(See) Fregatte Klasse F125
(10.07.2026, 16:22)DopePopeUrban schrieb: Gegen ein Speedboot dürften 12.7mm ausreichen
Das ist schwieriger als man denkt, besonders wenn es ferngesteuert = unbemannt ist. Schon das Treffen ist gar nicht so leicht wenn sich Schiff und Ziel bewegen, das Ziel manövriert und es Seegang gibt. Und ohne HEI macht man mitunter einfach nur kleine Löcher die nicht viel bewirken, zumindest nicht in der Kurzfristigkeit die man zur Abwehr braucht. Es gibt da diese interessanten Videos mit Versuchen der USN mit Phalanx.
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Wenn man sich anschaut mit welchem Aufwand (Gewicht) betrieben werden um Fahrzeuge nach Stanag für 30mm zu schützen, halte ich hochgepanzerte USV nicht für technisch unmöglich aber dann schon wieder für nicht sonderlich zielführend.

Obwohl hier dann auch irgendwann das 127mm Geschütz wirken sollte.
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Ich würde für sowas einfach Spike-LR2/ER2 integrieren.
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Für sowas gibt es doch den HAS Mode bei der RAM...
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Könnte man nicht die F125, oder anderer unserer Schiffe, mit gelenkten 70mm-Raketen zur günstigen Drohnenabwehr, UAV, ausstatten? Damit kann man auch Speedboote oder USVs bekämpfen.
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Mal abgesehen davon, dass die Ziele für RAM nicht so einfach sind, warum einen zehnmal (oder mehr) so teuren FK dafür "verschwenden", wenn es auch einfacher geht? Selbst wenn man Spike nicht integrieren will, nutzt mal es halt Mobil. Das ist auch nicht viel anders als beispielsweise die Nutzung von Stinger.
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(10.07.2026, 20:53)Helios schrieb: Mal abgesehen davon, dass die Ziele für RAM nicht so einfach sind, warum einen zehnmal (oder mehr) so teuren FK dafür "verschwenden", wenn es auch einfacher geht? Selbst wenn man Spike nicht integrieren will, nutzt mal es halt Mobil. Das ist auch nicht viel anders als beispielsweise die Nutzung von Stinger.

Hat ja auch schon jemand mal erfolgreich umgesetzt:

https://www.navylookout.com/royal-navy-t...e-missile/

Zitat:Firstly 120 rounds were fired from the 30mm mount which proved it was still accurate with the weight of the attached missiles. Then four LMMs were fired at remote-controlled boat targets. The laser-based guidance of the LMM can track targets at up to 5km, although the missile can reach as far as 8km. The missile accelerates rapidly to mach 1.5 and carries a small 3kg warhead. It is intended to be an inexpensive way to deal with multiple small and hard-manoeuvring targets such as speed boats, suicide craft, jet skis, USVs and UAVs.
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Nicht nur einer, bspw.:
https://cuashub.com/en/content/u-s-navy-...hellfires/
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(10.07.2026, 21:08)Helios schrieb: Nicht nur einer, bspw.:
https://cuashub.com/en/content/u-s-navy-...hellfires/

Ok, zwischen einer Vertical Launch Hellfire und der "einfachen" On-Mount-Lösung der Briten gibt es doch einen kleinen qualitativen Unterschied Big Grin

Die Basis für das britische Geschütz ist der Seahawk von MSI-DS sehr ähnlich. Heißt, wenn die Marine clever ist, beschafft sie eine 30x173 mm Waffenstation für F125, die wahlweise auch die Installation von LMM oder Spike erlaubt.
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Mir ging es mehr um die Eignung entsprechender FK als um deren Integration. Letzteres geht von bis, und wie gesagt im einfachsten Fall als mobile Variante.
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(10.07.2026, 21:51)Helios schrieb: Mir ging es mehr um die Eignung entsprechender FK als um deren Integration. Letzteres geht von bis, und wie gesagt im einfachsten Fall als mobile Variante.

