Südamerikas Marinen heute und in der Zukunft
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Zitat:...
23 June

PERU
Submarine ANTOFAGASTA (TYPE 209/1200) sails for the US Atlantic coast ... within the framework of the Diesel-Electric Submarine Initiative (DESI), from 15 Jul through 13 Oct, conduct training with the US Navy.
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http://www.marineforum.info/Wochenschau ... schau.html
Zitat: Am 6. Juli hat das Docklandungsschiff SIROCO seine letzte Seefahrt absolviert.

Fast alle ehemaligen Kommandanten waren mit an Bord, als das Schiff 17 Jahre nach seiner Indienststellung zum letzten Mal in Toulon einlief. Hier warten nun die formelle Ausmusterung und danach dann die Vorbereitung zur weiteren Verwendung bei einer anderen Marine auf die SIROCO. Für Schwesterschiff FOUDRE war das Dienstzeitende bei der französischen Marine schon vor vier Jahren gekommen; Ende 2011 wurde es an die chilenische Marine verkauft.

In den 1980-er Jahren hatte die französische Marine die fast 12.000 ts großen Docklandungsschiffe der FOUDRE-Klasse speziell für den Transport schneller Eingreiftruppen in Krisenregionen und als logistische Unterstützungsschiffe konzipiert. Sie können bis zu 700 Soldaten mit Ausrüstung und Fahrzeugen für 30 Tage an Bord nehmen, über kürzere Distanzen notfalls auch 1.600 Mann transportieren. Auch ein Einsatz als Führungsschiff (leistungsfähige Fernmeldeeinrichtungen) und Hospitalschiff (zwei Operationsräume und 50-Betten-Station) ist möglich. Im Dockteil finden zehn kleinere Landungsfahrzeuge (LCM) Platz. Sieben Hubschrauber Super Puma können vom Flugdeck operieren; weitere im bordeigenen Hangar mitgeführt werden.
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Wie die FOUDRE soll auch die SIROCO verkauft werden. Wohin genau, ist noch offen. Als mögliche Käufer gelten erneut Chile, daneben aber auch Brasilien und Portugal. Eine Entscheidung dürfte relativ schnell fallen. Wie schon bei der FOUDRE, dürfte der spätere Abnehmer an einem Transfer in „möglichst warmem“ Zustand interessiert sein.
Portugal möchte ich wegen der Finanzkrise ausschließen - bleiben also Chile und Brasilien, daher die Meldung hier
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23 July

BRAZIL
During a ceremony in Rio de Janeiro the Brazilian Navy commissions hydrographic multipurpose research vessel VITAL DE OLIVEIRA (H39) into service ...Chinese-built 3,500 ts (78m) vessel, handed over in March this year in Singapore.
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Es kommt langsam Bewegung in das Bauprogramm für die mexikanische Marine:
http://www.janes.com/article/53301/mexi ... -programme
Zitat:Mexican Navy launches frigate construction programme

The Mexican Ministry of the Navy (SEMAR) has requested MXN5.7 billion (USD350 million) to fund local construction of a new frigate-class ship from 2016, according to SEMAR documents published in mid-July by the Ministry of Treasury and Finance (Secretaría de Hacienda y Crédito Público: SHCP).

Ich vermute, das es sich bei dem neuen Schiff um ein Küstenwachschiff der Oaxaca-Klasse oder eine Weiterentwicklung aus dieser handeln dürfte.
Insgesamt soll die Beschaffung von acht Schiffen der Oaxaca-Klasse geplant sein.

