Südamerikas Marinen heute und in der Zukunft
#16
http://de.rian.ru/safety/20070614/67195778.html
Zitat:Venezuela steht kurz vor dem Abschluss der Verhandlungen mit Russland über den Erwerb von fünf bis neun U-Booten.

.... Es handelt sich um insgesamt neun Diesel-U-Boote, vier davon kommen aus dem neuen Projekt 677E Amur, die noch nicht einmal die russische Seekriegsflotte hat.
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Wie Vizeadmiral Armando Laguna, Chef der venezolanischen Seekriegsflotte, Ende Dezember erklärte, braucht sein Land die U-Boote, um den Schelf zu schützen, auf dem Öl gefördert wird.
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Jetzt ist Venezuela dabei, zwei zuvor gekaufte deutsche U-Boote modernisieren zu lassen, womit deren Lebensdauer um zehn bis zwölf Jahre verlängert wird. Selbst wenn Caracas nur fünf russische U-Boote kaufen wird, wird es die größte U-Boot-Flotte in Lateinamerika haben: Peru hat sechs U-Boote, Brasilien fünf und Chile vier.
Chavez’ Berater Alberto Rojas erklärte im März, Venezuela verstärkt seine Flotte, „um gegen eine eventuelle amerikanische Marineblockade der venezolanischen Ölfelder anzukämpfen und für den Fall einer direkten militärischen Konfrontation mit Washington“.
....

ebenso http://de.rian.ru/business/20070615/67304150.html
Zitat:Chavez will russische U-Boote gegen mögliche US-Handelsblockade kaufen

22:12 | 15/ 06/ 2007

MOSKAU, 15. Juni (RIA Novosti). Der venezolanische Präsident Hugo Chavez will von Russland mindestens fünf U-Boote in einem Gesamtwert von umgerechnet 500 Millionen britische Pfund kaufen.

Das berichtet am Freitag die britische Zeitung „The Guardian“.
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#17
Eine kluge Entscheidung!
Diese U-Boote werden es Venezuela nicht nur erlauben, sich gegen eine US-amerikanische Seeblockade zu wehren, sondern auch im Kriegsfall den Kampf in US-amerikanische Gewässer zu tragen. Bedenkt man, wie schwer es ist, U-Boote zu orten und zu bekämpfen, und das auch die US Navy hier nicht top ist, so ist die Möglichkeit, diese modernen U-Boote zu entdecken und auszuschalten, als ziemlich gering einzuschätzen.
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#18
inzwischen greift auch das Marineforum, das ja schon vor einiger Zeit (s.o.) auf den möglichen Erwerb russischer U-Boote hingewiesen hat, die Meldung auch auf
http://www.marineforum.info/AKTUELLES/aktuelles.htm
Zitat:In die im Frühjahr 2005 von Marinebefehlshaber Admiral Armando Laguna angekündigte Modernisierung der venezolanischen Marine kommt Bewegung.

Nachdem bereits im vergangenen Jahr Aufträge zum Bau von jeweils vier Korvetten und Offshore Patrol Vessel an die spanische Navantia vergeben wurden, steht nun offenbar eine Bestellung neuer U-Boote unmittelbar bevor.

Zunächst war nur die Rede gewesen von drei neuen Booten, die die zwei noch aus den 70er Jahren stammenden deutschen U-Boote vom Typ 209/1200 ergänzen sollten. Anfang dieses Jahres sprach Admiral Laguna dann sogar von insgesamt neun U-Bootneubauten, die „50 Tage ohne Nachversorgung operieren“ könnten. Dabei betrachte man mit besonderem Interesse solche mit einem außenluftunabhängigen Antrieb (AIP).

Nachdem Kontakte mit deutschen, französischen und italienischen U-Bootherstellern aus politischen Gründen nicht von Erfolg gekrönt waren, scheint man sich nun mit Russland einig. Wie die russische Kommersant meldet, soll ein Auftrag zum Bau von fünf U-Booten KILO-II (Projekt 636) und vier U-Booten des neuen Typs Projekt 877E (LADA bzw. Exportversion AMUR) unterschriftsreif sein. Zunächst habe Venezuela neun 877E gewünscht, sich dann aber zum „Mix“ mit KILO-II (herkömmlich diesel-elektrisch angetrieben, kein AIP) bereit erklärt. Die Bestellung könne anlässlich eines am 29. Juni geplanten Russlandbesuches von Präsident Chavez offiziell gemacht werden.

