Migration und Integration
#31
Nur ein kurzer Anriss von mir dazu.
Ich kann mich grundsätzlich dem allgemeinen Ton anschließen.
Wenn ein Ausländer hier leben möchte,muss er sich anpassen.Und dabei spielt die Sprache eine große Rolle.Ich kann verstehen das man wenn man hier einwandert man nicht von heute die Sprache sprechen kann.Nur wenn man in einer Gesellschaft lebt,sprich sich nicht auf sein eigenes kleines Umfeld von Landsmänner/frauen (sprich Ghettobildung ) konzentirert,ist das eigentlich garnicht das Problem.Vor allen Dingen nicht wenn man auch Interesse dran hat. Es kann einfach nicht angehen das manche Einwanderer hier wirklich schon seit diversen Jahren leben und außer ein paar Floskeln kein Wort deutsch sprechen.Da ist auch keine besondere Gruppe zu nennen.Positive wie negative Beispiele gibt es überall. Eine Verallgemeinerung wie zum Teil hier vorgekommen sollte also eigentlich nicht stattfinden.
#32
Joa, wenn die Integration klappt muss der Spruch "the more the merrier" (je mehr desto fröhlicher) gelten. Halte eine großzügige Integrationspolitik vor allem für Immigranten aus Osteuropa für essentiell für D. Es sollte jedoch eine echte Bemühung seitens der Immigranten da sein die Sprache etc... zu erlernen.
#33
pio hat die probleme der deutschen zuwanderungspolitik ganz gut zusammengefasst :daumen: meines erachtens liegt die schlechte integration sowohl an der mangelnden integrationsbereitschaft einiger ausländergruppen, aber auch an der deutschen zuwanderungspolitik.

die einwanderer müssen sich mit der deutschen kultur und den deutschen (europäischen) werten identifizieren können, sie müssen aber auch anreize haben, sich mit ihr identifizieren zu wollen.
man kann natürlich schlecht pauschalaussagen zur integrationsbereitschaft und -fähigkeit der einwanderergruppen machen - es gibt immer positiv- und negativbeispiele. aber ich wage dennoch mal zu behaupten, dass z.b. asiatische einwanderer (v.a. vietnamesen) sich auf grund ihrer größeren leistungsbereitschaft und der besseren bildung viel besser integrieren (lassen), als beispielsweise muslimische oder osteuropäische einwanderer, deren bildungsniveau, leistungsbereitschaft und auch leistungswillen, ihr bildungsniveau zu steigern, im vergelcih dazu eher gering ist. und ich erachte bildung als eine der hauptvoraussetzungen für eine erfolgreiche integration!

und jetzt zereißt mich meinetwegen, aber aus eigener erfahrung kann ich das nur bestätigen - zwei beispiele:
1. in unserer gegend leben viele türkischen und russischen einwanderer / aussiedler. in der oberstufe meines gymnasiums gibt es eine einzige (!!) schülern russischer abstammung (keine aussiedler), die aber jetzt die deutsche staatsbürgerschaft angenommen hat. muslimische schüler gibt es in der oberstufe überhaupt nicht und alle anderen ausländischen schüler / ausländischer abstammung sind entweder austauschschüler oder eben asiaten!
2. ich war neulich asiatisch essen. als ich gehe, seh ich einen angestellten (die angestellten dort sprechen noch nicht besonders gut deutsch im vergleich zu anderen restaurants) vor einem stabel zeitschriften sitzen und lesen. und was liest? nicht etwa etwas vietnamesisches sondern spiegel, focus, stern etc! und wenn ich in einen türkischen laden / lokal / dönerimbiss komme liegen nur türkische zeitungen aus ...

ps: endlich auch was in "meinem" thread geschrieben ...
edit: nein, ich habe nichts gegen türken oder russen Smile
#34
Wundert mich, dass an dieser Stelle noch nicht auf die Schiesserei in Bremen eingegangen wurde. Dabei haben sich wohl verfeindete Türsteher-Banden aus Libanesen, Türken und Albanern in die Wolle gekriegt.
Diese Form der grenzenlosen Gewaltausübung -damit meine ich ganz konkret Schusswaffen und Messer- ist durchaus ein Phänomen, wo Ausländer sagen wir überdurchschnittlich oft involviert sind.
#35
jo stimmt leider Sad >Sad ausländer stellen im vergleich zu gesamtbevölkerung einen relativ großen anteil an den tatverdächtigen. hier die offizielle kriminalstatistik 2004.

