News aus der Rüstungsindustrie
#31
http://www.wiwo.de/unternehmer-maerkte/ ... rn-304773/
Zitat: Rüstung Deutsche Waffenhersteller profitieren von Schlupflöchern
Rüdiger Kiani-Kress, Christian Schaudwet (Prag) 28.08.2008

Die Bilder von georgischen Soldaten mit deutschen Gewehren rufen es uns ins Bewusstsein: Deutsche Unternehmen der Rüstungsindustrie gehören zu den größten Waffenexporteuren. Sie profitieren vom Boom der Rüstungsbranche: Denn die strengen Ausfuhrregeln können sie leicht umgehen.
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#32
Zitat:Rheinmetall prüft Bündnis mit MAN
Zwischen dem Rüstungskonzern Rheinmetall und dem Lkw-Hersteller MAN zeichnet sich ein weitreichendes Bündnis im Militärgeschäft ab.


Quelle: http://www.ftd.de/unternehmen/industrie ... 86718.html
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#33
http://www.kn-online.de/schleswig_holst ... eigen.html

Zitat:Abu Dhabi Mar soll in den U-Boot-Bau einsteigen
Kiel - Der Teilverkauf der Kieler Werft HDW verzögert sich erneut. Doch bis Ende September soll der zivile Schiffbaubereich endgültig von Abu Dhabi MarGruppe (ADM) übernommen werden. Und anschließend wird der Einstieg der arabischen Gruppe in den U-Boot-Bau vorbereitet.
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#34
http://www.wiwo.de/unternehmen-maerkte/ ... stung.html
Zitat:Die wichtigsten Rüstungsunternehmen Deutschlands
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#35
Serienstart bei Rheinmetall und KMW begonnen.Die ersten beiden SPz Puma wurden in Kassel demBWB übergeben.

http://www.rheinmetall-defence.com/inde ... 3&fid=5484
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#36
http://www.ftd.de/unternehmen/industrie ... 06648.html
Zitat:17.12.2010, 14:53
Fokus auf Kerngeschäft
Siemens trennt sich von Panzerbauer Krauss-Maffei

Der deutsche Technologiekonzern räumt sein Portfolio kräftig auf. Nach dem Verkauf der IT-Problemtochter SIS trennt sich Siemens nun auch vom Rüstungskonzern - und gibt seine Beteiligung an die Eigentümerfamilie ab.
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#37
http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 24,00.html

Zitat:Die Bundesregierung will das Projekt eines deutsch-amerikanischen Spionage-Satelliten nun doch nicht unterstützen. Nach SPIEGEL-Informationen soll die notwendige dreistellige Millionensumme für das Projekt namens "Hiros" nicht fließen. Das erspart Ärger mit Frankreich.

Schon bedauerlich. Mal wieder kuschen wir vor den Franzosen. Die buttern staatlich (illegal) unterstützt Milliarden in ihre Rüstungsindustrie und verhindern Wettbewerb, wir machen nichts.
Jetzt sind die Franzosen wieder beleidigt, und wir streichen die Segel. Vollkommen lächerlich. Vielleicht sollte man als stärkste Wirtschaftsmacht Europas mal ein kleines bischen selbstbewusster auftreten.
Ist ja nicht so, dass diese Satelliten eine reine Angriffswaffe darstellen.

Hier noch der Artikel vom 03.01.11 aus dem Spiegel:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/tech ... 53,00.html

Zitat:Die USA und Deutschland denken gemeinsam über die Entwicklung von neuen Satelliten nach, die auch für Spionage genutzt werden könnten. Das geht aus Depeschen der US-Botschaft in Berlin hervor. Laut den WikiLeaks-Dokumenten gibt es dabei Widerstand aus Frankreich.
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#38
Dann kann man mein Hiros Thema ja dicht machen ^^.

Mal wieder diese Franzosen..^^
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#39
Ja, ja diese unschuldigen Franzosen !? Langsam zeigen sie ihr wahres Gesicht................

Enthüllungen der Internetplattform Wikileaks zufolge richtet die französische Industriespionage weit mehr Schaden in Deutschland an als zum Beispiel die chinesische oder russische. Die auf Enthüllungen spezialisierte Internetplattform Wikileaks hatte im November damit begonnen, mehr als 250 000 US-Diplomatendepeschen zu veröffentlichen.
Frankreich ist nach neuen Enthüllungen der Internetplattform Wikileaks das Land, das die Industriebetriebe seiner europäischen Partner am stärksten ausspioniert. In Deutschland richte die französische Industriespionage sogar noch mehr Schaden an als die chinesische oder die russische, schrieb die norwegische Zeitung „Aftenposten“ am Dienstag unter Berufung auf eine diplomatische Depesche der US-Botschaft in Berlin.

