Österreich
#16
Zitat:Parteienbündnis

Österreichs Rechte vereint sich

Sie orientieren sich am engen Bündnis von CDU und CSU: In Österreich wollen sich die rechten Parteien FPÖ und der Kärntner Teil der ehemaligen Haider-Gruppierung BZÖ zusammenschließen.

Wien - Die Rechten in Österreich vereinen sich und werden mächtiger: Die FPÖ (Freiheitliche Partei Österreichs) und der starke Kärntner Teil der ehemaligen Jörg-Haider-Partei BZÖ (Bündnis Zukunft Österreich) wollen sich auf Bundesebene nach Vorbild von CDU und CSU zusammentun.
Link: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0 ... 32,00.html

Schneemann.
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#17
Zitat:Bundespräsidentenwahl in Österreich

Fischer siegt klar - doch ein Makel bleibt

Nur 49 Prozent Wahlbeteiligung und sieben Prozent ungültige Stimmen: Die Wiederwahl des österreichischen Bundespräsidenten Fischer wirft für die Demokratie des Landes viele Fragen auf - auch wenn er sich klar gegen die Konkurrenz von rechts durchsetzte.
Link: http://www.tagesschau.de/ausland/oesterreich150.html

Zumindest ist die Angelegenheit auch ein Bsp. dafür, dass die rechtspolitischen Kungeleien in Österreich sich noch nicht allzu stark durchsetzen konnten.

Schneemann.
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#18
http://www.tagesschau.de/ausland/haider182.html
Zitat:Ermittlungen in Liechtenstein
Die zwölf Geheimkonten des Herrn Haider

Im Zusammenhang mit Ermittlungen im Fall der Bank Hypo Group Alpe Adria (HGAA) gerät der 2008 verunglückte Rechtspopulist Jörg Haider aus Österreich in ein neues Licht.
...
von seinen Gehälter als Politiker kann Haider das jedenfalls nicht verdient haben ...
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#19
http://www.youtube.com/watch?v=gr5Gy4IkWlc

Und wo steht man heute? Ne ernsthafte Frage an Österreicher.
Würde mich über antworten freuen.
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#20
Zitat:Rechtspopulisten liegen in Österreich vorn

Europas Demokratien geraten in der Euro-Krise unter Druck. In immer mehr Ländern mischen Rechtsaußen-Parteien mit, Österreich gibt nun den Vorreiter: Die Freiheitliche Partei kommt in einer aktuellen Umfrage auf 29 Prozent - und liegt damit auf Platz eins.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,...34,00.html
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#21
Zitat:16.06.2011, 20:15 Uhr
"Deutsche Taliban"
Vier Terrorverdächtige in Wien festgenommen

Sie waren auf dem Weg in afghanische und pakistanische Terrorcamps: In Österreich wurden vier Terrorverdächtige festgenommen - sie sollen Verbindungen zu der deutschsprachigen Islamisten Gruppe Deutsche Taliban Mudschaheddin (DTM) haben.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,...79,00.html

Zitat:18.06.2011, 18:49 Uhr
Festnahme in Wien
Angst vor dem Angriff des Austro-Terroristen

Sensationsmache oder doch reale Bedrohung? Österreichs Behörden haben einen Islamisten festgenommen, der angeblich einen Terroranschlag in Deutschland plante. Laut einem Wiener Boulevardblatt wollte er einen Passagierjet in den Reichstag steuern. Doch glaubhafte Belege dafür fehlen.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,...06,00.html
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#22
http://www.sueddeutsche.de/politik/otto ... -1.1121059
Zitat:Beisetzung von Otto von Habsburg–Requiem im Wiener Stephansdom
...
http://www.faz.net/artikel/C30351/traue ... 65286.html
Zitat:Trauerfeierlichkeiten
Ein bisserl Absolutismus wagen

Mit der Beisetzung Otto von Habsburgs in der Kapuzinergruft wird heute in Wien der letzte Akt eines siebenhundertjährigen Dramas gegeben.
Was als Ritterschlacht begann, endet nun als Volkstheater.

Von Dirk Schümer, Wien

16. Juli 2011 15:19:21 Wäre er Österreich, wäre er dem Imperium wirklich der gute Kaiser gewesen, nach dem sich Europa so lange gesehnt hat? Otto von Habsburg hat mit den Jahren jedenfalls nach Kräften an dieser Legende gearbeitet. Bescheiden, liebenswürdig, ewas schrullig, hochgebildet, vielsprachig und altersmilde - einen solchen Potentaten hätten die meisten europäischen Reststaaten im grauen Zeitalter der Demokratie doch durchaus gebrauchen können.
...
no ja, ich hatte die Gelegenheit Otto kennen zu lernen. "Bescheiden, liebenswürdig, ewas schrullig, hochgebildet, vielsprachig und altersmilde" - das trifft es durchaus, vor allem aber ein leidenschaftlicher Europäer. Otto hat mit seiner persönlichen Biographie den Bogen von der KuK Monarchie zum "Friedenskontinent Europa" geschlagen. Insofern wurde heue ein großartiger europäischer Geist zu Grabe getragen. Und für sein Engagement zur europäischen Einigung, das viel "im Hintergrund" lief und noch viel mehr erreichte (man denke an das "Picknick" an der österreichisch-ungarischen Nachkriegsgrenze) verdient er mehr als "nur" einen Platz in den Geschichtsbüchern.
Ich denke, mit der heutigen Trauerfeier haben sich die Republik und die "Erzfamilie" wieder versöhnt.
Eine Spitze kann ich mir dabei nicht verkneifen:
Für den leidenschaftlichen, wertkonservativen und gleichzeitig weltoffenen Europäer wäre Österreich eigentlich schon eine Nummer zu klein gewesen.
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#23
Ich denke man sollte ihn als das ehren, was er getan hat unabhängig von seiner Herkunft.
Ob er nun Habsburg oder Schmidt geheißen hat ist doch völlig belanglos.
Darüber zu phantasieren, ob er ein guter Monarch gewesen wäre, ist einfach nur weltfremd. Monarchie ist ein Anachronismus und heute längst keine Option mehr unabhängig davon, wer der Monarch ist.
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#24
Wieder ein Relikt der alten K.u.K.-Monarchie, das nun verlorengegangen ist.
Wobei es vielleicht ein Wunder ist, das sie sich nach Königgrätz 1866 noch so lange behaupten konnte. Im Grunde genommen setzte ihr Niedergang sogar schon früher ein, als sie sich nach jahrelanger Friedenspolitik inklusive Abrüstung auf einmal den Ambitionen eines Napoleon III gegenüber sah.
Heute ist die K.u.K.-Monarchie nur noch eine Erinnerung, niemand denkt mehr an ihre Wiedererrichtung.
Vielleicht ist auch die EU in einigen Jahrzehnten oder sogar schon Jahren nur noch Erinnerung, in mancher Hinsicht ähnelt sie der alten K.u.K.-Monarchie.
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#25
Die EU ähnelt zwar dem alten Österreich-Ungarn in einigen Aspekten. Aber in viel mehr unterscheidet sie sich davon.
Naja, und Napoleon III war eher ein Hampelmann. Ambitionen allein reichen nicht; man muss auch die Fähigkeit haben sie umzusetzen.
Immerhin hat er es geschafft mit einer Berufsarmee gegen eine Wehrpflicharmee ähnlicher Größe zu verlieren.

