte in kurzer Zeit sogar zum Energieexporteuer werden - noch vor irgendwelchen "rückständigen Wüstenreichen". Das gilt im Übrigen z.B. auch für Süditalien, Spanien und Portugal.
Bin da einer Meinung mit dir, das würde das wirtschaftliche Gefälle in der EU auch etwas korrigieren. Deutschland profitiert ja auch vom grossen Markt in der EU, sie können in die schwächeren Regionen exportieren. Es wäre doch jämmerlich wenn die Balance von wirtschaftlich schwächeren und stärkeren Regionen in der EU, immer mit einem Finanzausgleich geschehen würde. Hier hat die südliche Region einen Standortvorteil den man nutzen sollte.
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#49
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/e ... -1.1439183
Zitat:Energie-Experiment auf Azoren-Insel
Selbstversorger Graciosa


12.08.2012, 11:54 Von Michael Bauchmüller

Bisher versorgte sich das Azoren-Eiland Graciosa mit Strom aus Dieselgeneratoren. Jetzt soll ein Berliner Start-up-Unternehmen die Stromversorgung umkrempeln: mit Windrädern, Solarmodulen und einer riesengroßen Batterie. Gelingt das, könnte Graciosa nicht nur zum Vorbild für viele andere Inseln werden.
...
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#50
http://www.tagesschau.de/ausland/duerre-usa100.html
Zitat:In den USA regt sich Widerstand
Dürre lässt Skepsis über Mais-Ethanol wachsen


Die Kornkammer der USA ist zur braunen Steppe geworden: Die schlimmste Dürre seit Jahrzehnten im Mittleren Westen hat inzwischen auch eine politische Dimension. Denn 40 Prozent des Maisanbaus gehen in die Produktion von Ethanol. Nun regt sich Widerstand.
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Stand: 18.08.2012 20:56 Uhr
(Video)
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#51
http://www.tagesschau.de/ausland/duerre-usa100.html
Zitat:In den USA regt sich Widerstand
Dürre lässt Skepsis über Mais-Ethanol wachsen


Die Kornkammer der USA ist zur braunen Steppe geworden: Die schlimmste Dürre seit Jahrzehnten im Mittleren Westen hat inzwischen auch eine politische Dimension. Denn 40 Prozent des Maisanbaus gehen in die Produktion von Ethanol. Nun regt sich Widerstand.
...

Stand: 18.08.2012 20:56 Uhr
(Video)
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#52
http://www.spiegel.de/wissenschaft/tech ... 58380.html
Zitat:30.09.2012
Alternative Energien
Das Solar-Sandwich
Mit einer neuen Technologie gewinnen Photovoltaik-Hersteller doppelt so viel Strom aus Sonnenlicht wie bisher. Für die Zukunft versprechen die Konzerne Solarenergie, die so billig ist wie Strom aus Kohlekraftwerken. Möglich wird die Rekord-Ausbeute mit einem einfachen Trick.
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klingt interessant ....
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#53
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/u ... 13841.html
Zitat:Erneuerbare Energien
Flut und Ebbe als Kraftwerk

06.10.2012 · EdF, der größte Atomkrafterzeuger der Welt, testet seine erste Gezeitenströmungsturbine in der Bretagne. Das Pilotprojekt soll umweltfreundlicher sein als die bisherigen Gezeitenkraftwerke.

.....
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#54
Windparks, Solarenergie – all das ist Blödsinn. Wir verbrauchten Öl und Gas und werden sie weiter verbrauchen. Grund dafür ist, dass diese Energieträger billiger sind. Es ist aber zu besorgen, dass Europa alle seine Hoffnung auf kaspisches Gas und Öl insbesondere auf die aserbaidschanischen baut. Meiner Meinung nach ist es nicht richtig. Und nicht nur weil der Rechtsstatus vom Kaspischen Meer immer nicht bestimmt ist. Der Iran will Baku wegen der Verschmutzung des Kaspischen Meeres mit einer Geldsumme bestrafen. Teheran wird dabei von den UNEP-Experten, von Kaspi Tabigati und anderen internationalen Umweltschutzorganisationen unterstützt. Na, Sie verstehen natürlich, dass das Problem nicht schnell gelöst wird. Und die EU kann die Energieprojekte mit Aserbaidschan in den Rauchfang schreiben...
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#55
Tutor, das ist Stammtischniveau - eine starke Behauptung ersetzt aber kein Argument. Die Nachteile de Verbrennung fossiler Energien sind genug bekannt:
- Abhängigkeiten von Staaten in Krisengebieten mit autokratischen Regierungen
- zunehmende Engpässe bei der Versorgung mit immer teureren Förderkosten
- zunehmende Umweltschäden
....
Darauf solltest Du erst einmal eingehen, bevor Du Deine Behauptungen weiter in den Raum stellst.

