FCS-Entwicklung
#16
flexi schrieb:So, FCS mal wieder, wo wir an anderer Stelle schon dabei waren. Gates hat ja angekündigt nur noch drei FCS Fahrzeuge fertig bauen zu wollen.





Ne ich glaube du hast es falsch verstanden alle FCS Schrothaufen sind Tod ! Big Grin Es hieß ursprünglich man wollte die Non Line of Sight Cannon fertig bauen da akuter Bedarf besteht doch dann wurde beschlossen alle FCs Schrotthaufen da nicht Überlebensfähig, nicht mal gegen die primitivsten Panzerabwehrwaffen oder IDs . Überhaupt das war der einzige Trost in ganzen Budget 2010 der mich über alles schlimme hinwegsehen ließ wie der Tod der des MKVs oder der F22 heul.




Ich habe mir jetzt nochmal die News angesehen es wurden alle FCS Fahrzeuge die bemannt waren gekillt insgesamt steht das ganze FCS vor den wohlverdienten ende denn ich übrigens schon 2005 Prophezeit habe.


Hier ein Link zu Entscheidung das FCS zu töten.

http://www.dodbuzz.com/2009/04/16/army- ... ney-gates/


Offiziell heißt es nun das die FCS Fahrzeuge zum Reißbrett zurück gehen was auch so viel bedeutet das es endlich vorbei ist mit diesen Spuck. Die Umbenannten Fahrzeuge biss auf den Mull und das Netzwerk werden beibehalten bzw. noch beibehalten auch PAM hat überlebt. Das Frei werdende Geld soll in die Modernisierung jetziger Fahrzeuge und in den MARPS gesteckt werden, was sicherlich nicht schlecht ist. Es ist sehr wahrscheinlich das in den nächsten Jahren das FCs ganz eliminiert wird da von 44 Kritischen Technologien nur 3 überhaupt das Prototyp Level erreicht hatten davon war einer die Non Line of Sight Cannon.
Bleibt zu hoffen das sich in diesen einen Punk Gates durchsetzt und keine Kompromiss Lösung gefunden wird die die US Army weiter in den Ruin treibt und Milliarden wegfrisst.

Da das FCS mehr oder weniger Tod ist mit den Fahrzeugen den Wahnsinn aus den System raus ist wird es Zeit mal zu betrachten was der ganze Dreck gebracht. Der Fahrzeugpark der US Army und des USMC ist verschließen und eine Modernisierung ist versäumt worden das einzige nach FCS Prinzip gebaute Fahrzeug der Stryker ist lebensgefährlicher Müll der vielen amerikanischen Soldaten Beine Arme oder das Leben gekostet hat und in gefährlichen Gegenden Fahrverbot bekommen hat.
Die wenigen Morbiden Drohnen die es in die Praxis geschafft haben sind zwar angeblich Sinnvoll aber in wieweit sie eine Revolution darstellen lässt sich streiten. Die Abstandaktiven Systeme die das FCS schützen sollten sind wenigstens die US Fabrikate ebenfalls Müll und noch Prototypen und auch wenn sie fertig gestellt werden unbrauchbar da unzuverlässig.

Selbst das FCS Konzept "mit weniger mehr erreichen" hat sich als Realitätsfern und idiotisch herausgestellt, oh wunder. Die Truppen werden wider aufgestockt und Manpower ist wieder gefragt überhaupt ist fehlende Mannstärke einer der Gründe für den langen Krieg in Irak gewesen. Um die Lächerlichkeit des Programmes auf die Spitze zu treiben man war nicht mal fähig die M16 zu ersetzen oder das M4 obgleich jede beliebige Waffe um weiten besser war. Von der gesamten offensiv Ausrüstung des FCS hat es nur die PAM Rakete in die Truppenerprobung geschafft und vieleicht das MX25.
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#17
Was ist MX25? Ich hab das nirgends gefunden.

Die PAM Rakete ist ja ganz nett, auch dieser universelle Starter, der auch von der Navy adaptiert wird.

