Australische Marine
#31
Australien beschafft P-8A MPAs als Ersatz für die P-3C:

http://www.defense-aerospace.com/cgi-bi ... ele=jdc_34
Zitat:First Pass Approval for Orion Replacement

(Source: Australian Minister for Defence; issued July 20, 2007)

I am pleased to announce that the Government has given first pass approval for AIR 7000 Phase 2 – a A$4 billion project for Defence to acquire a manned Maritime Patrol and Response Aircraft (MPRA).

The manned MPRA, in conjunction with the Multi-mission Unmanned Aerial System being acquired by Defence under AIR 7000 Phase 1, will replace the capability currently provided by the AP-3C Orion. ...
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#32
hier auf deutsch:
http://www.aero.de/news.php?varnewsid=4158
Zitat:Australien gibt grünes Licht für Boeing P-8A

CANBERRA - Die australische Marine wird neue Flugzeuge des Typs Boeing P-8A Poseidon (Multimission Maritime Aircraft, MMA) erhalten.

...

Nach einer Testphase ab 2009 sollen die ersten Maschinen im Jahr 2013 übergeben werden.

© aero.de / 21.07.2007
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#33
Hier gibt es einen Artikel zum Thema: Die ANZAC-Klasse - Neue Fregatten für die australische und neuseeländische Marine
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#34
http://www.marineforum.info/AKTUELLES/aktuelles.htm
Zitat:Am 4. Februar haben bei der australischen Marine mehrwöchige Übungen fast der gesamten Flotte begonnen.

Im Rahmen der jährlich durchgeführten Fleet Concentration Period (FCP) werden in den kommenden sechs Wochen mehr als 20 Einheiten vor der australischen Ostküste diverse Aspekte moderner Seekriegsführung üben. Ein Schwerpunkt der diesjährigen FCP-08 ist die amphibische Übung Sea Lion, die an der Küste bei Townsville (Queensland) stattfinden soll. Hier sind das Landungsschiff TOBRUK, fünf Landungsschiffe der BALIKPAPAN-Klasse sowie auch das neuseeländische Mehrzweckschiff CANTERBURY und das im südpazifischen Neukaledonien stationierte französische Landungsschiff JACQUES CARTIER beteiligt.

Höhepunkt der amphibischen Aktivitäten, in die auch Einheiten der Australian Army und der Royal Australian Air Force eingebunden sind, soll eine „Beach Landing“ der TOBRUK werden.
...
mehr auf der Seite des Marineforum (siehe Link)
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#35
http://www.marineforum.info/AKTUELLES/aktuelles.htm
Zitat:AUSTRALIEN

Abwerber aus der zivilen Industrie bescheren den australischen Streitkräften erhebliche Personalprobleme.

Vor der Presse erklärte Verteidigungsminister Fitzgibbon, das Problem sei lange bekannt, die Vorgängerregierung habe es aber sträflich ignoriert, und nun stünden die australischen Streitkräfte „vor ihrer derzeit wohl größten Herausforderung“. Konkurrent für ist vor allem die boomende Bergbauindustrie, die speziell an der Anwerbung von Marinesoldaten interessiert ist.

So könne man an Zahltagen regelmäßig „Headhunter“ vor den Marinestützpunkten antreffen, wo sie Soldaten mit großzügigen Angeboten anzuwerben versuchen. Für Viele sei es schwierig, sich für einen Verbleib bei der Marine zu entscheiden. Minister Fitzgibbon: „Wie wird sich wohl ein verheirateter junger Mann mit drei Kindern entscheiden, der bei der Marine jährlich weniger als 50.000 Euro verdient, dafür aber nie zu Hause ist, und dem nun angeboten wird, seine Zeit mit seiner Familie zu verbringen und für mehr als 80.000 Euro einen Lastwagen zu fahren ?“

.....
da muss doch noch irgendwo der LKW-Führerschein von meinem Dad rumliegen ....
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#36
http://www.marineforum.info/AKTUELLES/aktuelles.htm
Zitat:Auch in diesem Jahr führt die australische Marine ihre übliche „Fleet Concentration Period“ durch.

Im Rahmen der jährlich durchgeführten FCP werden in den kommenden sechs Wochen insgesamt 21 Schiffe und Boote vor den australischen Küsten diverse Aspekte moderner Seekriegsführung üben.