Infos Oaxaca-Klasse inklusive Foto:
https://en.wikipedia.org/wiki/Oaxaca-cl ... rol_vessel

Irgendwie mag ich die mexikanische Marine... 8)
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Zitat:...
Nach Abschluss von Übungen mit der spanischen Marine zur Einsatzvorbereitung hat sich das kolumbianische Offshore Patrol Vessel 7 DE AGOSTO nun auf den Weg durch das Mittelmeer in Richtung Horn von Afrika gemacht.
In einer insgesamt fünfmonatigen Verlegung soll sich das Schiff am 9. August in Dschibuti der EU NavFor in Operation „Atalanta“ anschließen. Die 7 DE AGOSTO wird dann das erste Kriegsschiff einer südamerikanischen Marine, das sich an den internationalen Anti-Piraterie-Operationen im Golf von Aden / Indik beteiligt.
(dass sich Brasilien vor der Westküste Afrikas betätigt, ist ja schon fast Routine - der Schritt vor Somalia ist weitergehend, nicht nur geographisch und von der Dauer her)
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31 July

FRANCE - BRAZIL
French authorities reportedly informed the Brazilian MoD that France has agreed to sell Brazil the French Navy's decommissioned FOUDRE class dock landing ship SIROCO.
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Zitat:...
07 August

VENEZUELA
The Venezuelan Coast Guard commissions new patrol vessel PG-52 CARICARE ... built in Venezuela with Cuban assistance as part of a joint project agreed in 2012.

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10 August

ARGENTINA
Engineering work to repair and modernize fire-damaged (back in 2007) naval icebreaker ALMIRANTE IRIZAR has been completed ... could re-enter service by December 2016.

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05 August

BRAZIL
Corvette IMPERIAL MARINEIRO (V15) decommissioned ... will become museum ship.
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die beste Zukunft für ältere Schiffe
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Zitat:...
Die argentinische Marine ist zuversichtlich, dass ihr Eisbrecher ALMIRANTE IRIZAR nach acht Jahren Werftliegezeit nun bald wieder in den aktiven Dienst zurückkehren wird.

Im April 2007 waren bei einem im Generatorraum ausgebrochenen Feuer große Teile des Schiffsinneren der ALMIRANTE IRIZAR zerstört worden. Der 1977/78 bei Wärtsilä in Finnland gebaute, 15.000 ts große Eisbrecher wurde vor allem dazu benötigt, argentinische militärische und zivile Stationen in der Antarktis zu versorgen. Daneben nahm er in den Operationsgebieten des südlichen Südatlantik und der Antarktis praktisch aber auch die Funktion eines Flaggschiffes wahr.

Kein anderes Schiff der argentinischen Marine konnte die ALMIRANTE IRIZAR bei ihren Einsätzen im Südpolarmeer ersetzen, und man war auch zuversichtlich, das Schiff relativ zügig wieder instand setzen zu können. So wurde die durchaus überlegte Option einer Ausmusterung und Ersatz durch ein anderes Schiff verworfen und beschlossen, den Eisbrecher zu reparieren, dabei aber – nach mehr als 30 Dienstjahren – zugleich auch umfassend zu modernisieren.

Zwei Jahre nach der Havarie wurde 2009 die spanische Sener als Hauptauftragnehmer benannt; unter ihrer Federführung sollte die argentinische Tandanor-Werft in Buenos Aires die Arbeiten durchführen. „Spätestens zur Antarktissaison 2011/12“ wollte man die ALMIRANTE IRIZAR wieder einsetzen, aber die Arbeiten kamen kaum voran. Offiziell wurden keine Gründe für die Verzögerung genannt, aber Medien spekulierten angesichts chronischer Unterfinanzierung der Marine vor allem über zu spärlich fließende Gelder. Nach sechs Jahren sind die Hauptarbeiten nun allerdings abgeschlossen, und die argentinische Marine ist optimistisch, ihren Eisbrecher „wahrscheinlich im Dezember 2016“ wieder in die südliche Polarregion schicken zu können.

In den letzten acht Jahren musste Argentinien zur unverzichtbaren Versorgung der argentinischen Antarktis-Stationen in Russland das Polarforschungs-/versorgungsschiff VASILY GOLOVIN und den Eisbrecher DRANITSYN chartern. Pikant: die Chartergebühren für die russischen Schiffe (jährlich etwa 18 Mio. Euro) und die Gelder für Reparatur und Modernisierung der ALMIRANTE IRIZAR summierten sich auf insgesamt wohl gut 200 Mio. Euro – dafür hätte man auf dem Weltmarkt sicher einen geeigneten (fast) neuen Eisbrecher kaufen können.
und
Zitat:Die brasilianische Marine hat eines ihrer ältesten „Kampfschiffe“ ausgemustert.

