(Luft) Lockheed Martin F-35 - Lightning II
Zitat:The United Kingdom and Italy are set to expand the combat capabilities of their F-35 Lightning II fighter jets fleets after Lockheed Martin secured a $74.2 million contract modification, announced by the U.S. Department of Defense on June 26, 2026, to integrate sovereign weapons under the Block 4 modernization program. The upgrade will allow both NATO allies to field F-35s armed with nationally selected munitions, increasing operational flexibility and strengthening their ability to conduct precision strikes in contested environments.

75 Millionen Zusatzkosten ist eine Ansage. Günstiger wird man das Recht auf die Integration eigener Waffen nicht mehr bekommen.
Die F35 entwickelt sich immer mehr in Richtung Open Source Nato Standard Kampfflugzeug.

https://www.armyrecognition.com/news/aer...ntegration
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Im Informationszeitalter ist es erstaunlich schwierig, konkrete Fakten zu Problemen mit der F35 zu bekommen. Erst die Frustration mit der aktuellen US-Regierung hat ein paar mehr 'Leaks' hervorgebracht.

Im vergangenen Jahr machte der britische Flugzeugträger 'Prince of Wales' Schlagzeilen, als auf einer Asien-Tour gleich zwei F35B auf zivilen Flugplätzen notlanden mußten und für einige Zeit da herumstanden (Juni/Juli in Kerala, Indien; August in Kagoshima, Japan). Im Frühjahr 2026 sollte die letzte Tranche der ursprünglich bestellten Maschinen ausgeliefert und nach Großbritannien überführt werden, aber gleich zwei Flugzeuge mußten mit technischen Problemen auf den Azoren notlanden und auf Reparatur warten.

Sowohl die Briten mit ihrer Mini-Flotte als auch das US Marine Corps haben anscheinend ein Problem mit der Kupplung, welche das Haupttriebwerk mit dem Lift-Fan im vorderen Teil der F35B verbindet. Diese hat häufig Kontaktreibung (und damit Hitzeentwicklung), selbst wenn das vertikalen Landesystem deaktiviert ist, und Hitzesensoren schlagen oft Alarm.

Verschärft wird das Problem durch die Inkompetenz der aktuellen Führung (vor allem Hegseth), welche die Aufmerksamkeitsspanne einer Eintagsfliege hat und nach einer 'schnellen Lösung' sucht:


https://defence-blog.com/u-s-navy-wants-...e-problem/


Zitat:U.S. NAVY SUCHT SCHNELLE LÖSUNG FÜR DAS SCHMUTZ-PROBLEM DER F-35B

von

Colton Jones



Die „Aircraft Division“ des U.S. Naval Air Warfare Center veröffentlichte am 9. Juli eine Marktanfrage (Sources Sought Notice), um Unternehmen zu finden, die ein mobiles Reinigungssystem herstellen können. Dieses soll Ablagerungen – von den Verantwortlichen als „Clutch Sludge“ (Kupplungsschlamm) bezeichnet – aus dem Kühlsystem der Kupplung des Hubgebläses (LiftFan) der F-35B entfernen; die Rückmeldungen mussten innerhalb von nur sieben Werktagen, bis zum 16. Juli, eingehen.

Die F-35B ist die für das U.S. Marine Corps entwickelte Variante der F-35 Lightning II. Sie wurde speziell dafür konstruiert, von kurzen Startbahnen oder amphibischen Angriffsschiffen abzuheben und wie ein Hubschrauber senkrecht zu landen – eine Fähigkeit, die weltweit kein anderer Tarnkappenjäger der fünften Generation aufweist. Dieses Manöver basiert auf dem sogenannten „Rolls-Royce LiftSystem“: Ein großes, vertikal ausgerichtetes Gebläse hinter dem Cockpit – der „LiftFan“ – saugt kühle Luft an und stößt sie senkrecht nach unten aus, wodurch ein Auftrieb von rund 20.000 Pfund (ca. 9.000 kg) erzeugt wird. Gemeinsam mit der hinteren Schubdüse des Triebwerks ermöglicht dies das Abheben des Flugzeugs ohne Vorwärtsgeschwindigkeit.

Eine Kupplung verbindet den LiftFan mit der Antriebswelle des Triebwerks und wird nur bei Starts aus dem Stand oder von kurzen Bahnen zugeschaltet. Genau diese Kupplung – das mechanische Herzstück der charakteristischen Fähigkeit dieses Jets – weist nun ein so schwerwiegendes Verschmutzungsproblem auf, dass die Industrie um Unterstützung gebeten werden musste.

Der eigenen Beschreibung der Marine zufolge lagern sich im Laufe der Zeit ein Gemisch aus Kohlefaserstaub und Synthetiköl in den Abluftkanälen der Kupplungskühlung sowie an den Lüftungsgittern ab und härten zu einer Substanz aus, die von Verantwortlichen als „Kupplungsschlamm“ bezeichnet wird. Diese Ablagerungen sind für das F-35B-Programm keine neue Entdeckung; das STOVL-Antriebssystem steht bereits seit den ersten Flugtests vor mehr als zehn Jahren wegen hitzebedingter Probleme an der Kupplung in der Kritik. Pratt & Whitney, der Hersteller des F135-Triebwerks, gab bereits 2011 bekannt, dass Kupplungsscheiben im Hubgebläsesystem während des normalen Flugbetriebs (außerhalb des Senkrechtflugs) unerwünschten Kontakt hatten. Dabei entstand mehr Wärme, als für die Kupplung ursprünglich vorgesehen war – ein Befund, der seinerzeit so schwerwiegend war, dass Branchenanalysten eine grundlegende Überarbeitung des gesamten F-35B-Konzepts infrage stellten.

