Japans Marine
#46
Ein Artikel über Japans Aufklärungsschiffe, die aus der Notwendigkeit des Schutzes der eigenen Gewässer vor feindlichen U-Booten heraus gebaut wurden und bis heute gerne übersehen werden:
https://medium.com/war-is-boring/japans ... bf83f0acb7
Zitat:Japan’s Ears on the Sea
The Cold War history of Japan’s unarmed ocean surveillance ships

Strategically speaking, Japan’s expansive archipelago is a barricade. Japan’s near seas include many of the most important choke-points granting other countries access to the Pacific. Dominating these key straits is one of Tokyo’s top priorities.

For this task, the Japanese Maritime Self-Defense Force’s two ocean surveillance vessels are particularly important. Hibiki and her sister ship Harima are mobile sonar listening stations that can track Russian and Chinese submarines in the seas around Japan.

Bei Japans langen Küsten und Abhängigkeit von Seeverbindungen machen solche Schiffe natürlich nur Sinn. Es sei auch in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen, das alle Staaten in dieser Region ihre eigenen U-Boot-Flotillen unterhalten, und daher immer die Möglichkeit besteht das sie in japanische Gewässer eindringen.
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#47
Die japanische Marine könnte ein neues amphibisches Unterstützungsschiff erhalten:
http://aviationweek.com/defense/japanes ... sault-ship
Zitat:Japanese Advance Plans For Another Air-Capable Assault Ship

The Japanese defense ministry has brought forward a proposal to construct at least one large amphibious assault ship that will enlarge the country’s naval aviation capability. The program may also enhance sales prospects for the Bell Boeing V-22 Osprey.

Angesichts der Inselnatur des japanischen Hoheitsgebietes und der Streitigkeiten vor allem mit China um die Senkaku-Inseln macht so ein Kriegsschiff natürlich Sinn.
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#48
http://www.marineforum.info/Daily_News/daily_news.html
Zitat:...
23 September

JAPAN
New “helicopter carrying destroyer” IZUMO (DDG-183) has begun sea trials … several rounds of sea trials to last a total of six months … commissioning in 2015 … sister ship DDH-184 to follow in 2017.
(rmks: with 24,000 ts de facto helicopter carrier, largest Japanese warship since WWII)
...
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#49
Danke an Tschaika aus dem FF
Zitat: ....

"Japan Officially Selects Osprey, Global Hawk, E2-D" http://www.defensenews.com/article/20141...-Hawk-E2-D
"Japan officially selects Osprey" http://www.marinecorpstimes.com/story/mi.../19343975/
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#50
http://www.marineforum.info/Daily_News/daily_news.html
Zitat:...

21 November

JAPAN
Japan has officially decided to procure the US-made V-22 Osprey tilt rotor aircraft
(rmks: in April, National Defense Program Guidelines had laid out a requirement for 17 such aircraft)

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#51
http://www.marineforum.info/Aktuelles_H ... /maaw.html
Zitat:Die Boote der SORYU-Klasse verfügen als erste U-Boote der Japanischen Marine (JMSDF) über einen außenluftunabhängigen Antrieb (AIP).

Dabei handelt es sich um den in Schweden für U-Boote u.a. der GOTLAND-Klasse entwickelten Stirling-Antrieb, für den die schwedische Kockums (jetzt Saab) zum Bau der SORYU-Klasse Komponenten nach Japan liefert. Mit einer getauchten Verdrängung von mehr als 4.000 ts haben die SORYU eine Größe, die sonst dem nuklearen Antrieb vorbehalten ist. Bei ihnen wird ein großer Elektromotor von zwei Komponenten angetrieben: der AIP-Sektion mit vier Stirling-Motoren, oder Fahrbatterien in herkömmlicher Blei/Säure-Technoplogie. Dieselmotoren sind wie bei den meisten modernen nicht-nuklearen U-Booten nicht direkt auf die Antriebswelle zu schalten, sondern dienen bei Überwasser-/Schnorchelfahrt - in Verbindung mit Generatoren - zum Aufladen der Batterien.

Zwar erreichen die SORYU bei Tauchfahrt bis zu 20 Knoten, dies allerdings mit den Blei/Säure-Batterien; mit AIP allein sind nur maximal acht Knoten möglich. Diesen Nachteil sah die JMSDF aber wohl bisher durch die taktischen Vorteile einer ultra-leisen, langen, ununterbrochenen Tauchfahrt mehr als ausgeglichen. Hier hat man nun offenbar umgedacht. Fünf Boote der SORYU-Klasse sind bereits in Dienst gestellt, ein sechstes ist zu Wasser - aber bei den zurzeit bewilligten vier weiteren Booten eines nächsten Loses (evtl. auch eigene Klassenbezeichnung) will man überraschend auf den Stirling-Antrieb verzichten. Anstelle des AIP und der herkömmlichen (schweren) Blei/Säure-Batterien sollen die Boote deutlich leichtere, leistungsfähigere und wartungsärmere Lithium-Ionen (Li-ion) Batterien erhalten. Die im U-Bootbau verwendeten Li-ion-Batterien sind um ein Vielfaches größer als die im Flugzeugbau, mit entsprechend höherer Wärmeentwicklung und anderen Risiken im Bereich Steuerung, die aber offenbar beherrschbar sind.
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#52
http://www.marineforum.info/Wochenschau ... schau.html
Zitat:Am 25. März hat die japanische Marine (JMSDF) ihren neuen „Hubschrauber-tragenden Zerstörer“ IZUMO in Dienst gestellt.

Das „größte seit dem II. Weltkrieg in Japan gebaute Kriegsschiff“ hat äußerlich nichts mit einem normalen Zerstörer gemeinsam. Bei einer Länge von 248m verdrängt die IZUMO 24.000 ts – weit mehr als das Doppelte anderer Zerstörer der JMSDF – und ist mit durchgehendem Flugdeck und seitlichen Aufbauten („Insel“) optisch als „Hubschrauberträger“ anzusprechen.

Die Beschaffung der IZUMO und eines Schwesterschiffes war im Herbst 2009 unter der Bezeichnung 22DDH als Ersatz für zwei ältere Zerstörer der SHIRANE-Klasse beschlossen worden. Weit über die Möglichkeiten eines üblichen Zerstörers hinausgehend, bieten die zwei Neubauten jeweils Platz für neun (ggf. sogar bis zu 14) Hubschrauber sowie bis zu 400 zusätzlich zur Besatzung einzuschiffenden Soldaten samt 50 Fahrzeugen – ja zu den offiziell genannten taktischen-/technischen Fähigkeiten gehört auch „Transport von Kampfpanzern“.

All dies macht klar, dass sie de facto reinrassige, zur Unterstützung amphibischer Operationen geeignete Hubschrauberträger sind, auch wenn man diesen Begriff aus politischen Gründen in Japan offiziell noch immer meidet. Hubschrauberträger werden hier nicht nur von überzeugten Gegnern einer Wiederbewaffnung als „mögliche Vorstufe“ zu einem Flugzeugträger betrachtet, und deren Erwerb ist der japanischen Marine seit 1945 durch die Verfassung immer noch verboten.

Mehr noch als bei den 2009 bzw. 2011 in Dienst gestellten kleineren (16.500 ts) „Hubschrauber-tragenden Zerstörern“ HYUGA und ISE sehen Kritiker in der IZUMO den Versuch, „durch die Hintertür“ leichte Flugzeugträger zu beschaffen, auf denen prinzipiell auch Flugbetrieb mit senkrecht startenden und landenden Flugzeugen wie dem US Schwenkrotorflugzeug V-22 Osprey oder gar dem derzeit in den USA entwickelten Joint Strike Fighter F-35B Lightning-II möglich ist. Tatsächlich hat Japan auch bereits V-22 Osprey in den USA bestellt, die offiziell aber für den Einsatz von Docklandungsschiffen der OOSUMI-Klasse gedacht sind.

