Guinea
#16
Das liest sich erst einmal positiv...
Zitat:Guinea hat den grössten Eisenerzschatz der Welt: Nach einem Vierteljahrhundert könnte er endlich gehoben werden

Die Geschichte der Simandou-Mine in Guinea dreht sich seit Ende der 1990er Jahre um Gier, Geopolitik und Korruption – mit der Schweiz als Nebenschauplatz. Nun zeichnet sich eine glückliche Wende ab.

In den Hügeln von Simandou im Südosten Guineas liegt Eisenerz im Wert von mehr als 100 Milliarden Dollar. [...] Vor einigen Monaten stand Jakob Stausholm, der Chef des britisch-australischen Bergbaugiganten Rio Tinto, auf einem Berg tief im Hinterland von Guinea, einem bitterarmen Land in Westafrika. Hinter dem Firmenchef verschwammen grün bewaldete Hügel im Dunst, er sprach für ein Werbevideo über ein Projekt, das er als «absolut phantastisch» bezeichnete. Er bückte sich, hob einen rostroten Steinbrocken auf und sagte: «Hier haben wir das reinste Eisenerz der Welt.»
https://www.nzz.ch/wirtschaft/guinea-hat...ld.1774074

...aber dennoch habe ich schwere Bedenken: Ein armes Land, ein Militärregime, ein internationaler Großkonzern und begehrte Rohstoffe. Das ist die Mischung aus der letztlich Umweltverwüstung, Ausbeutung und Konflikte resultieren können.

Schneemann
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#17
(16.01.2024, 09:28)Schneemann schrieb: Das liest sich erst einmal positiv...
https://www.nzz.ch/wirtschaft/guinea-hat...ld.1774074

...aber dennoch habe ich schwere Bedenken: Ein armes Land, ein Militärregime, ein internationaler Großkonzern und begehrte Rohstoffe. Das ist die Mischung aus der letztlich Umweltverwüstung, Ausbeutung und Konflikte resultieren können.

Schneemann

Chinesische Konzerne hängen auch noch mit drin. Würde mich nicht wundern wenn es nach Fertigstellung der Infrastrukur für den Abbau plötzlich zu einer Enteignung Rio Tintos käme.
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