(Ozeanien) Australische Marine
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20 March

AUSTRALIA
Update/correction: The Australian navy is NOT YET “operating” a new ship with “amphibious capabilities” but MoD signed the contract to buy the 6,500 ts offshore support vessel SKANDI BERGEN for $130 million … with minimal modifications required, will become operational by mid-year … complement amphibious ships CHOULES and TOBRUK until arrival of CANBERRA class helicopter carriers in mid-decade … then be transferred to Customs and Border Protection.

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Fortsetzung von oben: <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.marineforum.info/html/daily_news.html">http://www.marineforum.info/html/daily_news.html</a><!-- m -->
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04 April

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USA – AUSTRALIA
A first group of some 200 US Marines arrive at Darwin (Australia) … will be based there at Robertson Barracks on a six-month rotational basis … part of an enhanced defence cooperation outlined during a visit by US president Obama in Nov 2011 ... number eventually to grow up to 2,500 US soldiers by 2016-17.


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Zitat:Nicht nur bei den U-Booten der australischen Marine herrscht chronischer Personalmangel.

Zur Zeit können offenbar auch die beiden Minenjagdboote NORMAN und HAWKESBURY nicht mehr besetzt werden.
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Zitat:Erst vor zwei Wochen hatten wir an dieser Stelle über die Problematik der nach Australien strömenden Asylsucher berichtet, aber das Thema hat noch einen anderen Aspekt.

Eigentlich ist die Überwachung der Seegrenzen Aufgabe des Australian Customs and Border Protection Service, und diese Behörde verfügt dazu auch über eigene Schiffe, Boote und Flugzeuge (u.a. den Trimaran TRITON und acht Wachboote der BAY-Klasse). Die Kräfte sind allerdings bei Weitem nicht ausreichend für die Abdeckung der tausende Kilometer Küsten und der vorgelagerten Seegebiete. Auch finden die meisten Einsätze inzwischen auf Hoher See weit vor den australischen Küsten statt. Hauptziel der Asylanten sind die zu Australien gehörenden Christmas Islands (Weihnachtsinseln), und die liegen immerhin mehr als 1.000 Seemeilen von der australischen Küste entfernt. Mit derart weit reichenden Patrouillen sind die 36-m Aluminiumboote der BAY-Klasse völlig überfordert, kämpfen bereits mit Rissbildung und immer aufwändig werdender Wartung und Instandsetzung (Ersatzbeschaffung ist inzwischen auch eingeleitet). So ist zunehmend auch die Marine gefordert, mit ihren Einheiten die Boote der Asylsucher abzufangen, bei Bedarf Hilfe zu leisten und sie dann zu einer Auffangstelle zu begleiten.

Tatsächlich sind fast alle 14 Wachboote der ARMIDALE-Klasse seit mehreren Jahren nahezu permanent vor der australischen Nordküste (zwischen Indonesien und den Ashmore Islands) und um die Christmas Islands im Einsatz. Nun wird klar, dass auch für sie Daueroperationen im offenen Seeraum des südöstlichen Indischen Ozeans - bei nicht immer schönem Wetter - problematisch sind. Drei der Boote (Aluminiumrumpf) zeigten jetzt „strukturelle Rissbildung“ in der Nähe des Motorenraums. Zwei weitere Boote sollen untersucht werden, sobald sie ihren derzeitigen Einsatz beendet haben. Typboot ARMIDALE musste sofort aus dem Einsatzbetrieb heraus genommen werden, ist auf „Seegang 4“ beschränkt und wird vorerst nur noch in der Ausbildung eingesetzt.

Eine Untersuchung soll ermitteln, ob die Materialermüdung ihre Ursache in der hohen Einsatzbelastung hat oder eventuell ein grundsätzlicher Designfehler vorliegt. Zugleich wird geprüft, ob durch die Dauereinsätze die vorgeschriebene periodische Wartung und Instandsetzung beeinträchtigt ist, und die eingesetzte Kommission soll möglichst auch schon Lösungsansätze (Reparaturplan für die betroffenen Boote) aufzeigen.

Natürlich sind auch die zwischen 2005 und 2008 in Dienst gestellten ARMIDALE nicht allwetterfähig und mit ihren nur 270 ts (57 m) für Hochseeoperationen deutlich weniger geeignet als zum Beispiel Korvetten oder Fregatten. Dennoch können die Boote oft auch bei schlechtem Wetter und hohem Seegang nicht einfach im Hafen liegen bleiben. Immer mehr Asylantenboote setzen darauf, als Schiffbrüchige in See „gerettet“ und in australisches Gebiet gebracht zu werden; viele Boote sind auch tatsächlich nicht seefähig. Im Rahmen ihrer internationalen Verpflichtung zu Search & Rescue kann die Marine Notrufe nicht ignorieren, und zur Rettung von Menschenleben müssen die ARMIDALE so bei praktisch jedem Wetter auslaufen.