Aber

Ist es wirklich eine gute Idee einen Raketenstartcontainer unbeaufsichtigt in der Gegend herumstehen zu lassen? Also mal abgesehen davon, dass wahrscheinlich ein schweres MG reicht um ihn außer Gefecht zu setzen ... ist das nicht auch ne Einladung die Raketen einfach mitzunehmen? Also wenn Guerilla-Kämpfer für etwas bekannt sind, dann sind es solche Husarenstücke.

Schade um die Haubitze, zumal die Amis da tatsächlich dringenden Bedarf haben, hat ja nicht jeder die 2000.
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#18
flexi schrieb:Was ist MX25? Ich hab das nirgends gefunden.

Also dasmit ist das (XM25 Individual Airburst Weapon System) gemeint hier ein Link.

http://www.atk.com/Customer_Solutions_M ... p_IAWS.asp


Die Waffe ist ein Granatengewehr sowas wie das OICW nur ohne Kinetische Komponente.


flexi schrieb:Die PAM Rakete ist ja ganz nett, auch dieser universelle Starter, der auch von der Navy adaptiert wird.

Aber

Ist es wirklich eine gute Idee einen Raketenstartcontainer unbeaufsichtigt in der Gegend herumstehen zu lassen? Also mal abgesehen davon, dass wahrscheinlich ein schweres MG reicht um ihn außer Gefecht zu setzen ... ist das nicht auch ne Einladung die Raketen einfach mitzunehmen? Also wenn Guerilla-Kämpfer für etwas bekannt sind, dann sind es solche Husarenstücke.



Na ja die PAM ist einer der wenigen FCS Ideen zusammen mit den Sensoren Komplex das funktionieren könnte. Man kann die Dinger ja am Beliebigen Punkten ja aus den Hubschrauber werfen bzw. Absätzen und so sich gegebenenfalls Feuerunterstützung sichern. Auch soll das PAM mehr oder weniger die einzige Waffe bis auf die Kanone natürlich der LCS Schiffe werden . Deine Sorge das das PAM leicht gekillt werden kann ist sicherlich berechtigt aber die Startvorrichtung deckt einen Umkreis von 40 Kilometern ab und ist klein und unauffällig gegen kleine Terroristen Trupps ganz nett aber sehr viel interessanter gegen einen richtigen Feind mit Panzern. Selbst wenn ein Taliban einige Raketen und das Startgerät erbeuten würden was sollen die schon damit anfangen. Die PAM ist darauf programmiert eigene Einheiten nicht anzugreifen und die erkennt sie anhand ihrer Bilder Datenbank und ich bezweifle arg das Analphabeten auf den Entwicklungslevel von Höllenmenschen die Raketen umprogrammieren könnten.

Sollte ein PAM Werfer mal zerstört werden währe es ja kein großer Verlust letztendlich ist die Waffe auch nur Munition oder eine Hochentwickelte Mine wenn man so will. Staat einen 40 Kilometer langes Minenfeld zu legen wird man ein oder zwei PAM Werfer aus und verlegt einige Bodensensoren, an sich ein sehr wirksames Konzept.



flexi schrieb:Schade um die Haubitze, zumal die Amis da tatsächlich dringenden Bedarf haben, hat ja nicht jeder die 2000.


Was meinst du mit 2000 ich verstehe die Aussage nicht so recht ? Aber was den Paladin Ersatz anbelangt so ist dieser tatsächlich akut und das FCS an der Misere schuld. Wenn wir uns noch erinner war der Crusader 2001 fast fertig entwickelt und ein solides gut gepanzertes Konzept ein würdiger Ersatz für die M109 doch dann kam Rumsfeld mit der Neuerfindung des Rades nach C&C Konzept und tötete das Projekt zugunsten der Non Line of Sight Cannon und den restlichen hässlichen und das entscheidende nicht gepanzerte Fahrzeugfamilie. Es wird lange dauern biss sich die US Army und das USMC von den FCS erholt haben wird da nun wieder all die Programme der frühen 90er Jahre also der vor FCS Zeit wieder aufgerollt werden müssten.



