Australische Marine
#16
@all:
da hab ich schon seit einigen Jahren nichts mehr gehört - hat jemand inzwischen neuere Informationen?
Sydney Morning Herald
http://www.smh.com.au/news/0010/23/pageo...eone9.html
Zitat:"The Navy is looking again at aircraft carriers as Australia's regional security role grows and new designs slash construction and operation costs.

Earlier this year the navy prepared a report on a ship that would be a combined troop transport, tanker, supply vessel, command centre and hospital - with a flat deck that could carry helicopters and possibly F/A-18 fighters!!!

Naval planners call the vessel a littoral support ship. "
"Multi Role Auxiliary (MRA)" - Bild und Bericht auf http://www.janes.com
genauer: http://www.janes.com/regional_news/asia ... _1_n.shtml
Zitat:Australia devises multi-role ship

IAN BOSTOCK JDW Correspondent
Sydney

The Australian Department of Defence has revealed a new multi-role ship concept developed to meet a broad range of naval requirements and to enhance the ability of the Australian Defence Force (ADF) to deploy and operate throughout the Asia-Pacific region.

Known as the Multi Role Auxiliary (MRA), the concept was conceived by the Naval Materiel Requirements Branch (NMRB) during 1999 and unveiled last month at the Amphib 2000 amphibious warfare conference.
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#17
Erich da war doch gerade erst im Marineforum nen kleiner Artikel bezüglich dieses Themas.
Australien soll überlegen seine zu beschaffenden LHD/LPDs für den Einsatz von F-35 umzurüsten.

Hatte ich auch irgendwo gepostet aber weiß gerade nicht wo. Big Grin
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#18
http://www.marineforum.info/AKTUELLES/aktuelles.htm
Zitat:Verteidigungsminister Robert Hill hat die geplante Beschaffung von zwei zusätzlichen Patrouillenbooten der ARMIDALE-Klasse bestätigt.

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Sie werden sämtlich in Darwin und Cairns - im Norden und Nordosten Australiens, gegenüber den indonesischen Archipelen - benötigt, wo sie "an vorderster Front" gegen Drogenschmuggel, illegale Einwanderung und illegalen Fischfang zum Einsatz kommen sollen. Die zwei zusätzlichen Boote werden ihre Heimat dagegen an der australischen Westküste finden. Im Rahmen des politischen Vorhabens "Securing the North West Shelf" sollen sie vor allem Offshore-Einrichtungen in den dortigen Ölfördergebieten vor möglichen Terrorangriffen schützen.

Als Standort ist der kleine, bislang ausschließlich zivil genutzte Hafen Dampier vorgesehen. ....
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#19
Ich stelle es mal hier rein, weil es die "Vorwärts-Verteidigung" der Aussies wiederspiegelt
http://today.reuters.com/news/newsArtic ... ived=False
Zitat:Maritime concerns drive Southeast Asia war games
Thu Sep 15, 2005 5:50 AM ET

KUANTAN, Malaysia (Reuters) - Australia, Britain, Malaysia, New Zealand and Singapore signaled the growing importance of Asian maritime security on Thursday, starting their annual war-games with a strong focus on naval exercises.

Twenty-six naval ships, one of the biggest fleets assembled in the 34-year-old joint exercise, gathered in the South China Sea, off Malaysia and Singapore,
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#20
http://www.marineforum.info/AKTUELLES/aktuelles.htm
Zitat:Die australische Marine hat die vorletzte ihrer acht geplanten Fregatten der ANZAC-Klasse in Dienst gestellt.

TOOWOOMBA wurde am 8. Oktober in Brisbane von Verteidigungsminister Robert Hill als "operativ voll einsatzfähig" an die RAN übergeben. Noch in diesem Monat wird das 3.600 ts große Schiff von Brisbane aus die fast 5.000 km weite Reise von der Ostküste an die Westküste Australiens zu seinem künftigen Heimathafen Perth antreten und soll von dort schon im Dezember erste Einsätze im Patrouillendienst durchführen.
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#21
Nachdem es kürzlich Meldungen gab, Australien würde sich stärker in Philippinischen Hoheitsgewässern engagieren, um dort gemeinsam mit den nationalen Streitkräften gegen fundamentalistische Terrorgruppen zu operieren, demonstriert die Navy Australiens ihre Stärke in heimischen Gewässern:
http://www.marineforum.info/AKTUELLES/aktuelles.htm
Zitat:Mit zwei Übungen erreicht die typbezogene Verbandsausbildung der RAN im australischen Frühsommer einen Höhepunkt.