anteil der ausländischen tatverdächtigen an mord & totschlag 22,7%, an körperverletzung 21,4% und an rauschgiftdelikten 20,2% bei nur 8,5% an der gesamtbevölkerung deutschlands.

edit 1:bei der frankfurter rundschau gibts einen kompletten zu den vorfällen in bremen.

edit 2: mord bei raubüberfällen 31,2%!
#36
Zitat:hawkeye87 postete
jo stimmt leider Sad >Sad ausländer stellen im vergleich zu gesamtbevölkerung einen relativ großen anteil an den tatverdächtigen. hier die offizielle kriminalstatistik 2004.

anteil der ausländischen tatverdächtigen an mord & totschlag 22,7%, an körperverletzung 21,4% und an rauschgiftdelikten 20,2% bei nur 8,5% an der gesamtbevölkerung deutschlands.

edit 1:bei der frankfurter rundschau gibts einen kompletten zu den vorfällen in bremen.

edit 2: mord bei raubüberfällen 31,2%!
sind da auch schon die mit eingerechnet die inzwischen einen deutschen Pass haben?
#37
Ok.
Viele Ausländer leben von Sozialhilfe ader auch viele Deutsche.
Viele Ausländer nehmen Arbeitslätze "Weg". Aber für diese Arbeitsplätze sind die Deutsche "zu fein" also lassen sie die Ausländer machen. Wink
Der Italiener, Chinesse, Grieche um die Ecke ist auch ein Ausländer und die kurbeln das Gastronomie geschäft und schaffen so Arbeitsplätze.
Kein Zweifeln, mann muss die Deutsche sprache beherrschen aber ohne Ausländer wäre Deutschland auch "armer".

Das die Ausländer sich "Kapseln" hat nicht nur mit Ausländer zu tun. Wieviele von euch hat Ausländische freunde? Wink

Integration ist schon und gut aber wie kann ein Ausländer sich integrieren in eine Geselschaft mit vorurteile?

Sieht mann an die posts weiter oben. "Ausländer anteil in kriminalstatistik".
"Tatverdächtiger"! Nicht "Verulteilte" Wink Wenn die Oma sagt "Er sah wie ein Ausländer" Da geht die statistik zu hölle. Wink
Und trotzem selbst mit 30% anteil. Die restliche 70% sind Deutsche. Also keine engeln Wink

Beide seiten mussen zu einander finden und nicht die eine alles aufgeben!
#38
Zitat:le Ausländer leben von Sozialhilfe ader auch viele Deutsche.
Ja, aber bei Dir zu Hause ist es doch normal daß Deine Mutter Dich bekocht - nicht aber daß ich als Wildfremder auch etwas zu essen bekomme, oder nicht?

Zitat:iele Ausländer nehmen Arbeitslätze "Weg". Aber für diese Arbeitsplätze sind die Deutsche "zu fein" also lassen sie die Ausländer machen.
Das ist das übliche Argument der Linken. Euch ist schon klar daß wir so 7-8 Millionen Ausländer haben - zu denen meines Wissens noch nicht die Abermillionen inzwischen eingebürgerten gezählt werden? Wollt ihr allen ernstes sagen daß 8-10 Millionen Ausländer nicht vielen Deutschen den Arbeitsplatz wegnehmen? Auch in Kohlegruben, bei Kanalarbieten oder der Müllabfuhr mag der Ausländeranteil vielleicht höher sein - aber er dürfte zumeist kaum höher als 20% sein - zumindest ist es das was ich mitbekomme. Es gibt - vor allem jetzt nach Harz IV - noch immer genug Deutsche die bereit sind auch hart für ihr Geld zu arbeiten....
Selbst wenn - ihr wollt ja wohl kaum behaupten daß alle in solchen Jobs arbeiten - selbst dann würde der Rest von Sozialhilfe leben (auf die er nach meiner Auffassung kein Recht hat) - oder eben doch Deutschen den Job wegnehmen...

