Umfrage: Wie soll sich Europa positionieren?
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a) als enger Verbündeter der USA
9.68%
3 9.68%
b) als Gegenkraft zu den USA mit Russland, China und anderen neuen Mächten
16.13%
5 16.13%
c) als neutraler Mittler zwischen den Akteuren
16.13%
5 16.13%
d) Die EU macht ihre eigenen Politik, was bedeutet, dass sie auch nicht neutral ist.
58.06%
18 58.06%
Gesamt 31 Stimme(n) 100%
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USA und EU-Staaten vs. Russland
Zitat:Russia cries foul as Nato activates missile defences in Europe

Tensions between Russia and the West rose still further on Thursday when Nato declared that a missile defence site in Romania had become operational.

A battery of American SM-3 interceptors, designed to shoot down incoming missiles, was activated at Deveselu military base. A similar facility is due to become operational in Poland in 2018. [...] Nonetheless, Russia claims to sees the missile defence plan as direct threat to the deterrent power of its own nuclear arsenal. “From the very outset, we kept saying that in the opinion of our experts the deployment of an anti-missile defence poses a threat to Russia," said Dmitry Peskov, the Kremlin spokesman.
http://www.telegraph.co.uk/news/2016/05 ... shield-in/

Schneemann.
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Zitat:G-7-Gipfel: Führende Industrienationen drohen Russland mit neuen Sanktionen

Die G-7-Staaten haben Russland dazu aufgefordert, mehr für die Beilegung des Ukraine-Konflikts zu tun. Andernfalls drohten der Regierung in Moskau neue Sanktionen. [...] "Wir sind bereit, weitere restriktive Maßnahmen vorzunehmen, um die Kosten für Russland zu erhöhen, wenn dies nötig sein sollte", heißt es in der im japanischen Ise-Shima verabschiedeten Gipfelerklärung. Die bestehenden Wirtschaftssanktionen gegen Russland würden nur bei völliger Umsetzung der Auflagen des Minsker Friedensabkommens für die Ukraine aufgehoben. An dem zweitägigen Treffen nahmen die Staats- und Regierungschefs der USA, Kanadas, Deutschlands, Großbritanniens, Frankreichs, Italiens und Japans teil. [...]

Man habe im G7-Kreis sehr detailliert über das Thema Ukraine diskutiert, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel. "Die Sanktionen sind an die Erfüllung von Minsk gebunden."
http://www.zeit.de/politik/ausland/2016 ... sanktionen

Schneemann.
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Da die Ankündigung bislang keine konkreten Pläne beinhaltet, sondern es nur um vage Verlautbarungen geht - und damit spekuliert werden kann -, und zudem sich vor allem auch der bislang eher seitens der Trump-Regierung heruntergespielte Gegensatz zu Russland hier abzeichnet, stelle ich diese Meldung einmal hier ein...
Zitat:"Im Rudel ganz oben stehen"

Trump will atomar aufrüsten

Vor wenigen Wochen ließ der US-Präsident bereits anklingen, dass er das Abrüstungsabkommen mit Russland für ein "schlechtes Geschäft" hält. Nun geht Trump weiter und beschwört in Kalter-Kriegs-Rhetorik längst vergessen geglaubte Gespenster herauf. [...]

Amerika müsse immer die führende Atommacht sein, selbst vor befreundeten Nationen, sagte der US-Präsident am Donnerstag in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters. "Es wäre wunderbar, es wäre ein Traum, wenn kein Staat Atomwaffen hätte", sagte Trump. "Aber solange Staaten Atomwaffen haben, werden wir im Rudel ganz oben stehen." Die USA seien auf diesem Gebiet zurückgefallen. [...] Es handelt sich um Trumps erste Äußerungen zum US-Atomwaffenarsenal seit seinem Amtsantritt. In ersten Reaktionen kritisierten Abrüstungsbefürworter die Ankündigung. [...]

