Migration und Integration
#16
@pio,

Dumm ist der der dummes tud.Wenn ich mir den Post(den ersten im Thread) von Cyprinide anschaue muss ich einfach auf ganzer Linie zustimmen.Diese Zustimmung beruht nicht auf dummheit mein Freund.Sie beruht in meinem Fall auf Erfahrungen die ich im Laufe meines jungen Lebens gemacht habe.
Ich bin gebohren im südlichsten Deutschland.Meine Schule hatte einen Ausländer Anteil von 85%.Zum grössten Teil "Russland-Deutsche".Gewalt gehörte von Anfang an zu meiner Jugend.Weist du eigentlich wie es ist Ausländer im eigenen Land zu sein?
Zu sehen wie selbst die eigene Familie ins Fadenkreuz dieser grossteils Deutschland-feindlichen Banden gerät nur weil man sich eben nicht einschüchtern lässt?

SCHULD ist meine Regierung.Wie du sagst lieber pio.Doch der Post von Cyprinide zielt in erster Linie auf das gejammere vieler Ausländer ab.Nebenbei bemerkt ist er auch sehr emotional formoliert.Doch das tud eigentlich nichts zur Sache.

Du sagst du fühlst dich von der deutschen Politik und Geselschaft ausgeschlossen.GEJAMMERE.Du sagst nicht was du als Politiker der 70er u. 80er anders gemacht hättest.
Du sagst Deutschland hat sich nicht um die Menschen gekümmert die ins Land gekommen sind.
Erkläre mir das.Du lebst in einem Land das immernoch eines der grosszügigsten Sozialsysteme der Welt hat.

Wo ich dir recht geben muss ist,dass viele Ausländer wirklich aus den untersten Schichten kommen.Oder wie du es im Fall der Deutschen formoliert hast: ASOZIAL.

FEHLERHAFT ist die gesamte Einwanderungspolitik der BRD nach dem WW2.Und spätestens nach dem grossen Wirtschaftsboom auch total überdimensoniert.Also wie du sagtest: HAUSGEMACHT.

FAZIT: Dein Post stimmt also genauso wie der von Cyprinide.Er redet nämlich von dem teilweise unverschämten (wenn auch verständlich weil in BRD geduldet) Verhalten vieler Ausländer.Du redest von den Ursachen.Beides auszuprechen mein lieber pio hat nichts mit dummheit zu tun.

provozier modus an
Nachvollziehen kann ich dein Gefühl der ausgeschlossenheit nicht.Zumindest nicht auf Grund dieses Landes und seiner Menschen.Den der Deutsche sagt heute nicht mal mehr scheisse wenn er das Maul davon voll hat!
povozier modus aus

bzzzz
#17
Alles schön und gut, nur die ganze Problematik beruht auf Gegenseitigkeit!
Und deshalb haben sowohl Pio, als auch Cyprinide Recht in ihrer Grundtendenz. Beide aber gleichermaßen..
Wobei ich sicher nicht Cyprinides Formulierungen wählen würde, die ich mir etwas mißfallen.

Es liegt an beiden Seiten in einer Art negativen strukturellen Kopplung bzw. (wenn man Hegelianer ist) an einer sich dynamisch steigernden Dialektik.

