Schiffskatastrophen und -untergänge
#1
Ein Sammelthread zu diesem Thema, bei dem es eher weniger um die Diskussion, als um die Information geht (wobei die Diskussion natürlich nicht verboten ist). Den Anfang macht eine aktuelle Nachricht:

http://www.sueddeutsche.de/panorama/artikel/893/58835/
Zitat:17.08.2005 21:12 Uhr


Vor Kolumbiens Küste

104 Tote bei Untergang von Flüchtlingsschiff

Die Menschen wollten ohne Papiere in die USA einreisen. Auf dem Schiff, das vor der kolumbianischen Pazifikküste sank, befanden sich 113 Männer und Frauen – zugelassen war es für fünfzehn Passagiere.
...
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#2
Ein israelisches Patrouillenboot ist im Golf von Eilat/Akaba aus bislang noch nicht geklärter Ursache gesunken. Die gesamte Besatzung konnte sich retten.
http://www.jpost.com/servlet/Satellite? ... 5831262060
Zitat:Fast Navy patrol boat sinks in Eilat
By ARIEH O'SULLIVAN

In a freak accident, a fast navy patrol boat sunk in the Gulf of Eilat Sunday night after developing a leak. All seven crewmembers abandoned the vessel and were not injured.
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#3
Zitat:Schweres Fährunglück im Roten Meer

Eine ägyptische Passagierfähre ist laut Behörden im Roten Meer gesunken. Der ägyptische Verkehrsminister sagte dem US-Fernsehsender CNN, Hubschrauber hätten Überlebende gesichtet. Helfer haben nach Angaben des arabischen TV-Senders Al Arabija zwölf Menschen gerettet. 14 Tote seien geborgen worden. An Bord sollen sich jedoch mehr als 1300 Passagiere und Besatzungsmitglieder befunden haben.
Quelle: http://www.tagesschau.de/aktuell/meldun ... F1,00.html
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#4
Bezugnehmend auf die Meldung aus dem September:

http://www.marineforum.info/AKTUELLES/aktuelles.htm

Zitat:ISRAEL

Aus 500 m Tiefe hat die israelische Marine ein im September vor Eilat gesunkenes Wachboot bergen können.

Das offiziell mit dem Namen NACHSHOL bezeichnete kleine Boot war in der Nacht zum 5.September gerade aus Eilat in den Golf von Aqaba ausgelaufen, als es vermutlich nach Kollision mit einem knapp unter der Wasseroberfläche treibenden unbekannten Objekt leck schlug und sank. Die sieben Mann starke Besatzung sich retten.

Unmittelbar nach der Havarie hatte die israelische Marine eine Untersuchung angeordnet und bis zu deren Abschluss ein Fahrverbot über die anderen Boote des gleichen Typs verhängt. Vor allem sollte geklärt werden, warum der Katamaran bei nur einseitiger Beschädigung so schnell gesunken ist. Zunächst erschien durchaus fraglich, ob eine Untersuchung des immerhin etwa 500 m tief gesunkenen Bootes überhaupt möglich sein würde.

Mit sicher nicht geringem Aufwand gelang es einer Spezialeinheit der israelischen Marine nun tatsächlich, NACHSHOL wieder an die Oberfläche zu holen. Nach erstem Augenschein ist das Boot abgesehen von seinem Leck relativ unbeschädigt und soll nach Abschluss der Untersuchung denn auch instand gesetzt werden und zur Flotte zurück kehren.

Die NACHSHOL ist eines von drei Ende der 90er Jahre bei Stingray Marine in Durbanville (Südafrika) beschafften kleinen Booten ähnlich des Typs HORIZON INTERCEPTOR. Die 12 m langen Boote mit Katamaranrumpf sind in Eilat stationiert und werden dort hauptsächlich zur Patrouille der Seegrenzen mit Jordanien und Ägypten eingesetzt. Ihre hohe Geschwindigkeit (40 kn) und Wendigkeit macht sie aber auch für verdeckte Kommandoeinsätze geeignet.
Ganzer Artikel, da nur kurz im Netz.
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#5
http://www.sueddeutsche.de/,tt2l2/panor ... 544/69475/
Zitat:03.02.2006 14:44 Uhr


Chronik

Schwere Schiffsunglücke der letzten 20 Jahre


Von den weltweiten Schiffskatastrophen waren meist Fähren betroffen.

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edit - dazu http://www.sueddeutsche.de/panorama/artikel/610/44566/
Zitat:13.12.2004 15:17 Uhr


Chronik

Tanker-Havarien

In den vergangenen 15 Jahren verunglückten 15 große Tanker – und verursachten zum Teil verheerende Umweltverschmutzungen.