Das FCS hatte die Folge das man die Fahrzeug Modernisierung vernachlässigte wie etwa beim M1A2 wo die SEP Aufwertung gestrichen wurde oder beim M3 wo nur relativ wenige um die 6000 eingeführt wurden. Genau wie die Misere mit den Strykern die nach FCS Konzept gebaut waren keine Panzerung aber schnell und Computerisiert leider war das Konzept der reinfall schlechthin .Ganze Autofriedhöfe in Irak bestehen aus Stryker Fahrzeuge und die verzweifelten Versuche sie nach zu panzern etwa durch die SLAT Armour haben die Fahrzeuge instabil gemacht. Letztendlich war der Stryker vielleicht einer der Gründe der Gates erkennen ließ das der FCS Fahrzeugpark Schrott war den kein FCS Fahrzeug war besser gepanzert als der Stryker.



Genau wie die generelle Weigerung auf den Mangel an gepanzerten Fahrzeugen zu reagieren es hat lange gedauert biss der MARP kam und hätte man ihn oder wenigstens mehr gepanzerte Fahrzeuge von Anfang an gehabt so währen jetzt noch abertausende US Soldaten keine Invaliden. Letztendlich war das ganze FCS Konzept eine kranke Form der Realitätsverweigerung, der Versuch der Realität die Fiktion eines Computerspieles aufzuzwingen.

Es wird sich zeigen was von FCS noch alles gestrichen wird und wie man und den akuten Fahrzeugmangel reagieren wird, viel Zeit wurde verloren. Wie man reagieren könnte hat der Typ 10 oder der Leclerc gezeigt was Panzer anbelangt die man als Mittelweg sehen kann und der MARP was Sicherheit gegen IDS anbelangt. Was nun kommt weiß niemand so Recht und ich denke der Spuck und der Schatten des FCS ist noch lange nicht weggezogen.
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#19
Zitat: Was meinst du mit 2000 ich verstehe die Aussage nicht so recht ?

Ich meine natürlich die BadAss Panzerhaubitze 2000.
http://www.youtube.com/watch?v=h-nnUiMg ... PL&index=6

Zum Thema Höhlenmenschen: Na, unterschätz mal Onkel Omar nicht. Die haben gewiefte Taktiker und Waffenexperten in ihren Reihen. Das mindeste, was sie machen können, ist den Sprengkopf ausbauen und anderweitig verwenden.

Letztendlich ist es ein neues Paradigma und ich bin gespannt wie es funktioniert: Die Einsatzdoktrin klassischer Artillerie ist, mobil zu sein, sich verteidigen zu können und am besten noch die Position zu wechseln bevor die eigenen Projektile das Ziel getroffen haben. Diese Container können leichter zerstört werden, aber es ist auch nicht so schlimm, so lange keine Soldaten dabei ums Leben kommen. Ich finde nur echt die Vorstellung kurios, Waffen in der Gegend rumstehen zu lassen, die womöglich in einer schnellen Kommandoaktion geplündert werden können. Überhaupt diese ganzen unbemannten Dinger, Nachschubfahrzeuge und so. Ob die nicht allzu leicht gekapert werden können.

Kann man den Cruisader nicht wieder ausgraben? Eine Namensänderung wäre dann allerdings anzuraten, aus diplomatischen Gründen Big Grin

Und wie ist die Einstellung von Mr Gates zum Kauf ausländischer Produkte? Immerhin ist der Markt für IFV, APC und Pionier/Berge/Support-Fahrzeuge ziemlich gut bestückt im Moment.

Was sind denn jetzt die entscheidenden Innovationen, die von FCS bleiben? Was bleibt von dieser ganzen Netzwerk-Vision? Der Mobilität? Sind es die Infantrie-Komponenten (das was wir IdZ nennen)? Sensoren und Waffen? Was kann man sinnvollerweise retten?
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#20
flexi schrieb:Ich meine natürlich die BadAss Panzerhaubitze 2000.
http://www.youtube.com/watch?v=h-nnUiMg ... PL&index=6

Ah so, jetzt weiß ich was du meinst ganz klar das beste System seiner Art.

flexi schrieb:Zum Thema Höhlenmenschen: Na, unterschätz mal Onkel Omar nicht. Die haben gewiefte Taktiker und Waffenexperten in ihren Reihen. Das mindeste, was sie machen können, ist den Sprengkopf ausbauen und anderweitig verwenden.