Die IMPERIAL MARINHEIRO war zusammen mit neun weiteren Schiffen ihres Typs Mitte der 1950-er Jahre bei der niederländischen Smit-Werft (Kinderdijk) gebaut worden. Das Basisdesign der 56 m langen (900 ts) Schiffe lieferte ein Bergeschlepper, und die brasilianische Marine setzte sie denn auch zunächst als Hilfsschiffe ein. Sie waren zwar mit einem 76-mm-Geschütz und 20-mm-Kanonen bewaffnet, nahmen mit leistungsfähigen Feuerlöschanlagen aber auch Aufgaben im Seenotrettungsdienst und bei der Unterstützung (Schleppen) von in Not geratenen Handelsschiffen wahr. Typschiff IMPERIAL MARINHEIRO diente zunächst bei der U-Boot-Flottille als Unterstützungsschiff (Tender) für die brasilianischen U-Boote. 1984 wurde es dem südlichsten 5. Marinedistrikt in Rio Grande (nahe der Grenze zu Uruguay) zugeteilt.

Als Anfang der 1990-er Jahre das Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen (SRÜ, UNCLOS) für die Küstenstaaten 200 sm weit auf See reichende Wirtschaftszonen definierte, sah sich die brasilianische Marine vor der Notwendigkeit, diese effektiv zu überwachen und zu schützen. Sieben Hilfsschiffe der IMPERIAL MARINHEIRO-Klasse wurden zu Kampfschiffen umgewidmet, dienten nun verteilt auf die diversen Marinedistrikte als „Korvetten“ in der Seegebietsüberwachung. Die IMPERIAL MARINHEIRO fand ihr Einsatzgebiet im Südatlantik, wo sie teils bis an den Rand der antarktischen Gewässer operierte.

Ab 2002 wurden die Veteranen nach und nach ausgemustert, und nach 60 Dienstjahren und in 3.500 Seetagen insgesamt fast 600.000 zurückgelegten Seemeilen war nun auch für die IMPERIAL MARINHEIRO das Dienstzeitende gekommen. Am 5. August wurde sie in Rio Grande formell ausgemustert, bleibt dem dortigen 5. Marinedistrikt aber vorerst noch unterstellt. Unter Aufsicht der Marine soll sie zu einem Museumsschiff umgebaut werden und dann ihren letzten Liegeplatz beim Nautischen Museum im historischen Hafen von Rio Grande finden. Nach ihrer Ausmusterung ist nun mit der CABOCLO nur noch ein einziges Schwesterschiff in Dienst – auch für dieses ist das Ende der Dienstzeit absehbar.
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http://www.marineforum.info/Aktuelles_H ... /maaw.html
Zitat:Nachdem Trinidad & Tobago vor einigen Jahren aus vermutlich finanziellen Gründen die Annahme von drei in Großbritannien bestellten größeren Offshore Patrol Vessel verweigerte (die Boote wurden dann nach Brasilien verkauft), blieb lange Zeit offen, wie die karibische Küstenwache ihren Bedarf an neuen Booten decken wollte.

Die meisten ihrer hochseefähigen Einheiten sind über 30 Jahre alt, und Ersatz drängt (nicht von ungefähr hatte man ja die OPV bauen lassen). Nun wurden bei der niederländischen Damen Schelde Naval Shipbuilding (DSNS) gleich zwölf Neubauten bestellt. Größte Einheiten dieses Paketes sind vier Coastal Patrol Vessel (CPV) vom Typ DAMEN STAN PATROL 5009. Die 50-m-Boote erreichen Geschwindigkeiten von 30 kn, wobei das innovative „Sea Axe“ Bug-Design gerade bei hoher Fahrt für überdurchschnittliche Seefähigkeit und Stabilität sorgt. Über Davits am Heck können kleine, schnelle Beiboote ausgesetzt werden, schaffen zusätzliche Einsatzoptionen z.B. bei der Bekämpfung des in der Karibik zunehmenden Drogenschmuggels.

