Fregatte Klasse F 125
Fregatten "Baden Württemberg" und Teile der 2. BEK haben letzten Monat im Atlantik Erprobungen und Übungen abgehalten. Hier eine kleine Auswahl aus Twitter:

https://twitter.com/ErikHawelky/status/1...6337774592

https://twitter.com/ErikHawelky/status/1...32/photo/1

Hier noch eine spannende Lektüre für den Feiertag:

https://www.dmkn.de/fregatte-125/
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Man kann sich ein Schiff, dessen Sinnhaftigkeit schon lange überholt ist, auch schön reden...
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(10.04.2020, 13:43)JSS schrieb: Man kann sich ein Schiff, dessen Sinnhaftigkeit schon lange überholt ist, auch schön reden...

Soll man sie jetzt verschrotten? Vor 15 Jahren gab es zwei Möglichkeiten, Stabilisierungsfregatten günstig im Unterhalt oder keine Fregatten. Wer immer noch von AB Flight 3 ähnlichen Schiffen träumt, leidet einfach unter Realitätsverlust. Die F125 sind jetzt ein Erprobungsträger des Konzepts mit hoher Automatisierung und kleiner Mannschaft. Die MKS 180 wird wieder ein Kampfschiff und bietet mit seinen Modulen die Flexibilität auch an Stabilisierungsoperationen angepasst werden zu können. Die Automatisierungsinfrastruktur wird von der F125 übernommen und damit kleine Mannschaft und günstiger Unterhalt.
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(10.04.2020, 13:43)JSS schrieb: Man kann sich ein Schiff, dessen Sinnhaftigkeit schon lange überholt ist, auch schön reden...

Ach, wir werden in Zukunft keine Stabilisierungsmissionen mit erleben? Weiß davon auch schon unsere Regierung? Wink
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(10.04.2020, 20:12)Helios schrieb:
(10.04.2020, 13:43)JSS schrieb: Man kann sich ein Schiff, dessen Sinnhaftigkeit schon lange überholt ist, auch schön reden...

Ach, wir werden in Zukunft keine Stabilisierungsmissionen mit erleben? Weiß davon auch schon unsere Regierung? Wink

Eben, wir verschleißen lieber eine Sachsen mit ihren Hochwertfähigkeiten bei Sophia oder Atalanta. :Facepalm:
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(10.04.2020, 08:37)26er schrieb: Fregatten "Baden Württemberg" und Teile der 2. BEK haben letzten Monat im Atlantik Erprobungen und Übungen abgehalten. Hier eine kleine Auswahl aus Twitter:

https://twitter.com/ErikHawelky/status/1...6337774592

https://twitter.com/ErikHawelky/status/1...32/photo/1

Hier noch eine spannende Lektüre für den Feiertag:

https://www.dmkn.de/fregatte-125/

Hallo 26er,

die von dir gepostete Erprobung im Südatlantik scheint wohl jetzt erfolgreich abgeschlossen zu sein. Ein Schiff dieser Art und Fähigkeit hatte die Bundeswehr meiner bescheidenen Meinung nach noch nicht. Mal ganz unabhängig von der "Ausreichend bewaffnet Debatte" halte ich die Schiffe für gelungen und potent und für einen nutzbringenden Zugewinn zum Fähigkeitspotential der Marine. Was für mich zu oft bei der Beurteilung des Schiffes vergessen wird zu bewerten ist die Besatzung. Das Schiff bietet im Vergleich zu allen Vorgängen einen höheren Schutz und Komfort für die Besatzung. So muss u. a. kein Soldat an Deck sein um die Waffensystem (SMGs) zu bedienen und ist somit keinem feindlichen Feuer oder dem Wetter ausgesetzt.

Aus Navalnews:

https://www.navalnews.com/naval-news/202...-atlantic/

Was aus dem Bericht leider nicht hervorgeht ist, wie weit südlich die Schiffe in die Südatlantik verlegt wurden und wie die erwähnte Schlechtwettererprobung im Detail aus sah. Kap Horn?
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@ OG Bär:

Ich bin auch der Meinung, dass die F125 ein wirklich neues Konzept darstellt und dass man diesem Konzept eine Chance geben sollte, sich zu bewähren.
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https://www.dmkn.de/wp-content/uploads/2...iten-1.pdf

Ein häufiger Kritikpunkt an der baden-Württemberg-Klasse bezieht sich auf ihre vermeintlich fehlende Kampfkraft im Vergleich zu den Klassen 123 und 124. Und gerne wird auch das Bild der „dicken Hummel“ bedient, die zwar aufgrund ihrer Größe erst einmal bedrohlich wirkt, aber aufgrund des fehlenden Stachels im Wesentlichen ungefährlich ist und der im Übrigen ein Fliegen physikalisch eigentlich gar nicht möglich ist, weil die zu kleinen Flügel den großen Körper nicht tragen können.Aber auch bei der Betrachtung der Bewaffnung lohnt ein Blick in die Vergangenheit und in das Konzept der Klasse 125. Wurden diese Fregatten angeschafft, um weiträumige Luftraumüberwachungs- und Verteidigungsaufgaben (Anti-Air Warfare, AAW) zu übernehmen? Wurde die F 125 angeschaf0 t, um weiträumige Unterwasserortungsaufgaben und U-Jagd (Anti-Submarine Warfare, ASW) auszuführen? In beiden Fällen lautet die klare Antwort: „Nein“. Die Klasse 125 wurde konzipiert und angeschafft, um im Rahmen von lange andauernden Stabilisierungsaufträgen Sicherungs- und Geleitaufgaben – auch als Führungsplattform – in einem Seegebiet zu übernehmen (Anti-Surface Warfa-re, ASuW) und Aufgaben zu erledigen, die den Einsatz von Wirkmitteln von See an Land beinhalten, zum Beispiel im Rahmen von Naval Gunfire Support (NGS). Kampfkraft bemißt sich also nicht immer an der Anzahl der Flugkörper und Torpedos einer militärischen Einheit, sondern leitet sich insbesondere von Einsatzspektrum und Auftrag ab. Kurz: So wenig zielführend ei-ne Fregatte 125 beim effektiven Einsatz zur Luftverteidigung ist, so wenig Sinn macht es, eine Fregatte 124 mit dem Landzielbeschuss durch Artillerie zu beauftragen oder diese für eine militärische Evakuierungsoperation zu nutzen. In beiden Fällen wurden die Einheiten nicht für den skizzierten Auftrag gebaut, was man bei der Bewertung ihrer Kampfkraft stets berücksichtigen muss.
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