Regenerative Energien
#1
das hat zwar auch mit dem Thema "Neue Atomkraftwerke" zu tun - die Frage, was anstelle dieser "Brückentechnologie" (offizielle Bezeichnung der Bundesregierung) kommen könnte - aber das Thema sollte uns einen eigenen Thread Wert sein:
http://www.ftd.de/unternehmen/handel-di ... 33472.html
Zitat:02.04.2011, 12:46
Energiewende
Solarindustrie steht vor goldenen Zeiten

Die üppige Förderung von Sonnenenergie ist umstritten. Doch die Atomkatastrophe in Japan könnte zeigen, dass sich die teuren Hilfen auszahlen.
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Die Solarindustrie dürfte nach der Atomkatastrophe in Japan voraussichtlich den ganz großen Boom noch vor sich haben. Die zuletzt wackelnde politische Unterstützung für die regenerative Energiequelle dürfte stärker werden denn je. Die enormen zweistelligen Wachstumsraten der Vergangenheit werden sich fortsetzen.
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Deutsche erzeugen fast soviel Solar- wie Atomstrom

Die politisch garantierte Investitionssicherheit in Form von auf 20 Jahre garantierten Einspeisevergütungen hat deutsche Häuslebauer und Finanzinvestoren in den vergangenen zehn Jahren zu begeisterten Solarfans gemacht. Inzwischen stehen in Deutschland über 800.000 Fotovoltaikanlagen mit einer Kapazität von rund 17 Gigawatt (GW). Zum Vergleich: Deutschlands Atomkraftwerke verfügten - vor der jüngsten Abschaltung von Kraftwerken - über eine Kapazität von rund 20 GW.
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und ich würde nicht nur sagen "solar": Solar ist besonders in den mediteranen und tropischen Staaten von Ineresse - bei uns aufgrund der Jahresstunden "Sonne" eher weniger.
Aber es gibt auch noch andere regenerative Energien (Wind an dne Küsten) und Biogas-Anlagen (die - nebenbei - auch zur Abfallentsorgung genutzt werden können, die Reiserne etwa besteht zunächst einmal überwiegend aus biologischem Abfall).
Und da sollten gerade in den Schwellenländern erhebliche Marktanteile für dezentrale Energieanlagen zu gewinnen sein.
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#2
Trotzdem, die Visionen von einem Jobwunder dank "grüner Energien" sind eine Seifenblase:
http://www.welt.de/wirtschaft/article13 ... rchen.html
Zitat:Das grüne Jobwunder ist nur ein Märchen

Politiker verkaufen erneuerbare Energien als "Jobmotor". Dabei dürften Subventionen für Ökostrom mehr Arbeitsplätze vernichten als schaffen.
Hoffen wir, das diese Vision nicht Wirklichkeit wird. Sie würden vielen Menschen in Deutschland, die es sich sowieso nicht leisten könnten, ihre Arbeitsplätze oder zumindest Geld kosten.
Vielleicht müsste im Endeffekt sogar der Stromverbrauch für den privaten Sektor rationiert werden...
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#3
Zitat:Hoffen wir, das diese Vision nicht Wirklichkeit wird. Sie würden vielen Menschen in Deutschland, die es sich sowieso nicht leisten könnten, ihre Arbeitsplätze oder zumindest Geld kosten.
Vielleicht müsste im Endeffekt sogar der Stromverbrauch für den privaten Sektor rationiert werden...

(leichte Ironie enthalten)

Doch hoffen wir es. WIeviele Atomkraftgegner sagen von sich selbst, sie würden ihren Lebensstandart und Stromverbrauch gerne für atomfreien Strom senken. Der optimale Test.

Das wär ma der schöne Nackenklatscher der uns aus dem Ökötraum rausholt. Denn wenn die AKWS weg sind dauert es nicht mehr lange bis man die Kohlekraftwerke ersetzen will wegen dem CO2 und der Abbaubedingungen in China ( Kein Schutz, viele illigale Stollen etc.). Danach müssen aber Windräder und Gezeitenkraftwerke weg. Stören natürliche Flugrouten der Vögel und Gezeitenkraftwerke sind gar nicht soo gut für Fische wie man denkt... Resultat ist es setzt sich Kuhmistkraftwerke durch..

