Indien vs. China
#46
Hm wie würd den ein nicht nuklearer Krieg bei solchen Giganten aussehen?

Die Opferzahlen wärn ja theo. höher als im WK2 wenn man von einen Entscheidungskrieg ausgehen würde. :? Kann mir zumindest kaum Vorstellen das wenn einer den anderen angreift man aufhört sobald die momentane Armee des Opfers zusammengeschossn wurde. Da würde ja alles mobilisiert werden was vorhanden ist.
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#47
Die beiden hatten ja schon mal einen "heißen KonflikT" - und als die indischen Verteidigungsstellungen überrant waren und den Chinesen der Weg in die Ganges-Ebene praktisch offen stand haben die Chinesen den Vormarsch eingestellt. Das ist im Prinzip die gleiche Handlungsweise wie Jahre später im Chinesisch-Vietnamesischen Krieg. Auch da hatten die Chinesen den Angriff eingestellt - und sich wieder auf das eigene Territorium zurück gezogen - als der vietnamesische Widerstand nach harten Gefechten überwunden und der Weg nach Hanoi praktisch offen war.
Das scheint eine chinesische Art der Dominanz zu sein. Den Gegner zu besiegen, aber dann nicht die völlige Kapitulation zu fordern sondern "gesichtswahrend" einfach die Fakten sprechen zu lassen.
Aber zurück zu Indien vs. China und einer relativ aktuellen Meldung:
http://eng.chinamil.com.cn/news-channel ... 447558.htm
Zitat:Chinese, Indian ministers pledge to push forward military relations

(Source: Xinhua) 2011-06-04

  SINGAPORE, June 3 (Xinhua) -- Chinese Defense Minister Liang Guanglie met with India's Minister of State for Defense Pallam Raju on the sidelines of the Shangri-La Dialogue here on Friday.
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auch hier meine Frage wie im Thread um die Spratley-Inseln: "Treffen auf neutralem Boden um Spannungen abzubauen?"
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#48
@Erich:
Das ist die klassische Strafexpedition. Und vermutlich hatten sie Angst, dass bei echten Eroberungen andere Akteure eingreifen.
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#49
http://www.marineforum.info/html/daily_news.html
Zitat:...
02 August

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CHINA (INDIA)
Back in May, China officially, and in line with international law, applied for license to mine deep-sea minerals in the "central Indian Ocean" (rmks: outside anyone’s economic zones). Now the International Seabed Authority has cleared this request. India caught “unaware”, fearing the legitimate “need to collect oceanographic and hydrological data” will also provide China a pretext for expanding naval operations into this area.
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#50
http://www.marineforum.info/html/wochenschau.html
Zitat:Eine neue Entwicklung – auf dem zivilen Sektor – ist durchaus geeignet, auch die militärische Rivalität mit Indien um strategischen Einfluss in Asien zu verschärfen.

Im Mai 2010 hatte die chinesische State Oceanic Administration (SOA) bei der International Seabed Authority (ISA) die Ausbeutung von Tiefsee-Mineralien (Poly-Metallische Sulfide) im südwestlichen Indischen Ozean beantragt. Nun liegt diese Region weit außerhalb der konfliktträchtigen, gleichermaßen von China und seinen Nachbarn im Westpazifik beanspruchten Gebiete, aber China erhebt hier auch keinerlei territoriale Ansprüche, sondern nutzt lediglich die Regularien des internationalen Seerechts aus.

Nach der United Nations Convention on the Law of the Sea (UNCLOS) sind Ressourcen am Meeresboden, so sie denn außerhalb von etablierten Wirtschaftszonen (üblicherweise 200 sm) und einem Küstenstaat zugehörenden Teilen des Kontinentalsockels liegen, „gemeinsames Eigentum der Menschheit“. Jeder, der dazu die technischen Möglichkeiten hat, darf sie ausbeuten. Im südlichen Indischen Ozean wollte dies bisher keine Nation; zu groß schien der Aufwand, zu gering der wirtschaftliche Nutzen. Auch Indien ignorierte bisher die dort in einer Tiefe zwischen 3.000 und 6.000 m liegenden Vorkommen.

Einzig China war offenbar willens, in die Ausbeutung von Tiefseemineralien zu investieren. Schon 2001 hatte die SOA nach entsprechendem Antrag von der ISA die Genehmigung erhalten, Tiefsee-Bodenschätze in einem Gebiet zwischen Hawaii und den USA auszubeuten. Das neu entwickelte Tiefsee-Forschungsboot JIALONG führt dort gerade Tauchfahrten bis in 7.000m Tiefe durch.

Am 19. Juli erteilte die ISA der SOA nun die Lizenz, im Gebiet des Südwestindischen Rückens (trennt südöstlich von Madagaskar die antarktische tektonische Platte von der afrikanischen) in einem festgelegten Gebiet von 10.000 Quadratkilometern Bodenschätze vom Meeresboden zu fördern. Die Genehmigung gilt für die kommenden 15 Jahren; in dieser Zeit darf niemand anderes in diesem Gebiet aktiv werden. Mit der noch ausstehenden offiziellen Unterzeichnung eines Vertrages zwischen SOA und ISA wird das Abkommen nach internationalem Recht demnächst rechtsgültig.

