Island
#31
<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~EFE07DA8469454900B32A1D84E152FAFD~ATpl~Ecommon~Scontent.html">http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437 ... ntent.html</a><!-- m -->
Zitat:Keine Erweiterungsmüdigkeit“
EU beginnt Beitrittsverhandlungen mit Island
Die Europäische Union hat die Beitrittsverhandlungen mit Island aufgenommen. Das Land gilt als gut gerüstet für den Beitritt. Streitpunkte gibt es vor allem in der Fischerei- und Agrarpolitik. Außenminister Westerwelle sprach sich derweil gegen einen raschen Beitritt der Türkei aus.

Von Nikolas Busse, Brüssel

27. Juli 2010

Island und die Europäische Union begannen am Dienstag offiziell mit Beitrittsverhandlungen, die schon 2012 oder 2013 zur Aufnahme führen sollen. EU-Erweiterungskommissar Stefan Füle sprach in Brüssel von einem "historischen Moment", der isländische Außenminister gab sich selbstbewusst. Der Schritt sei "fünf bis sechs Jahre überfällig", sagte Össur Skarphéoinsson. "Wir gehören in die Gemeinschaft."
...
<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.ftd.de/politik/europa/:eu-beitrittsverhandlungen-krisland-klopft-an-bruessels-tuer/50149459.html">http://www.ftd.de/politik/europa/:eu-be ... 49459.html</a><!-- m -->
Zitat:27.07.2010, 16:15
EU-Beitrittsverhandlungen
Krisland klopft an Brüssels Tür

Noch vor kurzer Zeit wollte Island von einem EU-Beitritt nichts wissen. Doch nach der knapp vermiedenen Staatspleite beginnt das Land nun Verhandlungen mit Brüssel. "Wir gehören in die Gemeinschaft", sagt der Außenminister. Seine Mitbürger sehen das überwiegend anders.
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mittel- und langfristig betrachtet würde ich die Perspektive Islands auch in der EU sehen. Wie schnell das geht, hat aus meiner Sicht nur damit zu tun, wie schnell Island seine finanzpolitischen Probleme bewältigt.
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#32
Ich muss mich korrigieren: neben den finanzpolitischen Problemen
<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.ftd.de/finanzen/:streit-um-icesave-island-bettelt-um-vertrauen/50171293.html">http://www.ftd.de/finanzen/:streit-um-i ... 71293.html</a><!-- m -->
Zitat:18.09.2010, 11:34
Streit um Icesave
Island bettelt um Vertrauen

Nach dem Kollaps der isländischen Banken schuldet der Inselstaat den Niederlanden und Großbritannien Milliarden. Das Geld werde zurückgezahlt, beteuert die Regierung - die sich mit Blick auf die Konditionen allerdings unnachgiebig zeigt....
geht es auch noch um Makrelen, die zwischen der EU und Island schwimmen:
<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.ftd.de/politik/europa/:fischereiquoten-der-makrelenkrieg-zwischen-island-und-rest-europa/50171112.html">http://www.ftd.de/politik/europa/:fisch ... 71112.html</a><!-- m -->
Zitat:18.09.2010, 09:00
Fischereiquoten
Der Makrelenkrieg zwischen Island und Rest-Europa

Seit der Finanzkrise haben die Isländer wenig zu lachen: Banken gingen pleite, der Staatsbankrott konnte mit Mühe abgewendet werden. Weil die Insulaner nun ihren schottischen Nachbarn den Fisch streitig machen, gerät auch noch der angestrebte EU-Beitritt in Gefahr.
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#33
<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.tagesschau.de/wirtschaft/island314.html">http://www.tagesschau.de/wirtschaft/island314.html</a><!-- m -->
Zitat:Einigung mit Großbritannien und den Niederlanden
Island will nach Bankenpleite Milliarden zurückzahlen
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Stand: 10.12.2010 12:07 Uhr
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#34
... oder auch nicht:
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Zitat:Icesave-Abkommen gescheitert
Isländer stimmen gegen Schuldentilgung von Pleitebank
Islands Wahlberechtigte durften am Samstag zum zweiten Mal über die Schuldenrückzahlungen für die Pleitebank Icesave aus der Staatskasse abstimmen. Das überraschende Ergebnis: Abgelehnt! In den letzten Umfragen hatte sich noch die Mehrheit für das Icesave-Abkommen ausgesprochen.


