(Europa) Streitkräfte der Niederlande: Land- & Luftmacht
#31
Das 12. Infanteriebataillon „Regiment van Heutsz“ wird beginnend zum 1. Januar 2024 zum Rangerregiment umgebaut . Zusätzlich wird eine Rapid Reaction Company (RRC) in diesem Verband aufgestellt.
Das Ranger-Bataillon soll schnell einsetzbar sein für Evakuierungsoperationen von Zivilisten, schnelle Krisenreaktionseinsätze sowie Katastrophenhilfe. Weitere Aufträge sind die Unterstützung von Spezialoperationen sowie luftbewegliche Operationen. Zur Wahrnehmung dieser Funktion wird der Verband mit dem VECTOR ausgestattet. Der Verband war bisher Teil der 11. Luchtmobiele Brigade.
Dieser fehlt jetzt allerdings ein infanteriebtl.
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#32
Also ähnlich wie unsere geplante Umstellung bei der 1.LL mit der Ausgliederung des KrDispNatKV. Dann sind wir doch mal gespannt, wie eng abgestimmt das stattfinden wird.
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#33
Das Rangerbtl wird zur direkten Unterstützung der Spezialkräfte aufgestellt . Soll eher wie EGB werden.
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#34
(06.01.2024, 00:11)alphall31 schrieb: Das Ranger-Bataillon soll schnell einsetzbar sein für Evakuierungsoperationen von Zivilisten, schnelle Krisenreaktionseinsätze sowie Katastrophenhilfe. Weitere Aufträge sind die Unterstützung von Spezialoperationen sowie luftbewegliche Operationen.
In etwa so habe ich auch das KrDispNatKV (Nationale Krisenvorsorge) verstanden. Oder hast du da aufgrund deiner namentlich erkennbaren Verbindung nach Seedorf inzwischen genauere Informationen, was die BW sich unter dem Begriff so vorstellt?
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#35
Bei der DSK ist man immer noch dabei einen Teil der neu hinzugekommenen 6 Btl an die Stellen zu verteilen wo sie hingehören sollen . Für LL teile liegt der Fokus auf ARF(L) für die man einen luftbeweglichen infanteriegefechtsverband dauerhaft stellen muss ab nächstes Jahr. Da erprobt man noch Gliederung , Logistik , Führungsfähigkeit und Verlegung. Seedorf ist alles unverändert und evakops macht ja komischerweise 26
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#36
Hartpunkt.de:
Niederlande – künftige Regierung soll über Aufstellung eines deutsch-niederländischen Panzerbataillons entscheiden
Zitat:Wie aus einer Antwort des niederländischen Verteidigungsministeriums (Defensie) auf eine Anfrage der Abgeordneten Boswijk (CDA), Tuinman (BBB) und Diederik van Dijk (SGP) vom 5. Februar 2024 hervorgeht, soll ein späteres Kabinett über die Aufstellung eines Panzerbataillons entscheiden. ... Den Angaben von Defensie zufolge kostet ein Panzerbataillon „jährlich zwischen 260 und 315 Millionen Euro. Darin enthalten sind über einen Planungszeitraum von 15 Jahren die Investitionskosten, die materiellen und personellen Betriebskosten sowie die damit verbundenen Kosten für die sogenannten Effekte zweiter und dritter Ordnung.“

Zudem wird darauf verwiesen, dass ein mögliches neues Panzerbataillon nach dem Vorbild des derzeitigen deutsch-niederländischen Panzerbataillons 414 aufgestellt werden könnte. „Die Panzer wären dann vollständig in niederländischem Besitz und zu 20 Prozent mit deutscher Besatzung“, so Defensie. ...
Aus den Antworten des niederländischen Verteidigungsministeriums ist zudem herauszulesen, dass der neue Verband vermutlich in Bergen-Hohne (Deutschland) stationiert werden könnte. Gründe, die dafür sprechen, sind die räumliche Nähe zum deutschen Panzerausbildungszentrum in Munster und die Verfügbarkeit eines Trainingsgeländes für Kampfpanzer auf dem Truppenübungsplatz Bergen, welche es für eine „realistische Ausbildung“ in den Niederlanden so nicht gebe.
Das ist ein interessanter Ansatz, von dem ich bisher noch gehört hatte. Man kehrt das Prinzip des PzBtl 414 um und stellt den Großteil des Btl selbst, behält aber die Bataillons-interne Zusammenarbeit und die Stationierung in Bergen bei.
Allerdings würde ich dann vorschlagen, dass sie dieses Bataillon stattdessen direkt in Litauen als Teil der 42.PzBg aufstellen. Cool
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