(Amerika) United States Navy
Zitat:New Navy Fleet Study Calls for 373 Ship Battle Force, Details are Classified

THE PENTAGON – The Navy quietly slipped a new, classified assessment on the number of ships the service needs to meet its missions around the world to Congress earlier this month. The report calls for a battle force of 373 ships – 75 more than in the current fleet.

Dubbed the Battle Force Ship Assessment and Requirement, the Fiscal Year 2021 defense authorization bill called for the Navy to generate the report and deliver it directly to Congress. “The Navy’s Battle Force Ship Assessment and Requirement (BFSAR) report determined that a battle force of 373 ships is required to meet future campaigning and warfighting demands. The report is classified and was submitted to Congress,” reads a statement from the service provided to USNI News. [...]

In February, the Navy rolled out a long-range shipbuilding plan that laid out three different versions of a battle force into 2052, depending on the number of resources the service is allocated. The first option would yield an inventory of 316 ships by FY 2052, the second would yield 327 ships by FY 2052 and the third would yield 367 ships.
https://news.usni.org/2022/07/19/new-nav...classified

Schneemann
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Wie der alte Trekkie weiß: Es wird immer eine Enterprise geben...
Zitat:HII Lays Keel Of Future USS Enterprise (CVN 80) Aircraft Carrier

HII, America’s only builder of nuclear-powered aircraft carriers and leading provider of mission-driven defense technologies, celebrated the ceremonial keel-laying of aircraft carrier Enterprise (CVN 80) at its Newport News Shipbuilding division Aug. 27 2022. [...]

CVN 80 will be the ninth U.S. Navy vessel to carry on the name Enterprise. The most recent, CVN 65, was the first nuclear-powered aircraft carrier in history. Already, 20,000 pounds of steel from CVN 65 have been incorporated into modules for CVN 80. When fully constructed, more than 35,000 pounds of steel from CVN 65 will live on in CVN 80, ensuring the Enterprise legacy continues.

CVN 80 is the third Gerald R. Ford-class aircraft carrier. Designed to replace Nimitz-class carriers, the Ford class features a new nuclear power plant, a redesigned island, electromagnetic catapults, improved weapons movement, an enhanced flight deck to support increased operational efficiency, and growth margin for future technologies.
https://www.navalnews.com/naval-news/202...t-carrier/

Schneemann
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Zum raschen Ende der Littoral Combat Ships - auch wenn ein Teil der Schiffe möglicherweise an Drittstaaten verkauft werden könnte, so sind die kurzen Dienstzeiten natürlich keineswegs zufriedenstellend (von dem ausgegebenen Geld mal zu schweigen):
Zitat:Navy Decommissions Littoral Combat Ship USS Coronado After 8 Years With the Fleet

The Navy decommissioned USS Coronado (LCS-4) Wednesday, ending the ship’s time in the fleet after less than a decade. Coronado is the third Littoral Combat Ship the Navy has decommissioned, with the sea service aiming to deactivate another nine as part of the Fiscal Year 2023 budget. USS Independence (LCS-2), the first of its class, was decommissioned in July 2021 after 11 years. Coronado served eight years. [...]

Both classes of Littoral Combat Ships suffered with problems since they entered the fleet, resulting in the early decommissionings. Congress has put limits on how many Littoral Combat Ships can be decommissioned in the yet-to-be-passed National Defense Authorization Act. USS Freedom (LCS-1), the first of its class, was decommissioned in October 2021 after 13 years in the fleet.
https://news.usni.org/2022/09/14/navy-de...-the-fleet

Schneemann
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Hier noch ein Nachtrag zum Thema LCS. Es geht darin um das Thema Independence LCS für die Marines zum "Inselhüpfen" im Pazifik zu verwenden.

In dem Artikel wird auch auf die Nachteile des LCS gegenüber eine LAW eingegangen, zudem auch dass man es als Eskorte für das LAW einsetzen könne.
Als Transportschiff für 100 oder 200 Mann sehe ich es nicht, aber zumindest als Basis für eine kleine Vorauseinheit. Die Independence kann mit ihrem großen Flugdeck und dem Hangar die Luftbeweglichkeit der eingeschifften Truppen unterstützen bzw. durchführen.

