Moldawien
#16
Zitat:Moldau

Präsident Woronin legt sein Amt nieder

Moldaus kommunistischer Präsident Woronin hat die Führung des Landes an die prowestlichen Kräfte übergeben. Bei den Wahlen im Juli war seine Partei zwar stärkste Kraft. Sie hat aber zu wenige Abgeordnete, um einen Nachfolger für Woronin zu bestimmen, der nicht mehr antreten darf.
Link: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0 ... 84,00.html

Schneemann.
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#17
http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437 ... ntent.html
Zitat:Moldau
Blumen für die Besatzer

In der Republik Moldau wird über die Sowjetunion gestritten: Interimspräsident Ghimpu sieht in ihr eine Besatzungsmacht. Darüber sind Kommunisten und Russland erbost. Im Gegenzug werfen sie ihm eine zu rumänienfreundliche Politik vor.

Von Michael Martens, Istanbul

02. Juli 2010

Ein Streit um die Frage, wie die Rolle der Sowjetunion zu bewerten sei, bedroht den ohnehin brüchigen Zusammenhalt der Regierung in der Republik Moldau. In dem ärmsten Staat aus der europäischen Konkursmasse der Sowjetunion regierten die längste Zeit nach dem Zerfall des Moskauer Kolonialreiches die Kommunisten. Von 2001 bis 2009 konnte Wladimir Woronin, der Vorsitzende der Partei der Kommunisten Moldaus, als Staatspräsident nahezu unbedrängt herrschen. Was sich bei ihm Kommunismus nannte, war in erster Linie eine geschickte Nutzung der in der Bevölkerung vorherrschenden Nostalgie für die Sowjetunion. ....
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#18
Zitat:Moldau

Referendum scheitert an zu geringer Beteiligung

Die Krise in Moldau hält an: Ein Referendum über die Wiedereinführung der Direktwahl des Präsidenten ist offenbar gescheitert. Zwar sprachen sich knapp 90 Prozent für den Vorschlag der proeuropäischen Regierungsallianz aus. Doch die Wahlbeteiligung lag unter der vorgeschriebenen Mindestquote.

Chisinau - Ein Verfassungsreferendum im südosteuropäischen Staat Moldau, mit dem eine monatelange Staatskrise beendet werden sollte, ist am Sonntag wegen mangelnder Beteiligung offenbar gescheitert. Dem vorläufigen Endergebnis zufolge nahmen 29,67 Prozent der Wahlberechtigten an der Abstimmung teil, 33 Prozent wären erforderlich gewesen. Das berichteten Medien am späten Sonntagabend aus dem östlichen Nachbarland Rumäniens. Das endgültige Ergebnis wird für diesen Montag erwartet. Die Abstimmung sollte die Direktwahl des Präsidenten ermöglichen.
Link: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0 ... 16,00.html

Schneemann.
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#19
http://www.de.rian.ru/politics/20101112/257633194.html
Zitat:Moldawiens Führung bittet Nato um Hilfe gegen russische Militärpräsenz

15:27 12/11/2010
AFP/ Daniel Mihailescu
CHISINAU, 12. November (RIA Novosti).

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Da Moldawiens Führung der russischen Militärpräsenz nicht zustimmen wolle, könne Russland Transnistrien als unabhängigen Staat anerkennen, um den Verbleib seiner Truppen dort zu legitimieren. So habe Russland es schon in Abchasien und Südossetien getan, so Ghimpu weiter.

Die Provinz Transnistrien mit der Hauptstadt Tiraspol hatte Anfang der 1990er Jahre ihre Unabhängigkeit von Moldawien erklärt. Es kam zu einem bewaffneten Konflikt. In der abtrünnigen Region agieren derzeit internationale Friedenkräfte. Die Friedenstruppe besteht aus 402 russischen, 355 moldawischen und 492 transnistrischen Soldaten. Darüber hinaus befindet sich dort eine 1.500 Mann starke russische Militäreinheit. Ihre Aufgabe besteht vor allem darin, das in der Ortschaft Kolbasny liegende Munitionsdepot zu bewachen. Das Depot hatte einst der 14. Armee gehört, die nach dem Zerfall der Sowjetunion aufgelöst worden war.
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#20
http://de.rian.ru/business/20120913/264420098.html
Zitat:Russland drängt Moldawien mit Gasrabatt zu Abkehr von EU - „Kommersant“

14:42 13/09/2012


MOSKAU, 13. September (RIA Novosti). Russland erwägt Energieminister Alexander Nowak zufolge einen Gasrabatt für Moldawien im Tausch gegen Zugeständnisse, schreibt die Zeitung „Kommersant“ am Donnerstag.

Bedingung dafür ist, dass das Land den Vertrag mit der Europäischen Energiegemeinschaft kündigt.
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#21
Möglich, dass Moldawien vor einem Umbruch und schweren inneren Spannungen steht. Es wurde ja schon in anderen Threads darüber spekuliert, dass Russlands Machtpolitik (s. Krim, Ukraine) zukünftig auch zu Reibereien in Moldawien führen könnte, wenn dort die russischstämmigen Bürger im Rahmen von politischen Wirren beeinträchtigt werden würden. Nun hat ein prorussischer Kandidat die Präsidentschaftswahlen knapp gewonnen, und die Gegenseite hat bereits angekündigt, die Wahl nicht zu akzeptieren. Ärger scheint vorprogrammiert...
Zitat:Moldawien

Prorussischer Kandidat Dodon siegt

Die frühere Sowjetrepublik Moldawien steht vor einem politischen Kurswechsel: Sieger der Präsidentschaftswahl ist nach dem am Montag veröffentlichten Auszählungsergebnis der Sozialist Igor Dodon, der die Hinwendung seines Landes zur EU aufgeben und Moldawien wieder enger an Russland binden will.

Seine Gegnerin, die EU-freundliche Ex-Bildungsministerin Maia Sandu, erkannte den Sieg nicht an. Bei einer Demonstration in Chisinau protestierten rund tausend Menschen gegen „Wahlmanipulationen“. Auf Dodon entfielen nach dem am Montag vorliegenden Auszählungsergebnis 52,3 Prozent der Stimmen, auf seine Gegenkandidatin 47,7 Prozent. [...]
http://orf.at/stories/2366758/2366821/

Schneemann.
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