(See) Fregatte Klasse F 125
(06.04.2021, 17:58)DeltaR95 schrieb: Eine "Modifizierung" im Sinne einer "funktionalen Anpassung" negiert doch nicht die Tatsache, dass die zu Grunde liegende COTS-Hardware eine potentielle Sicherheitslücke darstellt?

Deshalb wäre es auch nicht besonders schlau, aktuelle und zu einem gewissen Grad ungeprüfte Hardware in entsprechend vulnerablen Bereichen einzusetzen - was eben auch nicht passiert. Womit wir zum Anfang der Diskussion zurückkehren, und zu meiner Aussage, dass sich die typischen zivilen Produktzyklen nicht auf die militärischen Anforderungen und Umgebungen übertragen lassen, und dass COTS bei den integrierten Strukturen nicht unmodifiziert zur Anwendung kommt.

MOTS bzw. MCOTS bedeutet für integrierte Systeme nicht einfach nur funktionale Anpassungen, sondern auch garantierte Betriebs- und Versorgungssicherheiten. Wenn ein solches System hinreichend modifiziert und getestet ist, ist es eigentlich schon wieder veraltet - für zivile Maßstäbe. BAE Systems ist beispielsweise einer der größten Hersteller von MOTS-Prozessoren für militärische und sensible zivile Anforderungen im Westen, die aktuelle Generation beispielsweise basiert auf zivilen Prozessoren mit PowerPC-Architektur, die bereits seit einem halben Jahrzehnt verfügbar sind und würde, jetzt irgendwo integriert, auch in zehn bis fünfzehn Jahren noch genutzt werden. In der primären Ebene der IT-Infrastruktur kommen solche speziellen Systeme bis heute zur Anwendung.
In der sekundären Ebene, beispielsweise Server- und Speicherstrukturen, kommen Hybrid-MOTS-Systeme zum Einsatz, dort wird "banale" COTS-Technik (bspw. nach MIL-STD) in modifizierten, gesicherten Umgebungen integriert. Die mögliche Vulnerabilität, die gegebenenfalls für eine schnelle Obsoleszenz von zivilen Systemen sorgt, wird hier durch günstigere Schnittstellensysteme umgangen, die bei Bedarf leichter ausgetauscht werden können.
Was die breite Masse der Soldatzen zu sehen bekommt ist hingegen eher die Peripherieebene, wenn beispielsweise ehemalige spezialisierte Workstations durch COTS-Notebooks ersetzt werden, und die notwendige Software nicht mehr auf einem UNIX-basiertem System läuft, sondern auf Linux (oder Windows). Und die kann man dann tatsächlich relativ leicht austauschen.

Der von dir genannten Artikel bezieht sich auch genau darauf, nicht, dass das FüWES (übrigens sehr gut, dass die Kompetenz dafür wieder intern aufgebaut wird, es war einer der größten Fehler, diese Fähigkeit abzubauen) grundsätzlich nur auf COTS zum Einsatz kommen soll, sondern dass es auf COTS zum Einsatz kommen kann. Dadurch wird nicht nur die Schulung und Wartung der Systeme vereinfacht, sondern es ermöglicht auch die viel leichtere interne und externe Entwicklung, des FüWES selbst und der zu integrierenden Geräte, darüber hinaus eben auch eine variablere Verwendung bspw. an Bord. Das heißt aber nicht, dass dort dann COTS in der Primärebene zum Einsatz kommen soll oder wird.

Wenn man sich die üblichen Zyklen anschaut, Entwicklung, Produktion, Dienstzeit bis zur MLU und schließlich bis zum Nutzungsende, dann wird auch klar, dass typische landbasierte zivile Technologieschritte unmöglich bei solchen Systemen mitgegangen werden können. Das gilt nicht nur für militärische, sondern eben auch für zivile Anwendungen.

Zitat:darauf ein "angepasstes" bspw. Linux klatsche bleiben immernoch alle Sicherheitslücken des unveränderten Kerns (zumindest ist mir nicht bekannt, dass die Bundeswehr eigene Linux-Kernel entwickelt) erhalten. Die meisten Firmen erzeugen ihre MOTS-Linux-Kernel durch eine Anpassung der Repositories und Entschlackung, aber sie entwickeln keine eigenen Betriebssysteme mehr.