Übrigens sind nicht nur die ARMIDALE im Dauereinsatz. Auch die Wehrforschungsschiffe LEEUWIN und MELVILLE sind zur Grenzsicherung (Asylanten) abgestellt; australischen Medien zufolge finden schon seit gut zwei Jahren keine Vermessungseinsätze vor den australischen Küsten mehr statt
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06 September

AUSTRALIA
Official keel laying ceremony for first AWD destroyer, future HOBART, at Techport Australia (Adelaide) … hull to be completed within 15 months.

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16 October

AUSTRALIA
The hull of LHD CANBERRA has arrived off Australia (southwest of Melbourne), completing 9-week transport from Spain on board special ship BLUE MARLIN … will now be moved by tug to the Williamstown shipyards in Victoria for further construction.

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30 October

AUSTRALIA
Frigate SYDNEY arrives at Ho Chi Minh City (Vietnam) for a scheduled six-day visit
(correction to yesterday’s report: Besides ARUNTA not SYDNEY but “Sydney-based” ANZAC class frigate STUART placed in extended readiness)

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das kann nicht mehr als eine politische Demonstration sein, denn konkrete Interessen sollte Australien vor Vietnam im südchinesischen Meer nicht haben. Die für Australien relevanten Seewege können direkt durch den indischen Ozean oder östlich der Philippinen geführt werden, also das südchinesische Meer umgehen.
Im Gegenteil: wenn dort (im südchinesischen Meer) tatsächlich ein "heißer Konflikt" entstehen würde, müsste die Zivilschiffahrt einen größeren Umweg nehmen, und das würde die australischen Häfen aufwerten.
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30 October

AUSTRALIA
Frigate SYDNEY arrives at Ho Chi Minh City (Vietnam) for a scheduled six-day visit
(correction to yesterday’s report: Besides ARUNTA not SYDNEY but “Sydney-based” ANZAC class frigate STUART placed in extended readiness)

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das kann nicht mehr als eine politische Demonstration sein, denn konkrete Interessen sollte Australien vor Vietnam im südchinesischen Meer nicht haben. Die für Australien relevanten Seewege können direkt durch den indischen Ozean oder östlich der Philippinen geführt werden, also das südchinesische Meer umgehen.
Im Gegenteil: wenn dort (im südchinesischen Meer) tatsächlich ein "heißer Konflikt" entstehen würde, müsste die Zivilschiffahrt einen größeren Umweg nehmen, und das würde die australischen Häfen aufwerten.
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Zitat:Erst im April wird die australische Marine (RAN) ihr “neues” amphibisches Unterstützungsschiff CHOULES wieder einsetzen können.

Die frühere britische LARGS BAY, ein 16.000-ts Docklandungsschiff, war von der britischen Royal Navy unter politisch verordnetem Sparzwang nach nur fünf Dienstjahren kurzfristig ausgemustert worden, und die RAN, die sich nach dem unvermuteten Totalausfall ihrer zwei Landungsschiffe KANIMBLA und MANOORA vor einer Fähigkeitslücke sah, nutzte schnell die sich bietende Chance. Für nur etwa 70 Mio. Euro wurde das Schiff gekauft, grundüberholt, in Teilen auch umgerüstet.

Im Dezember 2011 hatte die RAN den Neuzugang feierlich in Dienst gestellt. Nur ein halbes Jahr später, auf dem Weg zu ihrer ersten größeren Übung, verlor die CHOULES schlagartig einen Großteil ihrer Antriebsleistung und musste nach Sydney zurückkehren.

Ursache war ein defekter Generator. Die CHOULES hat einen elektrischen Antrieb, bei dem mehrere Generatoren Strom erzeugen, der dann in zwei schwenkbaren Gondeln („Pods) sowie einem Bugstrahlruder Schrauben antreibt. Materialamt und Hersteller der Anlage stellten Verschleiß durch „vorzeitige Alterung“ fest. Der betroffene Generator wurde inzwischen ausgetauscht, aber nun schaute man auch bei den anderen Generatoren genauer hin – und stellte ebenfalls Verschleiß fest. Zwar liege dieser „noch innerhalb von Betriebsnormen“, aber vorsichtshalber werden auch sie nun sämtlich ausgetauscht. Diese Arbeiten sollen bis April 2013 abgeschlossen sein.

Der britische Hersteller bezeichnete die Mängel als „sehr ungewöhnlich“; bei den drei noch von der britischen Royal Navy eingesetzten Schwesterschiffen werden bisher noch keine vergleichbaren Schäden gemeldet. Man darf aber durchaus vermuten, dass deren Generatoren nun eine eingehende Sonderinspektion erhalten. Zwar war die frühere LARGS BAY (i.D. 2006) erstes Schiff der BAY-Klasse, aber die anderen drei Schiffe sind nicht wesentlich jünger (i.D. 2007 – 2009).