Zitat:Der Italiener, Chinesse, Grieche um die Ecke ist auch ein Ausländer und die kurbeln das Gastronomie geschäft und schaffen so Arbeitsplätze.
und früher sind die Menschen verhungert oder haben nur zu Hause gegessen? Nee, da gabs eben mehr Wirtshäuser, Pommesbuden, Würstchenbuden, Hendlbratereien... Es mögen sicherlich dadurch neue Arbeitsplätze geschaffen werden - aber keiner hier fordert auch Deutschland ethnisch zu säubern und 100% aller Ausländer rauszuwerfen. Selbst härteste Rechtsradikale dürften sich nicht zu sehr beschweren wenn es pro Stadt ein paar Restaurants gibts - das wars aber...

Zitat:Kein Zweifeln, mann muss die Deutsche sprache beherrschen aber ohne Ausländer wäre Deutschland auch "armer".
Wie gesagt - nicht einmal die NPD dürfte ein ethnisch reines Deutschland fordern... - Wir profitieren davon? sicher, Öger Tours (aber auch deutsche Firmen könnten Reisen in die Türkei organisieren...), der Dönermann und der Grieche um die Ecke mögen nicht schlecht sein - aber wie gesagt, diese Arbeitsplätze hätten sonst zumeist wohl Deutsche gestellt... - zumal ihr alle wisst daß gerade die hier von euch und mir genannten kleinen Betriebe zumeist nur Ausländer einstellen - und vielfach das Geld auch ins Ausland schicken...

Zitat:as die Ausländer sich "Kapseln" hat nicht nur mit Ausländer zu tun. Wieviele von euch hat Ausländische freunde?
Ich! Zwei Türken, ein Albaner, zwei Polinnen und ein Syrer... - aber wie von mir genannt, der Albaner, beide Türken und der Syrer machen den Fehler auch in der Öffentlichkeit aufzufallen - und sich so abzukapseln! Wie gesagt - die beiden Polinnen hingegen sprechen perfekt Deutsch und tuen dies auch untereinander wenn Deutsche in der Nähe sind. Wenn die Ausländer im Beisein Deutscher auch Deutsch reden würden - dann würden sich die Deutschen "gebauchpinselt" fühlen und würden merken daß nicht über sie geredet wird, was jeden etwas beunruhigt wenn er etwas gar nicht versteht aber vielleicht auch noch massiv dabei gelacht wird...

Zitat:Sieht mann an die posts weiter oben. "Ausländer anteil in kriminalstatistik".
"Tatverdächtiger"! Nicht "Verulteilte" Wenn die Oma sagt "Er sah wie ein Ausländer" Da geht die statistik zu hölle.
Und trotzem selbst mit 30% anteil. Die restliche 70% sind Deutsche. Also keine engeln
Ja, man kann alles begründen, zerreden, etc... Den armen Ausländern geht es halt viel schlechter als uns Deutschen, daher wollen sie auch einfach nur einen BMW 740i fahren - da bleibt ihnen halt leider nur die Kriminalität... - oder aber sie reißen sich einfach zusammen und freuen sich darüber daß sie bei uns nicht gefoltert oder getötet werden nur weil sie sind was sie sind...
Keiner hier behauptet daß Verbrechen NUR von Ausländern begangen werden - was soll daher das Nennen der 70%? Immerhin sind die Deutschen Deutsche - sie haben also das "Recht" hier Straftaten zu begehen! Immerhin rechne ich den ausländischen Straftätern auch nicht die Verbrechensstatistiken aus der Türkei dazu - denn dies hat nichts damit zu tun! Denn die Ausländer die hier sind, sind prozentual weit über ihren Anteil in der Bevälkerung straffällig - das ist nicht zu entschuldigen - und sollte auch nicht schöngeredet werden!

Wie Du siehst kann man genug gegen Deine Argumente finden...