Tut mir leid aber das traue ich den Höllenmenschen nicht zu ich weiß nicht mal wie lange ein Westliches experten Team bräuchte und die Waffen umzuprogrammieren und ob es sich lohnen würde ist auch wieder so eine Frage. Was das extrahieren des Sprengkopfes anbelangt geht das natürlich aber das bringt einen auch nicht viel an Sprengstoff mangelnd es in Afghanistan nicht eher am Wasser und essen.



flexi schrieb:Letztendlich ist es ein neues Paradigma und ich bin gespannt wie es funktioniert: Die Einsatzdoktrin klassischer Artillerie ist, mobil zu sein, sich verteidigen zu können und am besten noch die Position zu wechseln bevor die eigenen Projektile das Ziel getroffen haben. Diese Container können leichter zerstört werden, aber es ist auch nicht so schlimm, so lange keine Soldaten dabei ums Leben kommen. Ich finde nur echt die Vorstellung kurios, Waffen in der Gegend rumstehen zu lassen, die womöglich in einer schnellen Kommandoaktion geplündert werden können. Überhaupt diese ganzen unbemannten Dinger, Nachschubfahrzeuge und so. Ob die nicht allzu leicht gekapert werden können.



Ich betrachte das PAM nicht als etwas revolutionäreres sondern als ein nettes Spielzeug Artillerie soll es bei Gott nicht Ersätzen. Ein PAM Container ist her eine Art Mine die werden auch in Sand vergraben die autonom anhand von Sensor Daten den Gegner bekämpft oder sekundär auch von benachbarter Infanterie in Ziel gelenkt werden kann. Sie lässt sich auch las ganz normale Waffe einsetzen z.b von einen Schiff oder Lastwagen aus abfeuern also sie ist eine Waffe die durchaus ein solides Konzept hat und sollte der Gegner ihre Position ermitteln dann wird der Container ebne von Alterlerie Gegenfeuer vernichtet. Wie gesagt die PAM ist ein Nettes Spielzeug und keine Revolution aber gerade daher könnte sie funktionieren und überleben.

flexi schrieb:Kann man den Cruisader nicht wieder ausgraben? Eine Namensänderung wäre dann allerdings anzuraten, aus diplomatischen Gründen Very Happy


JA währe man rational würde man dies einfach tuchen den Prototyp gibt es ja noch nur verspricht eine Neuausschreibung mehr Geld für die Rüstungsindustrie daher wird die alles tuchen damit sie eine Neuausschreibung bekommt.

flexi schrieb:Und wie ist die Einstellung von Mr Gates zum Kauf ausländischer Produkte? Immerhin ist der Markt für IFV, APC und Pionier/Berge/Support-Fahrzeuge ziemlich gut bestückt im Moment.


Besonders gut ist Gates Einstellung nicht, objektiv betrachtet ist es pure Idiotie eigene Produkte zu endwickeln die meist schlechter sind als die der Verbündeten. Ein Beispiel statt der Non Line Sight Canon oder einen neuen Crusader könnte man die Panzerhaubitze 2000 kaufen sie währe besser, billiger und erprobt. Leider ist das so, dass nicht die Qualität in verkorksten US Beschaffungsprogramm diktiert sondern die Lobby ein gutes Beispiel dafür ist der Tanker Auftrag. Die USAF braucht die Tanker jetzt und sofort, Boeing hat einen Tanker angeboten der maßlos zu teuer und schlechter als der von EADS war dennoch gibt es keine neune Tanker da EADS eben nicht Amerikanisch und nicht Boeing ist.