10. April 2011 09:00:11 Islands Bevölkerung hat auch bei der zweiten Volksabstimmung Schuldenrückzahlungen für die Pleitebank Icesave aus der Staatskasse abgelehnt.
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#35
<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.ftd.de/politik/international/:einkaeufer-aus-dem-reich-der-mitte-chinas-milliarden-shoppingtour-durch-europa/60041774.html">http://www.ftd.de/politik/international ... 41774.html</a><!-- m -->
Zitat:21.04.2011, 15:00
Einkäufer aus dem Reich der Mitte
Chinas Milliarden-Shoppingtour durch Europa

Die Volksrepublik kommt mit üppigen Krediten und spektakulären Bauprojekten, sie versprechen neuen Wohlstand und Entwicklungshilfe: China kauft sich in Not leidende europäische Randstaaten ein. Doch dahinter steckt eiskaltes Kalkül. Das heimliche Ziel heißt nämlich Kerneuropa.


... Liu Qi, einer der mächtigsten Männer Chinas, hält eine Rede. Der 68-Jährige, Mitglied des Politbüros der Kommunistischen Partei (KP), Cheforganisator der Olympischen Spiele 2008, Parteisekretär von Peking, ist an diesem Herbsttag mit seinem Tross auf Stippvisite in Reykjavik. Den Bürgermeister hat er schon besucht, dem Handelsminister die Hand geschüttelt und mit dem Präsidenten ein Schwätzchen gehalten.

Die Isländer sind hohen Besuch von der zweitgrößten Wirtschaftsnation der Welt bereits gewohnt. Liu ist nicht der einzige chinesische Superpromi, den es auf die isolierte, fast bankrotte 300?000-Einwohner-Insel zieht. Der Zentralbankchef, der stellvertretende Handelsminister, die Topmanager der Staatskonzerne - sie alle haben der Reykjaviker Regierung schon ihre Aufwartung gemacht.

Und sie bringen großzügige Gastgeschenke mit. Tauschen harte Renminbi im Wert von mehr als 500 Mio. Dollar gegen die schwache isländische Krone. Oder investieren im großen Stil in isländische Unternehmen.
China, dein Freund und Helfer: Mildtätig lässt das Reich der Mitte seine gigantischen Devisenreserven über Europa abregnen. Gezielt kaufen sich die Chinesen in kriselnden Staaten am Rand der Alten Welt ein.
...

Viele der Insulaner fühlen sich missachtet vom Westen. Die Beitrittsverhandlungen mit der Europäischen Union stocken, die USA haben vor einigen Jahren die im Kalten Krieg so wichtige Militärbasis geräumt, was Hunderte Isländer den Arbeitsplatz gekostet hat. "Die haben nicht einmal Goodbye gesagt", erinnert sich Ex-Außenminister Jon Baldvin Hannibalsson verbittert.

Umso mehr genießt er nun das Interesse der Chinesen. Gerade hat ein Staatskonzern eine große Metallschmelze vor Ort übernommen. Ein chinesischer Clan hat sich als einziger großer ausländischer Anteilseigner in einen heimischen Fischfangkonzern eingekauft, der staatliche Energiemulti Sinopec kooperiert mit den Isländern bei Geothermieprojekten.
Und das alles sei nur das Vorspiel, glaubt Hannibalsson: "Die Chinesen haben erkannt, wie einzigartig unsere strategische Lage ist, wenn der Klimawandel kommt. Island bietet den idealen Zugang zu den Fischen, den Rohstoffen und den Schiffswegen der Arktis."
Dem isländischen Staatspräsidenten Olafur Grimsson schwebt bereits Großes vor. Er will die Insel im Europäischen Nordmeer zu einem internationalen Transportknotenpunkt samt Tiefwasserhafen, Freihandelszone und großem Frachtflughafen ausbauen - finanziert mit chinesischem Geld.

....
weiter auf S. 5 mit
Zitat:... Jon Baldvin Hannibalsson, der Isländer, sieht den Westen in einer Bringschuld. "Als Europa expandierte, hat es jahrzehntelang offene Volkswirtschaften und freie Märkte propagiert", sagt der Sozialdemokrat. "Wenn wir das damals ernst gemeint haben, dann müssen wir es nun auch in Zeiten unseres Rückzugs akzeptieren."
China, da ist sich der Politveteran sicher, lässt sich ohnehin nicht mehr stoppen auf seinem Weg von der Regionalmacht zum neuen globalen Imperium.
In Reykjaviks Innenstadt sind die Asiaten schon heute deutlich sichtbar die Nummer eins. Gerade haben sie sich eine neue Botschaftszentrale zugelegt: Das Gebäude ist anderthalbmal so groß wie das isländische Außenministerium.
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und auf Seite 6
Zitat: Übersicht zur Shopping-Tour
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Island - Währungstausch über 500 Mio. Dollar (abgeschlossen) - 43-Prozent-Beteiligung am Fischkonzern Stormur Seafood (abgeschlossen) - Übernahme einer Eisensiliziumfabrik (abgeschlossen) - Joint Venture zwischen Staatskonzern Sinopec und Geysir Green Energy im Bereich Geothermie (vereinbart) - Bau eines Tiefwasserhafens und Erweiterung des Flughafens Keflavik zu einem Logistikknotenpunkt (geplant)
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#36
anlässlich der Finanzkrise (Zypern) ist vielleicht ein "Blick zurück" nicht unangebracht
<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.tagesschau.de/wirtschaft/island342.html">http://www.tagesschau.de/wirtschaft/island342.html</a><!-- m -->
Zitat:Rückblick
Wie Island dem Staatsbankrott entkam