Wir Deutschen haben die Ausländer größtenteils in Land geholt und wollen doch immer noch, dass die miesen udn nicht gut bezahlten Jobs von Ausländern gemacht werden. Es ist doch ne Mär vom gut ausgebildeten Informatiker, der nach Deutschland kommt.
Als Randnotiz: Mein Cousin ist selbst mit knapp unter 30 ein polnischer Doktor der Informatik. Hat auch in Deutschland gearbeitet, nur hat er das auch in den USA und in Frankreich gemacht und ist dann wieder nach Polen.
Solche Leute sind es nicht, die wir nur bekommen, es sind auch die ganz normalen Leute.
Und die haben wir zum großen teil auch geholt und keine Sau hat sich darüber einen Kopf gemacht, was man mit denen anfangen kann.
Und die Ausländer? Bei denen gab es bei einigen Gruppen ähnliche Überlegungen: Hier sind wir und macht mal was mit uns. Einige wollten auch unbedingt ihre alten Einstellungen behalten, ohne zu notieren, dass sie woanders jetzt leben.
Aber nochmal: Beide Seiten haben sich abgeschottet. Beide Seiten haben gleichermaßen Schuld und die hat sich kausal durchmischt und wechselseitig gesteigert.
Daher: Sowohl Pios Einstelung als auch Cyprinides Einstellung sind für sich genommen kaum zutreffend.
Pio muss sich vor Augen halten, dass Offenheit und Aufgeschlosseneheit kaum vorzufinden sidn bei manch problematischen Ausländergruppen. Von Anfang an wurde da nicht zur Kenntnis genommen, dass man sich in einem anderen land befindet.
Cyprinides wiederum hat ( für einen leicht systemtheoretisch denkenden Menschen wie mich) eine recht naive Vorstellung, dass alles an den Ausländern liegt. Es ist eine Mär der Aufklärung, dass der Mensch als Subjekt seines eigenen Glückes Schmied ist und sich selbst nur über eien abstarkte Vernunft lenkt.
Die Gesellschaft, das System, die ihn umgebenen Milieus haben solch Prägewirkung, dass man eben nicht so einfach mal sich ändern kann. Das sind enorm schwere Anpassungsprozesse an denen man zerbrechen kann.
Und an deren Bildung haben die Ausländer kaum selbst viel Schuld! Das liegt an der Gesellschaft!
Von daher, alles den Ausländern anzuhaften, sorry, aber das ist naives subjektivistisches Denken. Genauso wie es naiv ist zu sagen, es läge nur an der bösen Gesellschaft!
Wenn schon, dann sidn nunmal ale Schuld.
Die teilweise nicht integrationswilligen Ausländer und eine ignorante und selbstgefällige Gesellschaft, die denkt, dass trotz Veränderungen alles so weiter laufen muss wie bisher. Aber mit jedem Input, mit jeder Veränderung gibt es automatisch Folgen. Und Ausländer aus einem fremden Kulturkreis integrieren sich nunmal nicht automatisch, da muss man etwas mehr an Aufmerksamkeit drauf lenken!
Es nützt nichts über die Auslände rzu schimpfen und dann ihnen die Sprachkurse wegzustreichen! Da ist auch auf seiten der Deutschen viel heuchelei im Spiel. Und vorallem muss man darauf achten, dass sich nicht staatlich unterstützte Sozialwohnungsghettos bilden! Aber heh, die meisten Deutschen sind doch froh, wenn sie keine Ausländer neben sich haben.
Und in dem Punkt muss ich daher Pio etwas recht geben: Ausländerfreundlich ist man in Deutschland wirklich nicht. Man ist sicher nicht generell ausländerfeindlich, aber eine gewisse Zurückhaltung und Ablehnung gibt es durchaus.
Und aus eigener Erfahrung: Nur weil ich Halbpole bin, musste ich mir auch schon in der Vergangenheit einiges anhören...
#18
Und deswegen differenzierst du die vorhanden Themtik in gewisser Weise auch subjektiv. Du sagst wir sind alle Schuld...doch in welchem Verhältniss?
Wenn ein Deutscher Türke wär und in der Türkei verfolgt werden würde und dann nach Deutschland immigrieren könnte, er würde zu seinene Kindern sagen:
Hey, Sohnemann! In der Türkei werden deine Mutter und ich verfolgt. Wr können da nich mehr leben. Die Deutschen helfen uns, ein neues, BESSERES/wohlhabenderes Leben anzufangen. Sei nett zu ihnen, lass dich nich unterwerfen, aber sei dankbar!
So oder in der Art würde ein "zivilisierter" das formulieren.
Von den Ausländern kriegt man wenn man sich über irgendwas aufregt gleich "scheiss deutsche kartoffel" oder"nazi" an den Kopf geworfen. Sie pöbeln unsere Frauen an, wenn man die ihrigen nur anguckt kommt gleich "eyh du scheisse!!, was guggst du meine schwester an..eyh du!!"
einfach nur primitiv...klar haben wir Deutsche auch Schuld! Nur wir tragen eine Teilschulld die wesentlich kleiner ist als die der Ausländer.
Wir haben unter der eigenen Bevölkerung selbst soviele Arbeitslose, dass die Ausländer einfach nur froh sein können so von uns zu profitieren.
Denn ich meine ich kann mich auch nich einfach hinstellen und sagen, hey alles scheisse!
Ich wär gern Australier oder Ami. Will einfach mehr Geld. Wir sind nich irgendwer, das wird da oben nich ausgelost oder so. Wir sind das Produkt der Parentalgeneration sowie etwas neues, man schimpft es aufgrund der Möglichkeit der diversen Basenanlagerung auch Individium. Man muss auch irgendwann mal in der Lage sein, nicht nur zu fordern. Sondern auch mal danke zu sagen. Danke dafür, dass man nich mitm Eselkarren durch die Gegend fahren muss, dass man was gescheites aufm Tisch hat und nich den Hühnern die Körner wegpicken muss.
Sollte eine solche Einstellung in Deutschland jemals vorhanden sein, was ich persönlich vehement bezweifele, dann wär das Leben für uns alle wesentlich erträglicher. Aber das sieht ja leider keiner so...
#19
Zitat:Hey, Sohnemann! In der Türkei werden deine Mutter und ich verfolgt. Wr können da nich mehr leben. Die Deutschen helfen uns, ein neues, BESSERES/wohlhabenderes Leben anzufangen. Sei nett zu ihnen, lass dich nich unterwerfen, aber sei dankbar!
So oder in der Art würde ein "zivilisierter" das formulieren.
Von den Ausländern kriegt man wenn man sich über irgendwas aufregt gleich "scheiss deutsche kartoffel" oder"nazi" an den Kopf geworfen. Sie pöbeln unsere Frauen an, wenn man die ihrigen nur anguckt kommt gleich "eyh du scheisse!!, was guggst du meine schwester an..eyh du!!"
Wie zivilisiert und vornehm sich Deutsche im Ausland verhalten, sieht man im Urlaub. Das erlaubt sich in dem Stil kaum ein Ausländer in D.
Naja, dass ist halt schon eben irgendwie ganz deutlich eine Frage der Perspektive. Bei Fremden störts halt einfach. Das ist schon nachvollziehbar.