Nach Angaben der Abrüstungsgruppe Ploughshares Fund verfügen die USA über 6800 atomare Sprengköpfe und liegen damit hinter Russland mit 7000 Sprengköpfen. Gegenwärtig unternimmt das amerikanische Militär eine auf 30 Jahre angelegte Modernisierung seines Atomarsenals im Umfang von einer Billion Dollar. Viele Experten halten die Kosten des Programms für untragbar. Das seit 2011 geltende New-START-Abkommen sieht vor, dass die USA und Russland ab Februar 2018 ihre Atomarsenale gleich groß halten.
https://www.n-tv.de/politik/Trump-will-a...17376.html

Schneemann.
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(19.05.2014, 17:05)Nelson schrieb: Die Frage, ob man das Balitkum halten kann, steht und fällt für mich an dem Verhalten der Schweden und Finnen. Wenn die Finnen ernst machen, dann brauchen die Russen wenigstens ein bis zwei Divisionen um Kola und Murmansk gegen sie und die Norweger zu halten bzw. um dort offensiv zu werden. Falls die Finnen rechtzeitig mobilisieren können, würden sie wenigstens zwei bis drei russische Korps binden und im Verbund mit den Schweden dafür sorgen, das die Kronstädter Flotte sich das mit dem Auslaufen sehr gut überlegt.
Allerdings wäre ein aktives Eingreifen in die Kämpfe nicht unbedingt notwendig.
Ich kenne mich mit den skandinavischen Armeen nicht sonderlich gut aus, aber ich würde an Stelle der Russen nicht riskieren, die Hauptmacht meiner mechanisierten Truppen das Baltikum überrennen zu lassen, während die Finnen mit dem Leo nur vier Stunden bis zur Eremitage brauchen...

Schweden und Finnland wollen sich vor Russland schützen, ein Beitritt zur Nato kommt dabei aber nicht in Frage.

Zitat:Komplexes Verhältnis zur Nato

Schweden sei als „silent partner“ wahrgenommen worden, hieß es aus Amerika.
Militärflugplätze wurden so umgebaut, dass auf ihnen auch amerikanische Bomber hätten landen können.

25. April 2014 | Quelle: F.A.Z. von Matthias Wyssuwa

Schweden und Finnland Ohne Nato gegen Russland

Fazit: Im Kriegsfall werden Finnland und Schweden die "Nordostflanke" der NATO mit Verteidigen.

Zitat:='Quintus Fabius' pid='186158' dateline='1460016603']
Nachdem die US eine komplette Panzer-Brigade nach Osteuropa verlegen wollen,

http://www.telegraph.co.uk/news/2016/03 ... from-2017/

The United States will step up its troop presence in eastern Europe in response to "an aggressive Russia," with continuous rotations of an additional armored brigade beginning in early 2017, the US military said yesterday.

The rotations will bring the US Army's presence in Europe to three fully manned combat brigades, the US European Command said. A brigade comprises about 4,200 troops.

NATO setzt geplante Verstärkungen der NATO-Battlegroup an der Nordostflanke fort.

Zitat:Der von den Briten geführte Kampfverband, zu dem unter anderem Frankreich Truppen abstellt, ist mit Challenger2-Kampfpanzern, AS90-Panzerhaubitzen und zahlreichen Unterstützungsfahrzeugen ausgestattet. Er wird in Tapa südöstlich der estnischen Hauptstadt Tallinn stationiert.

Bis zum Ende des kommenden Monats werden 800 britische Soldaten und gepanzerte Kräfte vor Ort sein.

23. März 2017 | Quelle: http://augengeradeaus.net von T.Wiegold

http://augengeradeaus.net/2017/03/nato-s...anke-fort/
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Die unter Vorbehalt getätigten Ankündigungen der Allianz, Patriot-Systeme ins Baltikum zu verlegen, stoßen auf Kritik seitens Russland:
Zitat:Russia blames U.S. for "atmosphere of Cold War"

The spokesman for President Vladimir Putin tells CBS News that there is "an atmosphere of Cold War" between Russia and the West, but he says the United States is to blame for taking "not a peaceful approach" in its defense of NATO allies. [...]

"We have some elements look like an atmosphere of cold war," said Peskov, "but I would like to draw your attention to your words; we have our Iskander missiles on our soil in Kaliningrad, and you have American missiles in the territory of Baltics. This is a huge difference. So, it's not Russian missiles in Mexico. It's American missiles in Baltics."

The prospect of U.S. Patriot surface-to-air missile batteries in the Baltics (they aren't there yet), specifically Lithuania, arose Wednesday as Secretary of Defense James Mattis met the leader of that nation and vowed to help defend its border in light of the Russians massing troops and hardware on the other side ahead of the September war games. [...]