"Während die US-Marine in einem eingeschränkten fiskalischen Umfeld durch eine neue Ära des strategischen Wettbewerbs mit China navigiert, könnte sich der Dienst einem seiner schmerzhaften Schiffsprogramme zuwenden, um die Expeditionary Advanced Based Operations (EABO) Inselhüpfkampagne des Marines Corps im Pazifik durchzuführen.

Die Marine erwägt, die Independence-Klasse-Variante zu verwenden, die in den Pazifik unterwegs ist, um Marines für EABO auf Inseln und Archipelen zu bewegen. Anstelle von Containern, die mit Missionsausrüstung gefüllt waren, könnten Marines in die Missionsbucht unter dem Flugdeck von Schiffen wie Kansas City packen, wenn sie zu Inseln fahren, um Basen zu errichten, auf denen sie Anti-Schiffs-Raketen abfeuern könnten.

"Wir haben EABO - die Expeditionary Advanced Basing Operations - nur Marines und all das herumbewegt. Ich meine, es ist kein neues Konzept für die Marine. Es nutzt nur diese Plattform, um es zu tun ", sagte Konteradmiral Robert Nowakowski, der stellvertretende Kommandeur des Navy Recruiting Command und des Naval Education and Training Command Force Development, der derzeit eine neue Anstrengung namens Task Force LCS leitet, gegenüber Reportern im vergangenen Monat.

EABO, das radikale Überdenken der Art und Weise, wie die Marines in naher Zukunft eingesetzt werden, basiert auf kleinen Gruppen, die sich über die pazifischen Inseln erstrecken und Ad-hoc-Basen und Expeditionsknoten schaffen...."


https://news.usni.org/2021/09/28/moving-...xt-mission

Hier noch ein ähnlicher Artikel im Janes:

"Das US Marine Corps wäre in der Lage, sowohl Littoral Combat Ships (LCSs) als auch das vorgeschlagene Light Amphibious Warship (LAW) für die Expeditionary Advanced Base Operations (EABO) der Marines einzusetzen, so Vizeadmiral Roy Kitchener, Kommandeur der Naval Surface Forces und der Naval Surface Force der US Pacific Fleet...

"LAW wird in der Lage sein, Menschen und Dinge zu bewegen", sagte er. "LCS kann das. LCS kann auch an verschiedenen Orten mit unterschiedlichen Paketen sein, die taktisch relevant sind – mit einem UAV [unbemanntes Luftfahrzeug] oder UUV [unbemanntes Unterwasserfahrzeug]. Ich denke, sie werden eine praktikable Plattform werden, um diese Art von Missionen neben LAW zu unterstützen. Man braucht irgendwie ein bisschen von beidem.""

https://www.janes.com/defence-news/news-...ic%20Fleet.
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(04.10.2022, 11:33)26er schrieb: Es geht darin um das Thema Independence LCS für die Marines zum "Inselhüpfen" im Pazifik zu verwenden.

Die doch eher monofunktionalen LAWs mit multifunktionalen LCS zu ergänzen, scheint mir keine ganz so schlechte Idee zu sein. Man könnte auch über Umbauten nachdenken und die Schiffe mit zusätzlichen Davits in den Seitenwänden für kleine Landungsboote ergänzen. Auch im Heckbereich könnte man evtl. zusätzliche Absetzvorrichtungen in den Seitenteilen einbauen.

Aber auch ohne solche Umbauten könnte der Laderaum des LCS z.B. Versorgungsgüter für die Truppen auf den LAWs bereithalten. Da gäbe es schon einige sinnvoll denkbare Optionen.
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(04.10.2022, 12:25)Broensen schrieb: Die doch eher monofunktionalen LAWs mit multifunktionalen LCS zu ergänzen, scheint mir keine ganz so schlechte Idee zu sein. Man könnte auch über Umbauten nachdenken und die Schiffe mit zusätzlichen Davits in den Seitenwänden für kleine Landungsboote ergänzen. Auch im Heckbereich könnte man evtl. zusätzliche Absetzvorrichtungen in den Seitenteilen einbauen.