Dennoch verstehe ich dieses Scheiss-Ausländer getöse nicht. Damit ist keinem geholfen. Einseitige Schuldzuweisungen, die andern sind dies, die anderen sind das, bringt bei diesem Problem, dass einfach nicht einseitig zu lösen ist, niemanden weiter. Von der Kneipe am Eck, die mit solchen Diskussionen alle Stammtische füllt, mal abgsehen. Rolleyes
#20
Deutsche im Urlaub auf Malorca sind nun wirklich kein Vergleich zu einem Aus-bzw Einwanderer :bonk:

Im Urlaub lässt der Abschaum jeder Nation die Sau raus!

Mit den Schuldzuweisungen gebe ich dir recht.Doch es geht hier eher um Auswirkungen einer falschen Politik.Diese ist nämlich schuld.

Keiner hat hier irgendwie Scheiss-Ausländer Getöse von sich gegeben!Schon wieder dieses gejammere :wall:
#21
@Shahab3 @XMan
Naja ich hab keine Deutschen erwischt die sich beschissen benehmen aber dafür waren ne Menge Österreicher dabei die sich benahmen ob der Ort ihre Kolonie und die Leute Ihre Sklaven wären.:pillepalle:
Die Östrreicher haben auch ein gewisses Vorurteil aber wie gesagt man darf nicht,man kann nicht wegen ein paar Spasstis alle uber einen Kamm scheren.
Das beruht auf Gegenseitigkeit.
Deshalb sollte man schon differenzieren ich versuchs wenigstens.
XMan du solltest das auch mal versuchen und Cyprinide du auch.
@Noratlas was heisst gejammer,andere Jammern genauso deutsche Jammerkultur da fängt doch die Integration an.Big Grin

Es ist ein unterschied schon da das eine ist die Mehrheit und das andere die Minderheit.

