Die US-Navy
#31
@ Beat
Wenn der Transport vom Träger zum Land gehen würde, würde ich dir zustimmen.

Aber der Träger wird nur als Plattform für die Hubschrauber genutzt die zwischen Ort und Ort pendeln !
Und nicht zwischen Träger und Ort !


Gruss

Der Schakal
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#32
die ns-navy setzt neben den helis auch lcac's ein und die helis wurden auch in träger<->land einsätzen verwendet.
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#33
Zitat:Luftkissenboote dürften m.e. doch ein ideales Hilfsmittel für solche Situationen sein?
@beat: Eigentlich Du hast recht. Die Luftkissenboote sind ein ideales Hilsmittel in solchen Krisensituationen.

Aber USN durfte bis jetzt für Humanitaerehilfe nur seine Hubschraubern verwenden. Der Grund dafür ist sind die Indoneser.

Ein quote aus Financial Times:
Zitat:A US plan to use navy landing craft to deploy about 1,000 marines on the tsunami-stricken west coast of Indonesia's Aceh province has been delayed because of Indonesian concern that it might resemble an invasion, senior US military officials have said.
Und ein zweites aus Washington Post:
Zitat:Though Indonesia has allowed U.S. Navy helicopters to fly hundreds of helicopter relief missions from the USS Abraham Lincoln battle group to towns along the Sumatran coast, the government has expressed concerns over the security of the Marines and worries about the impact of their presence.

But the problems putting the Marines ashore appeared to be mostly political.

Indonesia's government has for decades been battling an insurgency in Aceh, Sumatra's northernmost province where Meulaboh is located, and has long made the region off-limits to foreigners. And relations between Jakarta and Washington are bumpy. The United States has accused Indonesia of human rights violations, and military ties between the two nations are virtually nil.

Col. Tom Greenwood, commander of the 15th Marine Expeditionary Unit, based in Camp Pendleton, Calif., said the Indonesians were concerned that if the Marines went ashore in large numbers, and heavily armed, they might be perceived as an invading force?
Ich hoffe das ich deine Frage
Zitat:Weiss jemand, ob die US Navy auch ihr grosse Luftkissenlandungsboote für die Versorgung einsetzt (mind. 3 sind ja auf den WASP-Einheiten)?
beantwortet habe.

Die beiden Artiken zu ganze sind @
http://www.washingtonpost.com/ac2/wp-dy ... ge=printer

und
http://news.ft.com/cms/s/9f46cf9c-62ac- ... 511c8.html
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#34
Zitat:saturn5 postete
Ich hoffe das ich deine Frage
Ja, hast Du, Besten Dank!

Die Mittel wären da, aber die Empfindlichkeiten der Politiker verhindern deren Einsatz.

Nervt mich einfach immer wieder, dass aus politischen Gründen Hilfe verzögert oder verweigert wird, absoluter Blödsinn :pillepalle:

Und immer die Aermsten sind die Beschissenen >Sad
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#35
Ich weiss nicht, ob das in einem anderen Thread schon mal angesprochen wurde, aber im Marineforum gibts einen schönen Artikel über die neuen LPD der San Antonio-Klasse:

http://www.marineforum.info/HEFT_1_2-20 ... lpd17.html


Zitat:Im Jahr 1993 beschloss die amerikanische Marine unter der vorläufigen Arbeitsbezeichnung LX ein Neubauprogramm von insgesamt zwölf Docklandungsschiffen. Sie wurden in ihrer schiffbaulichen Konstruktion so ausgelegt, dass sie die Aufgaben und Funktionen von 41 Schiffen der bisherigen Typen LPD 4 (Amphibious Transport Dock), LST 1179 (Tank Landing Ship), LSD 36 (Dock Landing Ship) und LKA 113 (Amphibious Cargo Ship) übernehmen und diese ersetzen können.

