News aus der Rüstungsindustrie
Zitat:Und ob es bis 2022 hinhaut, den ersten Nachfolger ausziliwdern ist auch fraglich. Bis Vertrag und (Lizenz-)Produktion inklusive Produktanpassung soweit sind dürften ohnehin Jahre ins Land gehen

Eine Lizenzproduktion und großartige Produktanpassung wird es nicht geben. Man willl entweder den CH-53K oder CH-47F von der Stange kaufen. Von daher sehe ich hier ein geringes Verspätungsrisiko.
Zitieren
Also ich halte es für nicht so abwegig, dass die Helicopter, vor Allem wenn es mehr als 53 werden sollten, in Europa hergestellt werden. 1. geht es hier um viele Arbeitsplätze, die man nach dem Ende der NH90 Produktion erhalten möchte und 2. darf man auch die Kosten für die sukzessive Überführungen der Helicopter über den Atlantik nicht vergessen. Und natürlich werden die Anpassungen nicht dermaßen umfangreich sein, aber dennoch denke ich, dass man z.B. das Cockpit auf Deutsche Standarts anpassen wird und ansonsten auch in Deutschland übliche System statt der US-Produkte einbauen wird.
Zitieren
Zwei aktuelle Merkposten:

Das ISIS-Aufklärungssystem soll in die MQ-4 Triton integriert werden. Drei Drohnen will die Bundeswehr bis 2025 beschaffen.

süddeutsche zeitung

Über MEADS wird nicht mehr vor der Bundestagswahl entschieden.

augen geradeaus
Zitieren
Sind drei Maschinen nicht etwas wenig? Damit kann man doch höchstens ein Einsatzgebit abdecken und wenn man ein Luftfahrzeug verlieren sollte sieht es schlecht aus.
Es war ja auch mal davon die Rede, dass die Bundeswehr 4 Trition-Drohnen für ein gemeinsames Nato-Geschwader stellt, weiß jemand, wie es darum bestellt ist?
Grazie
Zitieren
Mir kommt die Zahl der Maschinen auch etwas schwach vor, auch wenn sie einen größeren Raum überwachen können, als die alten Atlantics. Es waren vom Eurohawk ursprünglich fünf Stück geplant.

Das NATO AGS soll fünf Drohnen RQ-4B Block 40 umfassen. Da 15 Nationen die finanziellen Lastn tragen, dürfte es eher unwahrscheinlich sein, dass Deutschland ganze vier davon bezahlt. Die erste Drohne ist im Juni 2015 aus der Endmontage gekommen. Die Drohnen sollen beginnend in diesem Jahr in Sigonella auf Sizilien stationiert werden und der Verband im nächsten Jahr voll einsatzbereit sein.
Zitieren
Danke für die Ausführung.
In der Tabelle zur materiellen Ausstattung der Bundeswehr sind für Deutschlande 5 SLWÜA (Hale-> Trition) aufgeführt und 4 Global Hawk für die Nato (Trition):
https://www.bmvg.de/resource/resource/Ul...tungBw.pdf
Zitieren
Ärger für die Verteidigungsministerin bezüglich der Anschaffung von neuen, zusätzlichen Leopard für das Heer; nicht, dass ich den Schritt nicht für richtig halten würde, es sind wohl allerdings die Zugeständnisse an die Rüstungsindustrie nicht gerade steuerzahlerfreundlich ausgehandelt worden...
Zitat:Rüstungsindustrie

Rechnungsprüfer kritisieren von der Leyens Panzerdeal [...]

Es war die erste große Beschaffungsentscheidung, die Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen im Frühsommer 2015 persönlich traf: Statt nur noch 225 Panzern vom Typ "Leopard 2A7V" sollte die Bundeswehr künftig immerhin 328 Exemplare in ihren Beständen haben. [...]

Doch der Vertrag über die Modernisierung wurde kein Glanzstück. Im Gegenteil: Der Bundesrechnungshof bemängelt nach einer ausführlichen Analyse, die dem SPIEGEL vorliegt, den 760-Millionen-Euro-Deal. Die Prüfer werfen von der Leyen vor, ihr Haus habe für die Nachrüstung der über 100 "Leopard"-Panzer einen schlechten Vertrag ausgehandelt und erhebliche Risiken für den Steuerzahler akzeptiert.

In einem vertraulichen Bericht bemängeln die Kontrolleure, dass nur für die ersten drei Exemplare Vertragsstrafen fällig würden, sollten sie verspätet ausgeliefert werden. Bei den übrigen Panzern vom Typ "Leopard 2A7V" würde der Staat "entgegen dem ursprünglichen Vertragsentwurf" leer ausgehen, falls das Unternehmen Krauss-Maffei Wegmann die modernisierten Fahrzeuge nicht fristgerecht liefert. Bei einer Vertragssumme von mehr als 700 Millionen Euro betrage die Strafandrohung demnach lediglich 700.000 Euro, moniert der Rechnungshof. [...]

Laut dem Modernisierungsdeal sollen die erneuerten "Leopard"-Panzer von Ende 2018 bis 2021 bei der Bundeswehr in Dienst genommen werden.
http://www.spiegel.de/politik/deutschlan...45312.html

Schneemann.
Zitieren


Gehe zu: