Paralleluniversen
#1
Ich möchte den Artikel des SPIEGEL - den ich durchaus interessant finde - nicht im "Astronomie-Strang" einstellen, weil der zu viele spekulative Züge hat.
Er passt auch nicht zum Thema: "Außerirdisches (intelligentes) Leben", weil es dort um "Leben in unserem Universum" geht.
Dieser Aufsatz betrifft aber die Frage, ob es auch andere Universen gibt.

Deshalb hier - verbunden mit der Frage:
Was meint ihr dazu?
http://www.spiegel.de/wissenschaft/welt ... 55,00.html
Zitat: 25.12.2009

Paralleluniversen
Man lebt nur x-mal

Unser Universum ist eines von vielen, und jeder Mensch hat Doppelgänger in anderen Welten: Diese Idee trieb lange nur philosophisch inspirierte Außenseiter um. Jetzt gewinnt sie in der Elite der Theoretischen Physik mehr und mehr Verfechter. Wird die Kosmologie zur Glaubenssache?


... Unser Universum ist nur eines von vielen, und jeder Mensch hat Doppelgänger in anderen Universen, behaupten Physiker. Anfangs beschäftigte diese Vorstellung nur ein paar philosophisch inspirierte Außenseiter. Jetzt gewinnt sie auch in der Führungselite der Theoretischen Physik mehr und mehr Verfechter.

Es gibt nicht nur ein Universum, sondern unendlich viele, behaupten sie. Eines davon bewohnen wir, eine lebensfreundliche Insel im Weltenmeer. Jede denkbare Welt existiert wirklich, jede mögliche Geschichte spielt sich irgendwo ab. Das Universum wird zum "Multiversum".
...
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#2
Also die Idee ist nicht schlecht und es erklärt zugleich auch viele Fragen auf der anderen Seite ist dies auch nicht zu bestätigen. Sprich es wird zu einer Frage es Glaubens wie es der Spiegel Artikel auch bestätigt aber es löst einige wesentliche Probleme in dem es das Universum eben nur als ein Teil eines viel größeren Universum bzw. Raumes betrachtet in den sich die Blasen also die Universen bilden. So umgeht man viele schwere Fragen/Probleme und kreiert ein elegantes und auch logisches Weltbild von Universum in den man das Universum marginalisiert bzw. als ein kleines Teil eines viel größeren Universums/Gebildes betrachtet und die Naturgesetzte als glücklichen Zufall sieht.

Dies hat aber auch zu Folge das man von der Theorie des unendlichen Universums Abstand nehmen muss was man auch langsam zu tuchen beginnt schon alleine deswegen weil wie es ausschaut das Universum nicht nur expandiert sondern auch weil seien Massen Verteilung eben nicht gleichmäßig ist (was bei einen unendlichen Universum erwarten gewesen währe). Zugleich löst dieser auch Ansatz auch die Frage in was nun unser Universum hinein expandiert , kurz die Frage was hinter der Membran ist die sich ausdehnt in dem es eben den Raum in der die Expansion stattfindet zu erklären versucht.

Eine elegante und schöne Theorie leider mit den Problem das man sie nie beweisen werden wird, wenigstens nicht durch ein Experiment aber vieleicht durch das ausschließen aller andern Möglichkeiten.
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#3
Ich finde es amüsant, daß am Ende die Wissenschaft, insbesondere die Physik zur Religion wird. Am Ende steht immer der Glaube.