Aber auch ohne solche Umbauten könnte der Laderaum des LCS z.B. Versorgungsgüter für die Truppen auf den LAWs bereithalten. Da gäbe es schon einige sinnvoll denkbare Optionen.

Das sehe ich auch so. Allerdings ist mir nicht ganz klar, was die Motivation dafür ist, d.h. die treibende Kraft hinter der Idee eine sinnvolle Ergänzung für das LAW ist, oder ob man zusätzliche Aufgaben für das LCS sucht. Ich frage mich zudem auch, warum da noch nicht früher drauf gekommen ist. Vielleicht liegt das auch daran, dass man vorher immer nur sehr groß dachte...

Kleinere Landungsboote sehe ich hier aus Gewichtsgründen eher nicht. Es könnten aber kleinere Einheiten bis ca. Zugstärke per Hubschrauber oder eben mit RHIB's eingesetzt werden. Für letztere gibt es auch ein aufwändiges Kransystem im Missionsdeck. Für Vorauskräfte, die die eigentliche Landezone aufklären und sichern, wäre das vollkommen ausreichend.

Für die Unterstützung der Marines wurde auch mal angedacht, Huey- und Cobra-Hubschrauber einzuschiffen.
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Gute Nachrichten...
Zitat:USS Gerald R. Ford Departs For Its First Major Deployment

The lead ship of the US Navy’s newest class of nuclear-powered aircraft carrier, USS Gerald R. Ford (CVN 78), departed today from Norfolk, Virginia, on its first major deployment. [...]

USS Gerald R. Ford is conducting what the US Navy calls a “service-retained” deployment, meaning it is operating by the authority of the chief of naval operations under command and control of the U.S. 2nd Fleet, rather than under the command and control of a regional combatant commander under the Global Force Management Concept (GFMC).

Speaking to reporters on September 26, Vice Adm. Daniel Dwyer, commander of the US 2nd Fleet said that CSG 12, which the Ford carrier is leading, will range throughout the Atlantic Ocean operating with navies of allied and partner nations.
https://www.navalnews.com/naval-news/202...eployment/

Schneemann
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Zitat:US Seventh Fleet continues “experimentation” with assault carriers

The US Navy is looking at different combinations of embarked air wing to enable its LHA vessels to operate as aircraft carriers. [...]

The US Navy’s trials in operating its landing helicopter assault (LHA) flattops as mini aircraft carriers, as seen with the America-class USS Tripoli earlier this year, could provide a “neat capability”, according to the commander of the US Seventh Fleet.

During trials with the USS Tripoli some 14 F-35B fifth generation stealth fighters were embarked onto the vessel, along with multiple rotary assets, to flesh out operational concepts in integrating such “assault carriers” into the US Navy’s Seventh Fleet, which is based in the western Pacific. The vertical take-off and landing (VTOL) nature of the F-35Bs enable the aircraft to operate from a variety of warships as they do not require the traditional catapult and wire recovery system. [...] Vice Admiral Karl Thomas described the LHAs as a “versatile instrument” that could be re-roled depending on the makeup of the embarked air wing. [...]

Thomas added that the service was “still in the experimentation phase” in determining how to integrate an assault carrier-configured LHA with the US Navy’s more conventional nuclear-powered Nimitz-class supercarriers deployed in the region. [...]
https://www.naval-technology.com/homepag...-carriers/

Die Frage die sich stellt, ist, ob dies nun wirklich der Versuch einer Reaktivierung eines alten Konzepts auf neuen Plattformen darstellt - US-Angriffsträger (CVAs) gab es auch schon in den 1950er Jahren -, das dem Ziel dient, eine verbesserte Flexibilität und mehr CAS bei Landungsoperationen zu gewährleisten, oder aber ob diese Maßnahme eine Art von Lückenfüllerei ist, da man die Zahl der CVNs in den letzten Jahrzehnten immer mehr reduziert hat und nun angesichts der Lage in Asien nach möglichen Ergänzungen sucht?