MfG Azze
#22
Zitat:Deutsche im Urlaub auf Malorca sind nun wirklich kein Vergleich zu einem Aus-bzw Einwanderer. Im Urlaub lässt der Abschaum jeder Nation die Sau raus!
Naja, es gibt auch genug deutsche Auswanderer auf Malle, Iibiza, den Kanaren, der Türkei und sonstwo, die bis heute kein Wort Landessprache sprechen und dies auch nicht vorhaben. Dass Deutsche Proleten sich im Ausland aufführen, wie der letzte Dreck, kommt dennoch hinzu.

Ansonsten hast Du mich falsch verstanden. Ich zog keinen Vergleich. Es ging um zivilisiertes Verhalten. Das lässt sich nunmal kaum Rassentheoretisch ergründen. Das ist eben eine Frage des Umfeldes und insbesondere der sozialien Situation.

Noch ein Beispiel : Deutsche die sich viel in solchen Ghettokreisen aufhalten sind von Ihrem Verhalten und ihrer Sprache kaum als solche zu identifizieren.
Da sind mir schon einige Exemplare über den Weg gelaufen Wink

Wie gesagt. Es gibt für alles Gründe. Kein Ausländer kommt hier nach Deutschland und macht sich in Berlin Kreuzberg mit 10 Leuten in ner 30m^2 Bude ein schickes Leben. Auch was das Leben auf Staatskosten angeht. Mir wäre neu, dass der Anteil unter den "sozialschmarotzenden" Ausländern (soweit das als nicht EU-Bürger möglich ist ?!) , höher wäre als der unter den Deutschen. Lasse mich aber gerne eines besseren belehren.
Daher erscheint mir doch vieles hier, als etwas einseitige Polemik...

Zitat:Mit den Schuldzuweisungen gebe ich dir recht.Doch es geht hier eher um Auswirkungen einer falschen Politik.Diese ist nämlich schuld.
Ja, die Politik ist auch *ein* Faktor.
Hinzu kommt eben Abgrenzung von beiden Seiten aus, soziale Probleme, kulturelle Konflikte, etc...