Die Einheiten der LPD 17-Klasse, so die spätere offizielle Bezeichnung in Anlehnung an die nächstfällige Kennung für die LPDs, sind in der Lage, die Einsatzkräfte des US-Marine Corps (USMC) sowie deren Gerät und Material zu transportieren, anzulanden und anschließend auch logistisch zu unterstützen. Ihr Bau findet auf Werften und Fertigungsstätten des Konzerns Northrop Grumman Ship Systems in New Orleans, Pascagoula und Gulfport (Miss) statt. (...)
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#36
Zitat:USS O’Bannon Joins Israeli, Turkish Navies in Search and Rescue Exercise
Story Number: NNS050110-02
Release Date: 1/10/2005 9:58:00 AM



From U.S. 6th Fleet Public Affairs

HAIFA, Israel (NNS) -- Approximately 400 U.S. Sailors from USS O’Bannon (DD 987) and a P-3C Orion detachment based out of Sigonella, Italy, will participate in an annually-scheduled exercise with the navies of Israel and Turkey.

The exercise, Jan. 9-13, will be the seventh combined search and rescue exercise of this nature and will take place in international waters off the Israeli coast.

Commander, U.S. 6th Fleet, Vice Adm. Harry Ulrich cited the importance of these theater security exercises.

“This type of exercise is invaluable toward fostering mutual commitments to regional stability, advancing multinational interoperability and deterring potential adversaries,” said Ulrich.
Quelle: http://www.news.navy.mil/search/display ... y_id=16564
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#37
04. Februar 2005


Zitat:US-Marine rüstet gegen Terroristen
"Unsere Schiffe müssen nicht mehr gegen die japanische Flotte draußen auf dem tiefen, blauen Ozean kämpfen", sagt Mark Thomas, Leiter des Küstenkampfschiff-Projekts der US-Marine. Die Aufgaben auf See haben sich geändert: Die US-Armee will Terroristen bekämpfen, Schmuggel verhindern oder Staaten angreifen können, die keine eigene Flotte besitzen.

Weil dazu die bisherigen Schiffe zu groß und träge sind, testet die US-Marine in der kommenden Woche erstmals einen Katamaran, das so genannte X-Craft, der den neuen Anforderungen genügen soll. Das Aluminiumboot ist 90 Meter lang, hat eine Besatzung von 26 Mann, wiegt aber trotzdem nur 1000 Tonnen. So soll das so genannte Küstenkampf-Schiff auch in flachen Gewässern bis lediglich vier Metern Tiefe navigieren können.
Quelle:
http://www.n24.de/politik/ausland/index ... 4112100002
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#38
http://www.marineforum.info/AKTUELLES/aktuelles.htm

Zitat:USA

Am 5. Februar wurde ein neues Versuchsfahrzeug für die US-Navy zu Wasser gelassen.

Das auf den Namen SEA FIGHTER getaufte, zuvor als X-CRAFT bezeichnete Schiff war im Juni 2003 bei der Nichols Boat Building in Freeland auf Whidbey Island (Washington) auf Kiel gelegt worden. SEA FIGHTER ist ein 80 m (262 Fuß) langer Hochgeschwindigkeitskatamaran mit Aluminiumrumpf. Seine Verdrängung wird mit 950 ts angegeben. Die Antriebsanlage - eine Kombination aus zwei Dieselmotoren, zwei Gasturbinen und zwei Waterjets, soll dem Schiff Marschgeschwindigkeiten von bis zu 50 Kn geben.

SEA FIGHTER soll am 30. April an die US-Navy übergeben werden, die das Schiff dann gemeinsam mit der US-Coast Guard als Testplattform zur Entwicklung neuer Technologien insbesondere für Operationen in küstennahen Gewässern (Littoral Warfare) nutzen wird. Die von ihm gewonnenen Daten zu Hydrodynamik, struktureller Festigkeit, Antriebsanlagen und Einsatzflexibilität sollen in die Entwicklung des Littoral Combat Ships (LCS) der US-Navy und das Deepwater Program der US-Coast Guard einfließen und vor allem dazu beitragen, hier kostspielige Fehlentwicklungen zu vermeiden (Risk Reduction).