He said that, in Russia's view, the U.S. bolstering of NATO forces in Eastern Europe is, "not a peaceful approach, not a constructive approach when you're getting your military infrastructure closer to our borders, we feel it as a threat to our security, and we feel ourselves necessary to re-balance the situation and take some counter-measures."

Lithuania, like neighbors Estonia and Latvia, have been nervous since the Crimea annexation and have pressed the U.S. and other NATO allies to stand up in their defense. The cries prompted then-President Obama to order the largest U.S. troop deployment to Europe since World War II.
http://www.cbsnews.com/news/russia-blame...nia-putin/

Im Gegenzug werden seitens der Allianz diese Androhungen mit den russischen Militärbewegungen, u. a. der Verlegung von Iskander-Raketen, in Zusammenhang gebracht und Vorwürfe der versuchten Destabilisierung erhoben...
Zitat:U.S. Criticizes Russian Buildup In Baltics, May Temporarily Deploy Patriot Missiles

U.S. Defense Secretary Jim Mattis has criticized what he called a "destabilizing" Russian military buildup near the Baltic states, as officials said the United States was considering deploying Patriot missiles in the region for military drills later this year. [...] Last year, Russia moved Iskander missiles with the potential to carry nuclear warheads to Kaliningrad, its exclave on the Baltic Sea between NATO members Lithuania and Poland. Moscow said the deployment was part of routine drills, but Western military officials worry that it may become permanent.

Asked about the missile deployment, Mattis said: "Any buildup of Russian combat power in an area where they know, and we all know, they are not threatened by anything that we are doing in Lithuania or elsewhere in the democratic countries -- any kind of buildup like that is simply destabilizing." [...]

The officials, speaking on condition of anonymity, insisted that the missiles would likely be withdrawn when massive military exercises by Russia and Belarus kick off in September. The Zapad (West) exercises could reportedly involve up to 100,000 troops and see Russia showcase new hardware.
https://www.rferl.org/a/us-criticizes-ru...78345.html

Schneemann.
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Die Zuversicht, die in Moskau nach der Wahl Trumps vorherrschte bzw. auch propagiert wurde (bezüglich eines besseren Zusammenarbeitens), dürfte aktuell kaum mehr vorhanden sein - und meiner Meinung nach hat man sich hier im Kreml auch etwas verrechnet:
Zitat:US-Senat für schärfere Russland-Sanktionen - Kritik aus Europa

Washington (Reuters) - Der US-Senat hat trotz der Kritik aus Europa mit großer Mehrheit für eine Verschärfung der Sanktionen gegen Russland gestimmt.

Der entsprechende Gesetzentwurf, der auch Strafmaßnahmen gegen Nordkorea und den Iran vorsieht, wurde am Donnerstag mit 98 zu 2 Stimmen angenommen und muss noch von Präsident Donald Trump unterschrieben werden. Er könnte sein Veto einlegen, was allerdings durch eine Zwei-Drittel-Mehrheit beider Parlamentskammern ausgehebelt werden. Das Repräsentantenhaus hatte bereits mit 419 zu 3 Stimmen für den Entwurf gestimmt.

Hintergrund der Sanktionen gegen Russland ist die Einschätzung der Geheimdienste, wonach sich die Regierung in Moskau in die US-Präsidentenwahl im vergangenen Jahr einmischte. Russland hat diese Vorwürfe stets zurückgewiesen. Präsident Wladimir Putin drohte mit Vergeltung, falls die Strafmaßnahmen umgesetzt werden. [...]

Trumps neuer Kommunikationschef Anthony Scaramucci hatte vor der Abstimmung erklärt, der Republikaner könne sich mit einem Veto auch für weitgehendere Sanktionen einsetzen. Diese Äußerung kam überraschend, weil Trumps Mitarbeiter wochenlang für weniger scharfe Regeln geworben haben. Zudem könnte Trump jederzeit per Dekret die Sanktionen verschärfen.
https://de.reuters.com/article/usa-russl...EKBN1AD0I5

Die Reaktion:
Zitat:Sanktionen: USA sollen Diplomaten aus Russland abziehen

Die härteren US-Sanktionen gegen Russland sind noch nicht abgesegnet, doch Russland reagiert prompt: Es verlangt, dass Amerika sein Botschaftspersonal schnell reduziert. [...] Nach dem Beschluss neuer Sanktionen gegen Moskau durch den US-Kongress müssen die USA ihr diplomatisches Personal in Russland zum 1. September reduzieren.