Schneemann
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Interessantes Konzept, ein U-Jagd-Torpedo, der mit Gleitflügeln versehen ist und in großer Höhe ausgesetzt wird (anscheinend bis 9.000 Metern Höhe)...
Zitat:HAAWC torpedo wing kit achieves IOC with USN

The US Navy (USN) has confirmed an initial operational capability (IOC) for its High Altitude Anti-Submarine Warfare Weapon Capability (HAAWC), paving the way for fleet introduction on the Boeing P-8A Poseidon maritime patrol aircraft.

Designed to enable the deployment of the MK 54 lightweight torpedo from P-8A aircraft operating at altitude, the HAAWC programme introduces the Boeing-developed MK 14 MOD 0 adaptor wing kit to enable the torpedo to glide down to an acceptable altitude before release. As well as allowing employment of the MK 54 weapon from altitudes outside the current fixed-wing release envelope, the wing kit also improves delivery accuracy.

In addition, HAAWC reduces airframe stress on the P-8A aircraft by allowing it to stay at altitude to launch HAAWC-configured torpedoes, and increases the survivability of both the aircrew and the aircraft by providing safe stand-off. The P-8A will be able to accommodate up to five HAAWC weapons in its aft weapons bay.
https://www.janes.com/defence-news/defen...c-with-usn

Schneemann
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Erstes Einsatzunternehmen der neuen Ford-CSG:
Zitat:USS Gerald R. Ford CSG Departs Norfolk For First Combat-Certified Deployment

The capital ship of the Gerald R. Ford Carrier Strike Group (GRFCSG), the first-in-class aircraft carrier USS Gerald R. Ford (CVN 78), departed Naval Station Norfolk for the first combat-certified deployment on May 2, 2023. [...] “This strike group is the cornerstone of our Navy’s forward operations, capable of meeting any tasking provided by regional combatant commanders to ensure peace and stability at sea,” said Rear Adm. Greg Huffman, Commander, Carrier Strike Group 12. [...]

Ford’s second deployment marks the flagship’s first combat deployment, following its two-month deployment to the U.S. 2nd and 6th Fleet areas of operation in autumn 2022.
https://www.navalnews.com/naval-news/202...eployment/

Schneemann
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Zitat:Navy Takes Delivery of First Flight III Destroyer Jack H. Lucas

WASHINGTON, D.C. — The Navy on Tuesday formally took delivery of the first Flight III Arleigh Burke-class guided-missile destroyer from HII’s Ingalls Shipbuilding.

Jack H. Lucas (DDG-125) delivered to the Navy after wrapping up acceptance trials in May in the Gulf of Mexico. “On DDG-125, with the new combat system, new Spy-6 radar, we had four trials at sea to demonstrate the requirements of the ship and the mission capability of the ship,” George Nungesser, the vice president of program management for Ingalls, told reporters Tuesday. Jack H. Lucas is the first ship that will field Raytheon’s new AN/SPY-6 Air and Missile Defense Radar, as well as an updated Aegis Combat System. While an O-5 commands the older Arleigh Burke-class destroyers, an O-6 will command the Flight IIIs, which will assume the air defense mission in carrier strike groups once? the Ticonderoga-class guided-missile cruisers the Navy phase out of the fleet.
https://news.usni.org/2023/06/27/navy-ta...ck-h-lucas

Schneemann
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Zum Bauprogramm bzw. Plan zum Bau der Arleigh Burkes Flight III:
Zitat:US Navy discloses cost of its order for ten new Arleigh Burke destroyers

A month ago, the Navy contracted HII and Bath Iron Works to build ten flight III Arleigh Burke-class destroyers, which the DoD says will cost $14.5bn. [...]

Last month, the US Department of Defense (DoD) secured contracts for the construction of ten new flight III Arleigh Burke-class (DDG 51) destroyers. The timeframe for the vessels will see HII’s Ingalls Shipbuilding division construct seven destroyers – two in 2023, one in 2024, two in 2025, one in 2026, and one in 2027.

