Schützenpanzer Puma (ex Panther, ex Igel)
#1
http://www.europaeische-sicherheit.de/R ... 09,03.html

Jetzt sind wir von Panther über Igel zum Puma gekommen... aber dennoch finde ich das Konzept sehr interessant.

Zitat:... Höchstmöglicher Schutz der Besatzung, strategische Verlegefähigkeit im Luft- und Seetransport, Bewaffnung gegen ein breites Zielspektrum, hohe Beweglichkeit, große Reichweite, Minimierung des logistischen Aufwands, hohe Zuverlässigkeit des Gesamtsystems sowie Integration der Führungs-, Aufklärungs- und Waffeneinsatzsysteme.
Zitat:... Bindendes Kriterium ist die Transportfähigkeit mit dem neuen Transportflugzeug A400M. Damit ist das Verladegewicht auf 32 t festgelegt.
Zitat:... An dieser Stelle muss auch die Frage erlaubt sein, warum der Schützenpanzer, aus dem Transportflugzeug rollend voll einsatzfähig sein muss. Daher wird eine gewisse Organisationszeit im Einsatzland zugelassen, die es erlaubt, Teile der Ausrüstung und die Besatzung getrennt zu transportieren und am Einsatzort zusammenzuführen.
Zitat:... Je nach Einsatzerfordernis kann eine weitere Schutzstufe durch einfache Adaption von Schutzmodulen erreicht werden. Diese Schutzstufe C wird durch das Anbringen von Seiten-, Bomblet- und Turmschutz gegen 30-mm-Munition erreicht und bietet den besten verfügbaren Schutz, der bisher weltweit mit keinem Gefechtsfahrzeug erreicht wird.
Zitat:... Das Programm ist ehrgeizig, entspricht jedoch auch dem Selbstverständnis der deutschen Heeresindustrie, bei den Gefechtsfahrzeugen für das Heer an der Weltspitze zu bleiben. Puma könnte etwas wie das Future Combat System (FCS, so heißt das Vorhaben eines zukünftigen Gefechtssystems in den USA) für Deutschland und darüber hinaus werden, – wenn man die Fantasie für Puma als Basisfahrzeug mit verschiedenen Varianten hat.
Zitat:... Mit dem neuen Schützenpanzer Puma, der vom Inspekteur des Heeres als »Leuchtturmvorhaben« bezeichnet wird, werden sowohl im Verfahren wie in der Verwendung neuer, aber beherrschbarer Technologien gemeinsam neue Wege gegangen. Industrie und Auftraggeber sitzen in einem Boot, sie sind zum Erfolg verdammt.
Zitieren
#2
http://www.rheinmetall-detec.de/img/Puma_mit_Gitter.jpg

http://www.rheinmetall-detec.de/img/puma_vl.jpg


Zitat:Der neue Schützenpanzer Puma der Bundeswehr, der seit Ende 2002 bei der in Kassel ansässigen PSM (Projekt, System und Management GmbH) in Entwicklung ist, nimmt Gestalt an.....

... Der Puma wird weltweit das leistungsfähigste und modernste System seiner Art sein. Vor allem in punkto Insassenschutz, aber auch bei Mobilität und Einsatzspektrum werden neue Maßstäbe gesetzt....

... Ein erstes Fahrzeug, der sogenannte Gesamtsystemdemonstrator, wird im Dezember 2005 vorgestellt. Bis Ende 2007 soll die Bundeswehr über die ersten 20 Fahrzeuge verfügen; die derzeitige Gesamtforderung beläuft sich bis 2012 auf insgesamt 410 Fahrzeuge.
quelle: http://www.rheinmetall-detec.de/index.p ... =2&fid=851
Zitieren
#3
Hat jemand einen Schimmer ob der CV90 immer noch als Vorlage für den SPz (wie immer er gerade heißen mag) herhalten soll?
In der neuen SuT ist ein ziemlich nichtssagender Bericht über ihn, in dem vom CV90 nichts steht.
Die Bilder haben auch keine Ähnlichkeit mehr mit ihm.
Zitieren
#4
Ich glaube die Sache mit dem CV90 ist gestorben. Der neue Spz ist jetzt ein komplett eigenes Ding, der CV90 dient nicht als Vorlage. Quelle fehlt mir aber.
Zitieren
#5
Finde ich auch besser so.
Der CV90 wird ja in gutes Teil sein aber eine Neuentwicklung dürfte wohl ein besseres Ergebnis vorbringen.
In der SuT steht
Zitat:den Puma allen eingeführten und auf dem Reißbrett geplanten, vergleichbaren Fahrzeugen überlegen macht.
Klingt ganz schön heiß, aber wie gesagt, ansonsten kann man dem Artikel nicht wirklich was entnehmen.

