Globale Klimaveränderung (edit statt Erderwärmung)
#31
Ich vermiße hier etwas! Wie wäre es wenn man mal die Sinnlose abholzung der Wälder auf der Erde stoppen würde. Bekanntlich brauchen Bäume ja CO2 zum wachsen, oder Ihre ich mich da.

Gruß Maeks
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#32
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Du bist nicht schuld dass die Welt ist, wie sie ist
aber Du bist schuld wenn sie so bleibt ....

steht bei mir im Bahnhof an die Wand gepinselt, deshalb:
lasst uns anfangen, und das Kyoto-Protokoll ist ein Anfang
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#33
Maeks postete:
Zitat:Ich vermiße hier etwas! Wie wäre es wenn man mal die Sinnlose abholzung der Wälder auf der Erde stoppen würde.
Schön wärs, aber das musst Du vor allem mit der Tropenholzindustrie und den dortigen Grossgrundbesitzern aushandeln.

Zitat:Bekanntlich brauchen Bäume ja CO2 zum wachsen, oder Ihre ich mich da.
Cyprinide hat dazu was interessantes geschrieben:
Zitat:Dazu kommen dann noch so sachen wiedas Sterben des UV-empfindlichen Planktons, das 2/3 des weltweiten O2 produziert...
Soll angeblich so sein. Nun, das ist natürlich kein Blankocheck zum weiteren Abholzen, aber die grosse Menge an Sauerstoff scheint ja somit trotzdem aus den Ozeanen und nicht aus den Wäldern zu kommen.
Und mal ganz abgesehen vom damit verbundenen Artensterben und der Bodenerosion: wie sieht die Sauerstoffbilanz aus, wenn man die Regenwälder abholzt? Wieviel luftproduzierendes Volumen geht verloren, wenn anstelle des Waldes nur noch Gras oder Unkraut bzw. eine Kulturpflanzung wächst (macht auch Photosynthese)?
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#34
Zitat:Ich vermiße hier etwas! Wie wäre es wenn man mal die Sinnlose abholzung der Wälder auf der Erde stoppen würde. Bekanntlich brauchen Bäume ja CO2 zum wachsen, oder Ihre ich mich da.
Das gibt es schon. z.b. gibt es in Deutschland ein Programm zur Sicherung von sogenannten Klimaschutzwäldern. Diese Wälder sollen CO 2 binden und das Holz dann möglichst langfristig verarbeitet werden, in der Folge dessen wäre dadurch CO 2 gebunden. Diese Bemühungen sind aber lächerlich und volkswirtschaftlich stehen hier nutzen und kosten in keiner Relation

Zitat:Du bist nicht schuld dass die Welt ist, wie sie ist
aber Du bist schuld wenn sie so bleibt ....
Wundervoll. Natürlich muß man etwas tun, wenn man es noch tun kann, und in diesem Fall kann man nichts mehr gegen die Katastrophe selber tun. Man kann aber noch auf die Folgen reagieren.

Die Rodung der Tropenwälder nun, ist gar nicht so bedeutsam wie man denkt. Der Effekt wird vor allem die Dritte Welt treffen, entgegen anderer Behauptungen sind die Auswirkungen auf uns angesichts der anderen Entwicklungen vernachlässigbar.

Das gilt aber nur für die Tropenwälder, die wir jeden Morgen aufs Brot schmieren oder zu Kuchen verbacken... es gibt andere, viel größere Wälder, die ohne Lobby gerade zerstört werden, in einem Umfang und wegen der geographischen Lage, das es für uns so richtig schlecht ist. Damit meine ich die Taiga, die nördlichen Nadelwälder, die in Russland gerade schneller zerstört werden als die Tropen im Süden......

Aber das ist kein Problem. die ganze natur folgt regelkreisen und Regelmechanismen alle Arten unterliegen Wachstumskurven und diese werden begrenzt durch die Umweltkapazität. wächst eine Art zu sehr über die Umwelkapazität, dann wird sie unter diese Grenze reduziert werden.

Trickst die Art das aus, und schafft es alle natürlichen Grenzen des Wachstums zu durchstoßen, und bricht sie damit aus dem System, dann vernichtet sich am Ende diese Art selber, der Sozialstress innerhalb der Population wird so groß, daß alles mit Gewalt innerhalb der Art beendet wird. Dazu hat man schon Versuche mit Mäusen gemacht, und Menschen sind auch nur Mäuse, nur in einem größeren Rahmen.