In Indien hat die Nachricht „einen Schock“ ausgelöst. Sowohl das Außenministerium als auch alle Geheimdienste haben die Entwicklung „verschlafen“. Niemand war über den chinesischen Lizenzantrag informiert.

Nun wird befürchtet, dass die chinesische Marine aus der ISA-Lizenz die Legitimation zur Intensivierung der Gewinnung ozeanographischer und hydrographischer Daten (gerade auch für U-Boot Operationen unverzichtbar) und schließlich sogar zu verstärkter Marinepräsenz im (gesamten) Indischen Ozean herleitet. Und dies in einem Gebiet, das nach nationalem indischen Selbstverständnis doch eigentlich Indiens ureigene Domäne ist.
(noch mehr news auf der hp des MF und natürlich im Heft)
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#51
das waren wohl prophetische Worte - oder doch die Glaskugel?
http://www.marineforum.info/html/daily_news.html
Zitat:30 August

CHINA
The Indian navy intercepts and tracks a Chinese hydrographical research vessel (intelligence collector) operating in international waters off the Andaman islands … until entering Colombo, Sri Lanka, for a visit.

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#52
Zitat:August 31, 2011 6:48 pm
China confronts Indian navy vessel

By Ben Bland in Hanoi and Girija Shivakumar in New Delhi

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http://economictimes.indiatimes.com/new ... 823657.cms
Zitat:1 Sep, 2011, 05.25PM IST, IANS
Indian Navy denies reports on confrontation with Chinese warship in South China Sea

NEW DELHI: India on Thursday dismissed media reports claiming that one of its amphibious assault ships was confronted by a Chinese warship in the South China Sea after its scheduled visit to a Vietnamese port in July.

An Indian Navy spokesperson said the media reports were "incorrect" and that there was "no confrontation" with any vessel in the South China Sea.

INS Airavat was on a scheduled visit to Vietnam and other Southeast Asian countries in July. A London-based newspaper had reported that the Chinese warship had demanded that the Indian warship identify itself and explain its presence in South China Sea off Vietnam.
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#53
http://www.hydroworld.com/index/display ... 07620.html
Zitat:India to deploy strike force at Tibet border; It is also trying to build hydroelectric capacity amid dispute with China

Ravi Velloor, South Asia Bureau Chief
The Straits Times Singapore
September 1, 2011

INDIA is adding a strike force to its military phalanx along the Tibet frontier with China as well as making a major push to build hydroelectric capacity on its side of the undemarcated boundary - bargaining chips in future negotiations on water sharing.

The new strike force is meant to move into Tibet as a retaliatory counter-measure should Beijing pierce through Indian defences at any point, people with knowledge of the plans told The Straits Times.

Planned for between 35,000 and 40,000 men, it is in addition to the widely publicised Indian move to raise two new army divisions for the China border as well as station Sukhoi Su-30 squadrons close to it. India is also upgrading disused air strips in the region to be used in future emergencies.
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#54
http://www.marineforum.info/html/wochenschau.html
Zitat:China gehört zu den Unterzeichnerstaaten des Seerechtsübereinkommens der Vereinten Nationen (UNCLOS, deutsch: SRÜ), hat aber offensichtlich völlig eigene Vorstellungen zu dessen Umsetzung.

Natürlich nehmen die chinesische Volksbefreiungsmarine und andere staatliche Schiffe in außerheimischen Gewässern sämtliche ihnen durch UNCLOS zugestandenen Rechte gern in vollem Umfang in Anspruch. Das reicht von der Durchfahrt („Innocent Passage“) zwischen japanischen Inseln und dem Recht zur Ausbeutung ozeanischer Bodenschätze im Indik und vor Hawaii bis hin zum weltweiten Einsatz militärischer und paramilitärischer Forschungs- und Vermessungsschiffe unmittelbar vor den Küsten fremder Länder.

Vor der eigenen Haustür räumt man dem Abkommen aber offenbar keine Gültigkeit ein. Vor allem im Südchinesischen Meer, das China ungeachtet der berechtigten und teils auch verbrieften Ansprüche der anderen Anlieger zur Gänze nicht nur als seine Wirtschaftszone, sondern sogar als „Territorialgewässer“ betrachtet, gibt sich die asiatische Großmacht zunehmend rüpelhaft. Fremden Marinen wird hier rigoros und in krassem Gegensatz zu den UNCLOS Bestimmungen jedes Recht auch nur der Anwesenheit abgesprochen. Ins Visier geraten hier vor allem Schiffe der indischen Marine und der US Navy, die sich vom chinesischen Gehabe allerdings wenig beeindrucken lassen.