US-Navy (16) und US-Coast Guard (10) stellen eine gemeinsame, mit nur 26 Mann extrem kleine Besatzung. Im August soll SEA FIGHTER nach Absolvierung der zur Zertifizierung notwendigen Abnahmefahrten zunächst nach San Diego verlegen. Für 2006 sind dann umfangreiche Erprobungsfahrten vor Hawaii geplant.
Ganzer Artikel, da nur zeitweise im Netz.
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#39
kleine korrektur: afaik hat das x-craft 4 waterjets
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#40
Photos davon hier:
http://www.navy.mil/view_single.asp?id=21542
http://www.navy.mil/view_single.asp?id=18762

und von den 4 Waterjets:
http://www.navy.mil/management/photodb/ ... 6W-631.jpg
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#41
Vielleicht sind die jeweils zwei Auslassöffnungen Teil des gleichen Aggregats und werden deshalb von Marineforum so angegeben?
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#42
Sicher nicht.
Die Auslassoeffnung ist integraler Teil des Waterjets. Einen Antrieb ueber 2 Auslassoeffnungen zu schicken, waere ineffektiv, und wuerde, bei den hohen Wasserfluessen im Jet auch ordentliche Probleme verursachen.

Das Marineforum hat halt mal wieder was nicht ganz richtig......

Update:
Nach einer kleinen Suchaktion habe ich noch folgende Info, die ich irgendwann mal im Hinterkopf abgespeichert habe, wiedergefunden: Das X-Craft erhaelt 4 Rolls Royce KAMEWA 125 SII Waterjets mit 50,4 MW Antriebsleistung. (Quelle: NavyTimes vom Oktober 2004)
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#43
:hand: von http://marineforum.info/AKTUELLES/aktuelles.htm
Zitat:Am 19. Februar hat die US-Navy ihr drittes und letztes U-Boot der SEAWOLF-Klasse in Dienst gestellt.
Rosalynn Carter - Ehefrau des einzigen ehemaligen Präsidenten der USA, der je auf einem U-Boot gedient hatte - gab im U-Bootstützpunkt New London in Groton (Connecticut) der Besatzung der JIMMY CARTER den traditionellen Befehl "man our ship and bring her to life!".

Die SEAWOLF-Klasse war noch im Kalten Krieg als Nachfolger der LOS ANGELES-Klasse konzipiert worden. Ursprünglich wollte die US-Navy einmal 29 Boote dieses Typs beschaffen, für die pro Einheit 1,5 Mrd. Dollar veranschlagt worden waren. Nach dem Zerfall der Sowjetunion und der radikal veränderten sicherheitspolitischen Lage, vor allem aber nachdem sich der Systempreis pro Boot auf 2,8 Mrd. Dollar erhöht hatte, wurde das Programm gestoppt. In 1993 beschloss man, nur noch die damals bereits begonnenen Boote SEAWOLF und CONNECTICUT fertig zu bauen (und entwickelte statt dessen die neue VIRGINIA-Klasse). Unter Präsident Clinton wurde dann schließlich noch der Bau eines dritten U-Bootes der SEAWOLF-Klasse, eben der JIMMY CARTER, genehmigt.

Die JIMMY CARTER unterscheidet sich deutlich von den beiden ersten SEAWOLF. Sie verdrängt getaucht 12.130 ts (SEAWOLF und CONNECTICUT nur 9.150 ts). Grund dafür ist das Einfügen einer zusätzlichen, 30 m langen Rumpfsektion, die die so genannte Multi-Mission Platform (MMP) aufnimmt. Sie ermöglicht der JIMMY CARTER die Erprobung neuer, zukunftsweisender Technologien sowie Spezialeinsätze zur Aufklärung und mit Kommandotruppen. Bis zu 50 Kampfschwimmer (Navy SEAL) finden hier mit ihrer Ausrüstung Platz und können über eine in der MMP integrierte Schleuse eingesetzt werden.

Jüngsten Medienmeldungen zufolge soll die JIMMY CARTER vor allem auch spezielle Aufgaben im Rahmen der Aufklärung und Nachrichtengewinnung übernehmen. So soll eine besondere Ausrüstung ihr das Anzapfen von Unterwasser-Fernmeldekabeln ermöglichen (erstmals angeblich auch von Lichtwellenleitern). Einsätze dieser Art waren bislang vom nach 30 Dienstjahren am 19. Oktober 2004 außer Dienst gestellten U-Boot PARCHE (letztes U-Boot der STURGEON-Klasse) durchgeführt worden.
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#44
http://www.marineforum.info/AKTUELLES/aktuelles.htm

Zitat:Verteidigungsminister Rumsfeld hat Admiral Michael G. Mullen für den Dienstposten des Chief of Naval Operations (CNO) nominiert.