Die USA betreibt einen Hardcore Protektionismus in Rüstungsbereich zum Leidwesen der Streitkräfte und des US Steuerzahlers. Was Gates anbelangt so weigert sich dieser den Tanker Auftrag auf zu splitten und wird und da bin ich mir fast sicher das Boeing Produkt kaufen da Amerikanisch, obgleich wie gesagt weit schlechter und weit teurer. Also das die USA nun anstatt den eigenen Dreck, echte Waffen in Ausland kauft würde ich arg bezweifeln gerade wegen Gates und den Demokraten in Senat.


Ein gutes Beispiel für die Inkompetenz ist das M16 eine Waffe die einfach schlecht ist und das auch ab den ersten Tag an war und noch dazu recht teuer ist wird seit über 40 Jahren weiter verwendet jede Alternative ist besser dennoch wird keine beschafft. Z.b was das XM9 ein G36 von HK der M16 in allen Belangen weit überlegen genau wie das HK 444 oder das SCAR H die SpecOps haben sich sofort damit eingedeckt die Army nicht weil all diese Waffne eben keine M16 waren. In den USA sind in den letzten ca. 20 Jahren nach den Ende des kalten Krieges alle Sinnvollen Programme getötet worden die was taugten oder auf unbestimmte Zeit hinausgeschoben(z.b F22, AH66, Crusader,XM9 und XM29 neuer MBT usw.) und ein Sammelsurium von Programmen die völlig fern der Realität waren über Jahre am Leben erhalten (z.b. FCS)worden.






flexi schrieb:Was sind denn jetzt die entscheidenden Innovationen, die von FCS bleiben? Was bleibt von dieser ganzen Netzwerk-Vision? Der Mobilität? Sind es die Infantrie-Komponenten (das was wir IdZ nennen)? Sensoren und Waffen? Was kann man sinnvollerweise retten?


In Prinzip ist das Problem beim FCS das Konzept nicht nur die Ausführung. Man könnte das FCS so beschreiben " mit weniger mehr erreichen" anstatt mit den was man hat mehr zu erreichen. Das gesamte Konzept ist morsch und hält der Realität nicht Stand was bringt einen z.b mein Panzer der zwar allerlei tolle Computer Ausrüstung und morbiden Drohnen hat und nur 30 Tonen wiegt wenn eine Bombe aus den 60er oder eine nicht explodierte 155 Millimeter Granate es ihn stücke reißt. Was bringt die ganze tolle Technik gegen einen Hinterwäldler mit einen RPG oder auch mit einen Schweren Maschinengewehr von 14,5 mm. Auch die anfänglich revolutionären Abstandsaktiven Systeme sind nur solange revolutionär solange man in einen M1A2 sitzt dann hat man einen besseren Schutz in einen Stryker hängt dein Leben an siedenden Pfaden mit aktiven Systemen ohne ist man Tod. Kurz gesagt aktive Systeme können kleine Panzerung ersetzen sie nur ergänzen weil aktive Systeme versagen aus Technischen Gründen oder aufgrund des Gegners die Frontpanzerung eines M1A2 dagegen ist statisch und kann nicht versagen. Die FCS Idee einen Stryker Fahrzeug die Arbeit eines MBTs machen zu lassen funktioniert in der Realität nicht.


Genau so wenig die Idee mit den Reichlichen Sensoren und Drohnenspielzeug für die Infanterie eben diese zu reduzieren. Der Soldat der unter Feuer liegt wird sicherlich nicht seien Drohne in aller Ruhe auspacken und mit den XBOX Joystick rumspielen biss er seinen Feind per Drohne besiegt. Der Mensch ist kein Roboter und kann nicht wie ein Computer agieren zu viel Daten überfordern ihn Krieg als Infanterist ist nichts für den Systeminformatiker dafür braucht man erfahrene Hau drauf Kämpfer. Auch können Drohnen nicht autonom agieren noch wie ein Mensch kämpfen zugleich sind sie leicht zu stören und unzuverlässig.