Aber Jungs - auch an Dich pio... - ihr alle wisst, daß die meisten von uns hier studieren, studiert sind oder Abitur machen. Die wenigsten von uns sind also dumm, das können wir also als gesichert ansehen. Daher werden wir wohl kaum jemandem hier den Stein der Weisen zeigen können! Alles was hier genannt wird fundiert ausschließlich auf persönlichen Erfahrungen, eigener ethnischer Herkunft und Ideologien. Einen Türken wird man hier wohl kaum davon überzeugen können daß er sagt: "Ja, alle Türken raus!" - und einen Rechten/Nationalisten/Konservativen wohl kaum dazu daß er sagt: "Alle Ausländer snd toll - laß uns noch mehr reinholen!" - oder glaubt ihr das? Ich nicht, daher werde ich nicht mit euch diskutieren, da wir alle wissen daß sich keiner von uns groß von seiner Schine entfernen wird - daher ist die Zeit einfach verschwendet, es werden Perlen vor die Säue geworfen! - und das nicht weil ich euch beleidigen, euch ausweichen oder euch mangelnde Diskussionsfähigkeit unterstellen will.

Den Ausländern hier kann ich nur eines nahelegen: Redet Deutsch! Redet auch mit Ausländern Deutsch wenn Deutsche in der Nähe sind - denn das macht Eindruck - und zwar richtig guten! Ich hatte immer eine schlechte Meinung von Polen - immerhin haben sie ja die deutschen Ostgebiete "geklaut", und nehmen uns Arbeitsplätze und Autos weg Wink. Doch die einzigen beiden Polen die ich kennen gelernt habe sind zwei solche, die eben genau das machen: Sie reden Deutsch, auch unterinander! Da macht es gar nichts daß eine von beiden einen starken Akzent hat - na und? Ich war mit der Anderen essen, sie telefonierte mit ihrer Mutter auf polnisch als ich von der Toilette zurückkam und wechselte sofort auf Deutsch als ich in Hörweite war. Was glaubt ihr wie mich das beeindruckt hat? Durch diese zwei Polen hat sich mein Polenbild gewaltig gewandelt - ich stehe nun viel unvoreingenommener diesen Menschen gegenüber. Selbst über die Ostgebiete denke ich inzwischen anders! Ich erhebe zwar weiter den Anspruch darauf - mir ist aber sehr wohl klar daß die Polen rein garnichts dafür können! Wenn uns von den Russen die neuen Bundesländer wegannektiert worden wären - man uns aber angeboten hätte zum Ausgleich Deutschland bis zur Seine nach Westen zu vergrößern hätten wir auch ja gesagt...
Doch lange Rede kurzer Sinn: Wenn ihr Deutsch redet ist dies nicht nur höflich - ich zeigt den Einwohnern auch daß ihr um Integration bemüht seid. Selbst ein schlechtes Deutsch ist in Deutschland besser als Türkisch, Russisch, Griiechisch, Italienisch, Mandarin... - damit öffnet ihr euch auch für deutsche Freundschaften weil sich Deutsch in eurer Gegenwart nicht wie Aliens fühlen!
Nehmt euch das bitte einfach mal zu Herzen!

So, nun wünsche ich allen ein schönes Wochenende - und wie gesagt, ich werde nicht mitdiskutieren da es ohnehin sinnlos ist...

:hand::hand::hand:
Grüße, Cyp
#39
Ich möchte hier auch meiner Meinung äußern:

Ich gebe Cyprinide völlig recht! Gerade hier in Deutschland haben wir sehr viele Möglichkeiten sich bilden oder weiter bilden zu lassen, und die muss man halt eben nutzen! Wenn Ausländer hier LEBEN möchten, dann möge sie bitte so schnell wie möglich Deutsch lernen und sich in der Gesellschaft anpassen!

Dann werden deutsche nicht mehr so misttraurig auf die Ausländer sein, und brauchen sich nicht mehr vor denen zu fürchten so kommt man sicher näher!

Ich selbst bin ein Ausländer ich bin halb Perser halb Ukrainer der Vater kommt aus Ukraine und Mutti aus Persien, sie haben mir beigebracht egal wo man lebt und wenn man sich 100% entschieden hat dort zu bleiben Leben Arbeiten und Sterben ist man verpflichtet die Sprache des Landes zu beherrschen die Gesetze des Landes zu beachten und mit der Gesellschaft eins zu werden.


Ich mag generell die Kriminalität nicht aber ich verachte jeglicher kriminelle Ausländer hier in Deutschland ja ich würde sie sogar so weit wie möglich und so schnell wie möglich abschieben.