In der Cowley Bay nördlich von Townsville (Queensland) führen amphibische Kräfte vom 31. Oktober bis zum 11. November die Übung Sea Eagle durch. Mit den Landungsschiffen KANIMBLA (NEWPORT-mod-Klasse) sowie TARAKAN und BETANO (BALIKPAPAN-Klasse)....

Parallel dazu üben Minenabwehrkräfte der RAN etwa 1.500 km südlich davon vor der Küste der Provinz Victoria. Ihre Übung Dugong hat ebenfalls am vom 31. Oktober begonnen,....
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#22
@Erich
naja, das ist ja wohl weniger "Demonstration von Stärke" als vielmehr routinemäßige Verbandsausbildung, wie jede Marine sie in heimischen Gewässern betreibt.
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#23
http://www.marineforum.info/HEFT_12-2005/MaaW/maaw.html
Zitat:Noch ist die letzte der insgesamt acht Fregatten der ANZAC-Klasse nicht in Dienst gestellt (die PERTH soll das Programm im kommenden Jahr abschließen), da gibt es bereits weit reichende Absichten für Modifizierungen und Kampfwertsteigerungen.

So hat die in Canberra beheimatete CEA Technologies gemeinsam mit Saab Systems den Auftrag erhalten, im Rahmen des Vorhabens SEA 1448 für die Schiffe ein System zur Abwehr tief fliegender Seeziel-FK zu entwickeln.

Basis des für alle acht australischen Fregatten vorgesehenen ANZAC Anti-Ship Missile Defence Systems werden von CEA entwickelte Search & Track Radar und - zur "Zielbeleuchtung" - Active Phased Array Radar (APAR) sowie Führungs- und Waffeneinsatz-System-Komponenten der Saab Systems. ANZAC-ASMDS, dessen Einsatzreife in 2009 erwartet wird, soll in Verbindung mit Flugkörpern RIM-162 Evolved Sea Sparrow den ANZAC-Fregatten dann nicht nur Selbstschutz gewähren, sondern die Schiffe auch zu einer effektiven Verbandsflugabwehr befähigen. Das APAR-Radar soll dabei die gleichzeitige Bekämpfung von bis zu zehn Luftzielen ermöglichen.
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#24
http://www.marineforum.info/HEFT_4-2006/MaaW/maaw.html
Zitat:Für die australischen U-Boote der COLLINS-Klasse beginnt im Rahmen der Beseitigung zahlreicher Mängel nun auch die Ausrüstung mit einem neuen Gefechtsführungssystem.

Das Replacement Combat System (RCS) basiert auf dem von der amerikanischen Raytheon hergestellte CCS Mk2 Submarine Command and Control System. Dieses auch auf U-Booten der US-Navy installierte System soll nun endgültig das mehr als zehn Jahre währende Desaster mit dem ursprünglichen Gefechtsführungssystem von Rockwell Australia beenden.

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#25
Zitat:Die seit dem Sommer 2000 geplante Beschaffung von zwei amphibischen Hubschrauberträgern (LHD, ursprünglich MRA - Multi Role Auxiliary) ist einen weiteren Schritt voran gekommen und bewegt sich damit offenbar weiter im Zeitplan.

Am 2. Mai wurden zwei Konsortien, bei denen jeweils eine australische Firma mit ausländischen Werften zusammen arbeitet, offiziell um die Abgabe von verbindlichen Angeboten gegeben. ADI (Australien Defence Industries) bietet gemeinsam mit der französischen Armaris eine Variante des neuen französischen Hubschrauberträgers MISTRAL (22.000 ts) an, Tenix will zusammen mit der spanischen Navantia eine Variante eines für die spanische Marine geplanten 27.000 ts großen amphibischen Trägers bauen.