Zitat:Keiner hat hier irgendwie Scheiss-Ausländer Getöse von sich gegeben!Schon wieder dieses gejammere
Quark. Ich jammer doch nicht. Ich hätte nicht mal ein Motiv dazu.
Ich bin nur versucht die Diskussion auf einen vernünftigen Mittelweg zu bringen.
Ausserdem hast Du doch was geschrieben von Schweiz und Israel. Oder irre ich jetzt ?! Somit gehe ich mal davon aus, dass Du Dich hier erstmal als Ausländer zu integrieren hast. ...tss...dem Shahab jammern unterstellen... :rofl:
#23
Lieber Shahab.Lese weiter oben.Ich habe nichts von Schweiz&co geschrieben.Das war glaube ich Der Schakal.Ich habe in diesem Thread sogar schon geschrieben wo ich geboren und aufgewachsen bin....:daumen: Da hast du mich falsch vestanden.
#24
Zitat:Und deswegen differenzierst du die vorhanden Themtik in gewisser Weise auch subjektiv. Du sagst wir sind alle Schuld...doch in welchem Verhältniss?
Naja, wir wollen ja nicht in sinnlose Vorwürfe abgleiten, aber für mich argumentierst du sicher perspektivischer als ich.
Du siehst es nämlich so, wie der Otto-Normal-Deutsche. Alles muss so weitergehen wie bisher. Dass Entwicklungen Folgen und Nichtbeachtung und Ignoranz viel Schlimmes anrichten kann,verschließst.
Und ich wäre sehr vorsichtig, wenn ich Schuld gewichten will.
Für wen machen denn die Eltern dieser Ausländer die harten udn schmutzigen Jobs? Weswegen wurden die denn in der ersten Generation ins Land geholt??
Weil es genügend Deutsche gab, die nicht mehr so hart ackern wollten und lieber ihr Geld sauber verdienen wollten. Deswegen haben wir die geholt und eswegen haben deren Eltern und Großeltern dieses Land mitaufgebaut.
Dankbarkeit ist daher eine zweischneidige Sache.
Einerseits leben die heute sicher besser als in ihren Herkunftsländern,nur wie würde es bei uns aussehen ohne sie,wie hätte sich unsere Wirtschaft ohne diese billigen willigen Arbeitskräfte entwicklet?
Wie gesagt, die sache ist zweischneidig und man sollte hier nicht in Einseitigkeiten verfallen.
Gewiß, das von dir udn Cyprinide beschriebene Verhalten missbillige ich auch sehr, aber man muss bedenken, welche systemischen und strukturellen Voraussetzungen das alles hat!
Und da würde ich eben nicht so einfach sagen, dass die Auslände ran allem Schuld sind.
Wie gesagt, Sprachkurse wurden nie groß angeboten, Ghettobildung durch Sozialen Wohnungsbau noch gefördert.
Und lustigerweise hat Shahab auch sehr recht, wenn er auf Deutsche aus solchen Gegenden verweist. Die sprechen nämlich oft genauso seltsam und sind genauso mies drauf. Da sieht man mal, wie das Milieu einen prägen kann.
Und an solchen Entwicklungen sidn Individuen alleine nie schuld! Nur aggregiertes Verhalten, also gesellschaftliches Verhalten führt zu sowas....
#25
Also ihr scheint alle ein wenig zu emotional zu lesen...ich habe geschrieben, dass wir Deutsche AUCH Schuld haben, nur wir eine geringere Teilschuld tragen als die Ausländer. Das ist meine Meinung. Und wenn ich mir gewisse Statistiken vom Bundesamt angucke - keine rechten Statistiken - und ich die Türken bei Vergewaltigungen und Körperverletzungen auf den Plätzen 1 und 2 wiederfinde (Russen 2 und 1 !!!) dann verstehe ich den deutschen Rechtsstaat sowieso nicht mehr. Für Steuerhinterziehung 10 Jahre, Vergewaltigung 2 Jahre, Mehment konnte auch was weiss ich wie lange die Behörden vor der Nase herumführen...es wird sich was ändern...
es muss sich was ändern! Die Ausländer haben jetzt noch die Chance sich ihren Platz einigermassen zu sichern. Gleichberechtigung werden sie wohl nicht erlangen, da stimme ich meinen Vorrednern zu. Da bedürfte es schon einer toleranteren Einstellung seitens der hiesigen Bevölkerung. Die wird es nicht geben. Irgendwann gibts bestimmt mal separate but equal gesetze...gibt ja in Berlin eine zu 100 prozent von Ausländern besuchte Schule.:evil::wall:
mal im ernst wir können froh sein nicht im vom Puritanismus gekennzeichneten Amerika zu leben, wo man das wert is was man in dollar verdient oder guckt euch DOWN Under an, was die für Manöver starten (was das kostet!) wenn die Schiffbrüchige ausfindig gemacht haben
@thomas,
du tust ja schon fast so, als wurden die unter Zwang ins Land geholt.
Ich denke es is immernoch besser in Deutschland hart zu arbeiten - sprich man kann sich in gewisser Weise auch was leisten (Deutsche müssen das übrigens auch) - als in nem Eselkarren durch die Gegend zu fahren oder was weiss ich. Also da hört der Spass auch auf. Man muss schonmla gucken wo man her kommt und das die einen gleicher sind als die anderen habe ich mir auch nich ausgesucht und NEIN ich habe auch kein Problem mit Ausländern.
@Shahab, ich versuche ja nich nur zu differenzieren, nein ich tue es ja auch.
Ich bin z.b. absoluter npd Gegner. Die glauben, nur weil se früher alle Heil Hitler gebrüllt haben, dass Hitler mit Vornamen Heil anstelle Adolf hiess.
Und dann verwenden solche "menschen" begriffe wie untermensch...aber gut solche gibts ja überall...
also ich bin nich kategorisch gegen Ausländer. Aber ich finde Deutsche sollten in Deutschland z.b. eher ein Anrecht auf Arbeit haben als Ausländer.
#26
@XMan
Zitat:Aber ich finde Deutsche sollten in Deutschland z.b.eher ein Anrecht auf Arbeit haben als Ausländer.
Das ist doch Rassismus und diskriminierend,sollte man nicht eher der auf Arbeit Anrecht haben,der qualifizierte für die jeweilige Tätigkeit ist?
Ausserdem es geschieht doch schon oder wieso glaubst du sind viel Ausländer prozentual selbbständiger als Ur-Deutsche?!