Within the same period General Dynamics Bath Iron Works (BIW) will also build three units – one ship per fiscal year in 2023, 2024, and 2026. In a contract update on 6 September, the DoD disclosed the cost for the construction programme totalling $14.58bn; although no cost breakdown between the two contractors was provided. [...]

With the growing military posture of China’s Navy testing the power of neighbouring states in the South China Sea as well as the American-led ‘Rules Based Order’, a Congressional Research Service report, published on 5 September, suggested that the US Navy’s FY2024 five-year shipbuilding plan includes a total of 55 ships, or an average of 11 per year.
https://www.naval-technology.com/news/us...s/?cf-view

Schneemann
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Die französische Marine und die Luft- und Raumfahrtarmee sorgen für den reibungslosen Transit des US-Flugzeugträgers USS Eisenhower.
Air et Cosmos (französisch)

Am 26. November befanden sich der US-Flugzeugträger und sein Geschwader im Transit durch die Straße von Hormus, um in den Persischen Golf zurückzukehren. Aufgrund der Spannungen im Nahen Osten war das US-Geschwader durch eine Fregatte der französischen Marine verstärkt worden. Außerdem wurden eine Hawkeye und französische Rafale-Flugzeuge eingesetzt, um den Luftraum über den Schiffen zu sichern.

Ein Transit unter Hochspannung



Am 26. November veröffentlichte die US Navy Bilder des Flugzeugträgers USS Dwight D. Eisenhower und seines Geschwaders (Carrier Strike Group 2, CSG 2) bei der Durchfahrt durch die Straße von Hormus. Diese Straße ist strategisch wichtig, da sie der einzige Seezugangspunkt ist, der es ermöglicht, den Persischen Golf zu befahren... und die Häfen der umliegenden Länder zu erreichen, um mit ihren zahlreichen natürlichen Ressourcen (Öl, Gas,...) Handel treiben zu können. Allerdings hat der Iran in der Vergangenheit bereits zahlreiche Offensivoperationen in der Meerenge durchgeführt: Angriffe von Milizen, Kaperung von Tankern, Seeminen,.... Nun machen der Krieg zwischen Israel und der Hamas, die iranische Unterstützung für die Hamas und die amerikanische Unterstützung für Israel den Transit dieser Schiffe äußerst sensibel. Die Wahrscheinlichkeit eines direkten oder indirekten iranischen Angriffs auf das US-Geschwader ist natürlich gering, aber die Option wird von der US Navy natürlich in Betracht gezogen.

Verstärkung auf See...

Frankreich und die USA arbeiten gerade in dieser Region zusammen, um die Verlegung von Marineeinheiten zu unterstützen. Aus diesem Anlass hat sich die Fregatte Languedoc (D 653, FREMM-Klasse) in das CSG 2 integriert, um die US-amerikanische Marinefliegergruppe zu verstärken. Dieses Schiff ist auf die U-Boot-Bekämpfung spezialisiert und verfügt unter anderem über ein CAPTAS 4-Schleppsonar, Torpedos und einen NFH-90-Caïman-Hubschrauber, der für die U-Boot-Bekämpfung ausgerüstet ist. Diese Fähigkeiten wurden von der US Navy bereits sehr geschätzt, da die V. Flotte im Jahr 2020 den "Hook'em Award" für die hervorragende Arbeit der Fregatte im Bereich der U-Boot-Bekämpfung (ASM) verliehen hat.

Die Fregatte Languedoc ist nicht nur auf MVW spezialisiert, sondern auch multi-missionsfähig und führt daher neben Torpedos eine Vielzahl von Waffen mit sich:

Zitat: 16 Aster 15 Kurz- bis Mittelstrecken-Flugabwehrraketen (+30 Kilometer), die in vertikalen Abschusszellen (VLS) untergebracht sind.
16 See-Boden-Marschflugkörper (MdCN), die ebenfalls in den VLS platziert sind und Landschläge mit großer Reichweite ermöglichen (mehrere hundert Kilometer, manche sagen +1.000 km).
8 Exocet MM40 Anti-Schiffsraketen mit einer Reichweite von 70 km.