„Frankreich ist das Reich des Bösen, was den Technologie-Diebstahl angeht, und Deutschland weiß das“, zitierte die Zeitung den Chef des Bremer Satellitenherstellers OHB Technology, Berry Smutny, aus den Depeschen. Sein Unternehmen hatte sich vor einem Jahr gegen französische Konkurrenz den Auftrag für den ersten Satelliten des europäischen Navigationssystems Galileo gesichert.
Die auf Enthüllungen spezialisierte Internetplattform Wikileaks hatte im November damit begonnen, mehr als 250.000 US-Diplomatendepeschen zu veröffentlichen. „Aftenposten“ hat laut eigener Darstellung Zugriff auf alle Dokumente. Sie gehörte allerdings nicht zum Kreis der fünf großen Publikationen, die mit Wikileaks die Veröffentlichung vereinbart hatten. Am Montag hatte die Zeitung Wikileaks-Enthüllungen veröffentlicht, laut denen die USA und Deutschland gemeinsam und geheim einen Spionagesatelliten entwickeln – ungeachtet heftiger Widerstände insbesondere aus Frankreich.
Suchen auf FOCUS Online

http://www.focus.de/politik/weitere-mel ... 86916.html
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#40
http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C ... ntent.html
Zitat:Daimler-Anteile
EADS stellt Bundesregierung vor Dilemma
In der Gerüchteküche heißt es, Daimler wolle seine EADS-Anteile möglichst bald verkaufen. Doch das bringt die Bundesregierung in die Zwickmühle. Was soll damit passieren? Steigt Deutschland ein oder überlässt man die Anteile den Franzosen?

11. Februar 2011 Die Debatte über die künftige Aktionärsstruktur des europäischen Luftfahrtkonzerns EADS stellt die Bundesregierung vor ein Dilemma. Entweder gibt Deutschland in dem Konzern Einfluss ab, so dass sich die Machtbalance zu Gunsten Frankreichs verschiebt. Oder der deutsche Staat steigt selbst als Aktionär bei EADS ein – was wiederum zu einem Konflikt mit dem Koalitionspartner FDP führen könnte.
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#41
http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C ... ntent.html
Zitat:Rüstungs- und Flugzeughersteller
Daimler hofft bei EADS auf Staatseinstieg
Der Autokonzern hofft bei seinem angestrebten Teilrückzug aus dem europäischen Rüstungs- und Flugzeughersteller auf die Hilfe der Bundesregierung. Daimler strebt offenbar an, dass der Bund oder die Bundesländer mit EADS-Standorten einen Teil der EADS-Kapitalanteile von Daimler übernehmen

16. Februar 2011 ...
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#42
Zitat:Daimler strebt offenbar an, dass der Bund oder die Bundesländer mit EADS-Standorten einen Teil der EADS-Kapitalanteile von Daimler übernehmen, die Stimmrechte jedoch bei dem Autokonzern belassen.

:lol:

Ansonsten gehen wieviele Arbeitsplätze flöten? Wenn man sich immerhin nur auf Auto/Lkw konzentriern will fällt sicher auch das eine oder andere an Personal weg.
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#43
Was man aus dem Umfeld der EADS hört, pfeifft der Laden schon länger aus dem letzten Loch. Finanziell und organisatorisch.
Die Existenz der EADS sowie vor allem einer Reihe weiterer branchenverwandter Unternehmen wird schon länger durch sinnbefreite Aufträge des Bundes künstlich gesichert. Diese überleben überhaupt nur, weil der Bund aus versch. Töpfen Gelder zu verteilen hat und die entsprechenden Stellen dieses auch verpulvern wollen und sollen. Das ist soweit in Ordnung, sofern es sich bei den Gesellschaftern um Deutsche handelt. Bei Aktiengesellschaften ist das nicht unbedingt der Fall. Die Forderung von Daimler erscheint und ist daher zwar besonders dreist, aber für den Bund ein Lösung die tendenziell in die richtige Richtung geht, nur für meine Begriffe noch nicht konsequent genug ist.
Statt diese ungesunden aber so wichtigen Unternehmen nur zu subventionieren oder Anteile zu marktunüblichen Konditionen zu kaufen sollte man diese direkt verstaatlichen. Bei Opel war ich der selben Meinung, denn dann wandert das Geld der Steuerzahler wenigstens von der linken in die rechte Hosentasche und nicht zu privaten Investoren ins Ausland.
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#44
Airbus und Eurocopter gehören meines Wissens nach auch zu EADS und deren Hauptbetätigungsfeld ist die Zivile Luftfahrt. Das Militär ist nur ein kleiner Nebenverdienst.
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#45
Eurocopter, Astrium, MBDA, usw..sind sehr gute Beispiele für die massive staatliche Abhängigkeit dieses Konzerns. Eurocopter hat massiven Anteil staatlicher Aufträge, Astrium hat direkt/indirekt ebenfalls überwiegend staatliche Kunden, MBDA ausschließlich. Auch auf die Abwicklung der zivilen Airbus Geschäfte nimmt der Staat Einfluss, angefangen von massiv subventionierten Standorten bis hin zu staatlich vermittelten Aufträgen. An all diesen Konzernteilen hängt nochmal ein ganzer Rattenschwanz von Zulieferern und Subunternehmern. Frankreich und Spanien sind da eindeutig konsequenter und halten Anteile von EADS, profitieren damit von den Gewinnen, die sie selber bereiten. Die Deutschen verstecken ihre Interessen hinter Daimler. Die diskutierte Lösung einer "Goldenen Aktie" für ein staatliches Vetorecht im EADS Konzern ist ja ganz nett. Aber geht trotzdem nicht in die richtige Richtung. Es sind die Staaten die auch finanziell von den Geschäften profitieren sollten. Frankreich tut das. Warum nicht auch Deutschland?
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