Noch amüsanter ist allenfalls, wieviel Mittel in der Wissenschaft auf die völlig falschen Bereiche verschwendet werden (beispiel cern)

Wir wissen noch nicht mal wie einfache Erde wirklich funktioniert, wie das bakterielle Leben im einfachen Dreck abläuft, aber wir faseln von Quanten, Paralelluniversen, usw usf

Wir sollten uns lieber mit einfacher Erde beschäftigen. Das wäre nutzbringender.
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#4
@Quintus Fabius, der Meinung bin ich nicht auch sind wir nicht kompetent genug um die Arbeit in CERN zu bewerten dort wird darüber hinaus Grindlagen Forschung betrieben. Ich selbst finde das wen sich etwas lohnt dann ist das die Forschung und das ohne Limit egal auf welchen Bereich solange es Ethisch zu verantworten ist. Ich habe mahl eine Interessante Rechnung gelesen die besagte das wenn man alle Golf Plätze der Erde schließen würde und das Geld nehmen würde man jedes Jahr über 80 Milliarden Dollar an Mittel für die Forschung hätte.


Ich bin der festen Überzeugung, dass die Zukunft der Menschheit auf langer Sicht in Weltraum liegt oder sie zum sicheren aussterben verdammt ist. Alles was unser Wissen vergrößert ist darüber hinaus zu begrüßen und zu fördern egal auf welchen Gebiet wenn nun in CERN etwa ein Effekt auch nur durch Zufall entdeckt wird mit den man die Energie Probleme dieser Welt lösen kann, wie würdest du dann zu CERN stehen ? Ohne es zu probieren wird man es nemmlich nie herausfinden. Wenn man Sparren will, dann ist die Forschung der letzte Bereich wo man es tuhen sollte !


Quintus Fabius schrieb:Wir sollten uns lieber mit einfacher Erde beschäftigen. Das wäre nutzbringender.



Wieso nicht auf allen Gebieten ? Nein in ernst, sich nur mit der Erde zu beschäftigen ist Selbstreduzierung, die Erde ist ein Planet von Unendlichen vielen Planeten und es lag schon immer in der Natur des Menschen weiter zu gehen sonst währen wir keine Menschen. Das soll nicht heißen das man nicht auf der Erde Forschen sollte um diese besser zu verstehen aber man sollte sich nicht andere Bereiche verwähren. Weil sie einen auf den ersten Blick keinen direkten Nutzen bringen, den man kann es in der Forschung so oder so erst in Nachhinein beurteilen z.b hat man 1905 auch über Einsteins Theorien und der Entdeckung der Kernspaltung durch Otto Hahn 1936 gelacht, 1945 begann schon mit einen gleißenden Blitz das Atomzeitalter. Viele große Dinge entwickelten sich auf Basis von für normale Menschen unverständlichen Forschungen.
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#5
Es ist eine Frage der Mittel. Wir können nicht auf allen Hochzeiten tanzen, dazu reichen eben die Mittel nicht, daher ist die Frage, wo man den Schwerpunkt setzt.

Bezüglich des Begriffs Erde: den habe ich durchaus wortwörtlich gemeint. Nicht den Planeten sondern den Humus, den Boden, das Zeug auf dem Pflanzen wachsen nicht wahr.

Ich beschäftige mich seit ein paar Jahren damit und es ist faszinierend wie wenig wir wissen in diesem Bereich!

Der einfache Blumenkübel auf dem Balkon ist bereits in Universum ! Und nur dieser einfache Blumenkübel voll mit Erde enthält so viele Dinge die wir nicht verstehen und nicht kennen und die wesentlich wären.

Wenn wir über Paralelluniversen sprechen, dann sollten wir uns eher mit den real existierenden Paralelluniversen der Mikroorganismen beschäftigen.

Bevor wir in den Weltraum reisen oder gar in ein Paralelluniversum, werden wir nämlich einfach zum größten Teil verhungern wenn es nicht gelingt dies zu verhindern.

Deshalb meine einfache Feststellung, daß alles grübeln über Paralelluniversen die vielen Milliarden Mägen in den nächsten Jahrzehnten nicht satt machen wird!

