FDP
#91
und das kurz vor Dreikönig
http://www.n24.de/news/newsitem_8493848.html?_wsretry=1
Zitat:Machtkampf in der FDP
"Philipp Rösler ist nicht mehr zu retten"


Für Philipp Rösler wird die Luft immer dünner. Zahlreiche Liberale wenden sich vor dem Dreikönigstreffen vom FDP-Chef ab. Doch aufgeben will Rösler nicht. Schützenhilfe gibt es vom Fraktionschef.
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#92
http://www.n24.de/news/newsitem_8497877.html
Zitat:Rösler verlangt Fairness
Niebel rechnet mit FDP-Spitze ab

FDP-Chef Rösler hat auf ein Signal der Geschlossenheit gehofft. Doch Parteifreund Niebel macht ihm einen Strich durch die Rechnung: Beim Dreikönigstreffen setzt er zum Frontalangriff an.
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#93
nach den letzten Wahlschlappen werden inzwischen die Erklärungen präsentiert:
http://www.sueddeutsche.de/politik/libe ... -1.1782937
Zitat:29. September 2013 13:29
Liberalismus nach der FDP-Schlappe
Geschichte wiederholt sich nicht? Diese schon!

Die FDP hat bei der Bundestagswahl ein Debakel erlebt, der Liberalismus steckt in einer tiefen Krise. Doch das ist nicht nur die Schuld von Rainer Brüderle oder Philipp Rösler. Was bei der Wahl passiert ist, hat eine Vorgeschichte.
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ich denke, aus den vielen "Liberalismen" - z.B. Justizliberalismus (vertreten durch Leutheuser-Schnarrenberger) - ist wahrnehmbar nur noch der "Wirtschaftsliberalismus" übrig geblieben. Und in diesem Kontext war die "Zweitstimmenkampagne" von Brüderle (wer die Kanzlerin will, muss FDP wählen) kontraproduktiv.
Denn dann wählt man gleich das Original, also die Unionsparteien.
Das ist im Übrigen die Gefahr jeder Koalition. Sobald der kleinere Koalitionspartner nicht mehr als Korrektiv sondern als kleinerer Steigbügelhalter wahrgenommen wird, kommt der Stimmenverlust zwangsläufig. Und den kleineren Partner damit auszuzehren, hat die Union bisher in fast jeder Koalition geschafft.
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#94
Man sollte das ganze auch nicht zusehr zerlegen. Im Endeffekt standen 0,2% zwischen Himmel und Hölle.
Noch sinnentleerter ist es von den vergangenen beiden Legislaturperioden auf die nächste zu schließen. Es ist absolut nicht ausgemacht, dass Merkel den nächsten Koalitionspartner wieder erledigt. Sowohl bei der SPD nach den Schröderjahren als auch bei der Chaotentruppe FDP gab es Sondereffekte die so nicht mehr gegeben sein müssen. Es ist da mE wahrscheinlicher, dass es als nächstes die Union trifft, da Merkel in vier Jahren abtreten wird. Was kommt dann? Von der Leyen wird keine 35% holen.
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#95
Schau mal die Wahlergebnisse auf WIKIPEDIA an
http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Germ ... ram_de.svg
Schon im ersten Bundestag hat die Koalition mit den Unionsparteien dazu geführt, dass die Koalitionspartner in den nachfolgenden Wahlen erheblich an Stimmen verloren haben. Die DP wurde von der Union regelrecht absorbiert.
Und diese Entwicklung lässt sich immer wieder beobachten.
Nur in der ersten "großen Koalition" vor 1969 ist es der SPD gelungen, danach gestärkt in die Wahlen zu gehen - aber da war die SPD schon vorher im stetigen Aufwärtstrend.
Und ansonsten hat die SPD regelmäßig an Stimmen verloren, wenn sie in Regierungsverantwortung war.
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#96
Erich schrieb:Schau mal die Wahlergebnisse auf WIKIPEDIA an
http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Germ ... ram_de.svg
Schon im ersten Bundestag hat die Koalition mit den Unionsparteien dazu geführt, dass die Koalitionspartner in den nachfolgenden Wahlen erheblich an Stimmen verloren haben. Die DP wurde von der Union regelrecht absorbiert.
Und diese Entwicklung lässt sich immer wieder beobachten.
Nö, es ist noch viel sinnloser die Gründerjahre der Bundesrepublik mit der heutigen Situation vergleichen zu wollen.

Erich schrieb:Und ansonsten hat die SPD regelmäßig an Stimmen verloren, wenn sie in Regierungsverantwortung war.
Das hat auch die Union seit 1965 - bis auf jetzt 2013. Jede Wahl ist anders und es ist nicht zielführend Wahlergebnisse von vor zwanzig Jahren mit heute zu vergleichen. Wir haben komplett andere politische Konstellationen mittlerweile, es ist absolute Kaffeesatzleserei wie die politische Landschaft 2017 aussehen wird. Wer kommt nach Merkel? Ist die FDP mausetot? Was ist mit der AfD? Baut man an Rot Rot Grün? Öffnen sich die Grünen nach rechts?
Die momentan wahrscheinlichste Option ist, das die Union nach einer großen Koalition und nach Merkel moderat Stimmen verliert und im bürgerlichen Lager keinen Partner hat: Rot Rot Grün, auch wenn die SPD wieder etwas verliert. Absolute Mehrheiten gibt es nur in Bayern.
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#97
Zum Tode des ehem. Außenministers Guido Westerwelle...
Zitat:Politiker stirbt mit 54 Jahren

Guido Westerwelle ist tot

Er kämpfte seit fast zwei Jahren gegen den Krebs - nun ist Guido Westerwelle gestorben. Der ehemalige Außenminister und FDP-Chef wurde 54 Jahre alt. Westerwelle gehörte seit den 1980er-Jahren zu den bekanntesten Persönlichkeiten der bundesdeutschen Politik. [...] Westerwelle war Ehrgeiz pur. Lauter, forscher, schriller als jeder andere. Sein Fokus als FDP-Chef: Steuersenkungen.

Guidomobil und Möllemann-Affäre

18 Prozent - mit diesem Ziel führte er bei der Bundestagswahl 2002 einen Spaßwahlkampf. Er ließ sich zum Kanzlerkandidaten ausrufen, reiste im Guidomobil durch die Republik, stieg bei "Big Brother" in den Container und malte sich eine gelbe "18" als Wahlziel auf die Schuhsohle. Das Ergebnis bei der Wahl 2002: enttäuschende 7,4 Prozent. Für die Regierungsbildung reichte es nicht.
https://www.tagesschau.de/inland/wester ... n-101.html

Schneemann.
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