Die Unix-Kernel wurden von fast jedem Unternehmen selbst gepflegt, von Thales und Hensoldt weiß ich, dass sie eigene Kernels für die linuxbasierten Systeme pflegen - was genau natürlich nicht. Wenn die Bundeswehr wirklich so weit denkt, das eigene FüWES streitkräfteweit einzuführen wäre es nur sinnig, hier den eigenen Linux-Fork auch mit einem eigenen Kernel zu versorgen.
Natürlich würde theoretische Sicherheitslücken bleiben, wenn die Hard- oder Software nicht angepasst wird. Ob daraus aber praktische Sicherheitslücken entstehen, hängt von der Gesamtinfrastruktur ab.

Zitat:Das für militärische Anwendungen kleine Strukturgrößen in der Mikroelektronik problematisch sind, war mir auch bekannt, aber eher für Anwendungen in großer Höhe.

Das Problem ist nicht nur die Strahlungsintensität (wobei die halt gerade im Sensorikbereich, je nach Einsatzort, problematisch sein kann), sondern auch die höhere Empfindlichkeit gegenüber Spannungsschwankungen, die generelle Haltbarkeit der Strukturen auf den Trägermaterialien, usw. (was genau alles die Probleme sind, dafür bin ich kein Fachmann).

Zitat:Das die LCS eine Spitzengeschwindigkeit von 45 kts haben ist mir klar, das Argument gilt dann doch sicherlich auch für die F125 mit ihren 26 kts?

Nein, genau das ist ja der Vorteil größerer Entwürfe. Und der Verzicht auf Geschwindigkeiten deutlich über der Rumpfgeschwindigkeit sorgt dafür, dass man den Entwurf für die Verdrängerfahrt optimieren kann.

Zitat:Oberdeckspflege = Rost-Klopfen, Malerarbeiten, Spulen des Oberdecks, Ausbesserung von Materialschäden, die Arbeiten fallen auf F125 wie auf jeder anderen Einheit auch an. Heißt für mich "mehr Fläche entspricht auch mehr Wartungs- und Erhaltungsaufwand".

Mir ist schon klar, was du damit meintest, ich wundere mich aber, dass du dem irgendeine größere Relevanz beimisst, weil das hinsichtlich der Kosten und des Aufwands im Vergleich zu den sonstigen Systemen wirklich zu vernachlässigen ist.

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Um das ganze noch mal grundsätzlicher zu betrachten, natürlich lässt sich die Frage stellen, ob für die Aufgaben eine kleinere Einheit nicht auch gereicht hätte, mit reduzierter Ausstattung zu geringeren Kosten. Bloß wurden die Anforderungen nicht willkürlich aufgestellt, sondern sind eine Folge gemachter Erfahrungen innerhalb von Einsätzen, die nicht nur vor der Entwurfsplanung und dem Bau, sondern eben bis heute und auch in Zukunft Aufgabe der Marine sein werden. Wenn man diese also als gegeben betrachtet, um die gewünschte Entlastung der (militärisch betrachtet) Hochwerteinheiten zu erzielen, so wird man nicht um eine gewisse Größe umhin kommen. Insofern ergibt die Diskussion für mich aus der Perspektive keinen Sinn.

Wenn es etwas am F125-Programm zu kritisieren gibt, dann die generellen Verzögerungen bei Planung und Bau, die Kostenüberschreitungen, die Schwierigkeiten bei der Einführung in die Truppe und die Probleme bei der Herstellung der Einsatzfähigkeit. Aus dem Grund kann das Programm meines Erachtens auch nicht am Konzept selbst, sondern nur an der Umsetzung scheitern. Und hier muss die F125 erst noch beweisen, dass die prognostizierten Leistungen auch tatsächlich erzielt werden.
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Die Diskussion um die F125 ist zu Ende wenn die Schiffe in Jahrzehnten außer Dienst gestellt werden.
Wir waren uns im Chat bisher einig das es richtig war, um die Kosten nicht noch unkalkulierbar zu machen, sie zunächst in der ursprünglichen Form in Dienst zu stellen. Wie Offiziere berichten ist es möglich ein TAS nachzurichten. Auch AAW Lösungen, ohne durch das Deck zu schneiden, sind denkbar.
https://nationalinterest.org/blog/buzz/i...sly-180817
Es ist auch keine ungehörige Forderung als Verbandsschutz die F126 mit deren mit SM2 und ESSM vollständig kompatiblem APAR Block 2 Radar ins Spiel zu bringen. Die F125 wird von der Bundeswehr schon als Team ASW angepriesen.
Griechenlands neue Fregatten zeigen auf wie wichtig es ist 100 km AAW Fähigkeiten zu haben. Die F126 ist eine Mehrzweckfregatte. Wer sagt das sie kein AAW kann .Die F123 sind durch BMD gut ausgelastet. Die F127 kommen erst, wenn die letzten F126 gebaut wurden.
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(15.04.2021, 20:56)Seafire schrieb: Auch AAW Lösungen, ohne durch das Deck zu schneiden, sind denkbar.
https://nationalinterest.org/blog/buzz/i...sly-180817