Daher lasse ich Deinen Text unkommentiert und poste lieber eine Nachricht von heute:
http://www.sueddeutsche.de/politik/trot ... -1.1512884
Zitat:Trotz Kritik an Energiewende
Merkel will Ökostrom "zügig" ausbauen


02.11.2012, 19:00 Von Michael Bauchmüller, Berlin, und Mike Szymanski, München

CSU-Chef Seehofer fordert mehr Tempo. Anderen in der Koalition geht der Ausbau der erneuerbaren Energien zu schnell. Doch die Kanzlerin weist Kritik an der Energiewende zurück. Zusätzliches Problem: Weiter steigende Strompreise gefährden die Zustimmung der Bürger zu dem Projekt.
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http://www.tagesschau.de/kommentar/komm ... de100.html
Zitat:Kommentar zum Energiegipfel
Das Null-Resultat ist ein Erfolg

Von Jürgen Döschner, WDR

Manchmal ist das beste Ergebnis kein Ergebnis. So verhält es sich auch bei dem sogenannten Energiewende-Gipfel zwischen Bund und Ländern an diesem Freitag. Gemessen an dem, was im Vorfeld so alles an Vorschlägen und Ideen kursierte, mit denen der Ausbau der Erneuerbaren Energien gedeckelt, quotiert, "abgestimmt" oder sonst wie gebremst werden sollte, ist das Null-Resultat dieser Runde schon als Erfolg zu werten.
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Es gab nicht einen einzigen Blackout. Deutschland ist nach wie vor Netto-Stromexporteur. Der Anteil Erneuerbarer Energien an der Stromversorgung liegt bei sagenhaften 25 Prozent, die Preise an der Strombörse sind signifikant gesunken.

Großkonzerne gehören zu Verlierern der Energiewende

Wer angesichts solcher Fakten von "Energie-Krisengipfel" redete, von Chaos zwischen Bund und Ländern und schnellem Handlungsbedarf, dem ging die Energiewende nicht zu langsam, sondern offenbar zu schnell! Es ist kein Geheimnis, dass E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW zu den Verlierern der Energiewende gehören. Jede Kilowattstunde Solarstrom, jedes neue Windrad, lässt den Wert der alten Kohle-, Gas- und Atomkraftwerke weiter sinken. Bei der Energiewende steht nichts geringeres als das Geschäftsmodell und die Marktmacht der vier großen Stromkonzerne auf dem Spiel.
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Stand: 02.11.2012 17:42 Uhr
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#56
http://www.welt.de/wirtschaft/article11 ... asser.html
Zitat:08:10
Erneuerbare Energien

Frankreich baut ein Kraftwerk unter Wasser

Während in Deutschland die Landschaft und das Meer mit Windrädern übersät werden, versuchen es die Franzosen mit Turbinen unter Wasser. Das hat eine Menge Vorteile – nicht nur optisch.
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Ökostromtechnik mit geringster Umweltbelastung


James Ives ist immer wieder begeistert: "Die Turbine ist absolut zuverlässig und wartungsarm, sie hat nur ein einziges bewegliches Teil", sagt der Chef der irischen Herstellerfirma OpenHydro. "Keine andere Ökostrom-Technologie hat so geringe Umweltauswirkungen."
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Gegenüber Windkraftanlagen haben die Unterwasserturbinen noch eine Reihe weiterer Vorteile. Während das Windaufkommen unberechenbar und unstet ist und immer wieder durch Flauten unterbrochen wird, arbeiten die Gezeitenturbinen im starken Tidenhub vor der französischen Küste so gleichmäßig und vorhersagbar wie ein Schweizer Uhrwerk: 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr.