Kurz gesagt, der ganze Morbide Dornenzoo versagt angesichts einer AK47 und des Menschen. Es versagt angesichts einfacher Gegenmittel und der Realität das ein System nie zu 100% funktioniert und der Feind sich wehrt und nicht wartet biss man ihn auslöscht ohne etwas zu unternehmen . Genau wie es daran versagt das der Mensch kein Computer ist und die Datenflut nicht verarbeiten kann die ihn der Drohnenzoo liefert.

Würde man die Drohnen als Ergänzung und als nettes Spielzeug sehen und nicht als Ersatz für Panzer und den Soldaten würde die Sache andres aussehen doch nach den FCS Plan sollten die Drohnen und das Netzwerk die Armee nicht nur Mobiler sondern sehr viel kleiner machen und dennoch stärker.


eine weitere tödliche Schwäche des FCS war das es auf das Netzwerk angewiesen ist wird das Netzwerk gestört oder auch nur beeinträchtigt hätte man mit der FCS Ausrüstung und den FCS Fahrzeugen keine Sekundäre Option mehr gehabt, man währe Tod und Kampfunfähig gewesen. Das Netzwerk müsste dabei nicht gekackt oder per jammer lokal gestört werden oder gar durch zerstören der Emitter (Satelliten, Bodengestützte Sender, Kommandozentralen) sondern es könnte an der eigenen Datenflut zu Grunde gehen. Die Netzwerkzentrierte Kriegsführung ist nie erprobt worden und der Mensch ist dabei der Flaschenhals wie komplizierter ein System ist desto anfälliger wird es gegen Gegenmaßnahmen.



Was von FCS bleibt ist schwer zu sagen, da alles nicht richtig funktioniert und nicht erprobt ist und die Asymmetrische Anfälligkeit sehr groß ist! Daher kann es gut sein das von FCS außer hässlicher Computerdesigns den negativen Folgen seiner bloßen Existenz und einigen mehr oder weniger Überflüssigen Drohnenspielzeug und vieler Toter und verkrüppelter Soldaten nichts bleibt.


Vieleicht wird das PAM kommen und viele Sensoren in jetzige Fahrzeuge integriert werden vieleicht wird auch das Netzwerk in abgespeckter Form realisiert man könnte etwa mit SEP Aufwertungen für die jetzigen Fahrzeuge anfangen und mit einer besseren Vernetzung der Fahrzeuge unter einander die Leistung erhöhen.


Aber die Joint Vision 2020 wird eine Idiotie bleiben die Ausgeburt von C&C Theoretikern und Schreibtischtigern wie eines alten Mannes namens Rumsfeld. In Prinzip währe ein guter Anfang die Joint Vision 2010 umzusetzen und bei ihr zu bleiben und in erster Linie entstandenen Schaden zu reparieren.
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#21
Zitat:In den USA sind in den letzten ca. 20 Jahren nach den Ende des kalten Krieges alle Sinnvollen Programme getötet worden die was taugten oder auf unbestimmte Zeit hinausgeschoben(z.b F22, AH66, Crusader,XM9 und XM29 neuer MBT usw.)

Der Comanche ein sinnvolles Programm? Na wenn dus sagst.

Ich würde noch den M8 Light Tank auf die Liste nehmen
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#22
Zitat:Der Comanche ein sinnvolles Programm? Na wenn dus sagst.


Der Comanche war als stealth Hubschrauber konzipiert und daher sicherlich recht teuer und seine Arbeit können auch Dornen machen. Aber hätte man den Comanche der fertig endwickelt war beschafft so würde man heute nicht die 50 Jahre alten und geschundenen Kiowas einsetzen müssen und Milliarden darauf verschwenden ein Zivil Hubschrauber zum Kampfhubschrauber umzubauen also den AR70 der jetzt storniert wurde da er zu teuer war. Durch den AH66 wegfall hat sich eine Lücke von ca. 700 leichten Hubschraubern gebildet die jetzt in Irak und Afghanistan gebraucht werden. Drohnen können diese nur bedingt Ersätzen und es gibt bei weiten nicht genügend Predator oder Reaper Drohen um dies zu bewerkstelligen.