2008 stand Island vor der Staatspleite. Doch anders als in Krisenländern der Eurozone wurde gar nicht erst der Versuch unternommen, die kollabierenden Pleitebanken zu retten. Die Haftung des Staates für Kundeneinlagen ausländischer Sparer wies das bedrängte Inselvolk in eindrucksvollen Referenden zurück. In der Krise vertrauten die Isländer weniger den Beistandskrediten ihrer Nachbarn als vielmehr ureigenen Werten: Verantwortung und Zusammenhalt.
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Stand: 25.03.2013 19:39 Uhr
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#37
<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.tagesschau.de/ausland/island350.html">http://www.tagesschau.de/ausland/island350.html</a><!-- m -->
Zitat:Parlamentswahl in Island
Machtwechsel könnte EU-Beitritt in Frage stellen

Bei den Wahlen in Island zeichnet sich ein Sieg der bürgerlichen Opposition ab. Mit einem Machtwechsel rückt der EU-Beitritt in die Ferne. Der Chef der Fortschrittspartei, Gunnlaugsson, will erstmal die Krise im Land in den Griff bekommen. Er setzt sich für eine Volksabstimmung zum EU-Beitritt ein.
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Stand: 27.04.2013 16:49 Uhr
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#38
<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.sueddeutsche.de/politik/regierungswechsel-in-island-mitte-rechts-opposition-gewinnt-parlamentswahl-1.1660345">http://www.sueddeutsche.de/politik/regi ... -1.1660345</a><!-- m -->
Zitat:28. April 2013 08:31
Regierungswechsel in Island
Mitte-Rechts-Opposition gewinnt
Parlamentswahl

Island hat gewählt. Bei der Parlamentswahl trug die Mitte-Rechts-Opposition Prognosen zufolge einen klaren Sieg davon. Damit steht das Land vor einem Regierungswechsel - und vor einer Abkehr von seinem Weg in die Europäische Union.
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#39
Island: Unterstützung für EU-Beitritt wächst – Referendum kommt
Zitat:Die neue Regierung in Island will die EU-Beitrittsgespräche wieder aufnehmen. Zunächst sollen die Menschen in Island darüber abstimmen.
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und das möglicherweise sogar schneller als erwartet:
Zitat:Island will offenbar Referendum über EU-Beitritt vorziehen

Die isländische Regierung prüft offenbar, die geplante Volksabstimmung über die Wiederaufnahme von EU-Beitrittsgesprächen deutlich vorzuziehen. Statt wie ursprünglich angekündigt bis 2027 könnte das Referendum bereits im August stattfinden, berichtet Politico unter Berufung auf zwei mit den Vorbereitungen vertraute Personen. Das isländische Parlament werde voraussichtlich in den kommenden Wochen den Termin bekannt geben.
Hintergrund der Beschleunigung rund um einen möglichen EU-Beitritt sind wachsende geopolitische Unsicherheiten. Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hat Zölle auf isländische Importe erhoben, und Trumps wiederholte Drohungen, Grönland zu annektieren, haben in dem kleinen Inselstaat für Unruhe gesorgt.
Billy Long, Trumps Botschafternominierung für Island, scherzte zudem kürzlich öffentlich, das Land werde der 52. US-Bundesstaat – mit ihm selbst als dessen Gouverneur. „Ich denke, dass Island viermal in einer Trump-Rede beim Weltwirtschaftsforum in Davos erwähnt wurde, hat die Aufmerksamkeit geschärft“, sagte ein EU-Beamter gegenüber Politico.
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#40
Zitat:Inselbewohner denken um
Island stimmt im August über neue EU-Beitrittsverhandlungen ab
06.03.2026, 16:29 Uhr
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#41
ANALYSE Trump droht zwar damit, das Nachbarland zu übernehmen. Doch in Island prägt vor allem die Vorgeschichte mit Dänemark die EU-Debatte
DR (dänisch)
Die Isländer müssen heute entscheiden, ob sie einen wichtigen Schritt in Richtung EU machen wollen. Doch es wird spannend, denn noch ist nichts entschieden.
[Bild: https://asset.dr.dk/drdk/umbraco-images/...0%2C540%29]
Der Streit darüber, ob Island einen Schritt näher an die EU herankommen soll, hat die nordatlantische Insel in letzter Zeit stark beschäftigt. (Foto: © Jonathan Nackstrand, AFP/Ritzau Scanpix)
Per Bang Thomsen
Nord- und Ostseekorrespondent, Oslo
Heute um 07:00 Uhr
https://www.dr.dk/nyheder/udland/analyse...ed-danmark
Island ist keineswegs ein junges Land.
Laut dem isländischen Geschichtswerk Íslendingabók, das vor knapp tausend Jahren niedergeschrieben wurde, ließen sich die ersten nordischen Siedler bereits um das Jahr 870 auf der Insel nieder.

