Leopard 2 Varianten in der Bundeswehr
#46
Super News! Danke! Smile
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#47
Sarkasmus?

"Weitere 80 KPz sind nach 2017 zur entsprechenden Umrüstung vorgesehen."
"Die seit langem anvisierte Einsatzbefähigung des KPz Leopard 2 im bebauten Gelände wird nicht vor 2020 zu erwarten sein."

aka "wir haben im aktuellem Haushaltsplan absolut kein Geld für irgendetwas und verschieben deshalb alles auf den Sankt Nimmerleinstag"

Derweil droht tagesaktuell ein russischer Einmarsch in die Ukarine und an der Nato Außengrenze entsteht ein islamisches Kalifat.
Aber wird schon schief gehen, ist ja vollkommen ausgeschlossen, dass bis jenseits 2020 irgendein scharfer Einsatz auf uns zu rollt.
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#48
Nightwatch schrieb:Sarkasmus?

"Weitere 80 KPz sind nach 2017 zur entsprechenden Umrüstung vorgesehen."
"Die seit langem anvisierte Einsatzbefähigung des KPz Leopard 2 im bebauten Gelände wird nicht vor 2020 zu erwarten sein."

aka "wir haben im aktuellem Haushaltsplan absolut kein Geld für irgendetwas und verschieben deshalb alles auf den Sankt Nimmerleinstag"

Derweil droht tagesaktuell ein russischer Einmarsch in die Ukarine und an der Nato Außengrenze entsteht ein islamisches Kalifat.
Aber wird schon schief gehen, ist ja vollkommen ausgeschlossen, dass bis jenseits 2020 irgendein scharfer Einsatz auf uns zu rollt.

Ich empfinde es ebenfalls schäbig. Bis 2020 ist bei der sicherheitspolitischen Lage welche wir in Osteuropa und im nahen Osten haben meiner Meinung nach der Gau. Noch nicht einmal der Puma befindet sich in der richtigen Serienfertigung und Mells ist auch noch nicht integriert. Da wird man sich dann so lange noch auf Marder mit Milan stützen müssen. Nur gut das wir den wenigstens haben.
Gerade wegen der neuen Sekundärmunition wäre der Leo 2 dann sehr interessant!
Aber Nightwatch. Lass uns freuen das wir 20 (A7+)bis Ende des Jahres im Fuhrpark der BW dann habe werden. :mrgreen:
Wenigstens befindet sich die PARS3 LR in der Auslieferung und wir haben noch ca. 1500 HOT 3. Damit kann man dann wenigstens mit den 3 Tigern dann für gefühlte 7 Sekunden für Unruhe sorgen :lol:
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#49
Die Bundeswehr hat die ersten 20 Leopard 2 A7 erhalten.

http://www.welt.de/wirtschaft/article13 ... siert.html

http://www.janes.com/article/46904/germ ... rd-2a7-mbt
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#50
eigentlich eine gute Sache...
dennoch würde ich es begrüssen wenn man insgesamt in ein paar Jahren 350-400 Leopard 2 A7+ im Bestand hätte...
hat man nicht noch irgendwo 150 Leo 2 A4 auf Lager die man Upgraden könnte?
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#51
Neue „Leos“ für das Heer

http://www.bundeswehr.de/portal/a/bwde/ ... vP2ckU98!/

[Bild: http://fs1.directupload.net/images/14121...2nu9qr.jpg]

[Bild: http://fs1.directupload.net/images/14121...4qjz8b.jpg]

[Bild: http://fs1.directupload.net/images/14121...cvkb4i.jpg]
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#52
ObiBiber schrieb:eigentlich eine gute Sache...
dennoch würde ich es begrüssen wenn man insgesamt in ein paar Jahren 350-400 Leopard 2 A7+ im Bestand hätte...
hat man nicht noch irgendwo 150 Leo 2 A4 auf Lager die man Upgraden könnte?

Ne, wäre auch zu teuer. Da ist ein Neubau schon fast günstiger. Es geht gerade eher darum erst einmal die verbliebenen auf einen Rüststand zu bringen. Parallel dazu wird sogar offen über eine bestimmte Menge an Neubeschaffungen politisch diskutiert (würde ich auch eher begrüßen). Das ist auch das wo KMW drauf hofft. Bis dahin haben erst einmal die verbliebenen Priorität!!!
Danach folgt dann die Entwicklung eines neuen "LeoClerc" :mrgreen: ....sofern es zu einem Zusammenschluss von Nexter und KMW kommen sollte. Und dann spielt Rheinmetall ja auch noch eine Rolle. Es wird in den Verhandlungen aber zunehmend Rauer, da die Bundesregierung immer mehr erkennt das ihnen jegliche Einflussnahme flöten geht wenn es zu solch einem Zusammenschluss kommt. Es wird auch bewußt nicht mehr von einer Fusion gesprochen. Ist im Handelsblatt zu lesen! Dabei soll die französische Regierung eine sogenannte Goldaktie bekommen. Und genau das ist es was Deutschland fürchtet. Nämlich das die Kernkompetenz Panzerbau dadurch in die Hände der Franzosen getrieben wird. Denke das in letzter Sekunde die Bundesregierung diesen Deal verhindern wird und sich weiterhin für eine Fusion zw. Rheinmetall und KMW einsetzen wird.
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#53
Es wundert mich seit geraumer Zeit, warum die Bundeswehr sich so hartnäckig Abstandsaktiven Schutzmaßnahmen für Kampfpanzer "verweigert", obwohl es hier ja auch einen sehr guten deutschen Hersteller gäbe (wobei ein Einkauf in Israel ebenso hervorragend wäre).