Fire and forget ?
Bzw. reicht da eine grobe Zielvorzuweisung und den Rest macht der FK ?
Wie groß ist der Aufwand das Softwaremäßig anzubinden ?
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https://www.navalnews.com/naval-news/202...-missiles/
Alles Lösungen (US Navy) um nicht in das Deck des Kriegsschiffes einzudringen. Die MML der US-Armee
z. B wird normal auf der Rückseite eines LKW transportiert. Sie hat 15 Zellen für Flugkörper unterschiedlichster Art.

Der Transport erfolgt auch auf einem LKW bei der IRIS-T (Bodengestützt).
https://de.wikipedia.org/wiki/IRIS-T_SLM

Ähnlich wie bei RAM kann bei Containerlösungen immer nachgeladen werden. Da keine Radar Komponente transportiert werden muss, dass Schiff hat ja welche, ist evtl. nur ein Abschuss-Container zuzuladen.

Es geht darum aufzuzeigen was noch möglich ist.

Die Iron Dome Varianten können auch Granaten abwehren. Später könnte es auch ein Laser! Nicht unwichtig für ein Schiff mit der Aufgabe Naval Support Fire.

Wenn ein Schleppsonar da ist, ist auch Sea Spider sinnvoll. Also auch Abwehr gegen U-Boote ist machbar.

Die Größe der F125 ist langfristig kein Nachteil.
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Nur dass die Landlösungen alle nicht seewasserbeständig sind, von einem festen unbeweglichen Untergrund ausgehen und eine irgendwie geartete Integration ins FüWES benötigen (bei Flugabwehr geht alles sehr schnell, eine simple humane Drehstuhlschnittstelle ist langsam und fehleranfällig). FKs für Schiff– und Landziele sind einfacher zu handhaben, da nicht so zeitkritisch und mit weniger Koordinationsaufwand verbunden, mitunter genügt ein eigenständiger Notebook für Statuskontrolle, Zieleingabe und Start.

Ganz so einfach ist das also nicht, besonders was die Korrosion angeht. Für einen geplanten Landangriff kann man die Palette vielleicht noch kurz vorher – und bei ruhiger See – aus dem Hangar rollen, aber die Flugabwehr muss 24/7 stehen. Aber selbst im Hangar ist die Luft feucht und vor allem salzhaltig.
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Wie von Ottone schon ausgeführt, nicht navalisierte Systeme sind für den Dauereinsatz auf See nicht tauglich und daher keine praktikable Lösung. Insbesondere wenn es um leichte Luftabwehrraketen geht, sollte man zudem nicht vergessen, dass RAM Block II bereits ziemlich leistungsfähig ist und ein System wie etwa Iron Dome keinen Vorteil bieten würde.
Es müsste also auf mittlere, navalisierte Luftabwehrraketen hinaus laufen, die aus Containern gestartet werden. Sowas ist nicht neu, wenn man an die Mk.29-Starter für die Sea Sparrow (bis zur ESSM) denkt, das ADL-System setzt diese Idee fort. Das alles wurde hier auch bereits (mehrfach) diskutiert. Und es hat sich nichts dahingehend verändert, dass auch decksmontierte Starter Versorgungsanschlüsse (von Strom bis IT) benötigen und in das FüWES integriert werden müssen - selbst bei Fire-and-Forget-Flugkörpern, die in Anbetracht der Sensorleistung des Schiffes im übrigen keine sinnvolle Lösung sind.
Wenn man also beispielsweise von ADL mit ESSM Block II ausgeht, technisch wäre sowas grundsätzlich möglich, aber es würde viel Arbeit und entsprechende Kosten bedeuten - und es gibt keinerlei Anzeichen dafür, dass es überhaupt ein politisches Interesse daran gibt. Denn, und das darf man eben auch nicht vergessen, für die Aufgaben der Einheiten sind diese Systeme nicht notwendig, und diese Aufgaben wiederum sind der Bewertungsmaßstab der Politik. In Anbetracht der großen Mängel bei der Ausstattung der Truppe, die kostenintensiv zu beheben sind, ist das sogar in gewisser Hinsicht nachvollziehbar.
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Richtig, RAM muss man nicht noch doppeln.