Dennoch ist für viele Isländer der 17. Juni 1944 von besonderer Bedeutung.

Denn an diesem Tag trennten sie die allerletzten Bande zu Dänemark, mit dem das Land mehr als 500 Jahre lang verbunden gewesen war. Und genau diese Vorgeschichte hat die jüngste Debatte darüber, ob Island einen Schritt näher an die EU heranrücken soll oder nicht, maßgeblich geprägt.

Heute müssen die Isländer nämlich für sich selbst entscheiden, ob sie die Verhandlungen über eine EU-Mitgliedschaft wieder aufnehmen wollen, die sie 2010 nach der Finanzkrise, die das Land in die Knie gezwungen hatte, aufgenommen hatten, die aber nach einigen Jahren auf Eis gelegt wurden.

Es handelt sich also nicht um eine Abstimmung über eine tatsächliche Mitgliedschaft, sondern lediglich darum, ob Island einen Schritt in diese Richtung machen soll – ohne jedoch im Voraus etwas zu versprechen.
[Bild: https://asset.dr.dk/drdk/umbraco-images/...0%2C640%29]
Die Vorbereitungen für die Abstimmung, die am 29. August stattfindet, sind abgeschlossen. (Foto: © Jonathan Nackstrand, AFP/Ritzau Scanpix)
Für die Isländer ist „Unabhängigkeit jedoch ein emotionsgeladenes Thema“, wie Guðrún Hafsteinsdóttir, Vorsitzende der EU-kritischen Unabhängigkeitspartei, es Anfang des Sommers gegenüber Politico formulierte.

„Wir sind in unserer 1.200-jährigen Geschichte erst seit etwa 100 Jahren unabhängig.“

Deshalb stehen viele, vor allem auf der Nein-Seite, der Vorstellung äußerst skeptisch gegenüber, sich an Entscheidungen aus Brüssel halten zu müssen, das gut drei Flugstunden von der Hauptstadt Reykjavík entfernt liegt.

Nicht zuletzt, wenn es um die Fischerei geht, die für manche Isländer geradezu heilig ist und eine zentrale Rolle in der Wirtschaft und im Selbstverständnis des Landes spielt. Und hier gibt es Isländer, die um nichts in der Welt wollen, dass sich andere mit neuen Quoten und Auflagen einmischen.

Denn vor allem unter der älteren Generation herrscht nach wie vor das weit verbreitete Gefühl, dass Island gerade erst unabhängig geworden ist.

Und es gibt „eine existenzielle Debatte darüber, wo Island hingehört“, wie es Eiríkur Bergmann, Professor für Politik an der Bifröst-Universität, Anfang dieser Woche bei einer Debatte im Thinktank Europa formulierte.

Lesen Sie auch: Die Isländer hatten schon immer ihre Schwierigkeiten mit der EU. Doch Trump hat sie zum Umdenken bewegt

Ein wirklich guter Zeitpunkt für Island
Die derzeitige Regierung hatte bereits vor zwei Jahren beschlossen, dass Island bis Ende 2027 eine Volksabstimmung über mögliche Beitrittsverhandlungen abhalten sollte.

Doch im März hieß es dann plötzlich, die Regierung wolle die Abstimmung vorziehen und bereits im August durchführen.
Der Grund dafür war, dass „in den Jahren 2025 und 2026 auf der großen geopolitischen Bühne viel passiert ist“, wie die sozialdemokratische und EU-freundliche Ministerpräsidentin Kristrún Frostadóttir im Podcast „The Rest is Politics“ feststellte.
„Es ist ein wirklich guter Zeitpunkt für Island, Mitglied zu werden“, sagte sie.