Bevor die Natur völlig unbewohnbar wird, werden wir uns selbst so weit reduzieren, daß es wieder funktioniert. Dabei ist das totale Ende unserer Art sehr unwahrscheinlich, aber eine starke Reduzierung um über 70 % in den nächsten 100 bis 150 Jahren ist überaus wahrscheinlich. Vielleicht bin ich aber auch nur ein irrer ohne Ahnung von der Materie, aber egal....
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#35
Absoluter pessimistischer Realismus ( Quintus Fabius) vs. Idealismus ( Erich) jetzt mal die Diskussion vereinfachend zusammengefaßt.

Ich denke, dass man leider wirklich nur spekulieren kann, was passieren wird, denn das Ökosystem Erde funktioniert nach so komplexen Wirksamzusammenhängen, dass wohl kein PC diese Vörgänge in Gleichungen packen könnte um so wirklich brauchbare Vorhersagen über das Klima zu bekommen.

Mal sagt man, die Temperatur wird steigen, dann sagt man die Temperatur wird sinken. Schwankungen, die schnelle Abfolge einer kurzen Kaltperiode oder gar einer Eiszeit und dann einer Warmperiode sind auch möglich.
Das Problem ist eben, dass schon natürlicherseits beständige Klimaschwankungen existieren von nicht unerheblichem Ausmaß.
Ich denke mal, jeder Historiker wird mir da recht geben und von daher ist das Klima von als natürliche Größe eine enorme Einflußgröße. Das problem ist eben nur, dass der Mensch seit gut über 100 Jahren in diese höchst komplexen Prozesse reinpantscht und das sehr sehr erheblich.
Von daher, wie sich nun die neuen Gleichgewichte einstellen, wer weiß.

Der Golfstrom wurde ja schon angesprochen. Ironischerweise würde es durch eine Klimaerwärmung zunächst extram kalt in Europa da der Golfstrom versiegen würde. Wenn man genügend Ausdauer hätte dann könnte man in diesem Szenario dann warten bis es in Europa wieder Temperaturen gibt wie vor dem ganzen dank der weiteren Klimaerwärmung. Aber wer kann schon vielleicht 40jahre in der Kälte überleben.

Also doch wie Quintus Fabius, alles militarisieren und wenn es notwenig ist, gelich den Massen der Völkerwanderung einfach losbrechen udn uns eine neue Heimat erobern??

Eine absolute Horrovorstellung. Denn in Zeiten von WMDs ist so eine Vorgehensweise reiner Selbstmord.
Aber gut, es geht uns vielleicht im mOment noch zu gut, sind noch zu sehr an unser langweiliges Alltagsleben gewöhnt, als dass wir uns die desaströsen Konsequenzen des Klimawandels vorstellen können. Denn das alltägliche ist ja selbstverständlich.
Trotzdem eine Hoirovorstellung von quintus Fabius.
Das schlimme daran: Wenn die Auswirkungen tatsächlich so gravierend sein werden ( was definitiv noch nicht feststeht), dann sehr ich wojl kaum positiver in die Zukunft.
Dr mensch ist nur instrumentell rational, also er kümmert sich nur um sich selbst, da aber mit Verstand. Das große ganze vernachlässigt er generell ( mit ein paarlobenswerten Ausnahmen). Aber in solchen Extremsituationen wäre es trotzdem nicht viel her mit Zivilisation und Humanität. Wenn wirklich in 50Jahren Hunger, Dürre, Kälte und Knappheit an allem herrschen, dann droht uns leider dann doch der Rückfall in absolut barbarische Zeiten.
ich denke zumindest nicht, dass wenns hart auf hart kommt, da wirklich etwas friedlich geregelt werden kann ( obwohl es trotzdem sicher versucht werden wird).