Zunächst übt man getrennt in drei Gruppen. Fregatten und U-Boote werden sich einer ganzen Reihe konventioneller Seekriegsszenarien (von U-Jagd bis zu Schießabschnitten) widmen. Ein abschließendes Serial befasst sich mit Konvoisicherung. Hier werden Fregatten der ANZAC-Klasse und der ADELAIDE-Klasse die beiden Versorger/Tanker SUCCESS und SIRIUS geleiten – und versuchen, sie vor Angriffen u.a. des U-Bootes FARNCOMB zu schützen.

Getrennt von diesen Aktivitäten werden die amphibischen Kräfte der RAN in Exercise Sea Lion vor Townsville (Queensland) eine ganze Reihe amphibischer Übungen durchführen. Erstmals werden dabei neben dem Landungsschiff KANIMBLA und einer Tauchereinsatzgruppe (Australian Clearance Diving Team One) alle sechs Landungsschiffe der BALIKPAPAN-Klasse gemeinsam an einer Übung teilnehmen. Wie im vergangenen Jahr beteiligt sich erneut auch die neuseeländische Marine mit dem Mehrzweckschiff CANTERBURY an Exercise Sea Lion.

Ebenfalls in zunächst eigenen Übungen treffen sich im Rahmen von FCP-09 auch die Minenabwehrkräfte. Ihre Exercise Mulgogger wird vier Minenjagdboote der HUON-Klasse und zwei Hilfsminensucher sowie Minentaucher in zahlreichen realistischen Szenarios in und vor der Jervis Bay (Südküste von New-South-Wales) beschäftigen.

Zum abschließenden Höhepunkt der Fleet Concentration Period 2009 werden sich Ende März sämtliche Teilnehmer in einem realistischen, hypothetischen aber realistischen Szenario treffen.
(ganzer Text, da Marineforum und nur kurz im Netz)
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#37
Hier ein ausschnitt vom artikel der vom DerStandard.at kommt.
kann ich leider nicht verlinken.



Zitat:Chinesische Gefahr
Australien rüstet massiv auf


Mit knapp 53 Milliarden Euro will Canberra seine Streitkräfte auf eine zunehmend schwierigere strategische Situation im Raum Asien/Pazifik vorbereiten
Als Reaktion auf die Expansion Chinas verkündet Australien das größte Aufrüstungsprogramm seiner Geschichte. Canberra schließt einen Krieg in der Region Asien/Pazifik in den nächsten 20 Jahren nicht aus - Von Urs Wälterlin aus Sydney......
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#38
@ante7002

Hier ist der Link,des geposteten Nachricht:

http://derstandard.at/?url=/?id=1240550 ... d=12826232
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#39
Australien leidet massiv unter Personalmangel. Das betrifft auch die Einsatzbereitschaft der Marine, insbesondere der U-Boote, wie die neste Meldung aus dem MF wieder mal belegt:
http://www.marineforum.info/AKTUELLES/aktuelles.htm
Zitat:AUSTRALIEN

Die seit Jahren immer wieder in die Kritik geratenen australischen U-Boote der COLLINS-Klasse sind einmal mehr von Pech verfolgt.


Am 31. Juli hatte das Typboot COLLINS bei Übungen in der Great Australian Bight vor der australischen Südküste „erhebliche Probleme mit der Antriebsanlage“. Das U-Boot konnte zwar den Hafen von Adelaide erreichen. Fast 3.000 km vom Heimathafen Perth entfernt droht hier nun aber ein längerer unfreiwilliger Werftaufenthalt.
...

... die COLLINS eines von nur zwei einsatzklaren U-Booten der sechs Einheiten umfassenden COLLINS-Klasse war. Die vier anderen Boote absolvieren derzeit Werftliegezeiten oder aber bleiben aus Personalmangel nur an der Pier, wo sie zu Ausbildungszwecken genutzt werden. Hauptgrund für den geringen Klarstand ist das Personalproblem, das der Marine unverändert Sorge bereitet. Für die sechs U-Boote gibt es insgesamt nur drei Besatzungen (bis 2011 will man eine vierte aufstellen).
...
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#40
http://www.marineforum.info/html/wochenschau.html
Zitat:Rätselraten gibt es um die beiden Landungsschiffe KANIMBLA and MANOORA der australischen Marine.