Dies geschah kurz nachdem US-Präsident Donald Trump erneut damit gedroht hatte, Grönland, Islands nächsten Nachbarn, zu übernehmen.

Gleichzeitig hatte der Präsident in einer Rede mehrfach von Island gesprochen, als wäre es das Land, das er gerne in seine Hände bekommen würde. Ein „kaltes und ungünstig gelegenes Stück Eis“, wie er es formulierte, das „eine entscheidende Rolle für den Weltfrieden und die Sicherheit in der Welt spielen kann“.

Es handelte sich allem Anschein nach um einen Versprecher, bei dem er eigentlich Grönland hätte sagen sollen. Doch es trug nicht gerade zur Entspannung der Lage bei, dass der US-Botschafter im Land, Billy Long, mitten in der Grönland-Krise scherzte, Island könne ja auch ein Bundesstaat der USA werden.

Laut Kristrún Frostadóttir ist „diese ganze Sache mit Grönland etwas, das den Menschen Sorgen bereitet“. Und das beschäftigt viele Isländer weiterhin im Hinterkopf, auch wenn die Lage mittlerweile weniger angespannt ist.

„Dass wir in der freien Welt Politiker haben, die so reden, ist ein sehr ernstes Problem“, sagte sie in der Sendung „The Rest is Politics“.

Die sozialdemokratische Ministerpräsidentin Kristrún Frostadóttir befürwortet eine EU-Mitgliedschaft – aber nicht um jeden Preis. (Foto: © Jonathan Nackstrand, AFP/Ritzau Scanpix)

Nicht das erste Mal

Im Sommer 2009 beantragte Island die EU-Mitgliedschaft.

Das war mitten in der Finanzkrise, und damals sahen viele Politiker, nicht zuletzt die damalige linksgerichtete Regierung, in der EU und dem Euro einen Weg, wieder auf die Beine zu kommen.

Im Jahr 2013 beschlossen die Konservativen, die Verhandlungen auszusetzen. Und im März 2015 hieß es dann, Island solle nicht mehr als Beitrittskandidat betrachtet werden.

Doch die derzeitige Regierung, die sich aus den beiden EU-befürwortenden Parteien – der Sozialdemokratischen Partei und der Reformpartei – sowie der EU-kritischen Volkspartei zusammensetzt, hat beschlossen, dass in Island darüber abgestimmt werden soll, ob die Verhandlungen wieder aufgenommen werden sollen.

Trump hat ein wenig für Aufsehen gesorgt
Allerdings hat die Befürchtung, dass Donald Trump seinen Blick ernsthaft auf Island richtet, in der jüngsten Debatte keine allzu große Rolle gespielt.

Island und die USA pflegen seit Jahrzehnten eine besondere Beziehung, nicht zuletzt im Bereich der Sicherheits- und Verteidigungspolitik, wo die Amerikaner jahrelang Soldaten und Kampfflugzeuge dauerhaft auf dem Stützpunkt Keflavík stationiert hatten.

Und die Isländer, die Mitglieder der NATO sind, obwohl sie über kein eigenes Militär verfügen, vertrauen nach wie vor weitgehend darauf, dass die Amerikaner sie verteidigen und schützen werden, sollte dies notwendig werden.

Unter den EU-Befürwortern heißt es jedoch, man dürfe nicht naiv sein, und die Isländer müssten ihre Sicherheitsvorkehrungen überdenken. Denn Präsident Trump hat mehrfach Zweifel an seiner Unterstützung für das NATO-Bündnis gesät.

Hinzu kommt die Frage der Arktis, wo in den letzten Jahren sowohl seitens des Westens als auch seitens Russlands und Chinas eine zunehmende militärische Aktivität und Aufrüstung zu beobachten ist. Hier befindet sich Island in einer strategisch wichtigen, aber auch exponierten Lage.

„Ich würde sagen, dass allgemein Besorgnis über die zunehmenden Spannungen herrscht, sowohl in der Arktis als auch darüber hinaus, aber dies hat in der Debatte eine überraschend untergeordnete Rolle gespielt“, sagt Maximilian Conrad, Professor an der Universität von Island mit dem Schwerpunkt unter anderem auf europäischer Integration.

Vor allem die Frage der Fischerei beschäftigt viele Isländer. (Foto: © Leonhard Foeger, Reuters/Ritzau Scanpix)

Ein Platz am Tisch
Die Befürworter hingegen haben ihr Augenmerk vor allem auf die Wirtschaft gerichtet, darunter auch auf die möglichen Vorteile für die Isländer durch einen Beitritt zur Eurozone. Island hat die isländische Krone als Währung und ist seit Jahren von hohen Hypothekenzinsen und starken Wechselkursschwankungen geprägt.