Aber die Visionen klingen eben auch echt extrem. Liegt sicher daran, dass die Lebensbedingungen im Vergleich zu jetzt dann so ins negative verkehrt wären.
Aber wie gesagt, welche tatsächlichen Konsequenzen die Klimaänderung hat, das weiß man nicht.
So schlimm muss es nicht kommen. Auch durch technischen Fortschritt könnten negative Entwicklungen ausgeglichen werden.
Und was heute noch uneffektiv und zu teuer erscheint, könnte bald bei einer geänderten Umwelt und geänderten Lebensbedingungen sehr sehr effizient und rentabel sein!
Zur Not greift man eben per Gentechnik in den Bauplan des Menschens ein und ändert ihn um in den neuen Lebensbedingungen zu überleben. Klingt zwar sehr sehr krass, aber wer weiß schon, was in 50Jahren so möglich und unter den zukünftigen Bedingungen nötig ist....
1850 konnte man sich sicher auch nicht vorstellen, dass 100 Jahre später eine ganze Stadt durch eine einzige Bombe zerstört wird und das sogar noch als gerechtfertigter Akt angesehen wird ( von vielen zumindest)...

Ach so, zum Kyoto Protokoll. Nun ja, hängt eben davon ab wie man es sehen will: Ist das Glas zu neun Zehnteln leer oder zu einem Zehntel gefüllt Big Grin?
Es ist ein Schritt in die richtige Richtung, nur eben zu klein und auch zu spät.
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#36
Zitat:Thomas Wach postete
Absoluter pessimistischer Realismus ( Quintus Fabius) vs. Idealismus ( Erich) jetzt mal die Diskussion vereinfachend zusammengefaßt.

...

Ach so, zum Kyoto Protokoll. Nun ja, hängt eben davon ab wie man es sehen will: Ist das Glas zu neun Zehnteln leer oder zu einem Zehntel gefüllt Big Grin?
Es ist ein Schritt in die richtige Richtung, nur eben zu klein und auch zu spät.
soo is es, und wenn sich auch die Gelehrten über die Auswirkung der Klimaänderung auf den Golfstrom noch nicht einig sein - einige Punkte gibt es:
... die Winter werden wärmer und das Frühjahr kommt früher
... die Waldgrenze in den Alpen steigt an
... die Wüsten breiten sich aus .....
ersteres ist angenehm, letzteres wird problematisch
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#37
Zugegeben ist alles was ich schreibe ein Worst Case Szenario. Wobei ich nicht von einer Eroberung neuen Raums für uns ausgehe, unser Land wird schon weiter bewohnbar sein, dafür haben wir die Technologie. Das Problem ist vielmehr wie verhindere ich, daß andere Menschen sich unseren Lebensraum erobern werden, nicht durch direkte Invasion, sondern einfach durch massenweise Einwanderung und wie gewinne ich Kriege um die knapper werdenden Rohstoffe bzw gegen sich in der Folge des ganzen destabilisierende Länder. So ist ein Krieg mit Russland in den nächsten 50 jahren genau so wahrscheinlich wie das es nicht zum Krieg mit Russland kommt. Wegen der MWD, deshalb ja propagiere ich deutsche Nuklearwaffen, angesichts der starken chemischen Industrie die wir haben wären rein theoretisch aber Chemische Waffen der allerneuesten Generation und Biochemische Waffen/Biologische Waffen wie z.B. Mykotoxine für uns eine preiswertere und trotzdem geeignete Sache.

Nun noch zu gefüllten Gläsern, ok, ihr habt Recht, das Glas ist ja zu

1 / 4 tausendstel

gefüllt, und nur noch 99,975 des Glases sind leer.....
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#38
Ad 1: Mit dem Thema läßt wunderbar Propaganda machen. Die wahre Entwicklung weiß niemand. Die Modelle sind spekulativ, allerdings auch spektakulär.

Ad 2: Auch die Skeptiker einer Klimaerwärmung und derer Folgen müssen zugestehen, daß die fossilen Rohstoffe relativ schnell zur Neige gehen werden. D. h. es ist so oder so eine Alternative notwendig.

Ad 3: Alternative Energien werden den Bedarf nicht decken können.

Ad 4: Ergo bleibt die einzige ökologisch und ökonomisch sinnvolle Lösung der massive Wiedereinstieg in die Kernenergie. Dazu gehört natürlich auch die Entwicklung neuer Konzepte der Entsorgung sowie neuer Reaktoren, wie z. B. HTRs, Kugelhaufen-Reaktoren und der Kernfusion.

Ad 5: Leider haben die rot-grünen Ideologen es geschafft, daß die weltweit führende deutsche Technologie verkümmerte oder verkauft wurde und damit zigtausende hochqualifizierte Arbeitsplätze zerstört wurden. Dies gilt leider auch für andere zukunftsträchtige Wissenschaftsgebiete, wie die Gen- und Biotechnologie.