Wobei die neuerliche Wendung hin zu Kampf und LV/BV in Verbindung mit der geringen Zahl an Fregatten einen mittleren FK mit Datenlink für AAW für die F125 heute rechtfertigt. Das ist sogar ziemlich unumstritten, in Richtung Mehrzweckfregatte.
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Wenn das auf irgendeiner entscheidungsrelevanten politischen Ebene unumstritten wäre, dann gäbe es schon längst eine entsprechende Vorlage dazu, oder zumindest eine Diskussion darüber. Das ist aber nicht der Fall, und aus den genannten Gründen aktuell auch nicht erwartbar.
Dass zumindest eine grundsätzliche Befähigung der Einheiten (also ausgerüstet für statt mit) mit Blick auf der Nutzung im Falle der LV/BV sinnvoll wäre, steht doch hier sowieso außer Frage. Gleiches gilt auch hinsichtlich ASW. Das wurde schon etliche Male diskutiert, inklusive Umsetzungsmöglichkeiten (teils realistische, meistens völlig unrealistische).

In meinen Augen ist jetzt so oder so erstmal wichtig, dass die Einheiten einsatztauglich werden und die versprochenen Leistungen auch tatsächlich erzielen.
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Ja, sehe ich auch so. Ersteinmal wird die F125 so bleiben wie sie ist und 10–15 Jahre so fahren wie sie jetzt ausgerüstet ist.
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Immerhin hat die F125 Potential und ist nicht so ein Fehlschlag wie die LCS (Variante Freedom)

https://www.forbes.com/sites/craighooper...1e313a3e1d
Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, um das Freedom Class Littoral Combat Ship zu versenken
Craig Hooper
Craig HooperSenior Contributor
Während Schlepper das frisch gebrochene Freedom Class Littoral Combat Ship, USS Detroit (LCS 7), nach Hause bringen, ist es für die US Navy an der Zeit, das Freedom Class Littoral Combat Ship zu einem uneinlösbaren Misserfolg zu erklären. Mit dem zu erwartenden Wechsel in der Administration haben die Führungskräfte der Marine eine einmalige Gelegenheit, sich parteiübergreifend Anerkennung zu verdienen, indem sie den langen Kampf des Dienstes mit der Freedom-Klasse hinter sich lassen.

Anstatt weiterhin gutes Geld dem schlechten hinterherzuwerfen, können Admiral Michael Gilday, Chief of Naval Operations, sowie der scheidende Secretary of the Navy, Kenneth J. Braithwaite, können das dreimonatige Interregnum zwischen den Regierungen nutzen, um die sofortige Außerdienststellung der zehn bereits im Dienst befindlichen Schiffe der Freedom-Klasse zu empfehlen, einen "Arbeitsstopp" für die sechs in Marinette, Wisconsin, genehmigten oder bereits im Bau befindlichen Schiffe zu verhängen und vorzuschlagen, den Bau der neuen und mit Spannung erwarteten Fregatten der Constellation-Klasse (FFG-62) zu beschleunigen und gleichzeitig einige kleinere, zuverlässigere Patrouillenboote zu beschaffen.

Nach mehr als einem Jahrzehnt mit der Freedom-Klasse ist es keine Schande, das Handtuch zu werfen und die Niederlage einzugestehen.

Die Freedom-Klasse ist eine Zitrone
Die Freedom-Klasse war von Anfang an ein komplettes technisches Desaster. Die USS Freedom (LCS 1) kam so kopflastig aus der Werft, dass stabilisierende Blasen (an der Waterfront als "Arschbacken" bezeichnet) an das Heck des Schiffes geschweißt werden mussten. Dann, im Jahr 2010, nahm das Schiff irgendwie Salzwasser auf und ruinierte die große Gasturbine des Schiffes. Als das Schiff 2013 in Singapur eingesetzt wurde, fiel regelmäßig der Strom aus, und schließlich verlor das Schiff 2016 einen kommandierenden Offizier, nachdem der Dieselmotor des Schiffes schwer beschädigt wurde.