Ich hoffe auf die Laser

https://www.jedonline.com/2025/10/30/ger...undeswehr/
Die deutsche Hochenergie-Laser-Marine-Demonstrator-Arbeitsgruppe (ARGE) aus Rheinmetall und MBDA Deutschland hat zur weiteren Auswertung ein Marine-Laserwaffen-Demonstrationssystem an die Bundeswehr übertragen. Die ARGE übertrug das 20-kW-Lasersystem formell an das Laser-Kompetenzzentrum (Testphase zur Hilfe von Laserdemonstrator) am Technischen Zentrum für Waffen und Munition (Wehrtechnische Waffenstelle für Waffen und Munition – WTD 91) in Meppen.
Das System im 20 ft Container kann Drohnen, Schnellboote und Anti-Schiffs-Marschflugkörper angreifen. Ziel ist es, bis 2029 ein operatives Laserwaffensystem zu liefern, das möglicherweise Überschall-Anti-Schiffs-Raketen besiegen kann. In der Zwischenzeit wird das System weiteren Bewertungen an Land bei WTD 91 für Gegendrohnenanwendungen unterzogen. zitate Ende
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(11.07.2026, 14:29)Seafire schrieb: Ich hoffe auf die Laser

Der Laser wird auf absehbare Zeit immer eine ERGÄNZUNG von Rohrwaffen und Lenkflugkörpern sein. Aufgrund der Anfälligkeit für Umwelteinflüsse kann er die Rolle noch auf Jahrzehnte nicht eigenständig erfüllen.

Aber auch die DS30 gab es vor Jahren schon mal als Demonstrator mit einem 20 kW Laser zu cUAV-Zwecken. Durchgesetzt hat sich das alles aber nicht - noch nicht.
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(11.07.2026, 15:00)DeltaR95 schrieb: Der Laser wird auf absehbare Zeit immer eine ERGÄNZUNG von Rohrwaffen und Lenkflugkörpern sein. Aufgrund der Anfälligkeit für Umwelteinflüsse kann er die Rolle noch auf Jahrzehnte nicht eigenständig erfüllen.
Verständnisfrage: Was soll sich daran in dem von Dir genannten Zeithorizont noch ändern? Luftfeuchtigkeit und Luftverschmutzung mindern die Effektivität von HEL bereits auf geringe Distanzen—kann man daran überhaupt etwas ändern?
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(11.07.2026, 23:04)muck schrieb: Verständnisfrage: Was soll sich daran in dem von Dir genannten Zeithorizont noch ändern? Luftfeuchtigkeit und Luftverschmutzung mindern die Effektivität von HEL bereits auf geringe Distanzen—kann man daran überhaupt etwas ändern?

Ja, durch mehr Leistung kann die Strahldämpfung kompensiert werden. Dafür braucht es aber effizientere Laserquellen, damit durch fortschreitende Miniaturisierung höhere Leistungen bei gleichem Verbrauch an Platz, Gewicht, Kühlung und elektrischer Versorgung möglich sind.

Ein 30 kW Laser mag in staubiger Luft zu schwach sein, die 300 kW Variante wird es dann absehbar auf die benötigte Wirkung im Ziel über die geforderte Distanz schaffen. Ob man dann noch Rohrwaffen als Redundanz einbaut, falls das Schiff mal einen Spannungsausfall hat, z.B. durch Gefechtsschäden wird man dann sehen.

Laser basierte SATCOM funktioniert ähnlich, erst kommt der Cloud Piercing Laser und macht den Weg frei, im sauberen Kanal ist dann der Kommunikationsstrahl.
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Ich bin mir nicht sicher ob das hier in diesem Strang schon diskutiert wurde, jedenfalls hat mir die Forumssuche leider nichts ausgespuckt.

Es wurde ja bereits diskutiert, ob ein TAS in Heck der F125 fest verbaut werden könnte/sollte. Auf der anderen Seite gäbe es vermutlich auf die Möglichkeit, den für die F126 geplanten ASW-Container für die F125 zu nutzen. Wurden diese ASW-Container eigentlich schon für die F126 bestellt bevor das Projekt abgebrochen wurde?

Hier wäre allerdings zu beleuchten, welche Container für die, nach meinem Wissensstand, 4 Container-Stellplätze auf der F125 nun wirklich herangezogen werden sollten. Hier konkurieren nach meiner Erinnerung die Integration der navalisierten IRIS-T (2 Stellplätze?!) mit den möglichen TAS-ASW-Containern (auch 2 Stellplätze?!) mit AShM (1-2 Stellplätze?!) für ASuW.

Diese Integration mit Containern dürfte eigentlich nicht annähernd so lange dauern, wie eine schiffsbauliche Ertüchtigung mit einem festeingebauten Heck-TAS. Auch wenn dadurch natürlich auch ein paar Nachteile erkauft werden.

Falls das jedoch schon durchgesprochen wurde und ich es, warum auch immer, im Forum nicht gefunden habe, bin ich dankbar für einen Hinweis.
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