MfG
Sophie X
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#39
Zitat:Ad 1: Mit dem Thema läßt wunderbar Propaganda machen.
Das ist richtig.

Zitat:Die wahre Entwicklung weiß niemand. Die Modelle sind spekulativ, allerdings auch spektakulär.
Und das ist nicht richtig, wir wissen schon einiges genauer darüber. Die Klimaerwärmung global ist ein Fakt, und auch viele Folgen sind schon absehbar bzw so weit berechenbar, daß sie mit einer 5% Irrtumswahrscheinlichkeit zutreffen werden.

Zitat:Ad 5: Leider haben die rot-grünen Ideologen es geschafft, daß die weltweit führende deutsche Technologie verkümmerte oder verkauft wurde und damit zigtausende hochqualifizierte Arbeitsplätze zerstört wurden.
Das ist wahr, wobei man eher von einer Verlagerung der Arbeitsplätze und der deutschen Tech sprechen sollte, nach dem Zusammengehen von z.b. Siemens Nuklear und den Franzosen basteln die fleissig weiter an der Zukunft der Kernenergie, nur daß die halt dann in Russland bauen.

Zitat:Dies gilt leider auch für andere zukunftsträchtige Wissenschaftsgebiete, wie die Gen- und Biotechnologie.
Da habe ich starke Zweifel. Unser wirkliches Wissen ist in diesem Bereich noch ziemlich gering und ich stehe der Gentechnologie vor allem im Lebensmittelbereich sehr sehr überaus skeptisch gegenüber. Die Erfahrung lehrt, daß es schlecht ist, in gewachsene Systeme hineinzupfuschen. Ich glaube nicht, daß wir genug Wissen haben, um jetzt schon hier herum zu manipulieren. Der derzeitige Biotech Hype und vor allem die Gentechnologie haben ja schon einen fast religiösen Status erreicht und über die Genlehre schleicht sich der alte Rassen und Blutgedanke wieder in die Gesellschaft. Dabei sind Gene für sich genommen gar nicht relevant. Die Wechselwirkungen, die Interaktionen wären viel wichtiger und da ist unser Wissen noch derart am Anfang.

Zitat:Ad 4: Ergo bleibt die einzige ökologisch und ökonomisch sinnvolle Lösung der massive Wiedereinstieg in die Kernenergie.
Und das wo das Uran auch endlich ist ? Und die Uranvorräte nicht länger reichen werden als das Erdöl ?

Wir müssen entweder den Sprung zur Fusion schaffen, was ich aber für unwahrscheinlich halte oder noch ganz andere Ideen umsetzen. Z.B. die Verbrennung von Silizium und ähnliches.
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#40
Das mit dem Faktum der Klimaerwärmung ist so ne Sache.
Zumal die Frage ist, was davon wohl menschlich verursacht ist und was "normaler natürlicher Zyklus" ist.

Und da streitet man noch ziemlich drüber.
Ich hab noch nen Physik-Nobelpreisträger im Ohr der sagte, das die von Menshcne verursachte Klimaänderung ein grüner Mythos sei.
Szenarien und Prognosen gibt es zu Hauf und was definitiv dann kommt, ist wohl ne andere Frage.

Eine aber, die zugegebenermaßen wohl böse Konsequnezen haben wird.

So, nochmal zu meinem Post (@ Quintus fabius)

Also wegen der drohenden "Klimaapokalypse":
Wenn der Golfstrom doch mal versagt und die entsprechenden Szenarien sich bewahrheiten, wird Mitteleuropa bzw. Europa allgemien ( bis auf den südlichen Rand) kein schöner Platz zum Leben mehr sein.
Und ob man vielleicht 50 Jahre ( ??) im absoluit klaten verbringen will, da würd ich dran zweifeln wollen.
Ergo, wenn man schon mal die Horrorszenarien entwirft, dann aber richtig *fg*.
Also falls tatsächlich die lage so schlimm wird, wären wohl nicht wir, die Besuchg bekommen würden, sondern andere von uns bzw. der kampf um die wenigen "lebenswerten Plätze" würde in einem worst-case Szenario ausbrechen.