MFG
#40
Zitat:-Cobra- postete
Ich möchte hier auch meiner Meinung äußern:

Ich gebe Cyprinide völlig recht! Gerade hier in Deutschland haben wir sehr viele Möglichkeiten sich bilden oder weiter bilden zu lassen, und die muss man halt eben nutzen! Wenn Ausländer hier LEBEN möchten, dann möge sie bitte so schnell wie möglich Deutsch lernen und sich in der Gesellschaft anpassen!

Dann werden deutsche nicht mehr so misttraurig auf die Ausländer sein, und brauchen sich nicht mehr vor denen zu fürchten so kommt man sicher näher!

Ich selbst bin ein Ausländer ich bin halb Perser halb Ukrainer der Vater kommt aus Ukraine und Mutti aus Persien, sie haben mir beigebracht egal wo man lebt und wenn man sich 100% entschieden hat dort zu bleiben Leben Arbeiten und Sterben ist man verpflichtet die Sprache des Landes zu beherrschen die Gesetze des Landes zu beachten und mit der Gesellschaft eins zu werden.


Ich mag generell die Kriminalität nicht aber ich verachte jeglicher kriminelle Ausländer hier in Deutschland ja ich würde sie sogar so weit wie möglich und so schnell wie möglich abschieben.

MFG
schön sowas lesen zu können!
[Bild: http://www.muscle-forum.de/phpbb/images/..._bussi.gif]
#41
Das ist ja alles schön und gut und mag in gewisser Weise stimmen, trotzdem wirkt sich das gesellschaftliche Klima gewaltig auf die Integrationsfähigkeit von Ausländern aus!

Da gibt es zig Variabeln, ich finde es wirklich verkürzt, wenn man das ganz allein den Ausländern anhängt! Ich hab selbst eingeräumt, dass bei den problematischen Gruppen sicher auch viel in der Einstellung im Argen liegt. Aber durch bloße Anschuldigungen passiert da nix.

Es hilft aber nunmal gar nichts, wenn sich da Deutsche hinstellen und rumbrüllen: Ihr müßt euch hier so wie wir benehmen und Deutsch sprechen, wenn gleichzeitig Deutschkurse kaum angeboten werden und über sozialen Wohnungsbau und gezielte Ghettoisierung man die Leute extra auf einen Haufen zusammenzieht.
Da paßt was einfach nicht.
Wieso werden oft ausländische Familien aus "deutschen Quartieren" rausgemobbt oder erst gar nicht angenommen?? Nein, man wollte stets Problemen aus dem Weg gehen und jeder blieb für sich, weil es einfacher war. Die Deutschen wollten nicht die Herausforderung, sich mit anderen Kulturen auch zu beschäftigen oder mit den leuten sich auseinanderzusetzen und die problematischen Ausländergruppen dachten genauso. Typische Abkapselung. Und sowas wurde eben über sozialen Wohnungsbau verstärkt um das Hundertfache. Man ließ eben alle ausländische Familien zusammenziehen. Das dabei dann mal heftige Probleme entstehen, das ist doch klar. Nur liegt das an Variabeln wie Xenophobie bei den Deutschen, Ignoranz und Problemvergessenheit bei den Behörden und Unbildung oder mangelnde Bereitschaft bei diesen ausländischen Problemgruppen.
Das sind die tieferen Ursachen.
Man kann doch nicht einfach so pauschale individuelle Urteile verteilen!
Es gibt genauso Deutsche, die nicht sozial integriert sind, die auffällig werden etc. Und die Ausländer sidn da eben besonders auffällig, weil sie allein schon wegen ihrer Fremdheit exkludiert werden. Und je fremder die Kultur, desto schwieriger auch die Anpassung.

Also, das ist ein extrem schwieriges Thema, weil es prinzipiell sich mit Exklusionsmechanismen der Geselschaft beschäftigt.
Als Erklärung:
Exklusion als sozialwissenschaftliche Bezeichnung für Ausschluß von gesellschaftlichen Aktivitäten, Möglichkeiten, formellen und informellen Ressourcen.

Ich finde, da muss man sehr differenziert betrachten.
Bloß die direkt sichtbaren "emprischen Befunde", die Beobachtungen zu nehmen und dann so zu werten, finde ich nicht gut!
Weil man vergißt, was letztlich als Ursachen dahinter steht.