Hinzu kommt die Frage der Handelskriege, die in letzter Zeit ausgebrochen sind. Vor allem unter den Befürwortern herrscht die Befürchtung, dass Island in die Zange genommen werden könnte, weil das Land nicht Teil der gemeinsamen Handelspolitik der EU ist.

Und dann geht es laut dem Ministerpräsidenten ganz grundlegend darum, „einen Platz am Tisch“ zu bekommen.
Auch die EU-Länder haben – unter anderem als Folge des unverblümten und konfrontativen Kurses von Präsident Trump gegenüber den Europäern – begonnen, nach neuen strategischen Partnern zu suchen, beispielsweise in Indien und Südamerika. Gleichzeitig entwickelt sich die Verteidigungs- und Sicherheitszusammenarbeit der EU in diesen Jahren ebenfalls rasant weiter.

„Es ist in der heutigen Welt keine Selbstverständlichkeit, dass wir eine Stimme haben und dass man uns zuhört“, sagte Kristrún Frostadóttir gegenüber „The Rest is Politics“.

Sie stimmt jedoch zu, dass die Isländer nicht wie andere Europäer sind, und daher gibt es von ihrer Seite auch ein „Ja, aber“.
Denn es mag zwar sein, dass Island Teil Europas ist. Nicht zuletzt in kultureller, wertemäßiger und wirtschaftlicher Hinsicht. Aber es ist auch eine Insel mitten im Nordatlantik, weit entfernt vom europäischen Festland, und die Isländer können nicht einfach ins Auto steigen und in einen anderen Mitgliedstaat fahren.

Vor der Abstimmung am Samstag herrscht fast ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den Befürwortern und den Gegnern. (Foto: © Jonathan Nackstrand, AFP/Ritzau Scanpix)

„Es wird ein Krimi“

Island ist bereits heute durch seine Teilnahme unter anderem am EWR-Abkommen, das dem Land Zugang zum EU-Binnenmarkt verschafft, faktisch Mitglied in 75 Prozent der Union.

Die Nein-Seite weist darauf hin, dass die Isländer bereits viele Vorteile der Europäischen Gemeinschaft genießen. Gleichzeitig sind sie der Meinung, dass Island ein so kleines Land ist – die Einwohnerzahl liegt bei etwa 400.000 –, dass es in Brüssel, wenn es darauf ankommt, ohnehin nichts zu sagen haben wird.

Kristrún Frostadóttir hat zudem selbst betont, dass sie im Falle einer Abstimmung nur dann für einen Beitritt stimmen werde, wenn Island ein gutes Abkommen aushandeln könne.

„Die EU muss flexibel sein und verstehen, dass unsere Lebensweise hier auch anders ist. Das ist für die Bürokratie vielleicht nicht so offensichtlich, aber es gibt viele EU-Themen, die sich in hohem Maße an den Verhältnissen auf dem europäischen Festland orientieren“, sagte sie.

Es ist noch zu früh, um zu sagen, wie die Abstimmung ausgehen wird. Mehrere Umfragen haben im Laufe der Woche gezeigt, dass die Isländer in dieser Frage mehr oder weniger gespalten sind.

Doch eines ist laut Maximilian Conrad von der Universität Island sicher, wenn die knapp 273.000 stimmberechtigten Isländer heute über die Frage abstimmen.

- Es wird spannend.
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#42
ANALYSE Viele Menschen in ganz Europa werden sich über Islands klare Ablehnung gegenüber der EU ärgern
DR (dänisch)
Die Isländer haben sich gegen eine Wiederaufnahme der Beitrittsverhandlungen mit der EU ausgesprochen. Dies wird in vielen europäischen Hauptstädten für Unmut sorgen.
[Bild: https://asset.dr.dk/drdk/umbraco-images/...0%2C540%29]
Islands EU-Beitrittsprozess ist seit 2013 zum Stillstand gekommen. (Foto: © Jonathan Nackstrand, AFP/Ritzau Scanpix)
Per Bang Thomsen
Nord- und Ostseekorrespondent, Oslo
Heute um 11:37 Uhr
https://www.dr.dk/nyheder/udland/analyse...ng-over-eu
Die Isländer haben gegen die Wiederaufnahme der Beitrittsverhandlungen mit der EU gestimmt.

