Waffensysteme für den TIGER
#1
Zitat:Hochmoderner Flugkörper für TIGER

Unterschleißheim/Überlingen. In Koblenz wurde der Vertrag zur Beschaffung der Lenkflugkörper PARS 3 LR zwischen dem Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung (BWB), der deutschen MBDA­Tochter LFK-Lenkflugkörpersysteme GmbH und Diehl BGT Defence unterzeichnet. PARS 3 LR ist die Hauptbewaffnung des Hubschraubers TIGER. Für Serienvorbereitung und Serienfertigung der PARS 3 LR Flugkörper wird auf Industrieseite in Zukunft die Firma PARSYS als Vertragshalter fungieren, ein Joint Venture zwischen der LFK – Lenkflugkörpersysteme GmbH (50% Anteile) und Diehl BGT Defence (50% Anteile).
PARS 3 LR (Flugkörper der 3. Generation/Lange Reichweite) wurde für den Unterstützungshubschrauber TIGER zur präzisen Bekämpfung von gehärteten Hochwertzielen auf eine Entfernung von bis zu 6.000 m entwickelt. Die Bewaffnung mit dem Fire-and-Forget-Lenkflugkörper mit passivem Infrarot-Zielsuchkopf verleiht dem Hubschrauber die geforderte volle Einsatzfähigkeit. Sie ist gekennzeichnet durch eine hohe operationelle Flexibilität bei maximalem Eigenschutz für Fluggerät und Besatzung. Der leistungsstarke moderne Gefechtskopf bietet eine überlegene Wirkung im Einsatz und verfügt über ein hohes Wachstumspotenzial zur Erfüllung zukünftiger Anforderungen.
Der Vertrag über die Serienvorbereitung und Lieferung von 680 Flugkörpern für das Deutsche Heer bis zum Jahr 2014 hat ein Auftragsvolumen von ca. 380 Mio. Euro. Er ist ein wichtiger Beitrag zum Erhalt von Kernkompetenzen und Fertigungskapazitäten in Deutschland und sichert hoch qualifizierte Arbeitsplätze.
Die Entwicklung des Gesamtsystems PARS 3 LR wurde Mitte 2004 formal abgeschlossen. Allerdings werden bereits seit der Unterzeichung des Serienvertrags für den TIGER im Jahre 1998 – die Bundeswehr beschafft 80 Stück – die Anteile des Systems PARS 3 LR wie Launcher, Elektroniken usw., die sich im oder am Hubschrauber befinden, von der LFK GmbH in Serie gefertigt und von Eurocopter in die Plattformen integriert.
Quelle: Europäische Sicherheit; Heft 08/2006

PS: Hier kompletter Text, da Link zum Aufsatz nur temporär aktiv.

Quelle: http://www.diehl-bgt-defence.de/index.php?id=563
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#2
wo bleiben die tiger überhaupt? wieviele sind schon da? man hört gar nix - ist das normal?
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#3
Also bei Wikipedia schreiben sie,dass der Tiger ab 2007 an die Hubschrauberregimenter in Fritzlar un Roth übergeben werden soll.Die Serienproduktion soll 2002 angefangen haben,aber bisher habe ich auch noch nicht gehört das der Tiger(außer ans Bundesamt für Wehrtechnik und beschaffung und an die franzosen) in die Einheiten gekommen ist.
die ersten Tiger ARH wurden schon 2004 an Australien geliefert.
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Eurocopter_Tiger

FRage:Warum bekommen die Australier den Tiger vor den Franzosen und Deutschen? Hat man Angst die Australier könnte sich für einen anderen Hubschrauber entscheiden?
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#4
Zitat:FRage:Warum bekommen die Australier den Tiger vor den Franzosen und Deutschen? Hat man Angst die Australier könnte sich für einen anderen Hubschrauber entscheiden?

Die ersten Maschinen sind an Deutschland und Frankreich gegangen. Der erste deutsche Serien-Tiger (also non-BWB-Modell) wurde April 2005 an die Heeresflieger abgeliefert und ging nach Le Luc zur Schulung. Letzter Stand (Mai 2006) war, dass dort vier deutsche Tiger waren. Die Australier haben zwischen 2004 und 2006 nur zwei Maschinen erhalten, die zur Integration der Waffensysteme und zur Schulung verwendet worden sind.Die australischen Helikopter werden überdies in einer australischen Fabrik endmontiert, das ist nicht eine einzelne Fertigungsstraße, von der die Maschinen für alle Nutzer abgehen. Das nur zur Relativierung der Ablieferungszeiten.
Und sicher wird eine schnellstmögliche Lieferung eine Rolle bei Vertragsabschluss gespielt haben, das ist bei grundsätzlich eher langfristigen Unterfangen wie militärischem Fluggerät stets ein Punkt. Siehe auch die Regelungen bzgl. saudischer EF, den Entscheidungsgründen bei der Vergabe der Singapur-Ausschreibung an die F-15 oder dem Kopfzerbrechen, das der JSF konstant bereitet.
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#5
Berlin-Tempelhof