Die Zahl der Mitarbeiter in der Botschaft und in den Konsulaten müsse auf 455 gesenkt werden, teilte das russische Außenministerium mit. Zudem dürfe die US-Botschaft ab dem 1. August ein Lagerhaus und einen Gebäudekomplex in Moskau nicht mehr nutzen.
http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-...-botschaft

Schneemann.
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Zum Plan der Aufkündigung des INF-Vertrages (Intermediate Range Nuclear Forces) durch die USA - Hintergrund soll vor allem die Verletzung dieses Vertrages durch Russland durch die (Weiter-)Entwicklung der sog. Iskander-Raketen (9K720) sein, deren Reichweite mit dem System 9M729 anscheinend auf irgendwo zwischen 500 und 2.500 Kilometer angehoben worden sein soll.
Zitat:USA informieren Alliierte über INF-Ausstiegsplan

Donald Trump will den Abrüstungsvertrag mit Russland aufkündigen. Jetzt haben die USA ihre Nato-Partner offiziell von dem Plan unterrichtet.

Brüssel - Die USA haben die Nato-Partner am Donnerstag offiziell über ihre Pläne zum Ausstieg aus dem INF-Abrüstungsvertrag mit Russland informiert. Über konkrete Inhalte der Unterrichtung in der Bündniszentrale in Brüssel wurde zunächst nichts bekannt. [...]

US-Präsident Donald Trump hatte am Wochenende überraschend angekündigt, den sogenannten INF-Vertrag einseitig aufkündigen zu wollen. Die Vereinbarung zwischen den Vereinigten Staaten und der damaligen Sowjetunion aus dem Jahr 1987 verbietet beiden Parteien den Bau und den Besitz landgestützter, atomar bewaffneter Marschflugkörper und Raketen mit einer Reichweite von 500 bis 5500 Kilometern. Die USA werfen Russland seit längerem vor, mit der Entwicklung eines Marschflugkörpers mit dem Namen 9M729 gegen den Vertrag zu verstoßen.
https://www.handelsblatt.com/politik/int...Cw7CsN-ap2

Schneemann.
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Die russische Luftwaffe ist derzeit relativ aktiv, so wurden mehrere Flugzeuge (Tu-160, Tanker sowie einige ältere Tu-95/Tu-142) über dem Nordatlantik in der GIUK-Lücke einerseits und vor Alaska andererseits abgefangen...
Zitat:Four RAF fighters intercept Russian aircraft

RAF fighter jets were scrambled to intercept Russian aircraft to the west of Shetland.

The two Russian Tu-142 Bears - used as strategic bombers and long-range maritime patrol planes - were shadowed on Wednesday. The air force scrambled two pairs of Typhoons from its Quick Reaction Alert programme at RAF Lossiemouth in Moray.

It was the second time RAF jets have been scrambled to monitor Russian aircraft in the last few days. Air Chief Marshal Mike Wigston, chief of the air staff, said: "These Russian bombers do not comply with international air traffic rules, are a hazard to airliners and are not welcome in our airspace."
https://www.bbc.com/news/uk-scotland-nor...d-51835335

Ferner:
Zitat:USAF, Canadian Fighters Intercept Russian Aircraft North of Alaska

U.S. Air Force F-22s and Canadian CF-18s intercepted two Russian Tu-142 maritime reconnaissance aircraft north of Alaska on March 9, North American Aerospace Defense Command announced.

The fighters, which were supported by an E-3 Sentry AWACS and a KC-135 Stratotanker, escorted the Russian aircraft for four hours as they flew in the Alaskan Air Defense Identification Zone.