Nebenbei wird Soja und E10 Anbau weitere tausende in der Welt an Hungersnöten niederstrecken und der grüne Wahn geht sogar noch weiter, aber ich weiche ab. :lol:


Im Ernst ich denke wenn das obrige wirklich passiert, dann wird Umwelt&Knut Deutschland schnell zu Aldi-Deutschland. Sprich billiger, billiger, billiger und Frankreich reibt sich die Hände. Big Grin
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#4
Atomenergie profitiert doch auch von Subventionen, aber die Sache mit nicht vorhandenen Endlagern und Versicherung ist der eigentliche Hammer. Das ist ebenfalls ein Kostentreiber, vorallem auf lange Sicht kommt da noch sehr viel...

Mal ehrlich, Kohlekraftwerke sind immer noch die hübschere Lösung, ich wünschte Deutschland wäre seinerzeit überhaupt nicht in Atomkraft eingestiegen (abgesehen von der Forschung) und hätte statt dessen mehr Kohlekraftwerke gebaut, auch mehr in Forschung und Modernisierung investiert, wäre sicherer und kostengünstiger.
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#5
Zitat:Atomenergie profitiert doch auch von Subventionen
Das ist richtig. Nur redet davon irgendwie niemand so gerne, vor allem auch nicht Befürworter. Genau genommen u. a. mit ca. 4,4 Cent/KWh Atomstrom.

Zudem muss man auch sehen, dass die Atomkraftwerke z. B. im Hochsommer teils auch heruntergefahren werden müssen, weil die Flüsse zu sehr aufgeheizt sind (und eine weitere Aufheizung ein Fischsterben verursachen würde). Engpässe, Rationierungen oder sonstwas gab es nirgendwo.

Schneemann.
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#6
Rein "wirtschaftlich" und jobtechnisch gesehen, ist alles gut, was in Deutschland Arbeitsplätze schafft. Und hierbei sind Subventionen auch irrelevant, denn sie verschieben nur den Schwerpunkt. Außerdem muss man einfach sehen, dass es ohne Subventionen heute keinen Fortschritt bei Grundlagentechnologien mehr geben wird, und bei Technologien, die hohes Startkapital benötigen schon garnicht.
Die neuen Technologien, die ohne staatlichen Anschub allein von unserer heiligen Kuh, der "Wirtschaft", eingeführt wurden, dürfte man an einer Hand abzählen können. Das trifft unter anderem auch auf Kernenergie und die regenerativen Energien zu.
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#7
Tiger schrieb:Trotzdem, die Visionen von einem Jobwunder dank "grüner Energien" sind eine Seifenblase:
http://www.welt.de/wirtschaft/article13 ... rchen.html
Zitat:Das grüne Jobwunder ist nur ein Märchen

Politiker verkaufen erneuerbare Energien als "Jobmotor". Dabei dürften Subventionen für Ökostrom mehr Arbeitsplätze vernichten als schaffen.
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boaahh - ey, lies mal da:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 57,00.html
Zitat: 03.04.2011

Ausstieg aus Kernkraft
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um aus der Kernenergie auszusteigen, reicht es bei weitem nicht, dass alle beteuern: "Wir wollen raus!" Der Atomausstieg erfordert einen Umbau historischen Ausmaßes. Es bedarf einer Weiterentwicklung der Energieversorgung, die die Fundamente der deutschen Gesellschaft verändert. Nötig sind:

* Tausende Kilometer neue Stromnetze;
* konsequente - und zunächst milliardenschwere- Investitionen in den Ausbau erneuerbarer Energien wie Photovoltaik und Biomasse und einen Ausbau der Windenergie an Land;
* der Blitzausbau der bislang wenig erprobten Offshore-Windenergie;
* der Bau zusätzlicher Gaskraftwerke;
* eine effizientere Wirtschaft.

Der geplante Umbau des Energiesystems zwingt Stromkonzerne und Industrien mit hohem Elektrizitätsverbrauch zu neuen Strategien; drängt die Parteien zu neuen Koalitions-Planspielen; auch wird die Energierevolution dem Bürger finanzielle Opfer abverlangen, ehe sie sich später bezahlt macht.
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und die ganzen Investitionen sollen keine Jobs schaffen Confusedhock: :?:
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#8
http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A3 ... ntent.html
Zitat:Ökostrom
Energiewende mit Geld aus Europa
Die Europäische Investitionsbank (EIB) will die Darlehen für den Ausbau von deutschen Windkraftanlagen auf See und an Land voraussichtlich verdoppeln. Das sagte der Vizepräsident der EIB im Gespräch mit der F.A.Z. in Berlin.