http://img233.imageshack.us/img233/9586 ... hofqk7.jpg
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#6
@wodan

sollen das tiger und ch-53 sein ?
da gibt es ja nichtmal ein datum der aufnahme.
könnte es nicht auch computeranimiert sein .....oder hast du das bild selbst geschossen :wink:
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#7
Das Thema hatten wir hier im Forum schon mal. Die Aufnahme entstand anlässlich der ILA letztes Jahr, wo mehrere Tiger Deutschlands und Frankreichs zugegen waren.

Und die Aufnahme entstammt Google Earth, siehe das OS-Menü oben im Bild.

Siehe Thread:
viewtopic.php?t=4109
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#8
Gibt es eigentlich Informationen über die Munitionskapazitäten des deutschen Geschützbehälters 12.7mm oder des französischen 20mm Behälters? Ich bin seit längerem auf der Suche nach diesen Angaben war jedoch bisher erfolglos. Danke schon im voraus für Antworten.
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#9
Ich schließe mich mit Fragen an. Wird die Bewaffnung für die deutschen Tiger nicht vielleicht doch nochmal überdacht mit Blick auf die Erfahrungen in Afghanistan? z.B. 20 mm?
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#10
Das sollte man eigentlich im Rahmen der einsatzbedingten Sofortbeschaffung regeln können, falls nötig. Ob man jetzt 12,7mm-Pods dranhängt oder schnell einige 20mm-Pods einkauft, sollte relativ egal sein. Ich nehme nicht an, dass das größere Installationsprobleme bereitet, da die Franzosen die Pods auch benutzen und keine Umbauarbeiten (wie bei einem Kinnturm) oder Softwareänderungen (für was auch) anfallen.
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#11
Wäre es nicht besser auf das französische Tiger-Version HAP zu wechseln? Dieser Hubschrauber scheint doch für viele Aufgaben besser geeignet.

Zitat:Gibt es eigentlich Informationen über die Munitionskapazitäten des deutschen Geschützbehälters 12.7mm oder des französischen 20mm Behälters? Ich bin seit längerem auf der Suche nach diesen Angaben war jedoch bisher erfolglos. Danke schon im voraus für Antworten.

Ich glaube das ist der 12,7 mm Herstal-Pod für 250 Schuss.
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#12
Wenn, dann eher HAD. Da aber schon mit der Auslieferung begonnen würde, könnte man wohl höchstens eine Teillieferung zum HAD oder Ähnlichem ändern.
Der Tiger UHU hat dafür aber ein Mastvisier und ist damit wohl besser zur Panzerabwehr, für die er ja auch gedacht war, geeignet.
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#13
wie würde für euch die optimale Bewaffnung des UHT Tigers der Bundeswehr für einen möglichen Afghanistan Einsatz aussehen?

ich würde an den Außenstationen jeweils ein 12,7mm MG vorschlagen...
wie auf nachfolgendem Bild zu sehen ist:
[Bild: http://www.military.cz/international/air...t_infl.jpg]
des weiteren an einer inneren Station einen Zusatztank für eine gesteigerte Reichweite/Ausdauer und an der anderen inneren Station, ein Behälter mit 19x 70mm gelenkten APKWS/SNEB Raketen...

hätte dann meiner Meinung nach ausreichend Feuerkraft für CAS (und das auch noch günstig)
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#14
bin zwar kein hubschraubertechniker, aber Motor und Sandfilter hätten bei der dünnen heißen Luft erstmal Priorität, Gewicht sparen s. Sensoren aufm Hauptrotor, keine PAR, eine gute MK oder 2 SMG 12,7 mm und reichlich Munition reichen eigentlich
...äh achso eigentlich ist der Tiger besser Hit and Run-einsätze gegen gepanzerte Verbände und Führungsstellen konzipiert, gegen Aufständische eher etwas überdimensioniert, bei den Kosten und Verschleiß in Afghanistan würde ich mir den Einsatz 2mal überlegen
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#15
Was wäre denn die Alternative? Der PAH 1 ist ja jetzt mit seinen Panzerabwehrraketen nicht gerade der Natural Born Taliban-Jäger.
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