Although the Tupolevs “came as close as 50 nautical miles to the Alaskan coast,” they remained in international airspace over the Beaufort Sea and did not enter U.S. or Canadian sovereign airspace, according to NORAD.
https://www.airforcemag.com/usaf-canadia...of-alaska/

Schneemann.
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Zitat:Open-Skies-Abkommen aufgekündigt

Nato-Partner verweigern USA Rückendeckung

Der Open-Skies-Vertrag sei ein "entscheidendes Element zur Vertrauensbildung", heißt es in einer gemeinsamen Erklärung von europäischen Nato-Partnern. Die Aufkündigung seitens der USA löst Irritation und Sorge aus. [...] Auch wenn man die Zweifel an der Einhaltung der Vertragsklauseln durch Russland teile, bedauere man die Ankündigung der USA, hieß es in einer gemeinsamen Mitteilung der Außenminister aus Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und weiteren EU-Länder. Der Vertrag sei ein "entscheidendes Element zur Vertrauensbildung" und trage viel zur Verbesserung der Transparenz und Sicherheit bei.

Kritisch äußerten sich auch russische Regierungsvertreter. Der Rückzug aus solch wichtigen Verträgen sei "eine weitere Etappe der Demontage der internationalen Sicherheit" durch Washington, sagte der stellvertretende Außenminister, Sergej Rjabkow. Russland fühle sich dem Vertrag aber dennoch verpflichtet. Demnach plant Moskau bis auf weiteres keinen Ausstieg, demnach könnte das Abkommen zumindest zwischen europäischen Nato-Ländern und Russland weiter Bestand haben. [...]

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg sagte, dass Russland "seit vielen Jahren" Flugbeschränkungen verhänge, die nicht vertraglich vereinbart seien. "Die USA haben jedoch erklärt, dass sie ihren Rückzug überdenken könnten, sollte Russland zu einer vollständigen Einhaltung zurückkehren." Die Nato-Verbündeten befänden sich in Gesprächen mit der russischen Regierung, um sie dazu zu bewegen, den Vertrag so schnell wie möglich wieder einzuhalten, sagte Stoltenberg. So soll die USA offenbar zu einem Wiedereintritt bewegt werden.
https://www.spiegel.de/politik/ausland/o...7ec90110a5

Schneemann.
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Zitat:Mit neuer Lenkwaffe

B-1B Lancer trainieren über dem Schwarzen Meer

Zwei B-1B Lancer der US Air Force begaben sich Ende Mai auf eine Langstrecken-Trainingsmission über dem Schwarzen Meer. Dabei übten sie mit neuen Waffen und trafen erstmals mit ukrainischen Su-27 und MiG-29 zusammen – unter dem wachsamen Blick russischer Abfangjäger. [...]

Ihre jüngste Langstreckenmission führte zwei B-1B am 29. Mai in die Schwarzmeerregion, und damit in ein heikles Terrain: grenzt das Übungsgebiet doch direkt an den russischen Luftraum. Russische Abfangjäger beobachteten die US-Bomber, die im Verband mit europäischen Verbündeten flogen, mit Argwohn. "Die Aktivitäten der US-Luftwaffe und der US-Marine sowie ihrer Verbündeten in der Nähe der Grenzen der Russischen Föderation haben stark zugenommen", hieß es am 1. Juni in einer Erklärung des russischen Verteidigungsministeriums. "Am 29. Mai tauchten die B-1B erstmals über der Ukraine auf." Die russische Luftabwehr habe die Überschallbomber rechtzeitig erkannt und kontinuierlich überwacht. Es seien insgesamt sieben Abfangjäger gestartet. "Flugabwehr-Raketensysteme waren sofort einsatzbereit", so das russische Verteidigungsministerium weiter.
https://www.flugrevue.de/militaer/mit-ne...rzen-meer/

Schneemann.
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Nach dem Regierungswechsel in Washington kommt in die Thematik Abrüstung nun doch wieder etwas Bewegung. Zumindest wird wieder konstruktiver miteinander geredet. INF ist zwar seit August 2019 immer noch außer Kraft, aber wenigstens bezüglich New Start (von 2010) hat man sich nun auf eine Verlängerung des Vetrages einigen können.
Zitat:Atomwaffenarsenale

Joe Biden will New-Start-Vertrag verlängern

Das Zittern um den letzten großen Abrüstungsvertrag könnte bald ein Ende haben. Kurz nach dem Machtwechsel in Washington steuern die USA und Russland eine Verlängerung des Vertrags um fünf Jahre an. [...] Das Pentagon teilte mit, Bidens Entscheidung, sich um eine Verlängerung zu bemühen, diene der Verteidigung des Landes. Die Amerikaner seien deutlich sicherer, wenn der Vertrag intakt sei und verlängert werde. Man könne es sich nicht leisten, die darin vorgesehenen Instrumente für Inspektionen und Meldepflichten zu verlieren. Eine Verlängerung bis 2026 gäbe beiden Seiten auch genug Zeit, neue Vereinbarungen zur Rüstungskontrolle zu sondieren, hieß es weiter aus dem US-Verteidigungsministerium.