Von Andreas Mihm

22. April 2011 20:28:03 Die Europäische Investitionsbank (EIB) unterstützt die Pläne der Bundesregierung für einen grundlegenden Umbau der Energieerzeugung und -versorgung in Deutschland mit schnell wachsenden Kreditbeträgen.
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#9
http://www.ftd.de/finanzen/derivate/:ro ... 42579.html
Zitat:25.04.2011, 14:01
Rohstoffanlagen
Sonne und Kohle sind wieder in

Die Katastrophe in Japan verschiebt den Fokus bei Energiewerten, Solaraktien profitieren. Doch nicht nur erneuerbare Energien werden stärker nachgefragt: Auch Kohleproduzenten sind bei Anlegern heiß begehrt.
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auf die Kohleproduzenten würd ich nicht setzen - da gibts erstens genug Lieferanten (Kohle ist alles andere als knapp) und zweitens sind Kohlekraftwerke ja auch nicht unbedingt besonders umweltfreundlich - für beides: siehe China ...
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#10
Strom aus Wind und Sonne fährt nicht heidewitzka in den Geiz-ist-Geil-Flachbildschirm, sondern muss durch Windräder und Solarkollektoren erstmal erzeugt werden - und die müssen auch erstmal hergestellt und aufgebaut werden - die kann man nicht mal eben aus Hundescheiße und Kuhfladen kneten.

Gibt es denn überhaupt Energie im Überfluss? Ja, die Blödheit der Umweltschützer, die man anzapfen könnte um ein Gefällekraftwerk zu errichten, in dem mit Gutmenschentum und Wunschdenken geheizt wird - das wäre doch mal was!

Am besten noch, wir würden uns gegenseitig auffressen, statt unschuldige Kühe. Da trifft es sich, dass Armin Meiwes, der Kannibale von Rotenburg, im Knast den GRÜNEN beigetreten ist.
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#11
eine relativ polemisierende Aussage ... dabei haben wir weder Starkbieranstich noch Rosenmontag ... aber trtozdem:

Erst mal sind die Ausgangslagen nicht nur in einzelnen Ländern, sondern auch in einzelnen Regionen sehr unterschiedlich.
In entlegenen, dünn besiedelten Gebieten sollte man sich auf örtliche Stromquellen besinnen, um das Problem der Infrastuktur (lange Leitungen) zu vermeiden.
Darüber hinaus lassen sich solche Quellen auch anzapfen, wen sie "direkt vor der Haustür" zur Verfügung stehen und preiswert erschlossen werden können - Windenergie z.B. steht fast überalls an den Küsten zur Verfügung.

Das macht China:
http://www.globaldefence.net/kulturen-i ... ml?start=2
Zitat:...

China setzt auf erneuerbare Energien
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Brightness Programm - Chenfeng-Programm - Renewable Energy Development Program (REDP):
Mit Wind und Sonne in die Zukunft

China kann es sich nicht mehr leisten, auf erneuerbare Energie zu verzichten. Vor allem in den westlichen, dünn besiedelten Provinzen Chinas, ist die Energieversorgungsinfrastruktur nur beschränkt vorhanden - falls sie nicht ganz fehlt. Eine Fernversorgung über lange Infrastrukturwege bringt erheblichen Aufwand. Daher wird in diesen Gegenden auf lokale Energieerzeugung durch Sonne, Wind und kleine Wasserkraftwerke gesetzt. Ziel des genannten Programms ist die Elektrifizierung der noch nicht angeschlossenen Gebiete.

Statt auf Gas oder Öl wird hier auf die Nutzung von regenerativen Energien - insbesondere auch der Windenergie - gesetzt. Für diese Energieform sind vor allem die nördlichen Grenzprovinzen zur Mongolei sowie die Küstengebiete am Gelben Meer vorgesehen.
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in anderen Regionen gibt es andere Möglichkeiten. Solarstrom bietet sich z.B. in den mediterranen Zonen, den Wüstengebieten und Tropen ringsum den Globus an. Mit Solarenergie können etwa Oasen lokal mit ausreichend Strom versorgt werden, ohne dass es entsprechender Stromleitungen zum nächsten Atomkraftwerk bedarf. Es kommt ja auch niemand auf die Idee, dort Wasserkraft vorzuschlagen. :roll:

Und weil wir gerade bei Solarstrom sind:
Foxhound31BM schrieb:...
Gibt es denn überhaupt Energie im Überfluss? Ja, die Blödheit der Umweltschützer, die man anzapfen könnte um ein Gefällekraftwerk zu errichten, in dem mit Gutmenschentum und Wunschdenken geheizt wird - das wäre doch mal was!