und Kpt. Mommsen ergänzt das ganze sogar noch:
Zitat:Noch ein weiteres Beschaffungsvorhaben ist unter Dach und Fach. Wie Admiral Laguna 2005 ankündigte, soll die Marineinfanterie mit zahlreichen Luftkissenboote und Sturmbooten ihre Fähigkeiten zur Reaktion auf plötzlich entstehende Bedrohungen deutlich erweitern. Am 13. Juni autorisierte Präsident Chavez die Marine nun, bei der spanischen Rodman Polyships für insgesamt etwa 200 Mio. Euro mehr als 60 kleinere GFK-Boote zu bestellen und die nachfolgende Lizenzfertigung (Materialpakete) weiterer 40 Boote in Venezuela zu vereinbaren.
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#19
http://de.rian.ru/safety/20070629/68051846.html
Zitat:Chavez will mit Kauf von russischen U-Booten Revolution vor USA schützen
15:16 | 29/ 06/ 2007

MOSKAU, 29. Juni (RIA Novosti). Venezuela will mit Russland über den Kauf von U-Booten zu verhandeln.
...
dazu auch:
http://de.rian.ru/safety/20070629/68063985.html
Zitat:Chavez hofft auf weitere Kooperation mit Russland in militärtechnischem Bereich
17:32 | 29/ 06/ 2007

MOSKAU, 29. Juni (RIA Novosti). Venezuela will mit Russland über den Kauf von U-Booten verhandeln....
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#20
http://de.rian.ru/business/20070705/68398484.html
Zitat:Russland und Venezuela bereiten Kaufvertrag von Diesel-U-Booten vor - Mehr

13:29 | 05/ 07/ 2007

MOSKAU, 05. Juli (RIA Novosti). Russland und Venezuela bereiten einen Vertrag über die Lieferung von russischen Diesel-U-Booten vor.

....

Im Moment schließt Russland die Ausbildung von 196 venezolanischen Piloten und Technikern ab. Im Jahr 2005 wurden zwei Verträge über die Lieferung von 15 Hubschraubern abgeschlossen. Im Sommer vergangenen Jahres wurde ein großer Kaufvertrag über 53 Hubschraubern Mi-17W5, Mi-35 und Mi-26 unterzeichnet.

Außerdem wurde die Einrichtung eines Ausbildungszentrum für Hubschrauberpiloten in Venezuela vereinbart. Zurzeit wird mit der venezolanischen Seite über den Bau eines Hubschrauberreparaturwerkes und eines entsprechenden Kundendienstzentrums verhandelt.
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#21
jetzt ist der deal über den Kauf von U-Booten des Projekts 877 "Warschawjanka"anscheinend perfekt:
http://de.rian.ru/business/20070706/68474949.html
Zitat:Russland liefert "lautlose Mörder" an Venezuela - "Iswestija"

13:50 | 06/ 07/ 2007

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MOSKAU, 06. Juli (RIA Novosti). Russland und Venezuela haben die Lieferung von fünf modernen russischen Diesel-U-Booten an Caracas vereinbart. Der Deal soll einen Wert von eine bis drei Milliarden Dollar haben.

Wie die "Iswestija" am Freitag schreibt, würde das Auftauchen der lautlosen U-Boote, ...., in der Karibik das Kräftegleichgewicht ernsthaft ändern.
...

Die fünf U-Boote sollen dabei erst der Anfang sein. Der venezolanische Staatschef Hugo Chavez hat vor, weitere vier zu erwerben.
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#22
Ich zitiere mal

Zitat: Im Unterschied zu allen Diesel-U-Booten der Vorgängerklasse haben es die "Warschawjanka"-Submarinen nicht nötig, aufzutauchen, um ihre Akkus aufzuladen. Das U-Boot verfügt über hochmoderne Energieanlagen, die es ermöglichen, die Dieseltriebwerke unter Wasser einzusetzen.

Können die jetzt unter Wasser Sauerstoff erzeugen??? Oder wie soll ich mir das vorstellen??

Zitat: Das U-Boot gehört zu den leisesten in der Welt. Im Unterschied zu seinen Vorgängern hat es nicht mehr zwei, sondern nur eine Schraube, die sich dazu noch langsamer dreht.

Und das haben die Scorpone und U2xx nicht, oder was macht es soviel besser als die?

Zitat: Alle Geräte innerhalb des Rumpfs sind auf speziellen Schalldämpfern montiert.