Lockheed Martin reagierte darauf mit dem Einbau zusätzlicher Temperatursensoren und der Anweisung an die Piloten, bei zu hohen Kupplungstemperaturen unter eine Höhe von 10.000 Fuß zu sinken. Durch das Sinken wurde die Kupplung mit kühlerer Luft versorgt, sodass sie überschüssige Wärme sicher abführen konnte. Diese operative Übergangslösung bestand auch in den darauffolgenden Jahren fort, parallel zu dem nun – in dieser Woche – neu identifizierten Problem der Schlammbildung.

Das Antriebs-Support-Team des F-35 Joint Program Office begegnet dieser spezifischen Lücke bei den Reinigungsmöglichkeiten mit hoher Dringlichkeit; in der entsprechenden Bekanntmachung wird das Vorhaben als vorrangige Maßnahme eingestuft, um eine zügige Unterstützung bei der Evaluierung von Verfahren und Ausrüstung zur Reinigung des Kupplungskühlsystems zu gewährleisten. Anstatt eine völlig neue Reinigungstechnologie von Grund auf zu entwickeln, sucht die Navy nach Unternehmen, die bereits über ein kommerzielles Standard-Reinigungssystem (COTS) verfügen; dieses soll gezielt an die spezifische Kupplungshardware der F-35B angepasst werden – ein schnellerer Weg zur Bereitstellung einer funktionierenden Lösung als die Beauftragung einer Neuentwicklung. Die von der Navy festgelegten Spezifikationen sind anspruchsvoll, aber präzise: Das System muss Wassertemperatur, -druck und -qualität so genau regeln, dass verhärtete Ablagerungen entfernt werden können, ohne umliegende Flugzeugkomponenten zu beschädigen; zudem muss es sämtliches Abwasser sowie die entfernten Rückstände auffangen und zurückgewinnen, um Umweltauflagen zu erfüllen, und über eine speziell konstruierte Vorrichtung verfügen, die sich sicher mit der charakteristischen Kupplungshardware der F-35B verbinden lässt.

Die Navy wünscht sich ausdrücklich ein System, das von Bodencrews transportiert und direkt an verschiedenen Luftwaffenstützpunkten des Marine Corps aufgebaut werden kann, anstatt auf eine Lösung zu setzen, die den Transport des Flugzeugs oder seiner Komponenten zur Reinigung in ein zentrales Instandhaltungsdepot erfordert – ein Unterschied, der für die Verfügbarkeit der Flugzeuge von enormer Bedeutung ist. Jede F-35B, die für eine Instandhaltung im Depot aus dem Dienstbetrieb genommen wird, steht weder für das Training noch für die Einsatzbereitschaft oder tatsächliche Kampfeinsätze zur Verfügung; eine vor Ort einsetzbare Reinigungslösung würde es dem Wartungspersonal ermöglichen, die Verschmutzung durch Kupplungsablagerungen direkt auf Ebene der Staffel zu beheben – möglicherweise innerhalb von Stunden oder Tagen, statt der Wochen, die ein Aufenthalt im Depot andernfalls in Anspruch nehmen könnte.

Die Einsatzbereitschaftszahlen sind von erheblicher Bedeutung, wenn man bedenkt, welch zentrale Rolle die F-35B mittlerweile in der Luftfahrtplanung des Marine Corps spielt. Das Flugzeug ist die wichtigste Kampfflugzeugplattform des Marine Corps – sowohl für konventionelle, landgestützte Einsätze als auch für expeditionäre Missionen von amphibischen Angriffsschiffen aus. Diese Rolle hängt untrennbar von der STOVL-Fähigkeit ab, die erst durch das „LiftFan“-System und die Kupplung ermöglicht wird. Jedes wiederkehrende Wartungsproblem an dieser spezifischen Antriebskomponente wirkt sich unmittelbar darauf aus, wie viele F-35B das Marine Corps zu einem beliebigen Zeitpunkt tatsächlich einsatzbereit halten kann – ein Aspekt, der angesichts der stetig wachsenden und zugleich alternden F-35-Flotten bei den US-Streitkräften und ihren Verbündeten weltweit zunehmend an Dringlichkeit gewinnt.
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Das wird letztendlich eine ganz normale Kosten nutzen Abwägung sein, die Einsatzbereitschaft ist eh schlecht bei der Ausführung . Wenn ich durch riesen Geldbeträge die Einsatzbereitschaft nur minimalst erhöhe kann ich mir das sparen . Man arbeitet am Nachfolger und wenn nicht mal der Hersteller selber an einer Änderung interessiert ist
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