bedeutende Funde aus der Vor-Aztekischen Zeit
#1
die Azteken sind ja erst relativ spät in Mexiko eingewandert und zum bestimmenden Staatsvolk geworden.
Weitaus früher war in Teotihuacán ein bedeutendes Kulturzentrum. In der Miccaotli-Phase (150 bis 250) entstanden im Zuge einer Einteilung der Stadt in vier große Teile zudem auch die Straße der Toten, die Cuidadela und der Tempel des Quetzalcoatl.
Ab dem dritten Jahrhundert stieg Teotihuacán zur dominierenden Großmacht auf. Die Bevölkerungszahl stieg in der Zeit der Tlamimilolpa-Phase (circa 200 bis 450) auf eine Größenordnung zwischen 100.000 und 200.000 Menschen, die sich immer noch auf 20 Quadratkilometern Fläche konzentrierten.
Aus dem Anfang dieser Blütezeit sind jetzt spannende Entdeckungen zu erwarten:
http://www.ftd.de/wissen/leben/:archaeo ... 52743.html
Zitat:04.08.2010, 11:02
Archäologie
Forscher öffnen 1800 Jahre alte Grabkammer
Der Fund könnte so bedeutend sein wie die Entdeckung der Pharaonengräber:
In Mexiko haben Archäologen den Zugang zu einer antiken Grabkammer entdeckt - jetzt soll sie geöffnet werden.
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http://www.handelsblatt.com/newsticker/ ... kt;2630371
Zitat:04.08.2010 14:02 Uhr
: 1 800 Jahre alte Kammer in Teotihuacán entdeckt

Forscher haben in der Ruinenstadt Teotihuacán bei Mexiko-Stadt einen Tunnel entdeckt, an dessen Ende eine seit 1 800 Jahren verschlossene Grabkammer vermutet wird.

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http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotos ... 57844.html
Zitat:Lage des Tunnels (grafische Darstellung):
Wer regierte einst in der geheimnisvollen Ruinenstadt Teotihuacán in Mexiko? Der nun freigelegte Gang unter der Ruinenstadt soll Hinweise liefern.
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http://www.stern.de/wissen/mensch/ausgr ... 90009.html
Zitat:4. August 2010, 14:19 Uhr
Ausgrabungen in Mexiko: Die verschwundenen Herrscher von Teotihuacán

Archäologen wollen in der in Mexiko gelegenen Ruinenstadt Teotihuacán eine seit 1800 Jahren verschlossene Kammer öffnen. Sie vermuten dahinter ein Herrschergrab. Damit wäre der Fund mit denen der Pharaonengräber in Ägypten vergleichbar, schwärmt der Forschungsleiter.
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http://www.fr-online.de/kultur/nachrich ... index.html
Zitat:Datum: 4 | 8 | 2010
In Kürze
Nachrichten