Diese Leistung - das erste Schiff einer neuen Klasse - kann man verzeihen. Es ist von gewissem Wert, die Schwachstellen eines jeden neuen Schiffes herauszufinden. Das Problem ist, dass die restlichen Schiffe der Freedom-Klasse ebenso problematisch waren und unter einem zu komplexen und unzuverlässigen Antrieb litten. Im Gegensatz dazu scheint die konkurrierende Variante der Küstenkampfschiffe, der Aluminium-Trimaran der Independence-Klasse, methodisch an den Kinderkrankheiten zu arbeiten. Zwölf Schiffe der Independence-Klasse sind im Einsatz und leisten gute Arbeit im Pazifik, sieben weitere sind im Bau usw.

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Der Vergleich zur F125 drängte sich auf da 680 Millionen Euro 600 Millionen US Dollar pro Einheit gegenüberstehen.

Evtl. sind auch beide Varianten ........

https://www.defensenews.com/naval/2021/0...a-reveals/
........Aber einige Analysten und Beobachter haben die Möglichkeit angesprochen, die Verluste bei den Küstenkampfschiffen in dem einen oder anderen Maße zu reduzieren und das Geld in andere Projekte zu stecken, die erstens in einem High-End-Krieg mit fortschrittlichen Konkurrenten wie China oder Russland mehr Wert haben könnten und zweitens nicht von Besatzungs-, Wartungs- und Zuverlässigkeitsproblemen geplagt sind.

Bryan Clark, ein pensionierter U-Boot-Offizier und Senior Fellow am Hudson Institute, hat die Navy aufgefordert, die Schiffe verstärkt im asiatisch-pazifischen Raum zu stationieren; zu den konkreten Standorten gehören Sasebo in Japan, Bahrain und Mayport in Florida. Das würde es der Marine ermöglichen, ihre Wartungsinfrastruktur in einer begrenzten Anzahl von Häfen zu zentralisieren, die Schiffe vor dem Verschleiß durch Ozeanüberquerungen zu bewahren und die Anzahl der Schiffe zu reduzieren, die für den Betrieb benötigt werden, indem sie vorwärts eingesetzt werden.

Für den Rest der Schiffe, so Clark, könnte es an der Zeit sein, über den Ruhestand nachzudenken.

"Wir würden wahrscheinlich einen großen Teil der ersten Schiffe ausmustern oder in den Ruhestand schicken wollen, denn wenn man sich auf eine Art zentralisiertes Hub-Modell zubewegt, braucht man wahrscheinlich nicht mehr so viele", sagte er. "Wenn man ein halbes Dutzend in Bahrain aufstellt, dann vier oder fünf in Sasebo und ein halbes Dutzend in Mayport - und immer noch zwei oder drei im Trockendock hat - ist das nur etwa die Hälfte der heutigen Flotte.

"Ich weiß nicht, was man mit der anderen Hälfte machen würde. Es [gibt] Missionen, die sie machen könnten, aber sie sind einfach zu teuer, um sie für diese Missionen einzusetzen."

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Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich. Vergleichbar wäre die F125 mit den LCS, wenn man mit ihr Schnellboote und Minenräumer hätte ersetzen wollen.
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Da drängt sich mir doch sogleich der sogleich der Vergleich zwischen den, auf dem Papier, vorhandenen Vorteilen italienischer Zerstörer und ihren englischen Gegenspielern in WK2 auf. Die Daten der Italiener beruhten auf : genug Öl für den Test, genug Manschaft um ihn zu absolvieren, null Mun und glatte See. Die augenscheinlich unterlegenen englischen Einheiten, wurden teilweise mit abgesprengtem Bug und 2/3 abgesunkenem Heck eingeschleppt und fuhren ein halbes Jahr später wieder.
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Jeder Vergleich hinkt aber hat dieser wirklich ein Holzbein?
Wikipedia: Littoral Combat Ships (LCS; Schiffe für küstennahe Gefechtsführung) sind ein neuartiger Kriegsschiffstyp der United States Navy, der angesichts der geänderten Bedrohungslage für die asymmetrische Kriegführung im feindlichen Küstenvorfeld konzipiert wurde. Um Aufgaben in Küstennähe zu bewältigen, wie nachrichtendienstliche Aufklärung, Absetzen und Aufnehmen von Spezialeinheiten, Begleitschutz von Landungsschiffen oder Hubschrauberträgern, muss eine neue Schiffsklasse entstehen. Diese Schiffe müssen ein verkleinertes Radarprofil aufweisen und auch optische (z. B. Dazzle-Camouflage-Lackierung aus dem Ersten Weltkrieg, welche die Konturen des Schiffes verschleiern soll) und thermische Tarnvorrichtungen (z. B. mit Meerwasser gekühlte Abgase) besitzen. Außerdem muss es über die entsprechende Feuerkraft und einen geringen Tiefgang verfügen, um in Küstennähe fahren zu können. In anderen Marinen werden Einheiten, die vergleichbare Aufgabenprofile erfüllen sollen, zumeist entweder als Korvetten oder Patrouillenboote geführt. In einem Wargame des Naval War College wurde die Möglichkeit des Einsatzes der LCS in Hochseeoperationen zur Unterstützung von Trägerkampfgruppen und Lenkwaffenzerstörern demonstriert. Es stellte sich heraus, dass die LCS bei Operationen auf offenem Wasser nützlicher ist als bisher angenommen. Das Wargame ergab, dass ein LCS, das das ASW-Paket betreibt, die Mission durchführen kann, wodurch ein Zerstörer, der normalerweise die Mission durchführen würde, frei wird, um zur Letalität der Kampfgruppe beizutragen. Die Fähigkeit zur U-Boot-Jagd wird durch die Kombination des Schleppsonars und des am Rumpf montierten Sonars eines Zerstörers mit dem variablen Tiefensonar eines LCS erhöht.[35]