Und 1966 hatte Österreich-Ungarn zwar gegen Preußen verloren, aber gegen Italien haben sie auf dem südlichen Kriegsschauplatz gewonnen. Es sah also damals nicht alles so düster aus, wie wir es aus unserer heutigen Perspektive warnehmen. Damals war es halt ein Rückschlag - wovon es vorher auch schon genug gegeben hatte - und man erwartete, dass es wieder besser wird und man sich erholen würde. Heute wissen wir, dass es nicht so war.
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#26
Erreichen die Finanzkrise nun auch Österreich?
http://www.deutsche-mittelstands-nachri ... /11/32835/
Zitat:Österreich: Gefährlicher Cocktail aus Euro- und Osteuropa-Krise

Dunkle Wolken am Wiener Himmel: Die enormen Risiken, die die österreichischen Banken in Osteuropa eingegangen sind, könnten die Republik trotz guter Fundamentaldaten zum Getriebenen der Kapitalmärkte machen. Einen Vorgeschmack haben die Österreicher in der vergangenen Woche schon mal bekommen.
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#27
Samun schrieb:Darüber zu phantasieren, ob er ein guter Monarch gewesen wäre, ist einfach nur weltfremd. Monarchie ist ein Anachronismus und heute längst keine Option mehr unabhängig davon, wer der Monarch ist.

Ob Monarchie wirklich ein Anachronismus ist, muß die Geschichte erst erweisen. Immerhin ist es eine Staatsform die mehrere Tausend Jahre gut funktioniert hat, da müssen die Demokratien erst noch hin. Und manche Form der Demokratie ähnelt stark einer Wahlmonarchie und das funktioniert auch schon einige Zeit.

Gruß
Ede
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#28
Sorry, aber was du sagst ist leider ziemlich haltlos.
Monarchien haben selten gut funktioniert. Historisch gesehen waren Demokratien, sofern sie existent waren, auch in früheren Zeiten fast immer den Monarchien ihrer Zeit überlegen. Der Grund warum sich Monarchien so lange halten konnten, lag einfach an den mangelnden Kommunikationsmöglichkeiten, die eine Verständigung und Abstimmung über größere Distanzen - die in Demokratien nunmal nötig sind - verhindert haben. Damit konnten bei großen Flächenstaaten Demokratien nicht schnell genug reagieren verglichen mit Monarchien. Bei kleinen Staaten hingegen hatten Monarchien gleicher Größe praktisch nie eine Chance.

Deine Beurteilung, dass Monarchien gut funktioniert hätten basiert wohl darauf, dass ihre Konkurrenten meist selbst Monarchien waren. Aber dass eine Monarchie etwas besser ist als eine andere, sagt nichts darüber aus, wie gut Monarchien an sich sind.
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#29
Samun schrieb:Sorry, aber was du sagst ist leider ziemlich haltlos.
Monarchien haben selten gut funktioniert. Historisch gesehen waren Demokratien, sofern sie existent waren, auch in früheren Zeiten fast immer den Monarchien ihrer Zeit überlegen. Der Grund warum sich Monarchien so lange halten konnten, lag einfach an den mangelnden Kommunikationsmöglichkeiten, die eine Verständigung und Abstimmung über größere Distanzen - die in Demokratien nunmal nötig sind - verhindert haben. Damit konnten bei großen Flächenstaaten Demokratien nicht schnell genug reagieren verglichen mit Monarchien. Bei kleinen Staaten hingegen hatten Monarchien gleicher Größe praktisch nie eine Chance.

Deine Beurteilung, dass Monarchien gut funktioniert hätten basiert wohl darauf, dass ihre Konkurrenten meist selbst Monarchien waren. Aber dass eine Monarchie etwas besser ist als eine andere, sagt nichts darüber aus, wie gut Monarchien an sich sind.
erklär ds bitte mal den Briten, Schweden, Belgiern, Spaniern .... "grübel"
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#30
[quote="Ericherklär ds bitte mal den Briten, Schweden, Belgiern, Spaniern .... "grübel"[/quote]

Oder den Japanern Big Grin

Gruß
ede
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