Zitat:Ich würde noch den M8 Light Tank auf die Liste nehmen


Da bin ich mir nicht so sicher der M8 ist nicht Überlebensfähiger als ein MGS Stryker sicherlich fahrtüchtiger und Geländegengiger aber währe in Irak sehr wahrscheinlich genau so Opfer von IDs geworden wie der Stryker. Vergleichen mit einen FCS Fahrzeug ist der M8 natürlich besser was aber auch nicht so schwer ist Anbetracht Ihres Designs.



Was die Army meiner Meinung nach brächte währe ein Gesunder Mittelweg anstatt des hin und her zwischen den Extremen. Ein guter Ansatz für ein vernünftigen Fuhrpark währe eine Mischung aus JLTVs und MARPS als Ersatz für den Hummer und mehr Schützenpanzer wie den Bradley der sich bewehrt hat unterstützt von LAV25 von USMC einen Mittleren Panzer ähnlich den Japanischen Typ 10 ( 44 Tonen) oder den geplanten US Luftladepanzer der wegen FCS ebenfalls gekillt wurde und den existierenden M1A1 und M1A2. Die könnte man leicht auf SEP Niwo bringen und die Gasturbinen durch moderne Dieselmotoren Ersätzen wie beim Leopard 2 was den Verbrauch senken würde.



Was die Panzerhaubitze 2000 als Ersatz für den M109 anbelangt so währe des das non plus Ultra was man beschatten könnte nur hat die Panzerhaubitze 2000 einen einzigen radikalen Mangel und das ist ihr Gewicht. Sie wiegt fast doppelt so viel wie das M109 und würde die Belastung um wieten erhöhen für die Lufttransportkräfte, daher währe es vielleicht besser die Kanone auf ein leichteres Chassis zu stellen.



In Sachen FCS Drohnen wird da noch einiges zu schneiden sein für die Zukunft, da es immer noch zu viele einzelne Modelle gibt die den Soldaten ehr überfordern als nützen. Was man weiter forcieren sollte und das macht man auch in FY2010 ist die Anschaffung von Kampfdrohnen für die USAF wie etwa der Predator B und Reaper Kampfdrohne die hervorragenden Arbeit leisten. Auch ist mit der Predator C die erste Stealth Drohne auf den Plan gerückt die auch in High End Krieg äußerst nützlich sein könnte um Overkill SAMs zu vernichten wie etwa S400 auch das X47 für die USN sollte gefördert werden.
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#23
statt die PZH2000 können sie doch DONAR auch von KMW nehmen... der Turm ist der selbe wie bei der PZH nur das Fahrgestell ist ein andres.... Gewicht 31,5 Tonnen und sonst gleiche Leistung wie die PZH 2000
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#24
@ObiBiber
Wobei sich aber die Frage stellt, inwieweit die US Army ein Fahrgestell auf Rädern für ihre Artillerie akzeptieren könnte.
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#25
wo sind hier Räder ???

[Bild: http://www.defensenews.com/pgf/stories92...satory.JPG]

Quelle: defensenews.com
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#26
@ObiBiber
Da habe ich die Donar mit einem anderen Modell verwechselt. :?
Bin mal kurz weg und suche mir eine Wand - mein Kopf braucht etwas Klarheit...
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#27
Ich dachte der DONAR wäre die Phz2000 Variante des spanisch-österreichischen ASCOD (Ulan/Pizarro) Chassis. Dieses neue IFV. Ist es das?
http://en.wikipedia.org/wiki/ASCOD

Aber apropos ASCOD: In Sachen mittelgewichtige Panzer-Kompromisse gibt es genug für Mr Gates um aus dem vollen zu schöpfen, im Grunde könnte er einfach die ASCOD-Familie mit angepasstem amerikanischen Innendesign, in den gewünschten Modellvarianten und mit dem gewünschten taktischen Netzwerk in Lizenz in den USA bauen lassen. E voila, ein funktionierendes FCS. Noch die Abrams modernisieren, einen Dieselantrieb rein. Und bevor die Stryker komplett auseinander fallen (falls man bei den 8x8 Fahrzeugen bleiben will) kann er mit Großbritannien zusammen (falls die sich mal geregelt kriegen, welchen teil von FRES sie nun realisieren wollen) den Piranha 5 oder das VBCI einlizenzieren.