Russland begrüßte die Ankündigung aus Washington. "Das ist ein ermutigender Schritt", erklärte der russische Diplomat Michail Uljanow. Die Verlängerung würde den Verhandlungspartnern erlauben, zusätzliche Maßnahmen zugunsten der globalen Sicherheit zu diskutieren, so der Ständige Vertreter Russlands bei den internationalen Organisationen in Wien.
https://www.dw.com/de/joe-biden-will-new...a-56307976

In Moskau kam die Initiative gut an...
Zitat:Atomare Abrüstung Putin verlängert New-Start-Vertrag mit den USA

Es ist das letzte atomare Abrüstungsabkommen zwischen den USA und Russland - in einer Woche wäre es ausgelaufen. Russland hat es nun verlängert. Auch die US-Regierung des neuen Präsidenten Biden will das Abkommen verlängern.

Der russische Präsident Wladimir Putin hat die Verlängerung des New-Start-Abkommens mit den USA unterzeichnet. Dies teilte der Kreml mit. Bei Nichtverlängerung würde der Vertrag regulär am 5. Februar auslaufen.
https://www.tagesschau.de/ausland/new-st...g-101.html

Schneemann.
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Eine sehr schöne Bilderstrecke gemeinsamer Manöver von britischen und estländischen Truppen im Baltikum:

https://news.err.ee/1608107272/gallery-e...ience#lg=1&slide=0

Estland ist schon ein erstaunlicher Verbündeter.
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Die Pipeline-Geschichte ist ja ein politisch und diplomatisch schwieriges Thema, gerade auch im deutsch-amerikanischen Verhältnis. Aber nicht nur in diesem, sondern es ist auch EU-weit ein Thema bzgl. des Verhältnisses zu Russland, deswegen poste ich es mal hier.

Und wenn sich viele osteuropäische Länder, namentlich v. a. die Ukraine und Polen, besorgt zeigen, so ist dies verständlich und teils auch begründet, zumal es durchaus auch einen gewissen deutschen Egoismus gibt (wobei - es waren und sind auch genügend andere europäische Länder mit ihren Konsortien beteiligt, diese haben nur wenig dazu gesagt und schweigend-abwartend dem Zoff zwischen v. a. Berlin und Washington zugeschaut) und die Neigung anzunehmen, dass "das mit den Russen ja nicht so schlimm sein wird."

Bevor nun aber deutscherseits nur Aufatmen, dass man mit dem Thema "durchgekommen" ist, sowie Freude über das US-Entgegenkommen dominieren, so sollte man sich darüber im Klaren sein, dass man selbst nun auch eine ziemliche Verantwortung innehat. Einerseits wird Washington das Thema bei Gelegenheit sicherlich wieder auf das Tapet bringen (gerade auch, wenn Deutschland in der NATO oder mit seinen Verteidigungsausgaben sich mehr engagieren soll), andererseits könnte es für Deutschland auch schwierig werden, das alles zu erklären, wenn in einigen Jahren die Pipeline seitens Moskau wirklich für Erpressungsmanöver (z. B. gegen die Ukraine) genutzt werden sollte.
Zitat:Biden zu Nord Stream 2

"Sanktionen wären kontraproduktiv gewesen"

US-Präsident Biden hat erklärt, warum seine Regierung von neuen Nord Stream 2-Sanktionen abgesehen hat. Diese seien angesichts des fortgeschrittenen Baustadiums "kontraproduktiv" gewesen.

Sanktionen zur Verhinderung der bereits fast fertiggestellten deutsch-russischen Pipeline Nord Stream 2 wären nach Ansicht von US-Präsident Joe Biden "kontraproduktiv" für das Verhältnis zu Europa gewesen. Er sei "von Anfang an" gegen das Projekt gewesen, aber nun sei die Pipeline fast fertig, sagte Biden im Garten des Weißen Hauses anwesenden Journalisten zufolge.