(es sei denn wir könnten tatsächlich binnem kurzen in andere Universen wechseln und dort neue Nahrungsressourcen finden, ebenso wahrscheinlich aber ist es, daß Gott sich einfach unserer erbarmt und es Mana vom Himmel regnen wird)
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#6
Quintus Fabius schrieb:Es ist eine Frage der Mittel. Wir können nicht auf allen Hochzeiten tanzen, dazu reichen eben die Mittel nicht, daher ist die Frage, wo man den Schwerpunkt setzt.


Bezüglich des Begriffs Erde: den habe ich durchaus wortwörtlich gemeint. Nicht den Planeten sondern den Humus, den Boden, das Zeug auf dem Pflanzen wachsen nicht wahr.

Ich beschäftige mich seit ein paar Jahren damit und es ist faszinierend wie wenig wir wissen in diesem Bereich!

Der einfache Blumenkübel auf dem Balkon ist bereits in Universum ! Und nur dieser einfache Blumenkübel voll mit Erde enthält so viele Dinge die wir nicht verstehen und nicht kennen und die wesentlich wären.

Wenn wir über Paralelluniversen sprechen, dann sollten wir uns eher mit den real existierenden Paralelluniversen der Mikroorganismen beschäftigen.

Bevor wir in den Weltraum reisen oder gar in ein Paralelluniversum, werden wir nämlich einfach zum größten Teil verhungern wenn es nicht gelingt dies zu verhindern.

Deshalb meine einfache Feststellung, daß alles grübeln über Paralelluniversen die vielen Milliarden Mägen in den nächsten Jahrzehnten nicht satt machen wird!

Warum den nicht beides tuchen grübeln kostet nichts und Forschung auf der Erde ist auch billig. Raumfahrt und Erdgebundene Forschung schließen sich nicht aus in dem ,man aber Prioritäten setzt schadet man sich. Die Physik hat darüber hinaus sogar eine weit höhere Bedeutung als die Frage wie man noch mehr Menschen ernährt bekommt nur damit noch mehr Menschen geboren werden können und wieder von den selbe Problem zu stehen. Es mag Zynisch klingen aber wen der Mensch der Überbevölkerung nicht einhalten gebieten will so muss es eben die Natur machen. Unsere Biosphäre kann nie und nimmer auf Dauer 10 Milliarden Menschen ernähren wir haben schon längst die maximale Belastungsgrenze der Erde überschritten. Aber zu Beruhigung es werden Milliarden in die Lebensmittelindustrie investiert und große Erfolge dabei erzielt wie etwa Gentechnisch veränderte Pflanzen es ist ja nicht so als das ein Mangel an Mitteln in diesen Forschungsbereichen bestehen würde.


Es sind ausreichend Mittel für alle Forschungen vorhanden, z.b geben wir in Jahr Fier mahl mehr Geld für Goldplätze aus als für die Raumfahrt um nur ein perverses Beispiel zu nennen. Nun CERN zu kritisieren ist an sich kurzsichtig, den wie ich sagte könnte die Grundlagen Forschung dort gar das überleben der Menschheit sichern. Das größte Problem der Menschheit ist nämlich neben Überbevölkerung der Energiemangel und die ÖKO Freaks können nicht mahl ahnen wie tödlich dieses Problem ist, den ohne Energie bricht die Welt schlicht und einfach zusammen. Damit auch die moderne Landwirtschaft erledigt . Man geht etwa davon aus das an mit klassischer Landwirtschaft nur etwa 1 Milliarde Menschen ernähren können wird. Man muss schlicht auf ein Wunder hoffen damit dieses Kommende Katastrophe nicht eintritt und diese s Wunder heißt Technologie.

Ich selber sehe wie gesagt die Rettung der Menschheit im Weltraum und ich rede hier nicht von den Milliarden Menschen sondern von der Spezies Mensch. Dies mag zwar abgehoben sein aber es ist die einzige Lösung kann der Mensch andere Biosphären schaffen oder wenigstens in anderen Umgebungen Fuß fassen steigert sich allein schon Mathematisch seien Überlebenschancen als Spezies ins vielfache des jetzigen Wertes. Damit das aber jäh möglich werden kann ist Grundlagenforschung erforderlich gerade in Bereich Physik, den findet man keinen Ausweg ist die Menschheit zum aussterben so oder so verdammt.