Der Verteidigungsminister machte deutlich, dass nach derzeitiger Einschätzung beide Vorschläge die Forderungen der RAN gleichermaßen erfüllen. Die Entscheidung über die Auftragsvergabe bestimme nun das „Preis-Leistungsverhältnis“. Den Rahmen setzten dabei Festpreis für Entwicklung und Bau, Kosten für „Through Life Support“ sowie mögliche innovative Lösungsvorschläge zur Reduzierung von Preis und Bauzeit.

Die Schiffe sollen als Mehrzweckeinheiten die Fähigkeiten zu amphibischen Operationen, strategischem Seetransport und humanitären Hilfseinsätzen in sich vereinen. Jedes LHD wird bis zu 1.000 Soldaten samt Ausrüstung sowie 150 Fahrzeugen incl. schwerer Kampfpanzer einschiffen können, sechs Hubschrauber-Landeflächen auf dem Flugdeck bieten sowie über ein Bordhospital mit zwei OP-Räumen verfügen.

Die bisherige Zeitplanung sieht Auftragsvergabe in 2007 mit Indienststellung der ersten Einheit in 2012 vor. Die Neubauten sollen die zunehmend veraltenden Landungsschiffe TOBRUK, MANOORA und KANIMBLA ersetzen und vor allem zur seit einigen Jahren im Defence Capability Plan vorgesehenen „Stärkung der Fähigkeiten der RAN zur Wahrnehmung strategischer Interessen in der Region rund um den australischen Kontinent“ beitragen.

Die Namen für die beiden Hubschrauberträger stehen übrigens schon fest. Mit CANBERRA und ADELAIDE tragen sie Traditionsnamen der australischen Marine in die Zukunft. Die bisherigen Namensträger, zwei Fregatten, sind bzw. werden demnächst ausgemustert.
Quelle: MarineForum

PS: Hier kompletter Text, da Link zum Artikel nur temporär aktiv.
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#26
Zitat:Wie erwartet, wird die australische Marine zwei zusätzliche Patrouillenboote der ARMIDALE-Klasse erhalten.

Ursprünglich waren für die RAN zwölf der neuen 56-m-Boote als Ersatz für die mehr als 20 Jahre alten und nun nach und nach ausgemusterten Patrouillenboote der FREMANTLE-Klasse geplant.

Sie werden sämtlich in Darwin und Cairns - im Norden und Nordosten Australiens, gegenüber den indonesischen Archipelen - benötigt, wo sie „an vorderster Front“ gegen Drogenschmuggel, illegale Einwanderung und illegalen Fischfang zum Einsatz kommen sollen.

Schon vor etwa zwei Jahren zeichnete sich dann ab, dass zwei weitere Boote für Aufgaben an der australischen Westküste benötigt werden. Im Rahmen des politischen Vorhabens „Securing the North West Shelf“ sollen sie vor allem Offshore-Einrichtungen in den dortigen Ölfördergebieten vor möglichen Terrorangriffen schützen.

Diese beiden Boote sind nun offiziell bestellt, und auch ihre Namen sind bereits festgelegt. Mit GLENELG und MARYBOROUGH werden auch sie nach (zum Teil auch sehr kleinen) australischen Städten benannt, die in der Geschichte besondere Beziehungen zur australischen Marine pflegten. Beide Namen wurden im Zweiten Weltkrieg von Korvetten der BATHURST-Klasse getragen. Standort der bei der zu Austal gehörenden Henderson-Werft nahe Fremantle zu bauenden zwei zusätzlichen ARMIDALE wird der kleine, bislang ausschließlich zivil genutzte Hafen Dampier.

Die mit einer (israelischen) stabilisierten 25-mm-Zwillingskanone bewaffneten Boote der ARMIDALE-Klasse können bis zu 1.000 sm von der Küste entfernt operieren und sollen dabei eine Seeausdauer von bis zu 42 Tagen haben. Das Typboot ARMIDALE wurde im Juni 2005 in Dienst gestellt; jeweils zwei weitere Boote folgen seitdem in etwa sechsmonatigen Abständen.
Quelle: MarineForum

PS: Hier kompletter Text, da Link zum Artikel nur temporär aktiv.
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#27
http://www.marineforum.info/HEFT_9-2006/MaaW/maaw.html
Zitat:AUSTRALIEN

Mit der am 16. Juni erfolgten Übergabe der PERTH an die australische Marine (RAN) kommt das vor etwa 13 Jahren begonnene ANZAC-Programm nun zu seinem Abschluss.