Wikipedia: Zu den Hauptaufgaben der F125 zählen die Seeraumüberwachung in Stabilisierungsoperationen und die Unterstützung des Einsatzes von Spezialkräften von See her, sowie der Beschuss von Landzielen im Rahmen der Streitkräftegemeinsamen Taktischen Feuerunterstützung (STF). Zum Aufgabenspektrum gehören somit Einsätze in der Bündnisverteidigung und Krisenprävention sowie humanitäre Rettungsmissionen, Terrorismusbekämpfung und die Abwehr asymmetrischer Bedrohungen wie unter anderem Piraten.[1] Damit unterscheiden sie sich vom zusätzlich geplanten kampfstärkeren Mehrzweckkampfschiff 180. Kritiker der Konzeption sehen die Schiffe eher als große Patrouillenboote.

Bundeswehr/Marcel Kröncke : In Verbindung mit anderen Kriegsschiffen – wie eben dem MKSMehrzweckkampfschiff 180 – ist auch die F125 für den hochintensiven Seekrieg geeignet. An komplexen Gefechten kann sie zum Beispiel mit Bordhubschraubern für die U-Boot-Jagd, mit Lenkflugkörpern und Bordkanone für den Kampf gegen See- und Landziele beteiligt sein.

Letztlich Die Russische Nordmeerflotte hat 40 U-Boote (?). Die NATO hat zu wenig MPA/ASW Flugzeuge und ASW Fregatten. Dänemark verwandelt/verstärkt deshalb seine Absalon-Klasse um ein Schleppsonar. Es bleibt abzuwarten ob wir bei der F125 darauf 10 Jahre warten müssen.
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(18.04.2021, 06:55)Seafire schrieb: Letztlich Die Russische Nordmeerflotte hat 40 U-Boote (?). Die NATO hat zu wenig MPA/ASW Flugzeuge und ASW Fregatten. Dänemark verwandelt/verstärkt deshalb seine Absalon-Klasse um ein Schleppsonar. Es bleibt abzuwarten ob wir bei der F125 darauf 10 Jahre warten müssen.

Wenn man tatsächlich die F123er noch mit einem Schleppsonar ausstattet, was ja mal im Gespräch war, könnte man in rund 10 Jahren die auf die F125er umziehen lassen...

Sollte in dem Zeitraum auch eine navalisierte Containerlösung für weitreichende Luftverteidigung über RAM2 geben, wäre eine Einrüstung ja prinzipiell möglich.

Natürlich müsste man das alles auch mit Anschlüssen und Anbindung an die Software versehen.

Evtl. kommt man ja auch zu dem Schluss die F125 durch ein weiteres Los F126 zu ersetzen ?

Aber jetzt werden erst mal die K130 2. Los kommen, danach die F126 1. Los, sowie die U212CD sofern der BT zustimmt.
Mehr ist aktuell nicht beauftragt.

Wie es mit Beschaffungen weiter geht entscheidet sich nicht unwesentlich bei der anstehenden BT-Wahl...
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