Deutsche Infrastruktur
#46
War am Wochenende in Regensburg via Nürnberg (A6/A3). Die sind nicht ganz dicht: In der rechten Spur waren Löcher von 4-5 cm Tiefe und 20 cm Länge. Wenn man da mit 120+ km/h reinfährt, wird's richtig lustig. Natürlich stand kein Warnhinweis dran. War der reinste Slalomkurs...

Schneemann.
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#47
Dortmunds Schlagloch von 2x1 Meter und paar cm Tiefe topt alles Big Grin


Tollstes Beispiel hab ich persönlich bei meiner Straße. Die wurd nun in 4 Jahren zweimal Neu gemacht. Wobei beim erstmal auch gefuscht wurde.

Und jetzt sieht man obwohl nichtmal alles abgetaut ist schon die ersten Absenkungen.. also wird man sie wohl bald wieder nachbessern dürfen. Die Fahrbahn war nur gerade mal 6 Monate eine ebende Strecke :lol:
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#48
Nun Ja lieber tienfung. Was glaubts was das mittlerweile alles auf´m Bau unterwegs ist wo keine Ahnung hat, aber groß Komando geben darf.
Ach ja Schneemann was glaubst wie bei uns da ganz im Südeosten von Deutschland die Autobahnen rampuniert werden durch den starken Verkehr. Wenn die Einahmen der Mineralölsteuer und KFZ-Steuer auch da hinkommen wo sie hingehören hätten wir noch etwas bessere Straßen. Nur dem Trauerspiel in Berlin interessiert des ein Pfurz.

Gruß Maeks
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#49
Maeks schrieb:.... Was glaubts was das mittlerweile alles auf´m Bau unterwegs ist wo keine Ahnung hat, aber groß Komando geben darf....
dazu http://www.videolife.tk/video/YutjaptmN ... inger.html
Zitat:Gerhard Polt: Warten auf Dillinger
:wink:
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#50
@Erich

Jau genau so is es. :mrgreen:
Ich liebe Polt. Der is immer so realistisch.

Gruß Maeks
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#51
Zitat:Bahn soll Kunden statt Regierung beglücken

Es ist die 500-Millionen-Euro-Frage: Die Bahn soll dem Bund künftig pro Jahr eine halbe Milliarde Euro Gewinn abführen. Doch nun sträuben sich die Länder gegen den Plan. Sie fordern, die Summe angesichts massiver Qualitätsmängel lieber zu investieren. mehr...

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unterne...82,00.html


Konzernchef Grube mutiert zum Bahn-Kritiker

Ist der Winter zu hart oder die Bahn einfach nur unfähig? Für Konzernchef Rüdiger Grube ist die Antwort gar nicht so eindeutig, wie man vermuten würde. Seine Devise lautet: Wir sollten nichts schönreden, sondern müssen einfach besser werden.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unterne...07,00.html
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#52
Was zu erahnen war...
Zitat:Bahn-Chef droht mit Milliardenforderung bei Aus für Stuttgart 21

Berlin (Reuters) - Bahn-Chef Rüdiger Grube droht Grünen und SPD in Baden-Württemberg mit milliardenschweren Forderungen für den Fall eines Scheiterns des Projekts Stuttgart 21.

Es gebe mit dem Land wasserdichte Verträge über den Bahnhofsneubau, sagte Grube der Zeitung "Bild am Sonntag" laut Vorabbericht. Bei einem Ausstieg würde die Bahn rund 1,5 Milliarden Euro verlangen, machte er deutlich. "Als Vorstandsvorsitzender einer Aktiengesellschaft bin ich schlichtweg dazu verpflichtet", betonte der Manager. Trotz des Regierungswechsels in Baden-Württemberg werde Stuttgart 21 "mit 100-prozentiger Sicherheit" kommen, sagte er voraus.
http://de.reuters.com/article/companies ... 0Z20110409

Diejenigen, die am lautesten auch wegen den Geldern für den Bau rumgejammert haben, sollten wissen, dass dies dann im Regressfall Steuergelder wären. Die Baugelder davor, egal ob jetzt 3, 4 oder 6 Mrd., wären von Bahn, Bund und zu einem geringen Teil vom Land gestellt worden.

Ich bin mal gespannt, wie sich Grüne und SPDler da rauswinden wollen...

Schneemann.
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#53
die Bahn gehört dem Staat, wenn Grube sich als "Vorstandsvorsitzender einer Aktiengesellschaftzu" sich zu so etwas "schlichtweg dazu verpflichtet" fühlt und die Bundesregierung ihn gewähren läßt dann ist das Politik und noch mal Politik, so in etwa können Grünen und SPD argumentieren.
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#54
Zitat:Hoher Sanierungsbedarf

Brücken in Deutschland - überlastet und baufällig

Alt, nicht für derzeitige Belastungen geplant: 14 Prozent der Brücken auf Bundesfernstraßen müssten laut Bundesregierung sofort saniert werden. Doch Bund, Ländern und Kommunen fehlt das Geld. Und so werden auch in Städten Brücken befahren, deren Sicherheit erheblich beeinträchtigt ist.

Video starten auf zdf.de

Wir sind auf einem guten Weg. Der große Bruder USA ist uns schon seit längerem auch in dieser Beziehung ein Vorbild. Und man sollte dabei nicht nur immer das Negative sehen. Wenn wie in Amerika die ersten Brücken bei laufendem Betrieb zusammenstürzen hat das auch Vorteile. Freut euch schon jetzt auf den neuen RTL-Katastrophenfilm "Der Tag des großen Brückenkollaps" wenn Veronika Ferres als Krankenschwester durch die Trümmerlandschaft deutscher Ingenieurskunst stapft um ihren verunglückten Verlobten zu suchen, während Sky Dumont als böser Verkehrsminister versucht das alles zu vertuschen.