Insgesamt zehn dieser 3.600 ts großen Fregatten wurden gebaut: acht für die RAN, zwei weitere für die neuseeländische Nachbarmarine. Mit einem Gesamtvolumen von mehr als 2.5 Mrd. Euro war das Vorhaben das bislang größte Rüstungsprojekt der RAN.

Das Design der Schiffe stammt von der deutschen Blohm + Voss (Meko 200 ANZ). Im australischen Newcastle und in Neuseeland vorgefertigte Schiffsmodule wurden bei der zum Rüstungskonzern Tenix gehörenden Transfield in Williamstown (bei Melbourne) endmontiert, das Typschiff ANZAC 1996 in Dienst gestellt.

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Im Rahmen des Vorhabens SEA 1448 wird für alle australischen ANZAC ein System zur Abwehr tief fliegender Seeziel-FK entwickelt. ANZAC-ASMDS, dessen Einsatzreife in 2009 erwartet wird, soll mit Flugkörpern RIM-162 Evolved Sea Sparrow den ANZAC-Fregatten dann nicht nur Selbstschutz gewähren, sondern die Schiffe auch zu einer effektiven Verbandsflugabwehr befähigen. Ein Active Phased Array Radar (APAR) soll dabei die gleichzeitige Bekämpfung von bis zu zehn Luftzielen ermöglichen.
der ganze Artikel ist nur kurzzeitig im Netz
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#28
http://www.marineforum.info/AKTUELLES/aktuelles.htm
Zitat:AUSTRALIEN

WALLER hat als erstes U-Boot der COLLINS-Klasse die Installation eines neuen Gefechtsführungssystems abgeschlossen.

Das Replacement Combat System (RCS) soll nun endgültig das mehr als zehn Jahre währende Desaster mit dem ursprünglichen Gefechtsführungssystem von Rockwell Australia beenden. Hier hatten sich schon 1994 Probleme bei der Softwareintegration gezeigt, die zunächst zu erheblichen Programmverzögerungen bei der Fertigstellung der COLLINS-U-Boote führten und schließlich deren operativen Betrieb nur in einem begrenzten Einsatzspektrum (Patrouillendienst, Überwachungsaufgaben) zuließen.
...

WALLER, bei dem während der gut achtmonatigen Werftliegezeit neben der Einrüstung des RCS noch zahlreiche weitere kleinere und größere Modifizierungen und Modernisierungen vorgenommen worden waren, wurde im November an die australische Marine zurück gegeben und soll das neue RCS nun in der Praxis zu erproben. Sollten diese Tests erfolgreich verlaufen – und davon geht die RAN aus – kehrt WALLER im Frühjahr 2007 wieder in den operativen Dienst der Flotte zurück.

Bis 2010 soll das neue Gefechtsführungssystem dann auch auf den anderen fünf U-Boote der COLLINS-Klasse installiert werden, die damit gut 20 Jahre nach Baubeginn wohl auch endlich uneingeschränkte operative Einsatzfähigkeit erreichen werden.
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#29
aus dem marineforum:

Zitat:Probleme mit den neuen Wachbooten der ARMIDALE-Klasse sind offenbar schwerwiegender als zunächst gedacht.
Im September 2006 war nach plötzlichen Motorenausfällen über alle sechs bis dahin in Dienst gestellten Boote aus Sicherheitsgründen ein zeitweiliges Fahrverbot verhängt worden. Die Ursache für die Betriebsstörungen wurde schnell ermittelt. Wasser im Kraftstoff hatte zu einem Ausfall von Einspritzpumpen geführt. Eine eingehende Überprüfung aller Boote zeigte, dass bei drei Fahrzeugen Instandsetzungsmaßnahmen erforderlich waren. Diese dauerten aber nur wenige Tage, und schon nach einer Woche konnte das Fahrverbot über die ARMIDALE wieder aufgehoben werden. Das Maritime Command sprach von „bei Neubauten nicht ungewöhnlichen Kinderkrankheiten“.