.....
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#6
Logisch, Fähren dürften ja im Schiffsverkehr auch am intensivsten und längsten gleichermaßen benutzt werden, sind daher für Materialverschleiß sehr anfällig. Dazu kommt noch das Problem der notorischen Überladung, meist, aber nicht ausschließlich, in 3-Welt-Staaten.
Absolut kein Wunder.
Frachter haben diese Probleme in wesentlich geringerem Maß. Tanker werden durch Sicherheitsvorschriften im Zaum gehalten. Gerade Vorschriften sind bei Fähren oft das Papier nicht wert, auf dem sie geschrieben stehen. Selbst in Südeuropa sind die Zustände teils ziemlich ernüchternd.
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#7
und nicht nur das - was sogar in Südeuropa verschrottet würde, wird woanders noch feste eingesetzt http://www.sueddeutsche.de/,tt2l1/panor ... 563/69494/
Zitat:03.02.2006 19:19 Uhr


Schiffsunglück

Pilgerfahrt statt Schiffsfriedhof

Verkaufen statt verschrotten: Die El Salam Boccaccio fuhr 27 Jahre lang unter italienischer Flagge, dann zog man sie aus dem Verkehr - in Europa. So wie viele Fähren auf dem Roten Meer dürfte sie auf europäischen Routen gar nicht mehr verkehren.
.....
Auf den von Pilgern benutzten Routen zwischen Ägypten und Saudi-Arabien verkehren heute reihenweise Schiffe, die noch vor wenigen Jahren die Ostsee, den Ärmelkanal oder das westlichen Mittelmeer befuhren.

Denn weder Ägypten noch Saudi-Arabien haben sich am Pariser Übereinkommen zur Verbesserung der Schiffssicherheit beteiligt. ....
und wenn dann bei einem Brand noch nicht mal umgedreht wird
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,399000,00.html
Zitat:04. Februar 2006

GESUNKENE FÄHRE

Vor dem Untergang tobte ein Feuer an Bord

Auf der im Roten Meer gesunkenen Fähre haben sich vor dem Untergang Augenzeugenberichten zufolge dramatische Szenen abgespielt. Schon kurz nach dem Ablegen war demnach ein Feuer ausgebrochen, die Zahl der Rettungsboote und Schwimmwesten hätten nicht ausgereicht, erklären Überlebende außerdem.
....
dann grenzt das schon an Vorsatz

back to the Tankers:
http://www.sueddeutsche.de/,panl2/panor ... 522/69453/
Zitat:03.02.2006 10:57 Uhr

Alaska

Eisschollen lösen Tankerunglück aus

Ein voll beladener Öl-Tanker ist unmittelbar vor der Küste des nördlichsten US-Staates auf Grund gelaufen.
...

Der Tanker befand sich zum Aufladen mit Öl- und Benzinprodukten im Hafen von Nikiski, rund 120 Kilometer südlich von Anchorage, als sich das knapp 200 Meter lange Schiff über Nacht losriss. Große Eisschollen hätten die Verankerungsseile durchtrennt, berichtete die Zeitung Anchorage Daily News.

Der mit 19 Millionen Liter Öl und anderen Stoffen beladene Frachter lief etwa einen Kilometer vom Hafen entfernt auf Grund. Aus der Ladevorrichtung seien rund 300 Liter Öl ins Meer geflossen. Das Schiff habe bei dem Unfall aber nicht Leck geschlagen, teilten die Betreiber mit.....
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#8
http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/16/ ... 72,00.html
Zitat:Kreuzfahrtschiff vor Santorin gesunken

Zwei Franzosen vermisst

Das havarierte Kreuzfahrtschiff "Sea Diamond" ist am Freitagmorgen mit einem dröhnenden Krach vor dem Hafen der Insel Santorin gesunken. "Es war eine dramatische Szene", sagte ein Reporter. "Es ist das Ende", kommentierten Augenzeugen, während das 22.000 Tonnen große Schiff mit dem Bug nach oben unterging....
und http://www.tagesschau.de/aktuell/meldun ... AB,00.html
Zitat:Nach Untergang der "Sea Diamond" vor Santorin
Taucher brechen Suche nach vermissten Touristen ab

In der Ägäist ist das gestern in Seenot geratene Kreuzfahrtschiff "Sea Diamond" gesunken. Reporter des griechischen Fernsehens berichteten von einer "dramatischen Szene", als das 22.000 Tonnen schwere Schiff mit dem Bug nach oben im Meer versank. Tiefes Dröhnen und lauter Krach hätten den Untergang begleitet....
(mit Video-Link)
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#9
http://www.tagesschau.de/ausland/fengshen2.html
Zitat:Taifun "Fengshen" auf den Philippinen
Fähre mit mindestens 740 Menschen verunglückt

Wegen des schweren Taifuns "Fengshen" auf den Philippinen ist vor der Insel Sibuyan eine Fähre mit mindestens 740 Menschen an Bord verunglückt. Der Sturm habe hohen Wellengang verursacht, in dem die die "MV Princess of the Star" zu sinken begonnen habe, sagte die Bürgermeisterin der Küstenstadt San Fernando, Nanette Tansingco, dem Radiosender DZMM.
...