Die US-Verbündeten in Europa kennen seine Position in der Sache, wie Biden weiter erklärte. Die US-Regierung hatte vergangene Woche offiziell auf das Verhängen von Sanktionen gegen die Betreibergesellschaft der Pipeline verzichtet. [...]

In einem Bericht des Außenministeriums an den Kongress hieß es, der Verzicht auf Strafmaßnahmen gegen die Nord Stream 2 AG im schweizerischen Zug, deren deutschen Geschäftsführer Matthias Warnig sowie vier weitere Mitarbeiter sei im "nationalen Interesse".

In der Bundesregierung hatte der weitgehende Sanktionsverzicht der USA für Aufatmen gesorgt. In Berlin war man zunehmend genervt, dass der viel beschworene Neuanfang in den deutsch-amerikanischen Beziehungen nach der desaströsen Ära von US-Präsident Donald Trump durch den anhaltenden Streit um die Pipeline überschattet wurde.
https://www.tagesschau.de/ausland/biden-...n-101.html

Schneemann
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Zitat:Und wenn sich viele osteuropäische Länder, namentlich v. a. die Ukraine und Polen, besorgt zeigen, so ist dies verständlich und teils auch begründet, zumal es durchaus auch einen gewissen deutschen Egoismus gibt

Die "Besorgnis" dieser Länder resultiert ja keineswegs aus sinnvollen sicherheitspolitischen Überlegungen, sondern auch nur auf jeweiligem nationalen Egoismus, insbesondere bei der Ukraine.

Ein viel größeres Problem sehe ich in diesem Kontext in der rasant voran schreitenden Kooperation zwischen Russland und China. Es werden von Russland aus ja auch immense Transportkapazitäten in Richtung China errichtet, beispielsweise gerade aus Jakutien in Richtung Mandschurei. Die werden bereits jetzt so gebaut, dass sie im Endeffekt mehr leisten könnten als bis dato mit den Chinesen vereinbart. Dann wird es Erpressungen nicht nur in Richtung Ukraine geben!

Gerade weil wir beim Ausbau der erneuerbaren Energien durch unsere Inkompetenz in diesem Bereich die nächsten Dekaden zwingend noch sehr viel stärker vom Gas abhängig werden, gerade weil der Gasbedarf immens steigen wird, machen wir uns dadurch abhängiger von Russland. Was angesichts der grundsätzlichen Ausrichtung des Systems Putin meiner Meinung nach ein erhebliches Problem darstellt.

Und umgekehrt befördern und stabilisieren wir die weitere negative Entwicklung in Russland indem wir weiter diese Sonderprofite in dieses "Rentensystem" einspeisen welches das Fundament der russischen Aufrüstung ist.

Langfristig gesehen wird ganz Europa daher durch dieses Projekt einen erheblichen Schaden haben. Die einzige Alternative ist es, so schnell wie möglich in Sachen Energie-Autarkei voran zu kommen.
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Und weil es gerade so schön passt:

https://defence-blog.com/russian-army-ca...in-poland/

Zitat:Russian Army carries out mock nuclear attack on American troops in Poland

Russian Army reportedly conducted a mock nuclear attack against NATO troops in Poland during a large-scale ZAPAD-2021 (West 21) military exercise.

Russian source says that the main purpose of the Zapad 21 exercise is to simulate counter-attacks in case of large-scale war with the US and its Nato allies. During the military exercise, the Russian military conducted dummy bombing runs involving long-range precision live-fires.

As part of the exercise, a pair of Tu-22M3 bombers simulated an attack on the American military command structure in Poland and a nuclear-capable artillery unit conducted realistic live-fire exercises.

Russian Army conducted a live-fire training exercise with the improved variant of Soviet 203mm heavy artillery system, called the 2S7M Malka. The gun has a range of 47000 m, but this can be extended to 55,500 m by using Rocket Assisted Projectiles. Its primary mission is to fire nuclear artillery shells.

Eine recht eindeutige Geste. Noch schlimmer ist es, dass meiner Ansicht nach immer mehr Russen einen Krieg gegen "den Westen" für gewinnbar halten, weil ihnen ihre eigene Propaganda vorgaukelt, wir wären so schwach und degeneriert, dass wir nicht kämpfen würden. Die russische Führung benutzt seit Jahren eine Propaganda nach innen die den Russen irgendwann um die Ohren fliegen wird.
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