Sechs kleinere Fast Interceptor Craft (FIC) DAMEN INTERCEPTOR DI 1102 (11m, mehr als 55 kn schnell) und zwei logistische Fahrzeuge FAST CREW SUPPLIER 5009 (ähnlich STAN PATROL 5009, mit großer Ladefläche auf dem Achterschiff) ergänzen die aktuelle Bestellung. Alle Fahrzeuge sollen binnen vier Jahren geliefert werden.

Erstaunlicherweise war schon einige Wochen vor der formellen Unterzeichnung des Auftrages ein fertiges STAN PATROL 5009 in den Farben des T&T Coast Guard (Seitennummer CG 25) bei Erprobungen in den Niederlanden zu sehen. Angeblich soll es sich um ein „fertig im Regal liegendes“ Boot handeln, das DSNS schon im Vorgriff auf den Vertragsabschluss - und sicher wohl auch als „Vorführfahrzeug“ - sehr schnell für den neuen Kunden ausrüstete.
(ganze Nachricht, da MARINEFORUM und nur kurz im Netz - noch mehr News auf der hp des MF und natürlich im Heft)
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Brasilien hat bereits mehrere Landungsschiffe gekauft, und verzeichnet nun mit der ehemaligen französischen Sirocco der Foudre-Klasse einen weiteren Neuzugang. Das Schiff wird unter dem Namen Bahia und mit der Kennung G40 bei der brazilianischen Marine in Dienst gestellt:
http://www.navyrecognition.com/index.ph ... iroco.html
Zitat:Confirmed: Brazilian Navy Have Purchased Former French Navy Foudre class LPD Siroco

The Brazilian Navy confirmed on September 9 2015 the purchase of former French Navy Foudre class LPD Siroco. The amphibious vessel will be renamed Bahia with hull number G40 and classified as “Navio Doca Multipropósito” or multipurpose amphibious vessel.
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Zitat:Sea Platforms

Chilean Navy refits SSKs

The first of the Chilean Navy’s two German-built Type 209 diesel-electric submarines (SSKs), Thomson, is set to start a final refit and upgrade programme during January 2018 to extend its service life for another 10 years.

Work will be carried out at ASMAR naval shipyard in Talcahuano, southern Chile, and will include overhauling the hull and engines, and replacing the boat’s batteries and attack and search periscope.
http://www.janes.com/article/77111/chile...efits-ssks

Schneemann.
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Zitat:Peruvian Navy First LPD - BAP Pisco Started Sea Trials

The construction of the ship was carried out by SIMA with the assistance of the South Korean shipyard Daewoo Shipbuilding & Marine Engineering (DSME). The ship itself is a further development of the DSME-built Makassar-class LPD for Indonesia. The Ministry of Defense of Peru signed a memorandum of understanding with DSME on April 10, 2012 regarding the construction of two LPDs in Peru, and in October 2012 an agreement was concluded with the Dae Sun Shipbuilding and Engineering (Pusan) shipyard, who acted as the direct designer of ships of the Makassar type and their variant for Peru, regarding the assistance in the construction of the SIMA enterprise. It was initially planned to deliver both ships to the Peruvian Navy in 2015, but as expected, this optimistic schedule was not met. [...]

The LPD for Peru, like the ships of the Makassar-class, have relatively compact dimensions - a standard displacement of 7,300 tons and a maximum displacement of 11,390 tons. The ship's length is 122 meters, width 22 meters and draft 4.9 meters. The power plant consists of two diesel engines MAN B & W 9L28 / 32A with a capacity of 3000 hp, providing a speed of up to 16.5 knots. The range of navigation is up to 14,000 miles.
http://www.navyrecognition.com/index.php...rials.html

Schneemann.
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