Als Haupteinsatzauftrag der beiden 22DDH wird U-Jagd und Minenabwehr genannt (mit den einzuschiffenden Hubschraubern). Daneben sollen die beiden Schiffe ebenso wie schon die zwei kleineren HYUGA vor allem auch die Möglichkeiten zur Durchführung von Friedenserhaltenden Operationen (unter einem UN-Mandat) und zu humanitärer Nothilfe nach Naturkatastrophen erweitern. Unter einem sich aktuell wandelnden Konzept sollen die Schiffe nicht zuletzt aber auch als „schwimmende Kommandozentralen“ zentrale Funktionen bei der Verteidigung von (mit China umstrittenen) abgelegenen Inseln erhalten.

Die IZUMO wurde in einer für ein so großes Schiff extrem kurzen Zeit fertiggestellt. Erst im Mai 2012 war sie bei der IHI United in Yokohama auf Kiel gelegt worden und lief nach nur etwas mehr als einem Jahr bereits vom Stapel. Noch einmal nur etwas mehr als ein Jahr später war auch die Ausrüstung schon abgeschlossen. Im September 2014 begannen erste Seeerprobungen, und nur sechs Monate später ist der Neubau auch schon in Dienst gestellt. Auch das Schwesterschiff, für das noch kein Name genannt wird, ist schon in Yokohama im Bau; es soll im August zu Wasser gelassen und Ende 2017/Anfang 2018 in Dienst gestellt werden.
(ganze Nachricht, da Marineforum und nur kurz im Netz)
Mit dieser Indienststellung hat China einen Blankoscheck, selbst kleine Träger dieser Größenordnung zu bauen.
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#53
Doppelposting - ich weiß nicht, warum mir das letzt öfter mal passiert, sorry Cry
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#54
Die neuen Zerstörer für die japanische Marine(selbstverteidigungsstreitkraft) werden mit einer Railgun und Lasern zur Nahbereichsverteidigung bestückt werden - also mit hochmodernen Systemen:
http://www.navyrecognition.com/index.ph ... ew&id=2925
Zitat:Japan Defense Ministry Unveiled Details of "27DD" Class Railgun & Laser armed AEGIS Destroyer

According to the Japanese Ministry of Defense (MoD) request for proposal (RfP) to bidding contractors, the 27DD destroyers will incorporate a number of design changes compared to the first batch of Atago class guided missile destroyers.
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#55
Eine weitere Neuerung bei der japanischen Marine(selbstverteidigungsstreitkraft): Die drei Flottentanker der Towada-Klasse sollen durch neue Schiffe ersetzt werden.
http://www.navyrecognition.com/index.ph ... ilers.html
Zitat:Japan Will Soon Launch Replacement Program for JMSDF 3 Towada class Replenishment Oilers

The Japanese Minister of Defense should soon launch a new replenishement oiler program to replace the three Towada class replenishment ships. The Japan Maritime Self-Defense Force (JMSDF) Towada, Tokiwa and Hamana were ordered in the 1980ies and commissioned in 1987 and 1990.
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#56
Japan denkt über massive Aufrüstung nach

Zitat:Nordkorea, China, Russland: Zahlreiche Konflikte belasten Japans Verhältnis zu seinen Nachbarstaaten. Jetzt erwägt die Regierung die Anschaffung eines Flugzeugträgers.

http://www.t-online.de/nachrichten/ausla...-nach.html
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#57
(26.12.2017, 14:33)GermanMilitaryPower schrieb: Japan denkt über massive Aufrüstung nach

Zitat:Nordkorea, China, Russland: Zahlreiche Konflikte belasten Japans Verhältnis zu seinen Nachbarstaaten. Jetzt erwägt die Regierung die Anschaffung eines Flugzeugträgers.

http://www.t-online.de/nachrichten/ausla...-nach.html

Es pfeiffen ja die Spatzen von den japanischen Dächern, dass die Hubschrauber-Geleitschiffe Izumo und Kaga quasi sofort als Flugzeugträger genutzt werden könnten, falls die Japaner die F35 kaufen.
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