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dazu folgendes Zitat:
Zitat:"Die Wüsten der Erde empfangen in 6 Stunden mehr Energie von der Sonne, als die Menschheit in einem Jahr verbraucht"
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Es gibt Energie im Überfluss und wir haben die Technologien sie zu nutzen

Eine besondere Rolle spielt beim DESERTEC-Konzept die Einbindung der energiereichsten Gebiete der Welt: Die Wüsten der Erde empfangen in sechs Stunden mehr Energie von der Sonne, als die Menschheit in einem Jahr verbraucht. Der sonnenreiche Wüstengürtel umspannt die gesamte Erde nördlich und südlich des Äquators – dank heute verfügbarer Technologien könnten die meisten Länder der Erde ihren Energiemix durch sauberen Wüstenstrom ergänzen. Wüstenstrom aus solarthermischen Kraftwerken ist dank Wärmespeicher Tag und Nacht verfügbar und somit eine ideale Ergänzung für Stromnetze mit fluktuierenden erneuerbaren Energiequellen wie Windkraft und Photovoltaik.
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Quelle *klick* => das Project "Desertec" ist in unseren Länderdossiers mehrfach erwähnt, etwa bei
Marokko => http://www.globaldefence.net/kulturen-i ... ml?start=2
Algerien => http://www.globaldefence.net/kulturen-i ... ml?start=3
Tunesien => http://www.globaldefence.net/kulturen-i ... ml?start=1
und zusammen unter dem Stichwort "Maghreb" => http://www.globaldefence.net/artikel-an ... esten.html
Da spielt aber jetzt natürlich der Transport eine Rolle - es gibt zwar schon ein Stromkabel zwischen Spanien und Marokko, aber hier sind noch Infrastrukturmaßnahmen nötig, um weiteren Strom aus Nordafrika in ein europäisches Verbundnetz zu speisen. Mit solchem Strom sind wir von Nordafrika nicht abhängiger als mit Erdöl oder Erdgas, aber sicherer und sauberer ist der Transort allemal ....

Zurück zu den anderen Regionen:
Reis besteht überwiegend aus Abfall - nur die Reiskörner, also ein geringer Prozentanteil der Pflanze, wird verwertet. Es bietet sich an, in tropischen ländlichen Gebieten (die oft auch noch Schweinezucht und Mist aus Hühner- und Wasserbüffelhaltung haben) entsprechende Biogasanlagen zu errichten, und damit die ländlichen Gebiete zu erschließen.
Das passiert auch - einige aktuelle Meldungen aus den letzten Monaten:
http://greenissimo.digital-dictators.de ... us-abfall/
Zitat:In Indien produzieren Haushalte Biogas aus Abfall
by alex on Jan 30, 2011 • 3:26 am
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http://www.3-n.info/index.php?con_art=1739&con_lang=1
Zitat:20.04.2011 - Niedersachsen präsentieren Biogastechnologie in Südbrasilien

Eine 24köpfige niedersächsische Wirtschaftsdelegation ist diesen Montag aus Südbrasilien zurückgekehrt. Im Mittelpunkt der vom Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung und der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer (IHK) gemeinsam organisierten Reise stand das Thema Biogas. Mit einem zweitägigen Fachsymposium in Porto Alegre im Bundesstaat Rio Grande do Sul präsentierten die niedersächsischen Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft den brasilianischen Teilnehmern, welches Knowhow Niedersachsen als Deutschlands Agrarland Nr. 1 und in Europa führende Region im Bereich Biogas zu bieten hat.
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- und für manche Länder sind solche Anlagen allemal besser als Atomkraftwerke
http://foerderkreis-birma.de/A03-Dokume ... 010_01.htm
Zitat:Bau einer Reismühle in Kalaymyo 2010