Zwölf Meter tiefer Tunnel in Teotihuacán
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na, das ist doch mal ein "Sommerloch-Thema"
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#2
Bemerkenswerterweise hat Teotihuacan keine schriftlichen Aufzeichnungen hinterlassen. Trotzdem wissen wir nicht nur, das es über Zentralmexiko hinaus einen erheblichen Einfluss ausgeübt hat, wir kennen sogar den Namen eines Bürgers dieses Staates:
Siyaj K'ak
Siyaj K'ak, dessen Name "im Feuer geboren" bedeutet, wurde wohl 377 von Teotihuacan nach Tikal geschickt, wo er am 14.Januar 378 nach einem Zwischenstop in El Peru/Wara mit einer kleinen Gefolgschaft ankam und umgehend den dortigen König opferte.
Dies war möglich, weil die Truppen aus Teotihuacan jenen der Maya waffentechnisch überlegen waren. So setzen die Truppen aus Teotihuacan etwa Speerschleudern ein - eine Waffe, die den Maya bis dahin völlig unbekannt war.
Auf Maya-Stelen wird Siyaj K'ak als "Herr des Westens" bezeichnet. Wir wissen, das er aus Teotihuacan stammt, weil er immer in der Ausstattung der dortigen Krieger - einschließlich aufgemalter Augenringe - dargestellt wird.
Nach seiner Machtübernahme in Tikal dehnte Siyaj K'ak seine Herrschaft über weitere Städte der Maya aus, bestieg jedoch nicht selbst den Thron von Tikal, den er seinem minderjährigen Sohn überließ.
Selbst wenn diese Dynastie bald mayanisiert wurde, prägten Teotihuacan und Siyaj K'ak deutlich das Maya-Gebiet. So wurde etwa der Pyramidenbau dort durch den Stil von Teotihuacan geprägt, und natürlich übernahmen die Maya auch die neuen Waffen. Zudem beriefen sich auch später Maya-Könige gern auf Siyaj K'ak.
http://www.nationalgeographic.de/report ... m-und-ruin
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#3
Weil ihr wahrscheinlich wissen wollt, wie die Krieger aus Teotihuacan aussahen:
http://en.wikipedia.org/wiki/File:Yaxha_stela.jpg
Das diese Stele in Yaxha, einer Stätte der klassischen Maya steht ändert nichts daran, das sie eine authentische Darstellung der Ausrüstung der Krieger aus Teotihuacan darstellt, da sich die Maya-Fürsten der klassischen Epoche gerne aus bereits erwähnten Gründen als Krieger von Teotihuacan kostümierten.
Gut zu erkennen auf der Stele sind die Augenringe aus Muschelschalen - vielleicht eine Anspielung auf die tränenerfüllten Augen des Gottes Tlaloc - die geradezu ein Symbol der Krieger aus Teotihuacan waren. Der große Nasenpflock ist ebenfalls typisch teotihuacanisch und völlig untypisch für die Maya. Auch der Kopfschmuck ist teotihuacanisch.
Ebenfalls gut zu erkennen ist der leichte Speer, der offensichtlich auf einer Speerschleuder ruht deren hinteres Endteil sich gerade noch erkennen lässt und deshalb nur mit dem Zeigefinger gehalten wird. Wie bereits erwähnt, war diese Waffe durch die Truppen aus Teotihuacan bei den Maya eingeführt worden.
Nicht zu erkennen auf der Stele ist ein anderes Detail der Ausrüstung der Krieger aus Teotihuacan: Im Bereich des unteren Rücken war ein Spiegel angebracht. Dieser sollte wohl, wenn sich der Krieger beim Einsatz seiner Speerschleuder drehte die Strahlen der Sonne reflektieren und so den Feind verunsichern - ein nicht zu unterschätzender psychologischer Vorteil.
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#4
So wie es aussieht sind die Bewohner dieses Stadtstaates übrigens im weiteren ebenfalls erst dorthin eingewandert und nicht die Ureinwohner.

Ich habe mal die These gelesen, dass der Ursprung dieses Stadtstaates in einer Vulkankatastrophe liegen soll. Flüchtlinge die einem gewaltigen Vulkanausbruch entkommen waren bildeten die Gründer dieser Stadt.
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#5
@Quintus Fabius
Man glaubte früher, das die Bevölkerung von Teotihuacan aus Cuicuilco stammt, einer heute am Südrand von Mexico City gelegenen Stadt, nachdem diese von einem Vulkanausbruch begraben worden war.
Heute weiß man jedoch das Teotihuacan durch den Zusammenschluss mehrerer Dörfer entstand. Diese neue, allmählich aufstrebende Stadt konkurrierte offenbar eine ganze Zeit lang mit Cuicuilco, das ab ca. 100 v.Chr. zunehmend an Bedeutung verlor. Zwar erholte sich Cuicuilco zwischenzeitlich ab etwa der Zeitenwende für ca. 150 Jahre wieder, wurde dann aber allmählich aufgegeben. Hierbei könnten Vulkanausbrüche eine Rolle gespielt haben, auch wenn sie die Stadt nicht direkt trafen. Es sei hierzu erwähnt, das in Cuicuilco ein Feuergott verehrt wurde, der noch den Azteken als Huehueteotl bekannt war.
Als dann etwa hundert Jahre später Cuicuilco durch einen Ausbruch des Xitle unter bis zu 8 Meter dicken Lavamassen begraben wurde war es wahrscheinlich bereits längst verlassen.
Teile der Bevölkerung von Cuicuilco scheinen tatsächlich mit zunehmendem Bedeutungsverlust ihrer Heimatstadt nach Teotihuacan emigriert zu sein, das aber zu diesem Zeitpunkt längst existierte und im 1.Jahrhundert n.Chr. zur dominanten Macht im Hochland von Mexiko aufstieg.
Übrigens spielte auch bei den Maya ein Vulkanausbruch eine bedeutende Rolle, dazu aber später mehr.
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#6
Da ich schrieb, dass die ersten Einwohner dieser Stadt eingewandert wären - ist es nicht so, dass die ersten Einwohner (der Dörfer aus denen dann die Stadt entstand) aus dem Norden erst in dieses Gebiet eingewandert sind?

War Teotihuacan nun eher ein Wirtschaftszentrum (dessen Existenz also primär Wirtschaftiche Gründe hatte - Obsidianabbau ? Fernhandel (mit Obisidian?)?) oder ein Religiöses Zentrum (das primär aufgrund eines oder mehrere Kulte entstand bzw aufgrund der Religion zu dieser Größe anwuchs) oder waren diese beiden Faktoren in dieser Stadt eher gleichwertig?