Anzumerken ist, dass das Herakles-Matt-Radar (360° Azimut, 0-70° Elevation) bis zu 400 Luftziele in einer Reichweite von 250 Kilometern, aber auch Seeziele in einem Radius von 80 Kilometern verfolgen kann.
[Bild: https://fra1.digitaloceanspaces.com/airc...504c6d0f7d]
Die Fregatte Languedoc (FREMM) verstärkt das Geschwader des Flugzeugträgers USS Dwight D. Eisenhower (CVN 69) während seines Transits durch die Straße von Hormus (26.11.2023). US Navy

... und in der Luft

Die US Navy weist auch darauf hin, dass weitere französische Mittel in der Luft eingesetzt wurden. Dabei handelte es sich um Rafale-Kampfflugzeuge, die wahrscheinlich der Armée de l'Air et de l'Espace gehörten. Sie wurden außerdem von einem E-2C Hawkeye Advanced Airwatch and Command (AEW&C) Flugzeug der französischen Marinefliegertruppe Aéronautique Navale unterstützt. Zur Erinnerung: Das Radar der Hawkeye kann gleichzeitig mehr als 2.000 in einem Bereich von 250 Seemeilen (463 km) um das Flugzeug herum verfolgen. Dank der Interoperabilität zwischen den französischen und amerikanischen Streitkräften konnten die gesammelten Daten direkt an die Marineeinheiten des CSG 2 weitergeleitet werden. Das Flugzeug gehört zur 4F und operiert im Nahen Osten vom Luftwaffenstützpunkt Al Dhafra (BA 104, Abu Dhabi, Vereinigte Arabische Emirate) aus.

Es existieren keine Bilder oder genauere Angaben zur Rafale. Es handelt sich jedoch wahrscheinlich um Rafale der 1/7 Provence, die ebenfalls auf der BA 104 stationiert sind. Auch die Anwesenheit eines Tankflugzeugs der Luft- und Raumfahrtarmee oder der US Navy zur Versorgung der Kampfflugzeuge ist in Betracht zu ziehen.

Konsequente Mittel



Zusätzlich zu den französischen Mitteln waren mindestens zwei Hubschrauber des CSG 2 mobilisiert, wie in den folgenden Bildern demonstriert wird:

ein MH-60S Knighthawk, der mit einem 70-mm-Raketenwerfer-Pod ausgestattet ist.
ein MH-60R Seahawk, ausgestattet mit einem Pod für vier Hellfire-Raketen.

Natürlich dürfen auch die Kampfschiffe des Geschwaders nicht fehlen, nämlich :

der Raketenkreuzer USS Philippine Sea (CG-58, Ticonderoga-Klasse)
der Raketenzerstörer USS Stehem (DDG 63, Arleigh Burke-Klasse)
den Raketenzerstörer USS Gravely (DDG 107, Arleigh Burke-Klasse).


Schließlich hatte das Zentralkommando (CENTCOM), das für die insbesondere im Nahen Osten eingesetzten US-Einheiten zuständig ist, zur Vermeidung von Fehlentwicklungen angekündigt, dass das Atomraketen-U-Boot USS Florida (SSGN 728, Ohio-Klasse) unter sein Kommando gestellt worden sei. Mit 154 Tomahawk-Raketen und möglicherweise einem großen Kontingent an Spezialkräften stellt dieses U-Boot somit ein gewichtiges Mittel zur konventionellen Abschreckung in der Region dar.
[Bild: https://fra1.digitaloceanspaces.com/airc...b4dfc0b812]
MH-60S Seahawk der US Navy während eines Begleitflugs des CSG 2 in der Straße von Hormus. US Navy
[Bild: https://fra1.digitaloceanspaces.com/airc...b03cbadc7d]
MH-60R Knighthawk der US Navy während eines Begleitflugs des CSG 2 in der Straße von Hormus. US Navy
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