Und in einem solchen könnte ( da dann eben nicht emhr genügend Paltz auf der Erde ist und niemand den Kürzeren ziehen will) dann auxch als letzte Rettung zu vielleicht taktischen Atomwaffen gegriffen werden.

C- und B- Waffen sind da ebenso eoine Möglichkeit, aber das sind ist dan noch eine Steigerung. Denn zum beispiel ein Virus, der nur bestimmte Menschen befällt, kann mutieren und dann hat sich der Mensch endgültig selbst von der Bildfläche getilgt, da dann mutierte Superviren entstehen, die jedne hinraffen, egal ob geimpft oder nicht.

Also B- und C-Waffen sind eher schlecht einsatzbar, da sie nicht nur rehch schwer gezielt angewendet werden können.
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#41
Zitat:Das mit dem Faktum der Klimaerwärmung ist so ne Sache.
Und da streitet man noch ziemlich drüber.
Ich hab noch nen Physik-Nobelpreisträger im Ohr
Es gibt selbst unter solche Leuten, Leute die dann herumspinnen oder schräge bis sehr schräge Theorien vertreten. Besagter Physik Nobelpreis hat nichts mit dem Wetter und der Meterologie zu tun, item.....

Ich kenne z.B. einen Professor für Biotechnologie, der ist der selben Meinung, aber qualifizert ihn seine Professur in diesem Bereich zu einem wirklich fundierten Urteil in einem anderen ?

Klimaerwärmung ist das falsche Wort, jetzt bin ich auch schon darauf reingefallen. Also Fakt: Klimaveränderung.

Zitat:Denn zum beispiel ein Virus, der nur bestimmte Menschen befällt, kann mutieren und dann hat sich der Mensch endgültig selbst von der Bildfläche getilgt, da dann mutierte Superviren entstehen, die jedne hinraffen, egal ob geimpft oder nicht.
Das beschreibt das Buch Götterdämmerung, das ist aber ein Roman. Aber auch in der Realität sind sogenannte Ethnogenetische Waffen die Zukunft.

Aber da herscht ein enormes Unwissen, über Biowaffen. Nicht jede Biowaffe ist ein Virus, es gibt auch Bakterien, Pilze, Rickettsien usw, und Superviren könnten auch so entstehen (SARS) die Wahrscheinlichkeit ist genau so hoch.

Mykotoxine sind z.B. Pilzgifte, und es gibt noch vieles mehr. Die erwähnten Ethnogenetischen Waffen wiederum würden nur spezielle Volksgruppen befallen, also z.B. nur Farbige oder nur Asiaten. Natürlich besteht ein Restrisiko aber das ist genau so hoch, wie das Risiko das dergleichen natürlich entsteht.

Außerdem muß der Mensch nicht der Zielorganismus sein, auch die Tier- und vor allem die Pflanzenwelt eines Feindstaates ist ein lohnendes Ziel. Pflanzen haben kein wirkliches Immunsystem und sind daher besonders anfällig für solche Waffen. Auch der Tod des Zielorganismus muß nicht das Ziel sein, es genügt ja, wenn die Gegnerischen Soldaten einige Wochen lang Bettlägrig sind und dann wieder zum allergrößten Teil gesunden.

Zitat:Also B- und C-Waffen sind eher schlecht einsatzbar, da sie nicht nur rehch schwer gezielt angewendet werden können.
Beides ist so nicht richtig. Das ist eine veraltete Mär die auf früheren Formen des Einsatzes veralteter Kampfstoffe beruht. 1 muß man C und B Waffen getrennt betrachten, sie beide zusammen abzuhandeln ist sehr verfälschend 2 ist das eine Frage der Zielsetzung, was für ein Ziel verfolgt der Einsatz. So ist z.b. Milzbrand gar nicht mehr so gefährlich wie noch gedacht wird, aber die Angst vor B Waffen ist derart gewaltig das der Schaden den realen Schaden bei weitem übersteigt. Daher ist das eine ideale Waffe für Terroristische Aktionen. Es kam ja schon zu genau dem in den USA, und obwohl nur wenige Personen starben oder beeinträchtigt wurden waren die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Schäden immens. 3 C Waffen wiederum sind hervorragende Waffen, und Deutschland besitzt eine starke Chemische Industrie, C Waffen haben, richtig und skrupellos eingesetzt auch im Krieg entscheidende Auswirkungen, vor allem wenn man sie mittels geeigneter Trägermittel gegen die feindliche Zivilbevölkerung oder gegen Truppen einsetzt, die technologisch keine Abwehrmöglichkeiten haben.