Wie weitreichend waren die Handelsbeziehungen von Teotihuacan? Gab es eine spezialisierte Form von Händlern wie bei den Aztekten (vergleichbar den Pochteca)?

Was geschah mit den Menschen dieser Stadt nach dem Ende ihres Stadtstaates? In welchen Völkern gingen sie auf?

Warum wurde die Stadt verlassen und wie schnell ging das vor sich? War das ein eher langsamer Prozess oder wurde die Stadt innerhalb weniger Jahre aufgegeben?
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#7
mehrfacher eintrag, bitte löschen - kann man selbst nicht mehr löschen?
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#8
Nee, wurde von der Administration wieder deaktiviert. Es war nur kurzzeitig möglich nach der Einführung der neuen Software, was aber gar nicht so vorgesehen war.
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#9
Ja, das Fehlen von schriftlichen Zeugnissen macht die Erforschung der prä-kolumbianischen Kulturen ziemlich schwierig.
Man weiss bei vielen Kulturen auch nicht, ob tatsächlich eine Einwanderung veränderungen bewirkt hat, ob sie von einer anderen Kultur Einflüsse übernommen haben oder ob sie sich einfach selbst weiterentwickelt haben. Vieleicht gab es auch gar keine Einwanderungen, sondern die Städte wurde einfach einen zeitlang verlassen und später von den Nachkommen der Einwohner, möglicherweise an anderer Stelle wieder aufgebaut. Die Kultur würde dann ähnlich, aber nicht gleich sein. Da kann man viel reininterpretieren.

Der Vorteil des Fehlens schriftlicher Quellen ist allerdings, dass die Primärquellen, die man nutzt relativ objektiv sind. Was man von den schriftlichen Quellen vor allem des Nahen Ostens nicht unbedingt behaupten kann.
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#10
@Quintus Fabius
Zitat:Da ich schrieb, dass die ersten Einwohner dieser Stadt eingewandert wären - ist es nicht so, dass die ersten Einwohner (der Dörfer aus denen dann die Stadt entstand) aus dem Norden erst in dieses Gebiet eingewandert sind?
In dieser Hinsicht ist nichts bekannt.
Es fällt allerdings auf das Teotihuacan offenbar eine sehr weltoffene Stadt war, in der Mitglieder zahlreicher Ethnien lebten. So hat man Wohnkomplexe, ganze Viertel gefunden, deren Baustil z.B. jenem der Zapoteken oder der Region um Veracruz glich. Sogar Maya lebten nachweislich dort, obwohl ihre Heimat fast 500 km von Teotihuacan entfernt liegt.

Zitat:War Teotihuacan nun eher ein Wirtschaftszentrum (dessen Existenz also primär Wirtschaftiche Gründe hatte - Obsidianabbau ? Fernhandel (mit Obisidian?)?) oder ein Religiöses Zentrum (das primär aufgrund eines oder mehrere Kulte entstand bzw aufgrund der Religion zu dieser Größe anwuchs) oder waren diese beiden Faktoren in dieser Stadt eher gleichwertig?
Teotihuacan war eindeutig eine Handelsmacht. Dazu muss man wissen, das es zwar auf die größten Obsidianvorkommen in Mittelamerika zurückgreifen konnte, andererseits aber Nahrungsmittel importieren musste.
Die Sonnenpyramide wurde erst um 100 n.Chr. errichtet, als Teotihuacan schon eine bedeutende Stadt war.

Zitat:Wie weitreichend waren die Handelsbeziehungen von Teotihuacan? Gab es eine spezialisierte Form von Händlern wie bei den Aztekten (vergleichbar den Pochteca)?
Teotihuacan unterhielt ein Handelsnetz, das einfach nur gewaltig war.
Seine Handelsbeziehungen reichten vom Gebiet der Hohokam-Kultur im heutigen Arizona, von wo man Türkise importierte, bis nach Guatemala hinein.
Den aztekischen Pochteca vergleichbare Händler kannte Teotihuacan wahrscheinlich auch, es gibt sogar Hinweise darauf das sie in der Diplomatie von Teotihuacan eine Rolle spielten. Übrigens meint man auf Darstellungen die Diplomaten von Teotihuacan anhand ihres mit Quasten verzierten Kopfschmucks zu erkennen.
Zudem scheinen auch die Kriegerorden ihren Ursprung in Teotihuacan gehabt zu haben.

Zitat:Was geschah mit den Menschen dieser Stadt nach dem Ende ihres Stadtstaates? In welchen Völkern gingen sie auf?
Sie werden sich wahrscheinlich in benachbarten aufstrebenden Städten, wie Cholula und Xochicalco, niedergelassen haben.