Ich will mal ein Beispiel bringen was ich bei einer Besichtigung von einer Firma gemacht habe und so NIE aufgefallen ist aber hier schon.Da gibt es den Dienstleistungskomplex wo die Kaufleute usw. hocken und dann den Produktionskomplex,mit den Maschinen und unterschiedlichen Abteilungen.

Im Bürokomplex fast nur deutsche.
Im Produktionskomplex je nach Abteilung fast nur Ausländer.
Die schmutzigen Abteilungen wo mit Giften,Müll,Schrott oder Öl hantiert wird sind zum grossenteil Ausländer tätig,während in den Abteilungen wo nicht diese dreckigen arbeiten verrichtet werden zum grossenteil deutsche sind.
Die Abteilungsleiter wiederum der Abteilungen sind wieder nur deutsche.
Das was du @XMan meinst geschieht doch schon.

MfG Azze
#27
Zitat:Aber ich finde Deutsche sollten in Deutschland z.b.eher ein Anrecht auf Arbeit haben als Ausländer.
Nun da muss ich Azrail absolut Recht geben.
Zudem hast Du da leider nicht bedacht, dass sich die Problematik bzgl Integration Ghettoisierung dadurch radikal verschärft. Somit der völlig falsche Weg.

Heute kriegt derjenige die Stelle, der qualifizierter ist, einen besseren Eindruck macht, zuverlässiger und fleissiger ist. Wenn Du Dich dabei mit Deinen Deutschen Tugenden von einem Ausländer abhängen lässt. Tja...dann leigt das Problem vielleicht eher woanders. Zumindest nicht bei den sozialschmarotzenden nicht anpassungsfähigen Ausländern.

Irgendwo muss man sich schon entscheiden.
#28
Die Ausländer in D sind genauso bunt gescheckt wie die Deutschen, ich habe, denke ich, die gesamte Bandbreite, vom Asylanten der kein Wort Deutsch spricht, bis zum jetzt als Investbanker in London lebenden Oxfordabsolventen kennen gelernt, der mit 6 nach D gekommen ist, kein Wort Deutsch gekonnt hat und eines der besten Abis meiner Stufe gemacht hat.

Asylbewerber, die in einem Heim wohnen, deren Verfahren noch läuft und von einem Taschengeld leben sind echt arme Schweine und keine Sozialschmarotzer.

Ein massives Problem sind mE aber die nicht oder nur kaum integrierten "Russlanddeutschen", die deutsche Staatsbürger sind, die die Sprache nicht sprechen, keine Ausbildung und keine Perspektive haben und dadurch massive Probleme haben aber auch verursachen.

Kenntnisse der deutschen Sprache halte ich für unabdingbar, um in D zu leben, eine Ghettoisierung sollte es geben.