Am 27. September verkündete Marinebefehlshaber VAdm Russ Crane, beide Schiffe würden „vorbeugend, aus Sicherheitsgründen“ vorerst im Hafen an der Pier bleiben. Dort werde man alle schiffstechnischen Anlagen inspizieren, den generellen Zustand der Schiffe untersuchen die Wartungsplanung überprüfen. Gründe für die doch sehr überraschende Maßnahme nannte der Admiral nicht. Er erklärte allerdings, die „möglichen Probleme“ stünden in „keinerlei Zusammenhang mit einem Feuer an Bord der KANIMBLA“ gut eine Woche zuvor. Am 21. September hatte vor Sydney Heads ein (kleinerer) Brand im Maschinenraum zu einem kurzzeitigen Ausfall der Antriebsanlage geführt. Schlepper eilten zu Hilfe, aber bei deren Eintreffen war der Brand bereits gelöscht, und das Schiff konnte aus eigener Kraft von der gefährlichen Hafenansteuerung zunächst auf die sichere See ablaufen und später in den Marinestützpunkt zurück kehren.

MANOORA und KANIMBLA gehören zur in den 1960-er/70-er Jahre in den USA gebauten NEWPORT-Klasse. Die 8.500 ts verdrängenden Schiffe waren 1994 gebraucht von der US Navy übernommen und nach mehrjährigen größeren Umbauten und Modernisierung 2001 bei der australischen Marine neu in Dienst gestellt worden. Augenfälligste Veränderung ist die völlige Neugestaltung der Bugsektion mit Wegfall des für die NEWPORT-Klasse charakteristischen, riesigen Bugportals und der Bugrampe. Auf dem Achterschiff wurde Platz für Flugbetrieb mit bis zu vier Hubschraubern geschaffen. Der Vorschiffsbereich nimmt zwei mit Kränen aussetzbare Landungsfahrzeuge auf.

Während Marine und Verteidigungsministerium sich zu den Gründen für das nun überraschend verfügte Fahrverbot für die KANIMBLA und ihr Schwesterschiff MANOORA ausschweigen, hieß es aus „informierten Kreisen“, die Schiffe litten unter extrem starkem Rostbefall. Schon 1996 hatten australische Medien berichtet, dass „unerwartet starker Rostbefall“ Umbau und Modernisierung der beiden Landungsschiffe um umgerechnet fast 40 Mio. Euro verteuert habe. Gerüchte sprachen damals davon, dass die US-Seite den Australiern eine genaue Inspektion der Fahrzeuge vor der Übernahme nicht gestattet habe.
das sind ja fast Methoden wie beim russischen Verkauf gebrauchten Kampfflugzeuge "neu" an Algerien ...
(noch mehr news auf der hp des MF und im Heft )
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#41
http://www.marineforum.info/html/daily_news.html
Zitat:...
19 January

AUSTRALIA
Update: DefMin Smith (on visit to UK): … “see whether it's appropriate for Australia to … either leasing or acquiring a BAY class vessel from the United Kingdom” … officials tasked with pursuing that matter.

AUSTRALIA
Australia has issued a request for information for procurement of landing craft to be embarked on new CANBERRA class LHDs.
...
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#42
http://www.marineforum.info/html/wochenschau.html
Zitat:Die Ankündigung der britischen Royal Navy, ihr weniger als fünf Jahre altes amphibisches Transportschiff LARGS BAY auszumustern, hat das Interesse der australischen Marine geweckt.

Nach einem Treffen mit seinem britischen Amtskollegen erklärte Verteidigungsminister Smith, er habe offiziell den Auftrag erteilt, die Möglichkeit eines Kaufes oder Leasings der LARGS BAY zu prüfen. Das Schiff könne möglicherweise helfen, Fähigkeitslücken (u.a. im strategischen Seetransport) bis zum Zulauf der beiden in Spanien gebauten Hubschrauberträger der CANBERRA-Klasse zu füllen. Für diese beiden amphibischen Großschiffe werden übrigens mehrere an Bord mitzuführende Landungsfahrzeuge beschafft. Eine entsprechende internationale Ausschreibung wurde am 19. Januar mit einem Request for Information gestartet.