Zitat:Warum wurde die Stadt verlassen und wie schnell ging das vor sich? War das ein eher langsamer Prozess oder wurde die Stadt innerhalb weniger Jahre aufgegeben?
Man hat die Brandspuren, die man in Teotihuacan entdeckt hat, früher als Hinweise auf eine Eroberung der Stadt oder einen Aufstand gedeutet. Heute betrachtet man sie dagegen als rituelle Zerstörungen, die von der eigenen Bevölkerung der Stadt verübt wurden, als man sie aufgab.
Ähnliche Akte ritueller Zerstörungen sind auch von den Olmeken oder später aus Xochicalco bekannt.
Der Niedergang von Teotihuacan selbst ging allmählich von sich, über einen Zeitraum von etwa hundert Jahren.
Aus irgendeinem Grund scheinen andere Stadtstaaten wie Cholula wirtschaftlich erfolgreich in Konkurrenz zu Teotihuacan getreten zu sein, und auch das politische System von Teotihuacan scheint auf einmal an Glanz verloren und altmodisch gewirkt zu haben.
Insgesamt liegen die Gründe für den Untergang von Teotihuacan aber noch ziemlich im Dunkeln.

@Samun
Witzigerweise muss der Führungsschicht von Teotihuacan aufgrund ihrer Kontakte z.B. zu den Maya und Zapoteken das Prinzip einer Schrift vertraut gewesen sein. Trotzdem verwendeten sie es nicht!
Andererseits kennen wir dank der schriftführenden Kulturen, mit denen Teotihuacan zu tun hatte, einige Personen aus dieser Stadt, allen voran Siyaj K'ak.
Durch die Maya haben wir sogar einen Hinweis darauf, wie Teotihuacan in Wirklichkeit hieß: Sie bezeichneten es nämlich als Ho' Noh Witz, was übersetzt "Ort des Schilfrohrs" bedeutet.
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#11
Mir geht es bei der Frage der Einwanderung nach Norden bzw der Frage wohin die Einwohner entschwunden sind (damit meine ich die eigentlichen Einwohner und nicht die Zugewanderten Fremdvölker) um die These, dass die Erbauer und Einwohner dieser Stadt Otomi waren.

Gibt es inzwischen Hinweise die diese These stützen oder wiederlegen?
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#12
Ich dachte eigentlich über Teotihuacan ist so gut wie nichts bekannt; noch nicht einmal der eigentliche Name. Selbst die Atzteken wussten nichts mehr über die Stadt außer, dass sie da war. Und sie nahmen die Stadt als Vorbild und verklärten ihre Vergangenheit - ohne etwas über sie zu wissen.
Für die zeitgenössischen Völker als die Spanier kamen, war die Stadt schon ein Mythos und sie hatten keine Kenntnis mehr darüber.
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#13
@Quintus Fabius
Die Otomi gelten als die ursprünglichen Bewohner des Hochlands von Mexiko, aber es ist nicht geklärt ob sie Teotihuacan gebaut haben.
Man musste aber viele frühere Vorstellungen über die präkolumbianische Geschichte von Mittelamerika verwerfen. So waren etwa auch die Tolteken nie auf Yukatan, es sieht heute eher so aus als habe der Baustil von Chichen Itza die Tolteken beim Bau von Tula inspiriert. Eine Stadt namens "Tollan" gab es dagegen nicht, diese Bezeichnung ist ein Titel.

@Samun
Der Trick besteht darin bei Kulturen die mit Teotihuacan in Kontakt standen nach Hinweisen auf dieses Ausschau zu halten. Vor allem durch die Entzifferung der Maya-Schrift dürften wir hier einen erheblichen Schritt weitergekommen sein.
Es deutet zudem alles darauf hin das der "Ort des Schilfrohrs" mit Teotihuacan identisch ist, auch wenn man die Frage noch nicht als abschließend geklärt betrachtet.
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#14
http://www.ftd.de/wissen/leben/:archaeo ... 78904.html
Zitat: 14.07.2011, 18:15
Archäologie
Zahlreiche historische Stätten in Mexiko entdeckt


Für Archäologen hat dieses Jahr bis jetzt viele Erfolge bereitgehalten - so zum Beispiel in Mexiko. Wissenschaftler sind hier in den ersten sieben Monaten auf viele historische Stätten gestoßen.

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Die Archäologen stießen im Bundesstaat Oaxaca auf Stätten, deren Alter von 1000 v. Chr. bis ins 20. Jahrhundert reicht.
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Der mexikanische Bundesstaat Oaxaca beherbergt über 16 verschiedene Volksgruppen, die ihren Lebensstil trotz der spanischen Eroberung seit dem Beginn des 16. Jahrhunderts beibehalten haben. Oaxaca gehört zu den kulturell vielfältigsten Staaten Mexikos.
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#15
über die MAYA selbst bitte hier => "klick"weiter diskutieren; dieser Strang beschäftigt sich mehr mit den Voraztekcischen Kulturen aus dem Hochland von Mexiko.
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