Stand: 22.06.2008 05:33 Uhr
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#10
http://www.sueddeutsche.de/,tt4m1/panor ... 4689/text/
Zitat:02.08.2008 10:20 Uhr

Gesunkener Fischkutter
Der Tod kam in Sekunden

Wie von Geisterhand war ein französischer Fischkutter in die Tiefe gezogen worden. Ein Atom-U-Boot soll es versenkt haben.
Von Gerd Kröncke

... Wie von Geisterhand war das Schiff an den eigenen Netzen in die Tiefe gezogen worden. Es war eine Sache von 37 Sekunden, wie Experten später vermuteten, andere sprachen gar von nur 24 Sekunden. Es war am Donnerstag, dem 15. Januar 2004, zur Mittagszeit, als die Fischer aus dem bretonischen Loctudy den Tod fanden. Seither kämpfen ihre Angehörigen vergeblich um die Aufklärung des Unglücks.
...

Doch diese Woche hat ein Marine-Experte bestätigt, was die Angehörigen immer vermutet haben: Das Unglück der "Bugaled Breizh" ist von einem Unterseeboot verursacht worden. Die Expertise des pensionierten französischen U-Boot-Offiziers Dominique Salles, den die Untersuchungsrichter bestellt haben, geht noch weiter.

"Er ist fest davon überzeugt, dass nur ein Atom-Unterseeboot in Frage kommt", sagt der Anwalt der betroffenen Familien, der das Gutachten einsehen durfte. Kein anderes Boot sei in der Lage, die 24 Meter lange "Bugaled Breizh" so schnell herabzuziehen.
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#11
Zitat:Indonesische Fähre mit 250 Passagieren an Bord gesunken

Jakarta (Reuters) - Im Osten Indonesiens ist eine Fähre mit mehr als 250 Menschen an Bord von einer großen Welle erfasst worden, gekentert und dann gesunken.

Wie ein Sprecher des Verkehrsministeriums in Jakarta weiter mitteilte, wurden 18 Personen gerettet. Über das Schicksal der übrigen lagen am Sonntag zunächst keine sicheren Informationen vor.
Link: http://de.reuters.com/article/worldNews ... 3Z20090111

Schneemann.
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#12
Zitat:40 killed in Vietnam boat sinking

(CNN) -- At least 40 people died when a crowded river boat sank in central Vietnam Sunday -- on the eve of the Lunar New Year.

The boat sank in the Gianh River as it was leaving a pier in the Quang Binh province, the state-run Vietnam News Agency said. Among the 40 victims were many women and children, the agency said.
Link: http://www.cnn.com/2009/WORLD/asiapcf/0 ... index.html

Schneemann.
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#13
Zitat:Flüchtlingsboote sinken vor Libyen - 300 Tote befürchtet

Genf (Reuters) - Beim Untergang mehrerer Flüchtlingsboote vor der libyschen Küste sind offenbar mehr als 300 Menschen ertrunken.

In der Nähe von drei Bootswracks habe die Küstenwache mindesten 23 Leichen geborgen, berichtete die libysche Zeitung "Oea" am Dienstag. Mehr als 250 Passagiere der von Sidi Belal nahe der Hauptstadt Tripolis losgefahrenen Boote würden vermisst. Ein viertes Boot mit mehr als 350 Flüchtlingen an Bord sei in der Nähe des vor der Küste gelegenen Ölfelds Buri in Seenot geraten. Die Küstenwache habe das Schiff aber in den Hafen von Tripolis schleppen und alle Passagiere retten können.
Link: http://de.reuters.com/article/worldNews ... 6Q20090331

Schneemann.
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#14
Zitat:Fährunglück vor Tonga

Auch Deutsche unter Vermissten nach Fährunglück

Bei dem Fährunglück vor Tonga sind möglicherweise auch zwei deutsche Urlauber ums Leben gekommen. Eine junge Frau und ihr Freund werden vermisst. Das bestätigte auch das Auswärtige Amt in Berlin. Für die insgesamt 64 vermissten Passagiere besteht zwei Tage nach dem Untergang der "Princess Ashika" kaum noch Hoffnung auf Rettung.
Link: http://www.tagesschau.de/ausland/tonga106.html

Schneemann.
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#15
Zitat:Unfall in der Straße von Malakka

Öltanker nach Kollision in Flammen aufgegangen

Vor der Küste von Malaysia sind ein mit 58.000 Tonnen Öl beladener Tanker und ein Frachter zusammengestoßen. Der Tanker brannte nach der Kollision aus. Wie die malaysische Polizei mitteilte, werden noch neun Seeleute der 25 Mann starken Besatzung vermisst.
Link: http://www.tagesschau.de/ausland/tanker102.html

Schneemann.
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