Die unter Sparzwängen Ende April von der Royal Navy auszumusternde LARGS BAY wurde erst im Januar 2007 in Dienst gestellt – und ist damit praktisch neu. Sie ist eines von vier erst seit wenigen Jahren bei der britischen Marine dienenden Schiffen der BAY-Klasse. Offiziell als „Landing Ship Dock Auxiliary“ (LSDA) bezeichnet, kommen die voll beladen 16.000 ts verdrängenden Docklandungsschiffe nicht unmittelbar bei amphibischen Kampflandungen zum Einsatz, sondern leisten nachfolgende logistische Unterstützung.

Sie bieten 350 eingeschifften Truppen Platz und verfügen über ein Hubschrauberlandedeck sowie mehrere Be- und Entlademöglichkeiten, darunter auch so genannte Mexeflotes: Pontons mit eigenem Antrieb, die seitlich am Schiff befestigt werden können. Besonderheit ist ihre Ruderanlage. Die Schiffe werden nicht mehr über Ruderblätter gesteuert, sondern haben frei schwenkbare, elektrisch getriebene Propeller. Dieses die Manövrierfähigkeit deutlich erhöhende, ruderlose Steuersystem hat sich bei zivilen Handelsschiffen und Kreuzfahrtschiffen bereits bestens bewährt, fand aber bei Fahrzeugen der Royal Navy bisher keine Berücksichtigung.
(ganze NAchricht, da MF und nur kurz im Netz - noch mehr news auf der hp des MF und im Heft)
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#43
http://www.marineforum.info/html/wochenschau.html
Zitat:Die amphibische Komponente der australischen Marine steht vor einer “Durststrecke”.

Im September des vergangenen Jahres war über die beiden Landungsschiffe MANOORA und KANIMBLA aufgrund ihres materiellen Zustandes („strukturelle Schäden“) ein Fahrverbot verhängt worden; sie liegen seitdem an der Pier. Nach ausgiebiger Befundung verkündete Verteidigungsminister Smith nun am 1. Februar, dass auf eine Instandsetzung der MANOORA verzichtet werde; das Schiff werde ausgemustert. Schwesterschiff KANIMBLA werde noch einmal repariert und soll Mitte 2012 wieder einsatzklar werden, dann aber auch nur noch bis Ende 2014 dienen. Beide Schiffe der NEWPORT-Klasse waren Mitte der 1990-er Jahre gebraucht von der US Navy übernommen worden. Schon 1996 gab es Berichte über „nicht erwarteten Rostbefall“. Unbestätigten Gerüchten zufolge soll die US-Seite den Australiern damals eine genaue Inspektion vor dem Transfer nicht erlaubt haben. Dennoch wurden beide Schiffe übernommen, mit erheblichem finanziellen Aufwand umgebaut und in Dienst gestellt. Inzwischen sind sie wohl de facto „durchgerostet“.

Das Ende seiner Dienstzeit erreicht auch das derzeit einzige einsatzklare Landungsschiff TOBRUK. Das 30-jährige Schiff (Typ britisch SIR BEDIVERE) muss aber in diesem Jahr noch in die Werft (Ersatz Wellenlager) und soll Ende 2012 außer Dienst gestellt werden. Schon in diesem Jahr werden überdies auch die ersten drei von sechs kleineren Landungsfahrzeugen der BALIKPAPAN-Klasse ausgemustert. Nach derzeitiger Planung soll der erste derzeit in Spanien gebaute Hubschrauberträger CANBERRA (Stapellauf am 18. Februar geplant) 2014 in Dienst gestellt werden – so denn das Vorhaben sich nicht noch verzögert. Angesichts der sich deutlich abzeichnenden vorübergehenden Fähigkeitslücken spricht alles dafür, dass die RAN die sich bietende Option einer Übernahme des von der britischen Royal Navy Ende April auszumusternden amphibischen Transportschiffes (Docklandungsschiffes) LARGS BAY wahrnehmen wird.