Abstandsaktive Schutzmaßnahmen erhöhen die Kampfkraft von Panzerfahrzeugen in einem modernen Krieg immens und sollten daher eigentlich oberste Priorität besitzen.
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#54
Wenn die 20 neuen Leo2A7 von den Niederländern kommen, dann müsste die Bundeswehr jetzt statt 225 Leo2 schon 245 haben. 8) :!:
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#55
Zitat:Wenn die 20 neuen Leo2A7 von den Niederländern kommen, dann müsste die Bundeswehr jetzt statt 225 Leo2 schon 245 haben. 8) :!:

Nein, die sind in den 225 schon miteingerechnet. Die Sache ist etwas komplizierter:
Die Bundeswehr hat 2007 den Kanadiern 20 Leopard 2A6M für den Einsatz in Afghanistan geliehen. Diese wurden dann bei KMW noch etwas umgerüstet und dann in den Einsatz geschickt. Besagte Fahrzeuge gab es also nur noch auf dem Papier im Bestand des Heeres. Als dann die Niederländer 2010/2011 ihre Leopard 2 ganz aufgaben und verkauften, haben die Kanadier hier ordentlich zugeschlagen um ihre alten Leopard C1 zuersetzen und nebenbei mit der Bundesregierung vereinbart, dass sie die geliehenen deutschen 2A6M behalten und dafür 20 2A6NL der Niederländer bei KMW auf den deutschen 2A6 Rüststand bringen und an die Bundeswehr "zurückgeben" werden. Offensichtlich hat man sich dazu entschieden, diese 20 Fahrzeuge - da sie ja eh gerade bei KMW standen - gleich auf den neuen Rüststand A7 zu bringen.
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#56
Danke für diese erhellende Information, vanitas.

Schade dennoch, ich hoffte, wir hätten uns ausnahmsweise mal kleiner als größer gerechnet. :wink:
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#57
Hier dazu passend der Bericht des deutschen Heeres zum Leo 2A7+

http://www.bundeswehr.de/portal/a/bwde/ ... vP2ckU98!/

http://www.y-punkt.de/portal/a/ypunkt/! ... 2dT-6qk-t/

Man beachte folgenden Absatz:

Zitat:Die Bundeswehr verfügt über 225 Kampfpanzer. Derzeit laufen bereits die Planungen für die nächste Weiterentwicklung des Leopards 2, die eine erhebliche Kampfwertsteigerung darstellen soll. Dabei wird der Kampfpanzer die ursprüngliche Agilität des Leopards behalten. Des Weiteren sollen die Sichtsysteme verbessert werden.

Edit:

Rede von Frank Haun KMW zum Leopard und der Sicherheitspolitik in Europa und Deutschland. Hier werden interessante Zahlen und Fakten genannt. Bitte mal lesen!!

http://www.kmweg.de/uploads/media/Rede_ ... eswehr.pdf
http://www.kmweg.de/mediacenter/pressebilder.html
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#58
Beim Leopard 2 kommt fahrt rein. Auch wenn noch keine Angaben über zukünftige Stückzahlen getroffen wurde, teilte die Ministerin UvdL mit das kein überschüssiges Material mehr abgegeben und oder verschrottet wird. Entnehmen kann man das bitte der Presseerklärung von UvdL:

http://www.bmvg.de/resource/resource/Mz ... iew_BM.pdf

http://www.bmvg.de/portal/a/bmvg/!ut/p/ ... L_lfCqDY!/

Dies wird dann auch den Marder usw. betreffen da der Puma ja noch immer nicht in der Auslieferung ist. Weiterhin gibt sie im Grunde durch die Presseerklärung einen Offenbarungseid ab :lol:
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#59
WideMasta schrieb:Dies wird dann auch den Marder usw. betreffen da der Puma ja noch immer nicht in der Auslieferung ist. Weiterhin gibt sie im Grunde durch die Presseerklärung einen Offenbarungseid ab :lol:

Warum, sie braucht nichtmal 1 Jahr um auf Änderungen zu reagieren. Da gab es doch schon längere Aussitzversuche, wie z. B. den Begriff Krieg zu verwenden im Zusammenhang mit Afghanistan.
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#60
Bundeswehr kauft 100 ausrangierte Kampfpanzer zurück

Die Bundeswehr rüstet auf: 100 zusätzliche Kampfpanzer sollen das deutsche Heer bereichern. Dem Verteidigungsministerium zufolge ist die Maßnahme aber keine Reaktion auf den Russland-Konflikt.

Die im Zuge der Bundeswehrreform beschlossene Obergrenze von 225 "Leopard 2"-Panzern in der Bundeswehr erhöht sich somit auf 328. Davon sollen 320 in Dienst gestellt und auf sechs Panzerbataillone verteilt werden.

Die 100 Kampfpanzer, die nun zurückgekauft werden, stammen ursprünglich aus den Beständen der Bundeswehr und waren ausgemustert werden. Es handelt sich dabei um Panzer vom Typ Leopard 2 A4. Schon heute nutze die Bundeswehr A5- und A6-Typen, weshalb die zurückgekauften Fahrzeuge ab 2017 modernisiert und auf den neuesten Stand der Technik gebracht werden sollen, so Heeressprecher Beck. Die Kosten dafür konnte das Ministerium noch nicht benennen.

http://www.t-online.de/nachrichten/deut ... rueck.html

Gute Neuigkeiten!
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