Wenn man das Verhältnis von Gewicht und Wirksamkeit sowie Kosten in Relation stellt, so sind B Waffen die effizientesten MVW. Die Wirkung einer Atombombe mit 12 500 kT läßt sich auch mit nur 10 kg eines modernen biologischen Kampfstoffes erzielen. Vor allem aber sind B Kampfstoffe viel viel billiger als Nuklearwaffen.

Daher ist meine Überzeugung, daß so oder so in den nächsten 100 Jahren solche Waffen, höchstwahrscheinlich ethnogenetische Waffen zum Einsatz kommen werden.
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#42
Eine mögliche Lösung heißt Kernfusion.
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#43
Gestern wurde gemeldet das es in Grönland 16 Grad hatte.
Die höchste Temperatur seit Beginn der Aufzeichnungen.

Also ich befürchte das der Klimawandel schneller fortschreitet als bisher geglaubt, und wir werden don Kollaps des Klimas wohl noch erleben.
LeiderRolleyes
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#44
Zitat:Klimaerwärmung ist das falsche Wort, jetzt bin ich auch schon darauf reingefallen. Also Fakt: Klimaveränderung.
Noch genauer gesagt, geht es doch bei dem, was derzeit unter "Globaler Erderwärmung" so erzählt wird darum, inwieweit der Mensch hier die Hand im Spiel hat. Denn: Klimaveränderung ist ja nun einmal in der Natur der Sache, und jeder, der bestreitet, dass sich Klima verändert, hat anscheinend schon im frühesten Geographieunterricht ein paar Sachen verschlafen. Auch derzeit herrscht unter Geologen erhebliche Uneinigkeit, welche Phänomene nun auf die Kappe des Menschen gehen und welche zur "natürlichen" globalen Entwicklung zu zählen sind. Das einzige solide Kriterium, was immer wieder gegen den Menschen ins Feld geführt wird, ist die viel schnellere Abfolge von Prozessen, daraus wird dann abgeleitet, dass dies eben auf Manipulation, also den Menschen zurückzuführen ist.
Aber das muss eben nicht heissen, dass, wenn der Golfstrom in den nächsten hundert Jahren versagt, das zwangweise auf den Menschen zurückzuführen ist.

Zitat:Eine mögliche Lösung heißt Kernfusion.
Tja, leider ist diese Möglichkeit derzeit eben noch alles andere als möglich. Ich denke auch, dass da die wahre Zukunft der Energietechnik liegt, aber der praktische Einsatz ist eben immer noch nicht absehbar, auch wenn alle Jahre wieder Prognosen wie "in 15 Jahren, in 20 Jahren" auftauchen. Sieht man sich aber den massiv steigenden Energiebedarf an, etwa in China, dann wäre aber weniger Zeit natürlich besser. Vielleicht sollten die Chinesen die Wüste Gobi mit Solarzellen und Windrädern zupflastern...

Zitat:Gestern wurde gemeldet das es in Grönland 16 Grad hatte.
Die höchste Temperatur seit Beginn der Aufzeichnungen.
Na ja, ich war gerade in Helsinki, und da wiederum ist es jahrestypisch sehr kalt. Wink
Ernsthaft: Seit wann werden Temperaturaufzeichnungen betrieben, vor allem in Grönland? Hundert Jahre, bestenfalls? Selbst wenn es zweihundert wären, ist das ein geologisch viel zu kleiner Zeitraum, um daraus irgendwelche Schlüsse zu ziehen. Wenn es die nächsten Jahre immer wieder so warm wird, dann kann man daraus schon eher etwas ableiten. Aber für sich hat der Wert wenig bis keine Bedeutung. Hin und wieder schneit es schliesslich auch in Ägypten.
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#45
Zitat:Hin und wieder schneit es schliesslich auch in Ägypten.
Diesen Januar z.B. gabs Schnee in Algerien, nicht im Atlasgebirge, sondern in der Wüste.
Eine kürzliche Studie der Schweiz hat ergeben, dass die Gletscher drastisch schwinden (was zu erwarten ist), ein einzelner Gletscher ist aber lustigerweise gewachsen. Suche noch ne Quelle dazu.
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