Admiral Michael G. Mullen (Foto: US-Navy)Er soll im Sommer die Nachfolge des dann in den Ruhestand tretenden Marinebefehlshaber Admiral Vern Clark antreten. Admiral Mullen machte 1968 sein Offizierspatent an der US-Naval Academy und diente danach in zahlreichen Verwendungen bei der Atlantikflotte und der Pazifikflotte. So war er Kommandant des Versorgers NOXUBEE, des Zerstörers GOLDSBOROUGH und schließlich des Aegis-Kreuzers YORKTOWN der TICONDEROGA-Klasse. Zu seinen Landverwendungen gehören Stabsfunktionen im Büro des Verteidigungsministers und des Marinebefehlshabers. Als Flaggoffizier war er schließlich Director Surface Warfare, Vice Chief of Naval Operations (2003-2004). Zur Zeit ist er Commander US Naval Forces Europe sowie Befehlshaber im Allied Joint Force Command in Neapel (Italien).
Von Admiral Mullen wird allgemein erwartet, dass er die von Admiral Vern Clark eingeleiteten Reformen (Transformation) zügig weiter führt - hat er doch einen gehörigen Teil davon auch selbst initiiert. Sein Motto "Wandel ist die einzige Konstante in der Zukunft der Marine" könnte die Richtung zeigen.
Ganzer Text, da nur zeitweise im Netz.
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#45
:hand: von http://www.marineforum.info/HEFT_3-2005/MaaW/maaw.html
Zitat:Bei einer schweren Havarie des U-Bootes SAN FRANCISCO kam ein Besatzungsmitglied ums Leben, weitere 60 - 80 (von etwa 140) wurden verletzt.
Dennoch scheint das zur LOS ANGELES Klasse gehörende U-Boot noch viel Glück gehabt zu haben. Die in Guam stationierte SAN FRANCISCO war auf dem Weg zu einem Hafenbesuch nach Brisbane (Australien), als es am 8. Januar 360 sm südöstlich von Guam getaucht in etwa 150 m Tiefe mit einer Geschwindigkeit von angeblich 30 kn frontal auf einen Unterwasserberg auflief und "abrupt zum Stillstand kam". Alle Personen an Bord wurden zum Teil meterweit durch die Luft geschleudert. Ein Besatzungsmitglied erlitt dabei tödliche Kopfverletzungen, viele weitere kamen mit Knochenbrüchen davon.

Der Druckkörper der SAN FRANCISCO wurde bei der Grundberührung eingedrückt, glücklicherweise aber nicht aufgerissen; der Reaktor soll unbeschädigt geblieben sein. Mit Mühe gelang das Not-Auftauchmanöver (der Kommandant: "it was touch and go"). Nachdem die schwerer Verletzten von Hubschraubern abgeborgen waren, konnte das U-Boot begleitet von Sicherungsfahrzeugen dann sogar langsam aus eigener Kraft nach Guam zurück kehren.

Erste Untersuchungen ergaben, dass die SAN FRANCISCO ein Hindernis gerammt hatte, das in ihrer aus 1989 stammenden Seekarte nicht verzeichnet war. Im nachhinein zeigte sich zwar, dass der bis etwa 30m unter die Wasseroberfläche reichende Berg auch damals schon auf einem im Pentagon vorliegenden Satellitenfoto erkennbar war. Der 1989 für die Überarbeitung der betreffenden Seekarte zuständigen damaligen Defense Mapping Agency waren "Top Secret - Sensitive" eingestufte Satellitenaufnahmen allerdings noch nicht zugänglich. Hier haben sich inzwischen die Bestimmungen geändert, und bei der Kartenerstellung werden nun auch Satellitenfotos genutzt. Die US-Navy hatte dem Unglücksgebiet im freien Pazifik - abseits aller Schifffahrtsrouten - allerdings nur so geringe Priorität eingeräumt, dass man bisher keine Veranlassung sah, die betreffende Seekarte aufwändig zu überarbeiten. So musste der Kommandant nach allen für ihn verfügbaren Unterlagen von absolut freiem Kurs ausgehen - und wurde denn auch nach nur kurzer (routinemäßiger) Suspendierung zunächst wieder in sein Amt eingesetzt.
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