DeswegenauchkeineAhnunghaben:heul:
Zitieren
#6
Der Puma wird eine Komponenten Lösung sein. Das heißt das vorhandene Technick mit noch zu entwickelnder gemicht wird. Die Idee mit dem CV 90 wurde aufgrund von zukunfts Perspektiven fallen gelasen.
Zitieren
#7
Und der Puma wird dann einen teil der alten Marder ablösen. Das sehe ich doch mal tatsächlich richtig, oder?
Zitieren
#8
Er wird in den RK (Reaktions Kräfte Verbänden) den Marder 1 A 3 + A5 ablösen. Wie genau das läuft weis ich nicht. Es werden ja die über 1500 Marder des Heeres mit ca 410 Puma ersetzt. Dies ist die Zahl die eine Verstärkte Divison ausmacht.
So sieht das Konzept wohl so aus, dass man immer nur eine Divison damit austaten kann. Nach der jetigen alten Scharping Planung, sollte es deren 5 Mechanisierte Divisionen geben.
Zitieren
#9
Soweit ich das verstanden habe sind vorerst 410 geplant und dann folgen (hoffentlich) noch weitere. :hand:
Zitieren
#10
Das werden wohl die ganze Summe sein, die Fahrzeuge werden nur für Auslandseinsätze beschafft.

Wie es in dieser Seite http://www.freundeskreis-panzergrenadie ... 12/123.htm des Freundeskreis der Panzergrenadiertruppe e.V. heißt:

Zitat:Der Bedarf der VK–Kräfte und der nichtaktiven Verbände der PzGrenTr wird hierdurch nicht abgedeckt. Ob es zu Folgelosen kommt, die auch diesen Bedarf befriedigen, ist derzeitig völlig ungeklärt. Daher müssen sich diese Kräfte darauf einstellen, mit dem veralteten SPz MARDER 1 A 3 bis weit über 2015 hinaus auszukommen.
Zitieren
#11
Oh! Dann werden die Marder wohl noch lange Zeit bei den Hauptstreitkräften eingesetzt. Naja wenigstens wurden ja einige Kampfwertgesteigert.
Zitieren
#12
Du meinst den Marder 1 A5? Naja!!! Das sind von über 1500 Marder gerade mal 74 A5.

http://www.globaldefence.net/index.htm? ... zfahrz.htm
http://www.panzerbaer.de/types/bw_spz_marder_1a5-a.htm


Die dienen eher dem übergang zum Puma. Als das die Grenies damit komplett ausgerüstet werden.
Zitieren
#13
Ich denke, daß der Marder, wie auch einige weitere Fahrzeuge der Bundeswehr, komplett ersetzt werden sollte. Weitere Verbesserungen des Marder machen nur noch beschränkt Sinn, und er hat bereits das Ende einer sinnvollen Nutzungsdauer erreicht.
Zitieren
#14
Die werden nicht verbessert. Und ob diese Fahrzeuge 1 : 1 ersetzt werden, ungewiss. Wofür? Die 410 Panzer reichen erstmal für die Ausbildung und um die RK Einsatz Anforderungen der NATO und der EU zu erfüllen (Bundeswehr sicht, nicht meine). alles andere kann erstmal warten.
Zitieren
#15
Neues Interview mit dem Stellvertreter des Inspekteurs des Heeres, Generalleutnant Manfred Dietrich:

Zitat:Im August des letzten Jahres gelang es in einer Gemeinschaftsleistung von Bundeswehr und Industrie, den Weg zu einem neuen Schützenpanzer zu ebnen. Die erste Rüstungsentscheidung des neuen Verteidigungsministers betraf den Neuen Schützenpanzer. Der Haushaltsausschuss hat mit seiner Zustimmung zum Projektierungsvertrag am 12. September 2002 den Weg für die Entwicklung des Systems frei gemacht.
.
http://www.soldat-und-technik.de/10-2003/heer.htm
Zitieren


Gehe zu: