Streitkräfte Südkoreas
#46
http://www.marineforum.info/AKTUELLES/aktuelles.htm
Zitat:Die ROK Navy hat nach 19 Monaten Erprobung am 17. Dezember das Typboot einer neuen Klasse kleinerer FK-Korvetten in Dienst gestellt.

Das 440 ts (63m) große Typfahrzeug der GEOMDOKSURI-Klasse war Anfang Juni 2007 bei der Hanjin Heavy Industries in Pusan auf den Namen YOON YOUNG-HA getauft worden. Es ist erste Einheit des 2003 initiierten Projektes PKX, in dessen Rahmen die ROKN bis zu 40 neue „Guided Missile Patrol Killer“ als Ersatz für einen Teil der noch aus den 70er Jahren stammenden Wachboote SEA DOLPHIN beschaffen will.

Wirklich vergleichbar sind die beiden Klassen allerdings nicht. Mit nur 135 ts sind die SEA DOLPHIN deutlich kleiner als die Neubauten, und während die älteren Boote mit kleineren Rohrwaffen (max. 40mm) auskommen mussten, finden sich auf dem Nachfolger neben einer 40mm Kanone noch ein 76mm Geschütz sowie vier vor einigen Jahren im Lande entwickelte Seeziel-FK mit einer angegebenen Reichweite von etwa 150 km (ersatzweise wohl auch Harpoon). Weitere Angaben zu der neuen Korvette erwähnen einen Wasserstrahlantrieb, der Höchstgeschwindigkeiten bis fast 40 kn ermöglicht, sowie modernste Elektronik und Sensoren.

Die neuen Boote sollen vor allem Lücken in der Küstenvorfeldüberwachung nahe der Seegrenzen zu Nordkorea füllen. In den territorial umstrittenen Gebieten kommt es immer wieder zu Zwischenfällen, bei denen Einheiten der ROKN nicht selten den Nordkoreanern an Feuerkraft unterlegen waren. Diese Nachteile sind angesichts der für die Neubauten vorgesehenen Bewaffnung mehr als ausgeglichen. Übrigens: der Name der ersten Korvette geht auf einen solchen Zwischenfall zurück. Yoon Young-ha war Kommandant eines SEA DOLPHIN, das 2002 bei einem Seegefecht mit nordkoreanischen Einheiten versenkt worden war.
(ganzer Text, da Marineforum und nur kurz im Netz)
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#47
Zitat:Sechs weitere U-Boote Klasse 214 für Korea

Die Howaldtswerke-Deutsche Werft GmbH (HDW), ein Unternehmen der ThyssenKrupp Marine Systems AG, und MarineForce International LLP (MFI) haben einen Vertrag über die Lieferung von sechs Materialpaketen zum Bau von U-Booten der Klasse 214 an Korea unterschrieben. Der Vertrag wurde zwischen dem HDW/MFI Konsortium und der südkoreanischen Beschaffungsbehörde DAPA (Defense Acquisition Program Administration) geschlossen. Korea erhält damit ein 2. Los dieser erfolgreichen U-Bootklasse.

(...)
Quelle: http://www.thyssenkrupp-technologies.co ... 8_10391229
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#48
Zitat:UK-Italy Helicopter Maker Vying for Korean Attack Chopper Bids


By Jung Sung-ki
Korea Times Correspondent

VERGIATE, Italy ― It was a sunny autumn day and the "chop-chop" sound of the rotor blade of a helicopter was heard from the air. A blue and white helicopter was sinking out of the blue sky and approaching the ground.

"That's the helicopter for Samsung," Roberto Caprarella, a media relations official of AgustaWestland, an U.K.-Italy helicopter company, said Nov. 11 while leading a tour of a plant here, located about 45 kilometers northwest of Italy's northern city of Milan.

The helicopter was the first of the two AW139 medium-sized utility helicopters ordered by Samsung Techwin, a defense business arm of Samsung Group, the largest conglomerate in South Korea, Carprella said.

The helicopter, used to transport of Samsung VIPs and top executives, was there for pilot training before final delivery, he said. The other is to be delivered for the first quarter of next year.

Quelle: http://www.koreatimes.co.kr/www/news/na ... 57693.html
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#49
Wie sieht es eigentlich mit den Plänen der Südkoreaner aus, ein 5 Generation Kampfflugzeug zu entwickeln?!
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#50
Quintus Fabius schrieb:Wie sieht es eigentlich mit den Plänen der Südkoreaner aus, ein 5 Generation Kampfflugzeug zu entwickeln?!

Die sind gekündigt worden man wird wohl die F35 kaufen. Die Begründung war das man mit den Finanziellen Aufwand den man leisten wollte kein Adäquaten 5 Generations Kämpfer hätte bauen können. Daher wurde das Programm aufgegeben zugunsten eines Ausländischen Produktes und da die F35 das einzige 5 Generations Flugzeug in Westen ist kommt auch nur das in Frage.


Link dazu:

http://www.defensenews.com/story.php?i=4202866

Zitat:South Korea Drops 5th-Generation Fighter Plan

SEOUL - South Korea will refocus its KF-X fighter-development program, which aimed to create a fifth-generation stealth fighter, and instead solicit foreign firms' help in producing about 250 F-16-class fighter jets after 2010, according to a research institute here.

The Weapon Systems Concept Development and Application Research Center of Konkuk University was ordered in April by the government to look at the feasibility of the controversial KF-X effort, which originally aimed to produce and market about 120 aircraft, stealthier than Dassault's Rafale or the Eurofighter Typhoon but not as stealthy as Lockheed Martin's F-35 Lightning II......
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#51
http://www.marineforum.info/html/daily_news.html
Zitat:...
17 August
...

SOUTH KOREA
New super-sonic anti-ship cruise missile under development … Mach 2.5, 300 km … modelled after Russian Yakhont … development expected to be complete in three or four years.
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sobald die ersten chinesischen Träger einsatzbereit sein dürften
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#52
http://www.marineforum.info/html/daily_news.html
Zitat:...

31 August

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SOUTH KOREA
All ROK Navy patrol boats operating in the Yellow Sea (near the Northern Limit Line) will carry Mistral man-portable surface to air missiles.

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http://www.spiegel.de/politik/ausland/0 ... 45,00.html
Zitat:01.09.2011

Global Hawk
Obama will Südkorea Drohnen liefern


Die US-Regierung will offenbar modernste Überwachungflugzeuge an Südkorea verkaufen. Der Deal soll bis zum kommenden Jahr abgeschlossen sein. Die Verhandlungen fallen in eine Zeit höchster Spannungen zwischen Seoul und dem kommunistischen Nordkorea.
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#53
http://www.marineforum.info/html/daily_news.html
Zitat:...
19 January

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SOUTH KOREA
Indonesian PT Dirgantara has delivered the third of four CN-235 maritime patrol aircraft to the South Korean coast guard.
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#54
http://www.spiegel.de/politik/ausland/u ... 59933.html
Zitat:07.10.2012

Wettrüsten mit Kim-Regime
Südkorea verdoppelt Reichweite seiner Raketen


Es soll ein Schritt zur Abschreckung Nordkoreas sein - aber auch Ziele in China liegen künftig im Radius der Waffen: Südkorea will die Reichweite seiner Militärraketen gravierend erhöhen - von 300 auf 800 Kilometer. Die Schutzmacht USA hat den Plänen schon zugestimmt.
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#55
http://www.tagesschau.de/suedkorea240.html
Zitat:Umstrittener Rüstungsdeal
USA wollen Südkorea Überwachungsdrohnen liefern

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Wie vor einem Waffengeschäft gesetzlich vorgeschrieben wurde der Kongress darüber informiert, dass Seoul vier Drohnen vom Typ RQ-4 "Global Hawk" kaufen und damit seine Überwachungskapazitäten ausbauen will.
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Stand: 26.12.2012 10:14 Uhr
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#56
http://www.marineforum.info/
Zitat:Gut 20 Monate nach dem Stapellauf hat die südkoreanische Marine das Typschiff einer neuen Klasse von Fregatten (FFX) in Dienst gestellt.

Am 17. Januar wurde unter großem militärischen Zeremoniell die Seekriegsflagge auf der neuen INCHEON gesetzt; schon Mitte dieses Jahres soll die neue Fregatte operativ einsatzklar sein. Nach Zulauf von Aegis-Zerstörern KDX-III und kleineren FK-Korvetten der GEOMDOKSURI-Klasse wird mit der FFX-Klasse nun auch die „dazwischen liegende“ Komponente erneuert.

Die zuletzt gebauten Fregatten vom Typ ULSAN, POHANG, AN DONG und DONG HAE sind inzwischen sämtlich älter als 15 Jahre, und die Versenkung der Fregatte CHEON AN (AN DONG-Klasse) hat der südkoreanischen Marine 2010 noch einmal die Dringlichkeit ihres Ersatzes durch Schiffe mit modernsten Waffen und Sensoren bestätigt. Gerade im Konflikt mit dem verfeindeten Nordkorea sollen die FFX „zentrale Funktionen“ wahrnehmen, darüber hinaus aber auch als integraler Teil geplanter „Expeditionary Task Groups“ die Fähigkeiten zur Teilnahme an internationalen Einsätzen fernab der Heimatgewässer stärken.

Die bisherigen Fregatten sind nicht dafür ausgelegt, längere Zeit autark auf hohe See zu operieren. Mit einer Länge von 114 m und Maximalverdrängung von 3.200 ts sind die Neubauten deutlich größer als die alten Schiffe (größte sind die ULSAN mit 2.200 ts). Sie werden ebenfalls mit Seeziel-FK und Torpedos bestückt, erhalten aber mit einem (landzielfähigen) 127-mm Geschütz, Flugabwehr-FK RAM und Nahbereichsflugabwehrssystem Goalkeeper eine insgesamt doch deutlich höhere Feuerkraft. Als erste südkoreanische Fregatten werden sie darüber hinaus auch einen Bordhubschrauber Lynx an Bord nehmen – und damit ihre U-Jagdfähigkeit erheblich verbessern.

Anfang 2009 hatte Hyundai (Ulsan) den Auftrag zum Bau des Typschiffes und zweier weiterer Schiffe des sechs Einheiten umfassenden ersten Loses erhalten; die anderen drei werden bei STX in Jinhae hergestellt. Nach Abschluss der ersten Bauserie (ca. 2016) sollen dann weitere acht Schiffe gebaut werden, für die auf praktischen Erfahrungen im Einsatzbetrieb beruhende, leichte Modifikationen erwartet werden. Für die „Zukunft“ ist danach noch eine dritte Bauserie geplant.
(ganze Nachricht, da MARINEFORUM und nur kurz im Netz - noch mehr news auf der hp des MF und natürlich im Heft)
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#57
Südkorea plant 60 F-35 oder 60 F-15SE zu beschaffen.

http://www.dsca.mil/pressreleases/36-b/ ... _13-10.pdf
http://www.dsca.mil/pressreleases/36-b/ ... _13-11.pdf

Der Preisunterschied ist echt extrem und zeigt einmal mehr wie schwer es ist eine 5th Gen Flotte ökonomisch zu betreiben. Für jede F-35 können die sich quasi 3 Silent Eagle aufs Rollfeld stellen.
Da kann ja eigentlich was nicht stimmen...
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#58
Zitat:Im Konflikt mit dem kommunistischen Norden setzt Südkorea auf massive Aufrüstung: Das Land kündigt den Kauf von Kampfhubschraubern des US-Konzerns Boeing im Wert von 1,6 Milliarden Dollar an - angeblich geht es um 36 Maschinen.

Südkorea rüstet mit US-Kampfhubschraubern auf
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#59
http://www.marineforum.info/html/daily_news.html
Zitat:...
23 April
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SOUTH KOREA
Korea Aerospance Industries (KAI) selected for developing an “amphibious task helicopter” … operate from helicopter carrier DOKDO.
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#60
Tiger:

Da das ganze zu weit vom Inhalt des Bundeswehr-Stranges wegführt, mache ich mal hier weiter:

Zu vielem hat ja Nightwatch schon fast alles geschrieben:

Die Aussage, dass die Koreaner überwiegend veraltete Systeme, bzw. den deutschen Systemen unterlegene Waffen haben, stimmt nicht mal im Ansatz. Gerade der Anteil hochmoderner Waffensysteme ist in der südkoreanischen Armee höher als bei der Bundeswehr. Diese Systeme werden auch exportiert bzw. wurden von anderen Ländern im direkten Vergleich mit den deutschen Äquivalenten getestet und haben sich gegenüber den deutschen Systemen durchgesetzt, und das nicht aufgrund der Preise, da die modernsten südkoreanischen Systeme teurer sind als die deutschen.

Die Türkei, ein traditioneller Kunde deutscher Rüstungsprodukte hat beispielsweise die K9 Haubitze mit der PzH2000 verglichen, und sich für die K9 entschieden. Auch der Leopard2 und der K2 wurden miteinander verglichen und die Türkei hat sich für den K2 entschieden.
Der K21 ist wiederum moderner und besser als der PUMA und läuft gerade eben der Truppe zu. Auch das K11 hat sich in Afghanistan sehr bewährt und wird jetzt gerade eben eingeführt, und wird die Kampfkraft südkoreanischer Infanterie sehr erhöhen.

Abgesehen aber von der mindestens gleich hohen Qualität und Leistungsfähigkeit haben die Südkoreaner von den modernen Systemen sehr viel mehr als die Bundeswehr. Während die BW nicht mal 150 PzH 2000 einsatzbereit hat, haben die Südkoreaner bspw mehr als 1000 K9 Panzerhaubitzen einsatzbereit. Insgesamt ist die real einsetzbare südkoreanische Artillerie und Panzerwaffe ungefähr 10 mal so stark wie die Deutsche. Ganz allgemein ist der Anteil einsatzbereiter moderner Systeme bei der südkoreanischen Armee immens viel höher.

Nun zu der Aussage, dass die südkoreanische Armee einen Angriff von Süden her, insbesondere einen japanischen Angriff nicht abwehren könnte: Die südkoreanische Armee wäre problemlos in der Lage, dies zu tun, da sie der japanischen numerisch weit überlegen ist. Natürlich steht ein großer Teil der Truppen im Norden, aber die Marineeinheiten sind überwiegend im Süden konzentriert und würden eine Landung erheblich erschweren. Zudem haben die Südkoreaner zur Abwehr nordkoreanischer Landungen eine Menge landgestützter Systeme zur Schiffsabwehr. Eine Landung würde dadurch erheblich erschwert, verzögert, verlustreich werden. Nach einer Landung hätte der Feind dann das Problem, dass er durch das sehr schwierige, sehr gebirgige koreanische Land vorrücken müsste. Wer noch nicht dort war, kann das nicht gut beurteilen, aber weite Teile Koreas sind extrem unwegsam, selbst wo es sich nur um Hügelland handelt. Selbst die Hügel sind von den Hängen her sehr steil und man kann dort mit Fahrzeugen, insbesondere mit Panzern nur sehr schwer voran kommen. Dazu kommen noch viele kleine Flüsschen, die nicht gewatet werden können, weil sie dafür gerade eben zu tief sind (einer der Primärgründe für die Schwimmfähigkeit beim K21). Die möglichen Verbindungsstraßen/Wege aus dem Süden nach Norden kann die südkoreanische Armee leicht sperren. Eine Landung im Süden durch die Japaner käme nicht weit ins Land hinein und würde dann in kurzer Zeit vernichtet werden, sobald die entsprechenden Kräfte vom Norden heran sind.

Nun zu der Aussage, die südkoreanische Armee sei eine des Kalten Krieges und zu steif auf den Kampf entlang einer Front (Nordgrenze) hin ausgerichtet: Die Südkoreaner waren in mehreren Auslandseinsätzen und waren dort in mehr Kämpfe verwickelt im Verhältnis zur jeweils im Einsatz befindlichen Truppenzahl als die Bundeswehr. Die Systeme der südkoreanischen Armee sind gerade wegen des extrem schwierigen Gelände in Südkorea geländegängiger als die deutschen und die Bewaffnung gerade für asymmetrische Kriege hervorragend geeignet. Schwimmfähige Schützenpanzer, Kettenpanzer anstelle von Radpanzern, 40mm Maschinenkanonen, viele Granatwerfer bei der Infanterie, viel Artillerie, darunter auch noch Rohrartillerie, all diese Waffen und die Strukturen sind gerade eben für den asymmetrischen Krieg besonders geeignet. Die Südkoreaner üben auch für diese Kampfweise, da bei einem Krieg gegen Nordkorea der Partisanenkampf in der Strategie des Nordens eine große Rolle einnimmt.

Keine andere moderne Armee ist meiner Meinung nach so gut geeignet, einen Partisanenkrieg zu führen, wie die südkoreanische. Die Koreaner sind hart im Nehmen und Geben, ertragen Verluste (auch gesellschaftlich) und haben die dafür notwendigen Waffensysteme (Rohrartillerie, Granatwaffen, Kettenpanzer, viel Infanterie, viel „Gebirgsjäger“einheiten), Strukturen und üben diese Kriegsform länger als andere moderne Armeen, gerade aufgrund der Bedrohung durch Nordkoreanische Partisanen bzw. Nordkoreanische Sondereinheiten.