Und auch der PKW-Maut zur Finanzierung einer möglichen Brückenrestaurierung sollte man positiv gegenüber stehen. Living History ist das Motto! Wie im Mittelalter wo der Bauer jedes Mal ins Säckel greifen musste, sollte man auch dem deutschen Bundesbürger hier ermöglichen Geschichte hautnah mitzuerleben. Zumal wir ja auch schon die Fürsten haben (in unserer Zeit die Minister) die die Einnahmen dann Zweckentfremden.

Insgesamt eine runde Sache.
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#55
Da es hier um S21 geht/ging mal weiter geführt:

Zitat:Stuttgart 21
Gegner stürmen Bahnhofs-Baustelle

Gegner des Bahnprojekts Stuttgart 21 haben eine Baustelle im Schlossgarten besetzt. Die Initiative "Parkschützer" nannte das ein wichtiges Signal: "Der Widerstand lebt." Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot an, mehrere Beamte wurden verletzt.

http://www.spiegel.de/politik/deutschlan...06,00.html
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#56
Hierzu auch:
Zitat:Streit um «Stuttgart 21»-Stresstest eskaliert

Bahn gibt «Sieg» bekannt – Projektgegner steigen aus Schlichtung aus

Der Plan des Schlichters hatte anders ausgesehen. Die Schweizer Gutachter sollten heute die Ergebnisse des Stresstests den Beteiligten übermitteln und das Ganze dann nächsten Dienstag öffentlich diskutiert werden. Doch die Bahn gab ihren «Sieg» schon jetzt bekannt.

Früher als geplant ist bekannt geworden, dass das umstrittene Bahnprojekt «Stuttgart 21» den sogenannten Stresstest bestanden hat. Nach Ansicht der Zürcher Gutachterfirma SMA erfüllt der geplante Tiefbahnhof die in der Schlichtung gestellten Anforderungen. Das 200 Seiten lange SMA-Gutachten wurde am Donnerstag an die Teilnehmer der Schlichtung übergeben. Die wesentlichen Teile davon wurden danach unmittelbar von der Bahn den Medien enthüllt. [...] Nicht zuletzt dadurch spitzt sich der Konflikt zwischen Gegnern und Befürwortern des geplanten Tiefbahnhofs jetzt wieder zu. Das Aktionsbündnis gegen «Stuttgart 21» sagte am Donnerstag seine Teilnahme an der geplanten öffentlichen Vorstellung des Leistungstests ab. Die Sprecher der Gegnerorganisation, Brigitte Dahlbender und Hannes Rockenbauch, sagten, dass man für «eine reine Schauveranstaltung» nicht zur Verfügung stehe.
http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/i ... 45472.html

Schneemann.
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#57
Hat jemand den tieferen Sinn dieses Stresstests verstanden?
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#58
der tiefere Sinn ist doch, dass sich zwei Parteien über die Bewertung (schafft Stuttgart 21 jetzt mehr Zugbewegungen als der Kopfbahnhof oder nicht oder vielleicht auch ...) nicht einigen konnten,
und man jetzt einen Dritten als Gutachter-Guru bestellt hat,
der ein Gutachten "Stress-Test" abgibt,
und dann entweder von der einen oder von der anderen Seite als parteilicher Idiot bezeichet wird
der Schuld ist, weil man die eigenen Vorstellungen nicht durchsetzen konnte ....
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#59
Für mich war das aber nicht der zentrale Kritikpunkt an S21. Dass alleine ein Umbau von einem Kopfbahnhof zu einem Durchgangsbahnhof zu einer kürzeren Abwicklung und Freigabe des Gleises führt, ist vollkommen offensichtlich. Dazu braucht es keine Gutachter-Gurus. Es wäre viel interessanter gewesen von neutraler Guru-Seite zu erfahren, ob es das angeblich zukünftig zu erwartend hohe Verkehrsaufkommen jemals geben wird, wenn die umliegenden Strecken (also nicht nur Stgt. - Plochingen - Ulm!) die Stuttgart als Drehscheibe nutzen nicht gleichzeitig massiv ausgebaut, modernisiert oder zumindest mal elektrifiziert(!) werden. Das ist nach meinem Kenntnisstand nicht in Planung. Schon die angebliche derzeitige Überlastung kann ich so nicht nachvollziehen. Insofern erscheint das gesamte Projekt weiterhin mehr als fragwürdig. Es ist in meinen Augen ein reines Prestige-Projekt, ohne Sinn und Verstand. Und solange die schweizer Bahn-Gurus nicht die beteiligten Aspekte in der Gesamtheit betrachten sondern nur prüfen ob ein Durchgangsbahnhof verkehrstechnisch geschickter wie ein Kopfbahnhof ist, erfüllt ihre Arbeit keinen anderen Zweck wie noch mehr Geld sinnlos rauszufeuern.
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#60
Ich nehme mal an, dass der Aufrag für das Gutachten nur diese Frage enthalten hat und von beiden Seiten abgesegnet war. Warum sollte jemand eine Frage beantworten, die garnicht gestellt wurde, egal ob sinnvoll oder nicht? Die wurde schließlich nicht damit beauftragt über etwas zu schreiben, wozu sie grade Lust haben, sondern zu einem bestimmten Auftrag.

Naja, und dieses "stress-test" ist grade so ein Modewort/-begriff. Rein wörtlich bedeutet es garnichts. Nur wird es halt in unterschiedlichen Zusammenhängen mit unterschiedlichen Bedeutungen genutzt und hat für den durchschnittlichen Bild-Leser mit der wiederholten Verwendung einen gewissen Wiedererkennungswert.
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