In der vergangenen Woche berichteten Medien von einem typischen Zwischenfall. Das indische Landungsschiff AIRAVAT hatte einen Besuch in einem vietnamesischen Hafen durchgeführt. Kurz nach dem Auslaufen, 44 sm vor der Küste, eindeutig in internationalen Gewässern und überdies innerhalb der vietnamesischen Wirtschaftszone, sei das indische Kriegsschiff plötzlich über Funk angerufen worden. Ein (nicht erkanntes) chinesisches Kriegsschiff habe in rüder Form die AIRAVAT aufgefordert, sich sofort zu identifizieren und ihre Anwesenheit „im chinesischen Hoheitsgebiet“ zu erklären. Der indische Kommandant ignorierte die Funksprüche, und die AIRAVAT konnte ihre Fahrt auch ungehindert fortsetzen. Nur wenig später fing die indische Marine im südlichen Golf von Bengalen, direkt vor der zu Indien gehörenden Inselgruppe der Andamanen, ein Vermessungsschiff (Medien berichten von einem „Spionageschiff“) der chinesischen Marine ab. Das Schiff ermittelte dort offenbar hydrographische (bathymetrische) Daten, wie sie z.B. für U-Bootoperationen benötigt werden. Natürlich wurden indische Vorwürfe unter Verweis auf UNCLOS entrüstet zurück gewiesen; man habe jedes Recht, dort zur See zu fahren und auch Forschung zu betreiben.

Auch das Verhältnis zu den südostasiatischen Nachbarn bleibt gespannt. So lief am 2. September das Fischereischutzschiff 306 aus Guangzhou aus, um bei den von Vietnam beanspruchten Paracel-Inseln „chinesische Souveränität und Fischereirechte effektiv zu sichern“. Zwischenfälle scheinen hier vorprogrammiert.

Fischereischutzschiff 306 läuft aus (Foto: china-defense.com)


Bei politischen Treffen gibt man sich regelmäßig konziliant, sichert so wie in der letzten Woche dem philippinischen Präsidenten bei seinem Staatsbesuch in Peking die Beilegung aller Konflikte auf friedlichem, diplomatischem Wege zu. Da die Praxis völlig anders aussieht, darf man wohl davon ausgehen, dass Peking unter „friedlicher Beilegung“ weniger einen diplomatischen Kompromiss (mit Zugeständnissen) sondern vielmehr die bloße Akzeptanz der chinesischen Position versteht.
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#55
http://www.indianexpress.com/news/india ... ny/957050/
Zitat:India concerned over China's military spending: Antony

Agencies : Singapore, Sat Jun 02 2012, 16:33 hrs

India today expressed concern about the hike in Chinese military spending, but said it does not perceive Beijing as a threat.

“China has increased their military capabilities and spending more on defence,” Defence Minister A K Antony said at a Security Forum here.

“We are concerned over it,” he said.
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#56
http://www.marineforum.info/html/daily_news.html
Zitat:...
01 July

INDIA
Hackers have broken into sensitive naval computer systems in and around Visakhapatnam (Eastern Naval Command) and planted Trojans that relayed confidential data to IP addresses in China.

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#57
die Kette der Häfen, die China zwischen Afrika und Südostasien nutzen kann, wird immer länger
http://www.chinesedefence.com/china-str ... elles-262/
Zitat:China to strengthen the military and defence ties with Seychelles
July 15, 2012 2:48 am
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das dürfte den Indern gar nicht gefallen
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#58
http://www.chinesedefence.com/china-obj ... achal-282/
Zitat:China objects to the deployment of the Brahmos missiles in the Indian state of Arunachal
August 1, 2012 5:13 pm

The popular Chinese language daily owned by the communist party, Global Times reported that Chinese officials are concerned about the Indian decision to deploy its Brahmos missiles in the state of Arunachal Pradesh.
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ich bin mir noch gar nicht sicher, ob diese Meldung über die Stationierung der Brahmos zutrifft. Der indische Bundesstaat Arunachal Pradesh erstreckt sich zum größten Teil über die Südabdachung des Ost-Himalaya - zwischen dem Königreich Bhutan im Westen, China (Tibet) im Norden, Myanmar im Osten und dem indischen Bundesstaat Assam im Süden. Die BrahMos ist ein aber ein überschallschneller Seezielflugkörper. Warum soll der im Gebirge - weitab von Meer - eingesetzt werden?
Die Bilder könnten Klärung bringen - sie zeigen die Prithvi, die indische Kurzstrecken-Atomrakete (~ 200 km Reichweite).
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#59
Die Prithvi gibt es aber in 3 Varianten:

150 km (Prithvi I)
250-350 km (Prithvi II)
350 - 600 km (Prithvi III)

Es macht an diesen Standorten keinen Sinn, Prithvi I dort zu stationieren. Selbst die Prithvi III finde ich allerdings auch noch zu schmal an Reichweite, wenn es Abschreckung gegen China sein soll. Mehr Sinn machen derartige Raketen bei Gegnern wie Pakistan.

Könnte man die Brahmos eigentlich gegen andere Ziele als Schiffe einsätzen? Die Rakete hat ja ein hohes Schadenspotential und würde so eventuell Sinn machen zb. gegen Raketensilos auf der anderen Seite des Himalayas in China.
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#60
Ich bin nicht sicher, ob die P.III schon soweit entwickelt ist, dass sie stationiert werden kann
http://www.wissenschaft-online.de/statisch/raketen.php
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