Zitat:Aber ich finde Deutsche sollten in Deutschland z.b.eher ein Anrecht auf Arbeit haben als Ausländer
Ist z.T. so, gedultete Ausländer haben dadurch praktisch ein Arbeitsverbot, anderes gilt für EU Bürger und solche mit dauerhaftem Aufenthaltstitel.
#29
Tja da kann man das Huhn natürlich von diversen Seiten packen :daumen:
Natürlich muss der Bestqualifizierteste den Job bekommen, sonst kann das Land/Firma ansich keinen Nutzen aus der ganzen Sache ziehen.
Nur jetzt nennt ihr beiden mir mal bitte eine Sparte, in der es keine arbeitslosen Deutschen gibt...ich glaube da gibt es kaum eine...
desweiteren sind ja auch die meisten Ausländer schlecht bzw gar nicht ausgebildet wie ja auch schon viele andere hier geschrieben haben.
Steine packen - um es mal hart zusagen - kann auch nen Deutscher wenn er nur nen iq von 20 hat. Das ist doch egal. Wir müssen versuchen alle Deutschen zu beschäftigen - wenn dann nochwas über ist können alle Ausländer Arbeit haben!! Kein ding, nur das gibts nicht...
#30
Zitat:Cyprinide postete
und dann nennst Du Dich "Paradebeispiel eines integrierten Ausländers" ??? Willst Du uns verarschen? Der integrierte Ausländer sieht sich als Deutscher ausländischer Abstammung, sprichti fließend Deutsch und benimmt sich deutsch - und schreibt nicht von Parallelgesellschaften in die er gezwungen wird :pillepalle: und von der bösen westlichen Welt!
sorry ich denke, wir reden hier über integration. das was deinen vorstellungen nahe kommt, nennt man jedoch assimilation. und niemand lässt sich assimilieren. das wäre ein verrat an seiner kultur und geschichte. ich denke, auch du im ausland wirst zuerst lieber mit den paar deutschen rumhängen die du da vorfinden wirst, als das du dich mit leuten triffst, deren sprache du nicht verstehst. siehe die ganzen rentner die sich in mallorca niedergelassen haben. von denen spricht auch keiner so richtig spanisch.

diese ganze integrationsgeschichte ist eine ziemlich komplizierte sache. was wir hier diskutieren ist das henne/ei-problem. was war zuerst da? das problem, welches die ausländer verursachen, oder das abneigende verhalten der deutschen politik/gesellschaft?

ich behaupte: die politik hat die probleme verursacht und argumetiere dementprechend

eine intelligente zuwanderungspolitik hat niemals stattgefunden. ich werde jetzt mal einige dieser fehler aufschreiben:

1. die menschen die angeworben wurden, stammten aus der untersten unterschicht der jeweiligen gesellschaften
2. man hat die menschen hier her gebracht, und sie dann ihrem schicksal überlassen. das sich dann jeder in seine gruppe zurückzieht, dürfte niemanden wundern
3. es gab keinerlei staatliches interesse, diese menschen in die gesellschaften zu integrieren. (z.b: sprachprogramme), daher hätte es
4. von anfang an nur befristete arbeitsverträge geben dürfen, ohne option auf eine verlängerung
5. nachdem es ab mitte/ende der 80er jahre weniger arbeit gab, hat sich die einwanderungspolitik nicht geändert. es wurden immer noch menschen reingeholt, ohne das es für diese ausreichend arbeit gegeben hat.
6. das asylrecht wurde oft durch wirtschaftsflüchtlinge mißbraucht. daran sind jetzt wohl auch die hier lebenden ausländer schuld oder wie? also ich für meinen teil kann nix dazu. wieso fragen wir mal nicht den herrn dr.kohl? der war doch ab 82 kanzler oder nicht?

fehler sind viele gemacht worden. jetzt sollte man sich irgendwie gedanken machen, wie man diese fehler korrigiert und wie man neue probleme gänzlich verhindert. ich fürchte jedoch, das das wieder ausgesessen wird. also werden sich dir fronten eher verhärten.

so und nun erwarte ich gegenargumente


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