Beseitigt sind diese Kinderkrankheiten aber offenbar aber doch noch nicht. Nach erneuten Motorenausfällen durch Wasser im Kraftstoff liegen alle ARMIDALE seit dem 30. Januar wieder an der Pier. Gemeinsam mit dem Hauptauftragnehmer Defence Maritime Services, der Bauwerft Austal und dem Motorenhersteller MTU Detroit Diesel versucht die australische Marine nun, den Problemen auf den Grund zu gehen. Zur voraussichtlichen Dauer des Fahrverbotes wagt man keine Prognose.

Die seit Mitte 2005 zulaufenden neuen ARMIDALE-Boote werden vor allem vor der australischen Nordküste (abgestützt auf Darwin) benötigt, um dort ausufernden illegalen Fischfang, Schmuggel und Migration Grenzen zu setzen. Die bisher hier eingesetzten älteren Boote der FREMANTLE-Klasse sind bereits sämtlich außer Dienst. Als letztes Boot dieser Klasse war im Dezember die DUBBO aus der Fahrbereitschaft genommen worden. Am 2. Februar wurde sie im Rahmen einer offiziellen Feier in Darwin endgültig an Land gezogen.

Durch den Ausfall der ARMIDALE entsteht daher eine empfindliche operative Lücke in einer Region, die für Australien zunehmend an Bedeutung gewinnt. In australischen Medien nimmt sich denn auch bereits die politische Opposition mit kritischen Tönen des Themas an. Sollte das Fahrverbot diesmal länger andauern, wird die RAN kaum umhin können, durch Verlegung von z.B. Fregatten oder Minenjagdbooten den Ausfall der ARMIDALE zu kompensieren – mit daraus resultierenden Verfügbarkeitsproblemen an „anderen Fronten“.
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#30
http://www.marineforum.info/AKTUELLES/aktuelles.htm
Zitat:AUSTRALIEN

Nicht gänzlich unerwartet, aber für Einige doch mit einer herben Enttäuschung verbunden, hat sich das australische Verteidigungsminister am 20. Juni bei der Auswahl des Designs für neue Zerstörer und Hubschrauberträger für die spanischen Vorschläge entschieden.

....Nun wird die australische ASC in Adelaide drei im Design an die spanischen Fregatten der ALVARO DE BAZAN-Klasse angelehnte Zerstörer bauen, für die die spanische Navantia als Hauptauftragnehmer die Baupläne liefern wird.
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Das erste Schiff der etwa 6.000 ts verdrängenden neuen HOBART-Klasse soll 2014 an die RAN übergeben werden; die beiden Schwesterschiffe dann 2016 und 2017 folgen. Ihr Zulauf wird dann die mit Ausmusterung der älteren Zerstörer der PERTH-Klasse (US-Typ CHARLES F. ADAMS) entstandene Fähigkeitslücke in der Verbandsflugabwehr schließen.
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Auch beim zweiten Großprojekt des Vorhabens „Sea 4000“ (Gesamtumfang mehr als 7 Mrd. Euro), der Beschaffung von zwei Hubschrauberträgern (LHD), hat sich die spanische Navantia mit ihrem Vorschlag durchgesetzt.
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Die Rümpfe für die 27.000 ts große CANBERRA und ihr Schwesterschiff ADELAIDE sollen im spanischen El Ferrol gebaut werden, Fertigstellung und Ausrüstung der Schiffe dann bei der australischen Tenix in Williamstown (nahe Melbourne) erfolgen. Als Liefertermine werden die Jahre 2012 und 2014 genannt.
Die beiden LHD sollen als Mehrzweckeinheiten die Fähigkeiten zu amphibischen Operationen, strategischem Seetransport und humanitären Hilfseinsätzen in sich vereinen. Jedes Schiff wird bis zu 1.200 Soldaten samt Ausrüstung sowie 150 Fahrzeugen incl. schwerer Kampfpanzer einschiffen können, sechs Hubschrauber-Landeflächen auf dem Flugdeck bieten sowie über ein Bordhospital mit zwei OP-Räumen verfügen. Die Neubauten sollen die zunehmend veraltenden Landungsschiffe TOBRUK, MANOORA und KANIMBLA ersetzen und vor allem zur seit einigen Jahren im Defence Capability Plan vorgesehenen „Stärkung der Fähigkeiten der RAN zur Wahrnehmung strategischer Interessen in der Region rund um den australischen Kontinent“ beitragen.
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