Beschließend zur Frage der Bildung und Kreativität sowie kritischem Denken: Ich habe ein halbes Jahr in Südkorea gelebt und dort als Deutschlehrer gearbeitet. Von wegen nur auswendig lernen: ich habe die Südkoreaner anders kennen gelernt. Im Vergleich mit anderen Asiaten sind sie sehr kreativ, immens fleissig und in der Lage neue Ideen zu denken. Deshalb ist die südkoreanische Pop-Kultur in ganz Ostasien inzwischen im Vormarsch und es hat schon seinen Grund, warum Samsung heute vorherrscht und nicht Siemens- Handys.

Kritisches Denken wird weniger gern gesehen, stimmt, aber dass kann auch ein Vorteil sein. Kritik wird hier vor allem auf eine ganz andere Weise transportiert, an den Mann gebracht. Die deutsche Gesellschaft hingegen ist viel zu kritisch, kritisch in einem Ausmaß, dass die Kohäsion der Gesellschaft zerstört hat und sie unfähig zu organisierter Gewalt gemacht hat. Im übrigen werden diese Werte und Normen in Südkorea nicht über das Bildungssystem, sondern über die Familien transportiert, in denen patriarchalische Strukturen vorherrschen.

Zitat:In Vietnam hat das südkoreanische Heer lange gebraucht, um auf die unterirdischen Stützpunkte der Vietminh aufmerksam zu werden und ansonsten vor allem durch brutale Behandlung von Zivilisten bis hin zu mehreren Massakern geglänzt, so etwa in Binh Hoa.

Die Südkoreaner sind schneller auf diese Stützpunkte aufmerksam geworden als die Amis oder andere in Vietnam. Kein anderer Gegner war in Vietnam mehr gefürchtet, und dass nicht wegen der Härte mit der die Südkoreaner vorgingen, sondern vor allem wegen ihrer Effizienz.

Die Südkoreaner schafften es im Gegensatz zu den Amis oft, Gebiete tatsächlich unbemerkt vom Feind einzukesseln und dann diese wirklich vollständig zu durchsuchen. Aufgrund dessen töteten die Südkoreaner nicht nur mehr Feinde im Verhältnis zur Zahl ihrer Soldaten, sondern sie fanden immer und bei jeder Gelegenheit mehr Waffen/Sprengstoff usw als die Amis.

Die fähigkeiten zur Tarnung und zum ungesehenen Bewegen von Verbänden brachten vor allem der südkoreanischen Marineinfanterie seitens der Vietnamesen den Spitznamen: Geistersoldaten ein.

Im übrigen hättest du noch anmerken können, dass die Südkoreaner systematisch Folter einsetzten und dadurch große Erfolge erzielten.

Zitat: Auch nahmen südkoreanische Truppen vietnamesische Frauen und benutzten sie als Sex-Sklavinnen - bemerkenswert, wo man sich doch in Südkorea bis heute über die Praxis der Trostfrauen in der japanischen Armee des Zweiten Weltkriegs aufregt und so moralisch sein will!

Man regt sich übrigens in keinster Weise über die Trostfrauen aus anderen Ländern wie China, Indonesien usw auf. Die Südkoreaner sind in erheblichem Umfang ethnozentrisch, die Geschicke anderer Völker interessieren sie daher weniger.

Die sexuellen Übergriffe sind natürlich ein schwerwiegender Fehler gewesen, da sie dem Feind den man militärisch so erfolgreich bekämpfte wieder in die Hände gespielt und ihn gestärkt haben. Südkoreanische Offiziere ließen sie mit der Begründung zu, dass die Soldaten ein Ventil bräuchten aufgrund der Einsatzbelastungen. Wieder mal ein klarer Beleg dass man ausreichend bestückte Truppenbordelle an der Front braucht, so unnötig dass für einen Krieger auch scheinen mag, die Mehrheit der Soldaten braucht das leider.

Interessanter Fakt am Rande: die südkoreanische Armee hatte mit weitem Abstand die geringsten psychischen Probleme im Vietnamkrieg, und die geringste Quote an Veteranen mit psychischen Problemen. Der hohe Konformitätsdruck, die stabilen strukturen in der heimat, die konfuzianische Gliederung der Familien und Gesellschaft fingen die Veteranen psychisch viel besser auf als in jedem anderen Land.
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