Im Zusammenhang mit der Entscheidung zur Ausmusterung der MANOORA und nur noch kurzer Verfügbarkeit der KANIMBLA wurde ein anderes amphibisches Rüstungsprojekt gestrichen. 1997 waren für den Einsatz von Bord von KANIMBLA und MANOORA sechs kleinere Landungsfahrzeuge bestellt worden. LCM 2000 Watercraft werden bereits seit einigen Jahren von der Australian Army erprobt. Es ist nicht ganz klar, ob schon alle sechs gebaut sind, vermutlich aber doch die Mehrzahl. Allerdings hat sich erst nach Fertigstellung der ersten Boote gezeigt, dass sie für eine Mitführung an Bord der beiden Landungsschiffe zu groß und zu schwer sind. Während nun nach den Schuldigen gesucht wird (die man sicher in Vorgängerregierungen finden wird), wurde nun entschieden, das Vorhaben zu streichen und die fertigen Boote „los zu werden“ (to be disposed of). Es geschieht sicher nicht oft, dass ein Rüstungsprojekt erst nach dem Bau der bestellten Produkte gestrichen wird. Für einen Einsatz an Bord der zwei Neubauten der CANBERRA-Klasse kommen die LCM 2000 Watercraft offenbar auch nicht in Frage. Für sie sollen andere Landungsboote beschafft werden (im Gespräch sind u.a. spanische LCM-1E); am 19. Januar wurde dazu ein Request for Information herausgegeben.
(ganze Nachricht, da MF und nur kurz im Netz - und ... schon etwas irritierend, wie die USA diese beiden Landungsschiffe an einen (eigentlich: an den) Verbündeten im Südpazifik verkauft haben - nicht mal eine genaue Inspektion wurde vor dem Transfer erlaubt ....
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#44
http://www.marineforum.info/html/daily_news.html
Zitat:...

15 February

AUSTRALIA
With all three amphibious ships (TOBRUK, MANOORA, KANIMBLA) currently unfit for service, the Australian navy has arranged with New Zealand for a (temporary) joint use of RNZN multi-role vessel CANTERBURY.

AUSTRALIA
Spanish Navantia is offering an enlarged version of the S-80 submarine … for Project Sea 1000 (long term replacement of the COLLINS class).
...
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#45
http://www.marineforum.info/html/wochenschau.html
Zitat:Bei der spanischen Navantia in Ferrol wurde am 17. Februar der Rumpf des ersten neuen australischen Hubschrauberträgers zu Wasser gelassen.

Die Taufe der CANBERRA erfolgte in Anwesenheit von Marinebefehlshaber VAdm Russell Crane – mit einer Flasche Sekt der australischen Marke „Canberra“. Der Rumpf wird nun für die Überführung (Schlepp) nach Australien vorbereitet. Im kommenden Jahr soll die CANBERRA dort eintreffen und dann bei Tenix in Williamstown fertig gebaut und ausgerüstet werden.

Mitte 2007 hatte Navantia in Realisierung des Vorhabens „Sea 4000“ (Gesamtumfang mehr als 7 Mrd. Euro) den Auftrag zum Bau von zwei amphibischen Hubschrauberträgern (LHD) erhalten. Die voll beladen 27.000 ts verdrängende CANBERRA und ihr Schwesterschiff ADELAIDE sollen als Mehrzweckeinheiten die Fähigkeiten zu amphibischen Operationen, strategischem Seetransport und humanitären Hilfseinsätzen in sich vereinen. Jedes Schiff wird bis zu 1.200 Soldaten samt Ausrüstung sowie 150 Fahrzeuge incl. schwerer Kampfpanzer einschiffen können, sechs Hubschrauber-Landeflächen auf dem Flugdeck bieten sowie über ein Bordhospital mit zwei OP-Räumen verfügen. Die Neubauten werden die am Ende ihrer Nutzbarkeit angekommenen Landungsschiffe TOBRUK, MANOORA (Ausmusterung bereits verfügt) und KANIMBLA ersetzen und sollen vor allem zur seit einigen Jahren im Defence Capability Plan vorgesehenen „Stärkung der Fähigkeiten der RAN zur Wahrnehmung strategischer Interessen in der Region rund um den australischen Kontinent“ beitragen.

CANBERRA (LHD 01) soll mit etwa einem Jahr Verspätung gegenüber der ursprünglichen Planung 2014 in Dienst gestellt werden, LHD-02 ADELAIDE ein Jahr später folgen. Beide Schiffe werden in der Garden Island Naval Base in Sydney stationiert.
(ganze Nachricht, da von unserer Partnerseite Marineforum und nur kurz im Netz - noch mehr natürlich auf der hp des MF und im Heft)
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