Dies steht fest, nachdem die Stimmen nach dem Referendum am Samstag nun endgültig ausgezählt sind.
47,2 Prozent stimmten mit „Ja“, während 52,8 Prozent mit „Nein“ stimmten.

Dies geschah nach einem sowohl spannungsgeladenen als auch stark polarisierten Wahlkampf, in dem Fragen der Wirtschaft, der Fischereipolitik, der Unabhängigkeit sowie die Uneinigkeit über – und die Angst vor – der Abgabe von Souveränität an die EU eine große Rolle spielten.

Darüber hinaus haben auch die geopolitischen Spannungen, darunter die zunehmende militärische Aktivität in der Arktis und die gesamte Frage nach der Sicherheit der Isländer, die Debatte geprägt, insbesondere auf der Seite der Befürworter.
Auch wenn es einen Sieg für die Nein-Seite gab, hat das Referendum deutlich gemacht, dass die Isländer in der EU-Frage nach wie vor stark gespalten sind.

Während die Nein-Seite vor allem in den ländlichen Gebieten stark war, war die Unterstützung für ein „Ja“ in und um die Hauptstadt Reykjavík größer.

Allerdings reichte dies nicht aus, um eine Mehrheit zu sichern, und daher wird Island die Verhandlungen, deren Aufnahme es ursprünglich 2009 beantragt hatte, nicht wieder aufnehmen.

Lesen Sie auch: ANALYSE Trump droht zwar damit, den Nachbarn zu übernehmen. Doch in Island prägt eher die Vorgeschichte mit Dänemark die EU-Debatte

Große politische Niederlage
Mitten in der Finanzkrise, die die Wirtschaft des Landes nahezu zerstört und zum Zusammenbruch seiner großen Banken geführt hatte, wurde der erste Antrag eingereicht.

Damals sahen viele Politiker, nicht zuletzt die linksgerichtete Regierung, in der EU und dem Euro einen Weg, wieder auf die Beine zu kommen.

Im Jahr 2013, als die schlimmsten Nachwirkungen der Finanzkrise überwunden waren, beschloss die damalige konservative Regierung, die Verhandlungen auszusetzen. Und im März 2015 verkündeten die Politiker dann, dass Island nicht länger als Beitrittskandidat betrachtet werden solle.

Diese Botschaft haben die Isländer nun bekräftigt, und obwohl das Referendum nur einen indikativen Charakter hat und somit nicht rechtsverbindlich ist, hat Ministerpräsidentin Kristrún Frostadóttir bereits zuvor betont, dass sie die EU-Frage nicht weiter vorantreiben werde.

„Wenn es ein Nein wird, dann hat das Volk eine klare Botschaft gesendet“, erklärte sie zuvor.

Es ist jedoch eine große politische Niederlage für die Partei der Ministerpräsidentin, die Sozialdemokraten, sowie für den Koalitionspartner, die Reformpartei, die beide für die EU sind.

Die derzeitige Regierung, der auch die EU-kritische Volkspartei angehört, hatte bereits vor zwei Jahren beschlossen, bis Ende 2027 eine Abstimmung über Beitrittsverhandlungen abzuhalten.

Von Seiten der Befürworter lautete das Argument vor allem, dass ein Beitritt zur EU und zur Eurozone für die isländische Wirtschaft von Vorteil wäre.

Doch die Verhandlungen wurden im März vorgezogen – als Folge der Entwicklungen „auf der großen geopolitischen Bühne“, wie Kristrún Frostadóttir es im Podcast „The Rest is Politics“ formulierte.

Dies geschah nur kurze Zeit, nachdem der US-Präsident Donald Trump erneut damit gedroht hatte, Islands Nachbarland Grönland zu übernehmen.

Doch laut der Ministerpräsidentin ging es auch darum, „einen Platz am Tisch“ in Brüssel zu erhalten.
[Bild: https://asset.dr.dk/drdk/umbraco-images/...0%2C640%29]
Bei den EU-Gegnern herrschte Freude, als die Ergebnisse nach und nach bekannt wurden. (Foto: © Leonhard Foeger, Reuters/Ritzau Scanpix)

Lesen Sie auch: EU-Frage spaltet Island: „Ich möchte am liebsten, dass wir die Probleme hier zu Hause lösen“
„Ich bin ein wenig konservativ“

Denn die Mitgliedstaaten haben in den letzten Jahren beispielsweise damit begonnen, ihre gemeinsame Verteidigungs- und Sicherheitszusammenarbeit auszubauen und weltweit nach neuen strategischen Partnern zu suchen, da Präsident Trump beschlossen hat, gegenüber Europa einen etwas härteren und entschlosseneren Kurs zu verfolgen.