@revan: Der Unterschied zwischen M8 und Stryker ist, dass ersterer nicht umkippt oder im Schlamm versinkt, wenn man Zusatzpanzerung anbringt.
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#28
Zitat:@revan: Der Unterschied zwischen M8 und Stryker ist, dass ersterer nicht umkippt oder im Schlamm versinkt, wenn man Zusatzpanzerung anbringt.


Stimmt, dass hatte ich bei der langen Liste der Stryker Mängel vergessen. Smile

Beim Stryker sollte man sich vieleicht fragen was überhaupt richtig funktioniert und das ist nicht wirklich viel. Die Idee Radpanzer weiter zu behalten finde ich nicht ansprechend da Radfahrzeuge eigentlich nur schwächen gegenüber Kettenfahrzeugen haben. Der Stryker ist dank seiner Instabilität nicht mal schneller als ein Bradley dafür eine einzige Katastrophe in allen Belangen. Die US Army täte gut daran um Radpanzern einen sehr breiten Bogen zu machen diese Fahrzeuge sind etwas für Europa wo man überall Autobahnen und Straßen findet nichts für die Irakische Einöde oder der Afghanischen Marslandschaft.



Was den Ersatz für den M109 anbelangt wie für die meisten veralteten US Systeme gibt es in Ausland gerade bei den Verbündeten eine wie schon flexi sagte eine reichhaltiges Angebot an den US Fabrikaten überlegenen Systemen. Leider steht die US Rüstungslobby und die US Regierung der Lösung der Vernunft entgegen da kaufen sie lieber gar kein Ersatz und behalten die M109 weiter in Dienst bis diese auseinanderfahlen. Selbst den M1A1 und A2 Motor Ersatz bekommen die Herren nicht hin da sie sich zu gut vorkommen mal ein Ausländische Fabrikat zu beschaffen und lieber einen betrügerischen US Firma den Auftrag geben die dann ein miserables Produkt abliefert und das zum 10x fachen Preis.


Ehrlich gesagt ist das dringest was die US Streitkräfte ja die USA selbst brauchen eine Reform des Beschaffungsapparates und dies könnte man ihn den Theorie einfach durch eine radikal Liberalisierung und durch das Handeln der Vernunft erreichen. Sprich das beste Produkt bekommt den Auftrag Staat das Produkt mit der besten Lobby erstaunlicherweise könnte der erste Schritt in die richtige Richtung jetzt bald kommen und das in Form eines Tanker Auftrages für EADS. Man hat nämlich in Verteidigungsausschluss beschlossen das das Produkt mit der besten Leistung beschafft werden soll und das ist das Flugzeug von EADS.
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#29
Dabei sind viele europäische Rüstungsunternehmen Töchter von General Dynamics oder BAE Systems, das heißt es wäre nicht mal komplett die Konkurrenz. Das gilt auch für den Piranha oder den ASCOD.

Auf die Gefahr hin, dass wir in die alte Rad vs Kette Debatte abgleiten...

Viele Armeen mit extensiver Erfahrung in unwirtlichen Gegenden, wie die russische und die französische verwenden aus Überzeugung Radfahrzeuge.

Sie sind leichter zu warten, können den Verlust der Hälfte der Räder vertragen (während ein Kettenfahrzeug immobil ist, sobald eine Kette gerissen ist), sind leiser, fahren sparsamer und sind schneller sobald es irgendsoetwas wie Wege gibt - letzteres gilt falls die Fahrzeuge das nötige Aufwuchspotenzial für Zusatzarmierungen haben. Insofern würde ich für einen gesunden Mix plädieren.
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#30
Hier, auf dieser lustigen koreanischen Seite, unten rechts, das Familienkonzept von ASCOD. Sieht aus wie das FCS Fahrzeugkonzept, nur in realisierbar.

http://www.defence.co.kr/weaponbook/weapon/ascod.htm
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