Bakterien zu verstehen mag daher toll sein, eine Lösung für das Globale Energie Problem währe die Rettung der Menschheit. Daher muss Forschung nicht nach Prioritäten geordnet werden sondern insgesamt gefördert werden die Mittle sind nämlich zuggenüge da wir geben sie nur Falsch aus. Z.b hätte man mit den Summen die man in die Baken Rettung steckte gut Fies bemannte Marsprogramme gleichzeitig betreiben können und das für 20 Jahre. Kurz das Geld hätte gar ausgereicht für eine Forschungsstation auf den Mars und sicherlich auch noch alle wissenschaftlichen Programme in allen Bereichen gleich mit über Jahrzähnte großzügig zu decken.

Es Manngeld nicht an Geld für die Forschung es Manngeld nur an Weitsicht und Intelligenz in unseren Politischen Systemen (Politische Klasse) und bei unseren Plebs die diese Klasse über sich erhebt.
Aber um zurück zum Thema zu kommen die Gedanken über Paralleluniversen haben kaum Geld gekostet eher nur einige Kalorien die das Gehirn bei diesen Kraftakt verbrannte. Physik ist nämlich ein sehr theoretisches Fach und auch die meisten Experimente sind nicht grad teuer in Verhältnis zum Nutzen.

Quintus Fabius schrieb:(es sei denn wir könnten tatsächlich binnem kurzen in andere Universen wechseln und dort neue Nahrungsressourcen finden, ebenso wahrscheinlich aber ist es, daß Gott sich einfach unserer erbarmt und es Mana vom Himmel regnen wird)

Kriegen wir das Energie Problem nicht gelöst, ist das die letzte Hoffnung. :lol:


Was nun parallel Universen angeht so ist das Thema erst mahl nur ein Gedankenspiel wie die meisten Theorien. Aber könnte die Gesetze der Physik verstehen und die Eigenschaften des Raumes selbst und darum geht es ja, könnte man vieleicht Lücken und Schlupfwinkel für einige Wesentliche Probleme der Raumfahrt und der Energie Gewinnung finden.
Interessant währe z.b die Frage nach der Gravitation und der Wechselwirkung zwischen den Naturgesetzen die überhaupt zum Phänomen der Masse führt. Alleine die Klärung ob die Gravitation beeinflussbar ist oder ob eben der Raum zu beeinflussen währe könnte zu einen Durchbruch führen der die Menschheit ins Interstellare Zeitalter katapultieren würde

Würde man alleine diese Fragen lösen, währe die Menschheit sofern das Graviton existieren würde und es beinflussbar währe schon einen Raumfahrende Spezies werden. Ohne Intensive Grundlagen Forschung wird man aber auch hier nicht weiter kommen , gerade diese großen weit gegriffenen Theorien haben es dabei in sich, die Welt zu verändern.
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#7
Ich kann dir nur zustimmen. Golfplätze sind für mich ohnehin eine Perversion!

Bezüglich Paralelluniversen erinnere ich mich gerade an ein Buch das ich mal vor einigen Jahren gelesen habe. Das spielte in der Zukunft, in einem Paralelluniversum hatte sich im Gegensatz zu unserem die Weltrevolution erreignet und die ganze Erde ist von den Kommunisten beherrscht worden.

Was ich so witzig daran fand war, daß in diesem Paralelluniversum die Umwelt bis zum geht nicht mehr zerstört und vergiftet wurde und die Umweltzerstörung das größte Problem für die Menschen dort darstellte....

Den Titel weiß ich nicht mehr, das Buch habe ich sicher vor ungefähr 15 Jahren gelesen.....
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