„Es ist ein wirklich guter Zeitpunkt für Island, Mitglied zu werden“, meinte Kristrún Frostadóttir damals.

Doch das waren eben keine Argumente, die die Isländer überzeugen konnten, die vor 82 Jahren die allerletzten Bande zu Dänemark durchtrennten, mit dem sie mehr als ein halbes Jahrtausend lang verbunden gewesen waren.

Für viele wiegt die Unabhängigkeit schwerer als die Angst vor geopolitischen Turbulenzen.
Während des Wahlkampfs betonte die Ministerpräsidentin zwar mehrfach, dass es sich nicht um eine eigentliche Abstimmung über eine Mitgliedschaft handele, sondern lediglich um die Möglichkeit, zu prüfen, welches Abkommen Island gegebenenfalls mit der EU aushandeln könnte.

Denn sie stimmte den Kritikern zu, dass den Isländern besondere Rücksicht entgegengebracht werden müsse – nicht zuletzt in Bezug auf die Fischerei, die für Island ein äußerst wichtiger Sektor ist und in die sich viele nicht von anderen einmischen lassen wollen.

Und genau diese Unabhängigkeit und der Widerstand dagegen, dass sich andere in die inneren Angelegenheiten der Isländer einmischen, wurden zu einem großen Thema im Wahlkampf.

„Ich bin ein wenig konservativ, wenn es um die Verhältnisse hier in Island geht. Ich glaube, wir können selbst Lösungen finden und diese umsetzen“, wie es der Isländer Troels Bendtsen am Samstag gegenüber DR Nyheder vor einem Wahllokal formulierte.
Lesen Sie auch: Niemand soll sich in Islands Fischereipolitik einmischen. Nun versucht die EU-Spitze, mit einem besonderen Anreiz zu locken

Eine stärkere Stimme in der Arktis

Sowohl seitens der EU-Spitzenpolitiker als auch der Mitgliedstaaten herrschte jedoch relative Stille in Bezug auf das Referendum. Offensichtlich bestand kein Wunsch, sich darin einzumischen – und damit auch nicht zu riskieren, indirekt an einem möglichen „Nein“ beteiligt zu sein.

„Das ist eine Frage, über die die isländischen Bürger selbst entscheiden und abstimmen müssen, und wir sind gespannt auf das Ergebnis. Und zum jetzigen Zeitpunkt gibt es eigentlich nichts weiter hinzuzufügen“, erklärte ein Sprecher der Europäischen Kommission Anfang dieser Woche.

Die Europäische Kommission hat jedoch zuvor betont, dass sie „die Bedeutung des Fischereisektors für Island kennt“ und dass sie bereit sei, bei eventuellen Verhandlungen flexibel zu sein.

Doch dazu wird es nun nicht kommen, und auch wenn dies vielleicht nicht laut ausgesprochen wird, wird dies zweifellos in Brüssel und in mehreren anderen europäischen Hauptstädten mit Enttäuschung aufgenommen werden.

Denn im Gegensatz zu 2009, als Island erstmals die Mitgliedschaft beantragte, konzentriert sich die EU-Spitze derzeit stark auf die Erweiterung der Union – nicht zuletzt aus sicherheitspolitischen und strategischen Gründen.

Derzeit sind es Länder in Osteuropa und auf dem Balkan, die der EU beitreten wollen. Mit Island hätte die EU jedoch ein sowohl wohlhabendes als auch gut funktionierendes Land gewinnen können, das faktisch bereits an einem Großteil der Zusammenarbeit beteiligt ist – unter anderem durch das sogenannte EWR-Abkommen, das den Isländern Zugang zum Binnenmarkt gewährt.

Gleichzeitig hätte die EU eine stärkere Stimme in der Arktis erhalten, die in letzter Zeit zu einer deutlich angespannteren Region geworden ist, geprägt von verstärkter militärischer Aktivität und Aufrüstung sowohl seitens des Westens als auch seitens Russlands und Chinas.

Darüber hinaus wurde spekuliert, ob eine mögliche isländische Mitgliedschaft langfristig dazu hätte führen können, dass Norwegen, das heute ebenfalls außerhalb der Union steht, diesem Beispiel gefolgt wäre.

Doch dazu wird es nun nicht kommen. Und auch wenn die Abstimmung am Samstag die Beziehungen zwischen der EU und Island faktisch nicht verändert hat, hat sie ein klares Signal an Brüssel gesendet, dass die Isländer ihnen die Tür verschlossen haben.

Und die Frage ist, ob sie jemals in Erwägung ziehen werden, sie wieder zu öffnen.
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