Mortz inovativ
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#23
Zitat:Können die jetzt unter Wasser Sauerstoff erzeugen??? Oder wie soll ich mir das vorstellen??

Klingt nach einem Stirling-Diesel-basierten AIP. Weder neu noch besonders sinnvoll. Technologische Sackgasse.
Zitat:Und das haben die Scorpone und U2xx nicht, oder was macht es soviel besser als die?

Genaugenommen steht da nicht, dass sie besser wären. Alles insgesamt sehr relativ.
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#24
abgesehen von den üblichen übertreibungen, die man eigentlich garnicht kommentieren muss, finde ich es etwas gewagt einen aip, sei es stirling oder geschlossener diesel-kreislauf als nicht sinnvoll oder technologische sackgasse zu bezeichnen.
die frage ist ehr ob die technische realisierung gelingt. ich wüßte jedenfalls nicht, dass die schweden mit ihren stirlings nicht zufrieden währen.
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#25
inzwischen im MF:
http://www.marineforum.info/AKTUELLES/aktuelles.htm
Zitat:VENEZUELA

Ein mögliches Vorhaben zur Beschaffung von U-Booten gewinnt Konturen.

Während Präsident Hugo Chavez zu einem Staatsbesuch nach Moskau anreiste, führten Vertreter der venezolanischen Marine Ende Juni am Rande der Rüstungsmesse IMDS in St. Petersburg Verhandlungen mit der russischen Exportagentur Rosoboronexport durch.

Der Direktor von Rosoboronexport erklärte nun am 5. Juli, diese Verhandlungen seien weit fortgeschritten. Nach Klärung einiger noch offener Detailfragen werde man noch vor Jahresende einen abschließenden Vertrag unterzeichnen.

Russische Medien zufolge hat man sich auf eine Lieferung von insgesamt fünf U-Booten der KILO-II-Klasse (Projekt 636) geeinigt. Drei dieser Boote würden bei der Admiralitätswerft in St. Petersburg gebaut; zwei weitere sollen auf einer anderen russischen Werft (in Gorkij oder in Komsomolsk na Amur) hergestellt werden.

Vom Tisch ist dagegen offenbar die zunächst berichtete mögliche Bestellung von weiteren vier U-Booten der AMUR-Klasse bzw. der LADA-Klasse. Nun bleibt die Vertragsunterzeichnung abzuwarten. Vieles spricht dafür, dass es tatsächlich zu einer konkreten Auftragserteilung kommt. Immerhin hat – nach Dementis noch vor einigen Wochen – nun auch Präsident Chavez erklärt, „zur Verteidigung der Revolution“ (gegen die USA ) denke er über den Erwerb moderner U-Boote nach.
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#26
http://www.welt.de/politik/article10170 ... ts_an.html
Zitat:11. Juli 2007, 10:24 Uhr
Nukleartechnik
Brasilien kündigt Bau eines Atom-U-Boots an
Präsident Lula da Silva will umgerechnet 400 Millionen Euro investieren, um nuklear betriebene U-Boote zu bauen. Schon jetzt beherrscht das Land die Technik der Urananreicherung. Auch ein weiteres Atomkraftwerk soll nun gebaut werden.
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dazu ein Kommentar unter
http://www.zeit.de/online/2007/28/Brasi ... mkraft-aus
Zitat:© ZEIT online 11.7.2007 - 18:26 Uhr

Brasilien rüstet auf

von Gero von Randow

Brasiliens Präsident Lula hat neue Atomprojekte angekündigt. Was bedeutet das für die Welt? Eine Analyse.

Nun also Brasilien. Dessen Präsident Lula da Silva hat angekündigt, einen dritten Kernreaktor sowie ein nukleargetriebenes U-Boot zu bauen. Diese Nachricht ging am Mittwoch um die Welt; unerwähnt blieb freilich, dass es diesen dritten Reaktor längst gibt, wenngleich nur in eingemottetem Zustand.
...

