Streitkräfte der USA - allg. Sammelthread
Eine gewisse Müdigkeit oder auch Tendenz,
für ANDERE den Kopf hinzuhalten,
war schon länger unübersehbar...
https://www.youtube.com/watch?v=Fgfg1FRdfzE
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EU parliament calls to end visa-free travel for US citizens

http://www.foxnews.com/politics/2017/03/...izens.html

Ironie ein
Da stellt sich mir die Frage: Welche art von VISA wäre denn für eine US-Soldatin oder US-Soldat ( + Gefolge ) einer US-Kampfbrigade erforderlich?...und die Folgen bei Einreise ohne Visa... evtl Abschiebehaft oder so?
Ironie aus

OK, das kann evtl nur für Tourists gelten, allerdings war auch ich als GAF-Angehöriger in den USA auf Urlaubsreise... aber nicht zu vergessen die moralische Wirkung, Dein Kopf riskiere ohne VISA, dich umschauen...nur mit VISA!
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Das "kann" nicht nur "eventuell" für Touristen gelten, sondern gilt genau genommen ausschließlich und nur für diese. Abgesehen davon ist bislang noch überhaupt nichts geschehen, vielmehr geht es in dem möglichen "Visums-Konflikt" darum, dass manche EU-Bürger in die USA einreisen dürfen ohne Visum, manche aber eines benötigen. Und darüber hat sich die Debatte auch entzündet. Mit den Streitkräften, egal nun welchen, hat alles indessen nichts zu tun, weswegen der Post dezidiert genau genommen in den Politikbereich gehören sollte. Wink

Schneemann.
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@Schneemann
Danke für die klärende Antwort. :-)
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Die US-Navy hat Ende Oktober erste Flugtests für das PGS (Prompt Global Strike) Programm durchgeführt. Ziel des Programms ist es, jeden Ort der Welt innerhalb von einer Stunde mit einem konventionellen Gefechtskopf angreifen zu können.

Zitat:Ende Oktober hat die US Navy einen ersten Flugtest mit einem konventionellen Waffensystem durchgeführt, das binnen einer Stunde jeden Punkt auf der Erde erreichen soll.

Schon 2001 hatte der damalige US-Präsident George W. Bush die Entwicklung eines Very Long Range Precision-guided Weapons Systems angestoßen. Im Rahmen des „Prompt Global Strike“-Konzeptes dachte man zunächst an mit konventionellen Gefechtsköpfen bestückte, U-Bootgestützte „Trident D-5“ Interkontinentalraketen. Problem war jedoch, dass andere Nuklearmächte beim Start und während des Fluges einer solchen Rakete, ja bis zum Auftreffen im Ziel nicht erkennen konnten, ob sie nukleare Gefechtsköpfe trug; eine Fehleinschätzung könnte katastrophale Folgen (Auslösung Zweitschlag) haben. Dieses Konzept wurde denn auch „begraben“.

In einer Zwischenlösung wurden vier nuklearstrategische U-Boote der OHIO-Klasse zu Trägern für jeweils mehr als 180 Marschflugkörper Tomahawk umgebaut. Sie werden lagebezogen in geostrategischen Schlüsselregionen disloziert (die „Michigan“ operiert mit Blick auf Nordkorea seit mehr als sechs Monaten in Ostasien). Die nur unterschallschnellen Tomahawk benötigen aber teils mehrere Stunden für ihren Flug in ein Zielgebiet – zu lange, um ein sich sehr kurzfristig und auch nur vorübergehend bietendes Ziel wie z.B. eine auf mobilen Startern in Stellung gebrachte Langstreckenrakete oder einen Treffpunkt von Terroristenführern zu bekämpfen.

'Prompt Global Strike' Hyperschall-Gleiter (Grafik: US Army)Das neue „Prompt Global Strike“ setzt denn auch wieder auf ballistische Raketen, allerdings nur für einen Teil des Fluges. Die Rakete erfüllt nur die Funktion eines „Boosters“, der das eigentliche Waffensystem möglichst schnell und hoch in Richtung auf ein Zielgebiet befördert, ausklinkt und dann selbst „erkennbar als nicht (nuklear-strategisch) bedrohlich“ zur Erde zurückfällt.

Die eigentliche Waffe gleitet dann präzisionsgesteuert mit Hyperschallgeschwindigkeiten von bis zu Mach 10 zum Ziel. Mit dieser „Boost-Glide“-Kombination von ballistischer Rakete und hyperschallschnellem Waffenträger ließe sich jeder Punkt der Erde in weniger als einer Stunde erreichen. Träger könnten U-Boote (alternativ auch hoch fliegende Flugzeuge) werden, durch deren vorgeschobene Stationierung sich die Reaktionszeit noch deutlich verkürzen ließe. Technisches Hauptproblem ist die bei Hyperschallflug auftretende extrem hohe thermische Belastung. Bei Mach 10 führt die Luftreibung zu Temperaturen von fast 1.000°C. Übrigens arbeiten auch Russland und China an der Entwicklung ähnlicher - allerdings auch nuklear bestückbarer - Systeme, sehen hier vor allem Optionen für eine Überwindung von Raketenabwehrsystemen.

(Quelle: marineforum.info/Wochenschau/wochenschau.html)

Außerdem wird unter dem Projektnamen LREW (Long Range Engagement Weapon) an einer neuen Langstrecken Luft-Luft-Rakete gearbeitet.

war is boring
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