1. Vorwort

Bereits im Frühjahr 2009 hat der Förderkreis Birma e.V. sein erstes Projekt zur Nutzung regenerativer Energien in einem kleinen Dorf bei Kalaymyo nahe der Grenze Birmas zu Indien und Bangladesch realisiert. Aufgrund der großen Nachfrage haben wir das elektrische Netz im Sommer 2009 durch den Einsatz zusätzlicher Spendengelder nahezu verdoppelt sowie einen neuen Brunnen gebaut, ....
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#12
Fragt sich nur wie stabil die Staaten im Maghreb und der Sahel-Zone in Zukunft sein werden.
Zudem ist Solarenergie umweltschädlich, denn bei der Herstellung und Entsorgung von Solarzellen fallen riesige Mengen giftiger Stoffe an, angeblich im Vergleich zum radioaktiven Müll eines Kernkraftwerkes das 10.000fache pro KW.
Wer jetzt aber denkt, das Windkraftwerke ein guter Ersatz seien, täuscht sich: Ähnlich wie Solarkraftwerke kann man sie nur an bestimmten Stellen bauen.
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#13
Da der Rinderzüchter seinen Stall ausbauen will (norwegische Zuchtbullen, sehr lecker) und der andere Bauer bereits mit einen 100% Stallausbau begonnen hat, kam mir mal wieder die Idee von den Kuhmistkraftwerken. Da Gelsenkirchen seinen Strom eh großteils aus Müllverbrennung bezieht, sollte so ein Öko Kuhmistkraftwerk der "Solarstadt" gut passen. lol

Doch dann sind da erstmal die Stadtwerke und der Nachbar RWE.. Wind und Solarlobby.. Sad

Dabei produziert so ne Kuh doch genug Mist um es als regenerativ zu bezeichnen. Es wird sicher nicht der Kuhmist ausgehen bzw Weltweit von heute auf morgen versiegeln.

1 Kuh kann (bei moderne Anlagen) ~ 2 Hundertwattbirnen für 24h laufen lassn. Bis ihr Darm halt wieder voll ist. Sprich jeden Tag. Mag erstmal wenig sein, aber zum Glück gibs meist in größeren Mengen anzutreffen. Zumal man Menthan nicht nur von der Kuh kommt. Daher seh ich ähnlich wie Erich das Biogas die nächsten Jahre bedeutsamer wird.

Erich schrieb:Reis besteht überwiegend aus Abfall - nur die Reiskörner, also ein geringer Prozentanteil der Pflanze, wird verwertet. Es bietet sich an, in tropischen ländlichen Gebieten (die oft auch noch Schweinezucht und Mist aus Hühner- und Wasserbüffelhaltung haben) entsprechende Biogasanlagen zu errichten,

Je nach Geflügelart könnte man evtl sogar aus Schnabelresten etc, Biosprit herstellen. Zwar wenig aber es wär ein Ansatz. Alte Windeln lassen sich ebenfalls durch bestimmte Methoden in Biogas und Rohdiesel ähnliche Substanzen trennen.

Ich mein dezentrale Kraftwerke die aus Abfall und Mist Strom/Wärme gewinnen, is doch der Traum jedes wahren Ökos.
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#14
Tiger schrieb:Fragt sich nur wie stabil die Staaten im Maghreb und der Sahel-Zone in Zukunft sein werden.
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ich hatte schon gesagt, dass diese Abhängigkeit auch nicht höher ist als die von Öl- und Gas aus der Region, abgesehen davon, dass sich die Länder selbst mit entsprechender Energie versorgen könnten - auch ohne Atomstrom.

Und da wir hier global argumentieren (und nicht auf Deutschland oder Europa bezogen) gebe ich zu bedenken, dass auch in den USA in der Nähe der (Erdbeben gefährdeten) Stromverbraucher-Gebiete von LA und Frisco entsprechende Wüsten wären ...
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#15
Die Idee Bio-Gas zu nutzen ist auch schon ein paar Jahrzehnte alt. Die DDR hat damit schon experimentiert und es als zu ineffizient verworfen (Und die haben eigentlich alles genutzt, was irgendwie noch was gebracht hat.). Und die heutigen Bio-Gas-Anlagen basieren auf den Arbeiten in der DDR.

@Tiger:
Solarkraftwerke haben mit Photovoltaik in der Regel wenig zu tun. Photovoltaik ist nur Spielerei damit der Ottonormal-Öko glaubt auch was selbst machen zu können.
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