Eine andere Frage ist die nach dem neuen Atomunterseeboot. Brasiliens Flotte ist modern, großenteils auf Kontrolle der vielen Flüsse im Lande ausgerichtet, aber zum Powerplay auf dem Kontinent sowie in der internationalen Arena gehört auch die Präsenz auf Hoher See. Daher die in Deutschland hergestellten U-Boote, mit denen Brasilien mächtig Staat macht. Sie mit Kernreaktoren zu betreiben, ist zwar nichts inhärent Böses. Aber dieser Teil der Ankündigung Lulas trägt nun einmal mehr zum Wettrüsten als zur Armutsbekämpfung bei.
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#27
http://www.marineforum.info/HEFT_7_8-20 ... /maaw.html
Zitat:Vor gut drei Jahren hatte der Befehlshaber der brasilianischen Marine angekündigt, im Rahmen einer umfassenden Modernisierung seiner Marine vor allem auch die Fähigkeiten zum strategischen Seetransport und zum Einsatz in Krisenoperationen deutlich zu stärken.

Beschafft werden sollten dazu zwei Ro-/Ro-Schiffe (Umbau zu Truppentransportern) sowie zwei Docklandungsschiffe. Nachdem gebrauchte amphibische Einheiten in den USA und Frankreich nicht verfügbar waren, vielleicht auch aufgrund ihres miserablen Zustandes nicht in Frage kamen, wurde nun Ende April von der britischen Royal Navy das Landungsschiff SIR GALAHAD übernommen.

Das voll beladen fast 9.000 ts verdrängende (140 m) Schiff war Mitte der 80er Jahre von Swan Hunter als Ersatz für ein gleichnamiges, im Falklandkrieg irreparabel beschädigtes Landungsschiff gebaut und Ende der 90er Jahre noch einmal grundinstandgesetzt und modernisiert worden. Die ehemalige SIR GALAHAD, für die als neuer Name GARCIA D’AVILA genannt wird, ist zwar kein Docklandungsschiff, bietet aber ansonsten alle Möglichkeiten, amphibische Operationen oder humanitäre Hilfseinsätze effektiv zu unterstützen.

Fahrzeuge können über eine Bug- und Heckrampe entladen werden. Eine größere Hubschrauberlandefläche am Heck sowie vier an den Seiten mitzuführende Pontons (Mexiflotes) schaffen weitere Möglichkeiten zur Be- und Entladung. Mehrere Kräne erlauben das Bewegen von bis zu 25t schweren Lasten. An Deck findet sich Platz für Container; ein 20t Fahrstuhl verbindet Oberdeck und zwei darunter liegende Ladedecks. Das Schiff kann mehr als 500 voll ausgerüstete Soldaten über eine größere Entfernung in ein Einsatzgebiet transportieren.

Mit der ehemaligen SIR GALAHAD erwirbt die brasilianische Marine ein vergleichsweise modernes Schiff, das durchaus geeignet scheint, Fähigkeitslücken nicht nur provisorisch zu schließen und überdies auch noch viele Jahre problemlos einsetzbar sein sollte.
Zu weiteren möglichen Übernahmen gibt es bisher keine Informationen. Möglicherweise gibt sich die brasilianische Marine zunächst einmal mit der SIR GALAHAD zufrieden. Dafür könnte auch sprechen, dass die im Bestand befindlichen, noch aus den 50er Jahren stammenden Docklandungsschiffe der THOMASTON-Klasse erst kürzlich längere Werftliegezeiten durchlaufen haben.
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#28
http://www.defensenews.com/story.php?i= ... =SEA&s=TOP
http://www.defensenews.com/channel.php?c=SEA&s=TOP
http://www.energy-daily.com/reports/Bra ... r_999.html
Zitat:Brazil to Protect Oil Fields with Nuclear Sub

agence france-presse
Published: 5 Jun 14:20 EDT (10:20 GMT)

BRASILIA, Brazil - Brazil will use a planned nuclear-powered submarine to protect its off-shore oil fields, Defense Minister Nelson Jobim told lawmakers this week.
..
dass Brasilien an so einem Programm arbeitet, ist ja schon länger bekannt - aber wer da (und aus welchen Gründen) mitmischen soll (angeblich?) macht die Sache auch noch zusätzlich interessant:
http://www.chinapost.com.tw/internation ... na-and.htm
Zitat:Tuesday, February 26, 2008