Und genauso finde ich die Diskussion um die Arbeitsplätze ziemlich verfehlt.
Und Cyp, du als angehender Historiker solltest eigentlich wissen, dass man so plakativ eigentlich nicht formulieren sollte, wenn man seriös bleiben will!
Die Ausländer wurdne damals definitiv geholt, weil man für schwere Arbeiten billige Arbeitskräfte haben wollte. Das ist sicher keine linke Argumentation, das war das Vorgehen der Adenauer und Erhard-Regierung.
Und auch heute findet man bei schlechten Jobs überproportional viele Ausländer.
Desweiteren, einfach die Zahl der Ausländer und die Zahl der arbeitslosen Deutschen zu nehmen und damit argumentieren zu wollen, ist ziemlich verfehlt. Die Ersetzbarkeit von Arbeitsverhältnissen, die Substituierbarkeit von Ausländischen Erwerbstätigen und deutschen ist nimmer 1:1. Auch hier würde ich lieber etwas differenzieren.
#42
Zitat:Thomas Wach postete
Und genauso finde ich die Diskussion um die Arbeitsplätze ziemlich verfehlt.
Und Cyp, du als angehender Historiker solltest eigentlich wissen, dass man so plakativ eigentlich nicht formulieren sollte, wenn man seriös bleiben will!
Die Ausländer wurdne damals definitiv geholt, weil man für schwere Arbeiten billige Arbeitskräfte haben wollte. Das ist sicher keine linke Argumentation, das war das Vorgehen der Adenauer und Erhard-Regierung.
Ein echter "Thomas Wach" wie ich ihn inzwischen leider kenne...
Wo habe ich geschrieben daß wir damals keinerlei billige Arbeitskräfte geholt wurden?
Es ist ja wohl allgemein anerkannt daß die Fremdarbeiter geholt wurden um den Arbeitskräftemangel in der Vollbeschäftigung zu beheben. Das hat nichts mit "billige Arbeitskräfte" zu tun, sondern ganz einfach damit, daß die Wirtschaft so brummte und die Bildung der Deutschen so groß war, daß nicht genug Arbbeitskräfte für die einfachen Jobs zur Verfügung standen. Ist es nun ein "böses Verhalten" daß man die besser gebildeten nicht zwingt ihre höheren Berufe aufzugeben um einfach Handarbeit zu verrichten? Wenn hier impliziert wird wir haben die Fremdarbeiter geholt um die einfachen Jobs nicht selbst machen zu müssen... - waren denn damals so unheimlich viele Arbeitslos weil sie sich zu gut waren um die niederen Jobs zu erledigen? Wohl kaum, denn immerhin redet man damals von "Vollbeschäftigung"...

Zitat:Und auch heute findet man bei schlechten Jobs überproportional viele Ausländer.
Warst Du schon einmal in Ausländervierteln? Hast Du scho einmal mitbekommen wie viele von denen überhaupt Deutsch können, überhaupt wenigstens den Hauptschulabschluß haben? Sollen wir diesen etwa um sie proportional nicht zu benachteiligen auch in Akademikerposten befördern und zu Managern ernennen wenn sie weder Deutsch sprechen, lesen noch schreiben können? Wie soll denn ansonsten so ein Mensch Arbeit finden wenn nicht auf unterstem Niveau? Er hat keine Bildung, darf nicht mit Kunden verkehren da er ja sich nicht ausreichend mit diesen verständigen kann... - was bleibt da noch? Genau: Die Jobs, die einfach und dreckig sind - die Jobs die Deutsch ungern machen weil selbst ein Hauptschüler zumindest eine ausreichende Ausbildung hat die ihn für das einfach einsammeln von Müll überqualifiziert... - In anderen Jobs als den untersten können die nicht Integrierten somit keine Arbeit finden... - aber Du hast Recht, wir sollten nicht auf ihnen rumhacken - immerhin erledigen sie ja unsere niedern Jobs.. - und das natürlich freiwillig :pillepalle: Tut mir leid Junge, aber Du redest Dir die Dinge schön wie Du es willst...

Zitat:Desweiteren, einfach die Zahl der Ausländer und die Zahl der arbeitslosen Deutschen zu nehmen und damit argumentieren zu wollen, ist ziemlich verfehlt.
Stimmt! Deshalb habe ich es auch nicht getan! Aber laß mich raten... das ist mal wieder eine Aktion "Weltfinanzjudentum"?

Zitat:Die Ersetzbarkeit von Arbeitsverhältnissen, die Substituierbarkeit von Ausländischen Erwerbstätigen und deutschen ist nimmer 1:1. Auch hier würde ich lieber etwas differenzieren
freut mich, daß Du mir erneut etwas unterstellst daß ich nie gesagt habe... - aber damit haben wir wohl zum zweiten Mal eine Aktion "Weltfinanzjudentum"

Zitat:Und Cyp, du als angehender Historiker solltest eigentlich wissen, dass man so plakativ eigentlich nicht formulieren sollte, wenn man seriös bleiben will!
Was soll ich dazu sagen? - mal abgesehen von:
Beleidigungen sind die Argumente derer, die Unrecht haben. Rousseau
viielleicht nur:
Längst heißt mir Schweigen
Allen Grames einz'ger Arzt!

Äschylos,
Agamemnon 548


Und auch wenn Du Deinen Posten als Admin nutzen solltest um mich aus dem Forum zu kicken (viele Abmahnungen fehlen ja wohl nicht mehr) - mit Deinem letzten Beitrag zeigst Du mir mal wieder erneut daß Shahab3s Methode Deine Beiträge einfach nicht zu lesen inzwischen leider kein Verlust mehr ist... Früher war das mal anders, aber naja, aber auf Deine permanenten Unterstellungen Dinge ausgesagt zu haben die aber nie - nicht einmal unterschwellig ausgesprochen wurden muß ich mich wirklich nicht abgeben... - von Deinem geradezu erbärmlichen und kapitulativen Versuch einer Beleidigung mal ganz zu schweigen...
#43
@Thomas Wach da kann ich mich teilweise anschliessen und kann auch ein beispiel mal bringen:
Ich hab zum beispiel die deutsche Staatsbürgerschaft rede deutsch,denke deutsch bin in diesem land geboren und denk mir das es meine Heimat ist,ABER wenn ich zum beispiel deutschen die ich kenne sehe sage ich wäre deutscher Staatsbürger klopfen die dir nicht auf die Schulter oder sagen OK.
Sondern beleidigen dich und sagen was bisn du für einer schauen mit Missgunst und Neid auch teilweise drauf sie können es irgendwie nicht verdauen das ein "Türke" einen deutschen pass kriegt obwohl er hier geboren ist und auch integriert ist sogar assimiliert.
Wieso diese Denkweise kannst du mir das mal erklären?

Ausserdem kann man nicht nur auf die Ausländer losgehen bloss wegen der sprache ich hab zum Beispiel Verwandschaft die können gar nicht mehr ihre Muttersprache also türkisch sie könenn perfekt deutsch aber wenn sie zum Beispiel türkisch reden sollen können sie nicht mehr kommunizieren.
Ich bin gegen jeden Verlust von Sprache,denn Sprache führt zu Verständigung und ist immer wichtig.Man sieht also es gibt verschiedne extremen die beides schlecht sind.Vielleicht liegt die Entwicklung so verschieden da es aus den Bundesländern herrührt.


MfG Azze
#44
anstatt hier mit populismus, polemik und verallgemeinerungen (das gilt für alle Wink ) um uns zuwerfen, sollten wir vielleicht eher der frage nachgehen, warum die integration nicht funktioniert!

und wenn ein ausländer den job eines deutschen macht, dann liegt das vielleicht auch daran, dass die einwanderer zumindest zu teilen auch bereit sind, für weniger geld hart zu arbeiten ... oder auch daran dass sie in diesem fall vielleicht einfach besser qualifiziert sind.
#45
Hmmm Warum es nicht funtzt?
Ich würde sagen das alle ihren Teil dazubeitragen müssen:
Staat,Bundesländer,Einwanderer und Deutsche.
Wenn einer dieser Faktoren nicht erfüllt ist,kann es nicht funtzten.
Bloss immeer zus agen es liegt am Faktor Einwanderer ist das Blödsinn.

MfG Azze


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