Die CHOULES soll als „logistisches Schiff mit amphibischen Fähigkeiten“ bei der RAN die Lücke bis zum Zulauf der neuen Hubschrauberträger der CANBERRA-Klasse füllen. Das Schiff bietet vor allem auch sehr gute Möglichkeiten, bei Naturkatastrophen abseits von Hafeninfrastruktur von See her Hilfe zu leisten – eine Einsatzrolle, die für die RAN traditionell hohe Priorität hat. Weitere wichtige Einsatzrolle ist strategischer Seetransport. Hier kann die CHOULES mehr als 350 Soldaten sowie 150 leichte LKW oder bis zu 24 schwere Kampfpanzer an Bord nehmen und bis zu 8.000 sm weit transportieren.
(ganze Meldung, da Marineforum und nur kurz im Netz - noch mehr news auf der hp des MF und im Heft
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Zitat:Mit der Ausmusterung eines Landungsschiffes hat bei der australischen Marine (RAN) eine weitere Phase der Umgestaltung der amphibischen Komponente begonnen.

In einer traditionellen Ausmusterungszeremonie nahm die RAN am 11. Dezember in Cairns (Queensland) Abschied von der WEWAK. Das zur BALIKPAPAN-Klasse gehörende LCH (Landing Craft, Heavy) hatte fast 40 Jahre gedient. Insgesamt acht Schiffe dieses Typs waren zu Beginn der 1970er Jahre in Queensland gebaut worden, von denen zwei allerdings nur wenig später an Papua-Guinea abgegeben wurden.

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Mit WEWAK ist nun das erste der sechs Schiffe ausgemustert, und noch vor Jahresende sollen auch auf den Schwesterschiffen BALIKPAPAN und BETANO die Dienstflaggen eingeholt werden. BRUNEI, LABUAN und TARAKAN bleibt noch eine „Gnadenfrist“, aber im letzten Quartal 2014 sollen auch sie außer Dienst gestellt werden. Das Verteidigungsministerium hat Ersatz durch sechs neue „Heavy Landing Craft“ mit verbesserten Hochseefähigkeiten angekündigt.
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02 February


AUSTRALIA
Japan reportedly “considers” sharing sensitive submarine technology … namely air-independent propulsion (AIP) system of SORYU class submarines … for Australian navy COLLINS class replacement program.
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11 March

AUSTRALIA
Media report the navy deliberates refitting / modernizing the COLLINS class submarines with “advanced Japanese submarine technology” … could extend their operational lives by 10 years or more and allow postponing planned costly acquisition of 12 new submarines.

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15 March

AUSTRALIA
The first of eight CAPE class patrol boat built at Austal’s Henderson shipyard in Western Australia for the Customs and Border Protection Service has been officially named CAPE ST. GEORGE.

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12 April


AUSTRALIA
Dock landing ship CHOULES has completed repairs and returned to sea.

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grad rechtzeitig für eine Beteiligung im Korea-Szenario ...
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etwas ausführlicher:
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Zitat:Das amphibische Unterstützungsschiff CHOULES hat seine langwierigen Reparaturen erfolgreich abgeschlossen und ist zur fahrenden Flotte zurückgekehrt.

Die frühere britische LARGS BAY, ein 16.000-ts Docklandungsschiff, war von der britischen Royal Navy unter politisch verordnetem Sparzwang nach nur fünf Dienstjahren kurzfristig ausgemustert worden, und die RAN nutzte schnell die sich bietende Chance. Für nur etwa 70 Mio. Euro wurde das Schiff gekauft, grundüberholt, in Teilen auch umgerüstet. Im Dezember 2011 stellte die RAN den in CHOULES umgetauften Neuzugang feierlich in Dienst. Er soll als „logistisches Schiff mit amphibischen Fähigkeiten“ bei der RAN die Lücke bis zum Zulauf der neuen Hubschrauberträger der CANBERRA-Klasse füllen. Die CHOULES bietet vor allem auch sehr gute Möglichkeiten, bei Naturkatastrophen abseits von Hafeninfrastruktur von See her Hilfe zu leisten – eine Einsatzrolle, die für die RAN traditionell hohe Priorität hat. Weitere wichtige Einsatzrolle ist strategischer Seetransport. Hier kann das Schiff mehr als 350 Soldaten sowie 150 leichte LKW oder bis zu 24 schwere Kampfpanzer an Bord nehmen und bis zu 8.000 sm weit transportieren.

Nur ein halbes Jahr nach ihrer Indienststellung fiel die CHOULES aus; auf dem Weg zu einer Übung verlor sie in See schlagartig einen Großteil ihrer Antriebsleistung. Ursache war ein defekter Generator. Das Schiff hat einen elektrischen Antrieb, bei dem mehrere Generatoren Strom erzeugen, der dann in zwei schwenkbaren Gondeln („Pods) sowie einem Bugstrahlruder Schrauben antreibt. Materialamt und Hersteller der Anlage stellten Verschleiß durch „vorzeitige Alterung“ fest, und man entschloss sich, vorsichtshalber sämtliche Generatoren auszutauschen. Diese Arbeiten sind nun abgeschlossen.

Schon in den kommenden Wochen soll die CHOULES wieder in den Dienst der Flotte eingebunden. Nach im Mai und Juni geplanten, kleineren amphibischen Vorübungen steht vom 15. Juli bis zum 5. August vor der Küste von Queensland die alle zwei Jahre stattfindende Großübung „Talisman Sabre“ auf dem Programm.
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