Argentina and Brazil to build nuclear sub

AP

BUENOS AIRES, Argentina -- Brazil and Argentina have agreed to work together to build a nuclear submarine, laying the groundwork for a South American defense industry, Argentina's Clarin newspaper reported Sunday.
...
Confusedhock:

dagegen macht sich die Geschichte mit den angeblich schon bestellten U-Booten für Venezuela ... nun ja ... langsam in die Gerüchteküche davon:
http://www.marineforum.info/AKTUELLES/aktuelles.htm
Zitat:...Rätselraten gibt es auch über die offenbar erneut verschobene „endgültige Bestellung“ von modernen U-Booten in Russland. Im Sommer 2007 hieß es noch, werde man noch vor Jahresende einen abschließenden Vertrag unterzeichnen. Danach berichteten Medien von Verhandlungen über einen russischen 800 Mio. Dollar-Kredit zur Finanzierung des Vorhabens. Zur Unterzeichnung der Verträge wollte Präsident Chavez zunächst im Februar 2008, dann im April, dann am 7. Mai (Amtseinführung des neuen russischen Präsidenten Medwedjew) und schließlich „Ende Mai“ nach Moskau reisen. Obwohl sämtlich offiziell angekündigt, fand keine einzige dieser Reisen statt - ein auf der Ebene von Staatsoberhäuptern sicher sehr ungewöhnlicher Vorgang.

Nun wird der venezolanische Präsident Anfang Juli in Moskau erwartet, aber russischen Medien zufolge soll auch dieser Besuch schon wieder zur Disposition stehen. Angeblich ist Chavez über geplante russische Rüstungslieferungen nach Kolumbien „verstimmt“. Inzwischen gibt es aber auch Gerüchte, nach denen Venezuela aus Unzufriedenheit über die aus Russland gelieferten Su-30 Flanker die Bestellung der U-Boote eingefroren haben soll. So ist die unmittelbare Zukunft des Vorhabens zur Zeit nicht eindeutig klar, auch wenn Venezuelas Marine den Wunsch nach neuen U-Booten sicher nicht ad acta gelegt hat oder legen wird. Zuletzt wurde noch im April die Absicht bekräftigt, fünf U-Boote der KILO-II-Klasse (Projekt 636) in Russland bestellen zu wollen
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#29
die Zusammenarbeit mit den USA funktioniert anscheinend immer noch sehr gut:
http://www.defencetalk.com/news/publish ... 016186.php
Zitat:US, Latin American Navies Improve Ability to Communicate At Sea
US Navy | Jul 11, 2008

MAYPORT: The first tactical use of the Inter-American Naval Telecommunications Network's (IANTN) Combined Enterprise Regional Information Exchange System (CENTRIXS) will begin at the end of July, aboard Brazilian Navy ship (BNS) Greenhalgh (F-46) and USS Iwo Jima (LHD 7) operating in support of multinational joint task force exercises off the coast of Virginia.

IANTN is a classified network supporting 16 member navies operating in Latin America. The network, established in 1962, provides those navies a means to exchange critical information.
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IANTN's 16 member countries include Argentina, Brazil, Bolivia, Chile, Colombia, Dominican Republic, Ecuador, Guatemala, Honduras, México, Nicaragua, Panamá, Paraguay, Perú, United States and Uruguay.
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und das trotz des Ärgers, den einige der Mitgliedsstaaten über die Reaktivierung der 4. US-Flotte geäussert haben:
http://www.jungewelt.de/2008/07-12/030.php
Zitat:12.07.2008

Streitpunkt des Tages: 4. US-Flotte

Am Donnerstag und Freitag war Tom Shannon, im US-Außenministerium als Staatssekretär für die »westliche Hemisphäre«, also für Lateinamerika, zuständig, zu Besuch in Buenos Aires. Seine Visite stand unter keinem guten Stern. Schon im Vorfeld war klar, daß die Gespräche mit Argentiniens Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner und ihren außenpolitischen Beratern von besorgten Fragen über Sinn und Zweck des 4. US-Flottenverbandes dominiert würden.
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Seit dem 1. Juli ist der Flottenverband, der zuletzt 1950 vor den Küsten Lateinamerikas operierte und dann aufgelöst wurde, wieder voll einsatzbereit.

... Politiker Lateinamerikas sehen in der Reaktivierung der 4. US-Flotte ein Signal für die Rückkehr der Kanonenbootpolitik auf dem Subkontinent, um die verlorengegangene Hegemonie Washingtons über das zunehmend linke Lateinamerika wiederherzustellen.
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#30
http://www.aviationweek.com/aw/generic/ ... ot%20F-35s
Zitat:....

Nuclear sub

In February, Brazil announced that it and Argentina will develop the nuclear reactor for the new sub while France will provide the basic design. Design and construction of the hull alone will take 12-14 years, according to the analysts, with the overall program not yielding “tangible” results until 2020-2024.
...
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