Für die Stabilität des Stromnetzes ist das Gold wert. Alle sechs Stunden wechselt zwar die Strömungsrichtung. Während des Umschwungs von Ebbe und Flut gibt es aber täglich nur ein geringes Zeitintervall von 20 bis 70 Minuten, in dem die Turbine nicht arbeitet.
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auch interessant - geht aber leider nur in Gebieten mit hohem Tidenhub; also sind z.B. Ostsee und Mittelmeer "aussen vor"
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#57
http://www.welt.de/wirtschaft/article11 ... Union.html
Zitat:18:58
Erneuerbare Energien

Die EU will eine Ökostrom-Union


Beim Ausbau der Erneuerbaren Energien kocht jedes Land sein eigenes Süppchen – auch Deutschland. Die EU-Kommission will dem ein Ende setzen. Die Subventionierung des Ökostroms steht auf dem Spiel.
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#58
http://www.spiegel.de/wirtschaft/untern ... 69164.html
Zitat:25.11.2012

Vertrauliche Studie Hälfte aller Kraftwerke in NRW droht vorzeitige Stilllegung

Kraftwerke in Nordrhein-Westfalen stehen im Zuge der Energiewende vor massiven wirtschaftlichen Problemen. Nach Informationen des SPIEGEL sind fast die Hälfte der Gas- und Kohlekraftanlagen betroffen: 29 gelten als Problemkandidaten. Schuld sind sinkende Strompreise.
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sinkende Strompreise im Zuge der Energiewende? Das ist doch imme anders rum kommuniziert worden ...
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#59
Nightwatch schrieb:
Zitat:Das macht wirtschaftlich Sinn.
Das ist geopolitischer Schwachfug erster Güte. Wir sollten alles tun um endlich aus der Abhängigkeit irgendwelcher rückständiger Wüstenreiche auszubrechen udn nicht ohne Not das Ganze noch forsieren.
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den ersten Teil deiner Ausführungen teilt sogar ein bekannter US-Investor,
http://boerse.ard.de/meldungen/buffett- ... en100.html
Zitat:03.01.2013 14:19
Milliardeninvestition in Solar-Technik
Buffett lässt die Sonne lachen


Der US-Investor Warren Buffett setzt auf erneuerbare Energien. Den Einstieg in einen Solar-Park in Kalifornien lässt sich eine Beteiligung der Börsenlegende bis zu 2,5 Milliarden Dollar kosten. Vor allem die Aktie des Verkäufers SunPower hebt danach ab.
...
den zweiten Teil wohl eher weniger:
Nightwatch schrieb:... Gescheiter wäre es das Land mit modernen Reaktoren zuzupflastern. Da bleitb das Geld im wesentlichen wenigstens im Lande
was aber nach Three Miles Island, Tschnerobyl und Fukoshima eigentlich nur logisch und konsequent ist.
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#60
Den jetzigen Strombedarf durch eigenproduzierte regenerative Energien zu decken, dürfte kein grösseres Problem sein. Wenn man aber die gesamte Mobilität auch mit Strom anstatt Öl abdecken möchte, wäre Strom aus der Wüste oder der wirtschaftlich schlechter aufgestellten südlichen Staaten der EU, sicher eine gute Lösung. Dieser Strom wird noch deutlich effizienter hergestellt, weil einfach mehr Sonnenenergie pro m2 vorhanden ist. Etwas deutlich günstiger zu importieren macht, volkswirtschaftlich Sinn, weil mehr Geld für die konkurrenzfähig produzierten eigenen Güter in den Konsum gelangen kann. Es ist einfach unsinnig anzunehmen, wenn man selber etwas 40% teurer produziert, dass das langfristig den eigenen Leuten im Land was nützt. Dass man einen erheblichen Prozentsatz selber produziert, macht aufgrund der Abhängigkeiten Sinn, aber sicher nicht alles.

Private Mobilität ist etwas was im Krisenfall problemlos halbiert werden kann. Da kann man sich durchauszu Teilen abhängig vom Ausland machen. Wir sind es ja jetzt schon, in der Tendenz kann das nur besser werden.

Zu den Stromkosten:
Bei uns in der Schweiz lohnte es sich in den Sommermonaten auch nicht die Pumpspeicherwerke (pumpen wasser hinauf in die Stauseen) zu betreiben, weil Deutschland so viel günstigen Strom aus regenerativen Markt angeboten hat ... aber ist doch ne tolle Sache, auch für uns. Die einzigen die sich beschweren, sind die grossen Kraftwerksbetreiber.
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